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Schlagwort: Flohmarkt

Der fünfte Mödlinger Fashionflohmarkt – und wir waren dabei!

Am Samstag, den 15. März 2014, fand in der Mödlinger Stadtgalerie der fünfte Mödlinger Fashionflohmarkt statt. Nachdem ich die ersten vier Male leider verpasst hatte, wollte ich ihn mir diesmal…

Am Samstag, den 15. März 2014, fand in der Mödlinger Stadtgalerie der fünfte Mödlinger Fashionflohmarkt statt. Nachdem ich die ersten vier Male leider verpasst hatte, wollte ich ihn mir diesmal auf keinen Fall entgehen lassen. Und so war ich letzten Endes nicht nur einmal, sondern quasi drei Mal vor Ort. Einerseits als Verkäuferin mit einem eigenen Stand, zusammen mit Moni, die mit Niika Fashiondesign Upcycling-Unikate fertigt. Andererseits als Käuferin, denn ich war natürlich sehr neugierig, ob der Fashionflohmarkt meinen Erwartungen und Vorstellungen gerecht wird. Und zu guter Letzt war ich auch als Redakteurin anwesend, um mit meinem Fotoapparat bewaffnet Eindrücke und Erlebnisse in den Artikel zu fassen, den ihr nun lest.

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Bild: Edda P.

Der Fashionflohmarkt startete um zehn Uhr, als Verkäuferinnen waren wir schon um acht Uhr anwesend, was aber im Vergleich zu anderen Flohmärkten, wo man schon um sechs Uhr startet noch eine sehr angenehme Zeit war. Eine halbe Stunde lang wurde alles zu Verkaufende ausgeladen, und um halb neun war Einlass, um sich einen Tisch zu sichern. Als Flohmarkt-Ungeübte konnten wir im ersten Stock der Stadtgalerie nichts ergattern, dafür fanden wir im zweiten Stock einen sehr schönen und großen Platz mit einem tollen Blick über die Galerie nach unten. Bis zehn Uhr konnten wir dann den vom Fashionflohmarkt zur Verfügung gestellten Stand mit unserer Kleidung und Accessoires bestücken. Schon währenddessen wurden die Stände der Nachbarn in Augenschein genommen, auch von mir. Fast hätte ich schon den ersten Kauf getätigt, eine traumhafte Jacke bei einer Standkollegin, noch mit Preisschild (45 Euro). Mir wurde sie um 20 Euro angeboten und hätte sie mir gepasst, hätte ich sie sofort erstanden, aber leider war sie etwas zu eng.

Plötzlich war es auch schon zehn Uhr und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass die Massen in die Stadtgalerie eingefallen sind. Natürlich ist bei Flohmärkten immer viel los, aber das war gigantisch – auch der zweite Stock wurde sofort gestürmt. Der Vormittag verging wie im Flug, nicht nur aufgrund der vielen Leute, sondern auch, weil zuerst ein Ex-Arbeitskollege von mir hereingeschneit ist, und uns danach noch zwei weitere Redakteurinnen von The bird’s new nest, Sonja und Elisabeth, besucht haben – alle waren von der Größe des Fashionflohmarktes und den vielen Leuten sehr beeindruckt. Auf dem Foto seht ihr Sonja, Moni und mich bei unserem Stand, aufgenommen wurde es von Elisabeth.

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Bild: Elisabeth J.

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Bild: Edda P.

Sonjas Mann war wie einige andere Männer etwas enttäuscht, dass keine Männerkleidung angeboten wurde, aber dafür gab es reichlich für uns Mädels. Bei den meisten Ständen wurde Kleidung angeboten, von gebraucht, aber in Ordnung, bis zu ungetragen mit Preisschild war alles vorhanden. Genauso vielfältig war die Auswahl an Marken. Von Klassikern wie H&M und Orsay bis zu Mango und Zara über Esprit, Even & Odd, Topshop bis zu Designermarken war wirklich alles vertreten, was das Herz eines Fashion Victims höher schlagen lässt. Einige Stände hatten auch Kosmetik im Programm, auch hier war von alverde über Essie bis zu MAC wirklich alles zu finden.

Natürlich gab es auch Schuhe und Accessoires wie Taschen, Schmuck und Schals. Alles in allem eine Riesenauswahl, leider konnte ich mich immer nur kurz umsehen, weil ich meinen Stand nicht verwaisen lassen wollte. Um die Mittagszeit nahmen die Menschenmassen etwas ab, eine ideale Gelegenheit für alle, die Samstags gerne etwas länger schlafen oder am Vortag zu heftig gefeiert haben, denn das Angebot war auch am Nachmittag immer noch riesig und der Fashionflohmarkt ist für mich der einzige Flohmarkt, bei dem es sich lohnt, auch am Nachmittag noch vorbeizuschauen – für das Stöbern und Aussuchen sollte man sich auf jeden Fall einiges an Zeit nehmen, denn eine Auswahl wie hier findet man selten.

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Bild: Isabella Lopez Photography

Was aber den Flohmarkt für mich neben der Fülle an Fashion zu einem Highlight gemacht hat, war zum ersten der DJ, der den ganzen Tag über absolut geniale Musik aufgelegt hat und so für eine super Stimmung in der ganzen Stadtgalerie gesorgt hat. Daumen hoch für DJ Andy! Wer ein Päuschen einlegen und sich für eine weitere Runde Fashionflohmarkten fit machen wollte, konnte sich direkt neben den Verkaufsständen an der Bar mit Kaffee oder anderen Getränken und Snacks eine Stärkung holen. Fashionflohmarkt mit Kaffee, wie genial ist das denn? Aber es geht noch weiter! Einer der Stände war ein Nagelsalon, bei dem man sich seine Nägel machen lassen konnte. Bei einem weiteren Stand konnte man sich von Isabella Lopez Photography fotografieren lassen und so gleichzeitig an einem Gewinnspiel – einem kompletten Fotoshooting mit Haarstyling und Make-up – teilnehmen. Und zu guter Letzt gab es auch einige Stände von Schmuckdesignern, bei denen ich ganz am Schluss des Fashionflohmarktes schwach geworden bin. Seht euch die Fotos von den Teilen von R & R Schmuck an, kleine, bunte Macarons-Anhänger. How cute is that?

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Bild: Edda P.

Auch mit einem Stand vertreten war Kollegin Carmen von Chamy, die ich gleich um drei Teile erleichtert habe. Vielen Dank für die tollen Sachen! Und als krönenden Abschluss konnte ich mich noch länger mit den beiden Mädels unterhalten, die sich mit ihrem professionellen Management des Mödlinger Fashionflohmarktes schon einen Namen gemacht haben, Pia und Stefanie. Während des Fashionflohmarktes waren die beiden laufend auf Achse, um Verkäufern zur Hand zu gehen, Fragen zu beantworten, den Ablauf zu managen oder auch Anwesende zu fragen, wie Ihnen der Fashionflohmarkt gefällt und ob sie Wünsche oder Anregungen haben. Durch ihr glückliches Händchen hat sich der Mödlinger Fashionflohmarkt mittlerweile zur Institution für alle Fashion Victims entwickelt, zu der Besucher vom gesamten Großraum Wien und sogar von noch weiter angereist sind. Und das zu Recht!

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Bild: Edda P.

Ich bin nächstes Mal auf jeden Fall wieder dabei, sowohl als Verkäufer als auch als neugierige Schnäppchenjägerin – den Fashionflohmarkt werde ich mir nie wieder entgehen lassen! Wenn ihr den nächsten Mödlinger Fashionflohmarkt auch nicht verpassen wollt, dann liked die facebook-Seite des Mödlinger Fashionflohmarktes, damit ihr vom nächsten Termin als Erste erfahrt.

Einen Wunsch hätte ich aber doch noch an Pia und Stefanie, nämlich dass der Fashionflohmarkt öfter als zwei Mal im Jahr stattfinden möge. Und wenn es jeden Monat einen Fashionflohmarkt gäbe, ich wäre auf jeden Fall dabei!

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

Der meteorologische Frühling hat bereits begonnen. Die Tage werden wieder länger und auch die Sonne traut sich immer öfter heraus, ist allerdings noch nicht stark genug, um uns zu einem…

Der meteorologische Frühling hat bereits begonnen. Die Tage werden wieder länger und auch die Sonne traut sich immer öfter heraus, ist allerdings noch nicht stark genug, um uns zu einem ausgiebigen, Energie spendenden Sonnenbad zu verleiten. Also müssen wir uns die gerade nach dem Winter so notwendige neue Energie wohl oder übel von anderswoher holen. Zum Beispiel vom Ausmisten in unserem eigenen Zuhause. Klingt komisch, ist aber so.

Viele können das Wort „Frühjahrsputz“ nicht mehr hören und sind schon beim bloßen Gedanken daran komplett überfordert. Dabei ist es nur eine Frage der Herangehensweise, wie man aus der vermeintlich undankbaren Tätigkeit des Aufräumens etwas macht, das Freude bereitet und mehr Energie gibt, als es nimmt. Dabei muss weder sofort die ganze Wohnung auf einmal auf Vordermann gebracht werden, noch muss man sich sofort entscheiden, was mit nicht mehr benötigten Gegenständen passieren soll.

Wie kann so etwas konkret aussehen? Zuerst sucht ihr euch einen Raum aus, den ihr bearbeiten wollt. Ob Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche oder Abstellkammer ist ganz egal. Die Hauptsache ist, dass ihr die erste Aufräum-Aktion auf einen einzelnen Raum beschränkt. Falls ihr ein Mehrzweckzimmer habt, könnt ihr auch einfach einen Teilbereich dieses Zimmers auswählen.

Dann stellt ihr drei große Kisten bereit:

– In der ersten Kiste werden alle Gegenstände „zwischengeparkt“, für die ihr im Moment des Entrümpelns zwar keine Verwendung mehr habt, bei denen ihr aber noch nicht wisst, ob ihr euch wirklich davon trennen könnt.

– In die zweite Kiste kommen Dinge, von denen ihr euch definitiv trennen wollt, und zwar unabhängig davon, was letzten Endes damit passieren soll. Darum kümmert ihr euch später.

– In der dritten Kiste werden alle Sachen gesammelt, die ihr behalten möchtet und denen ihr in weiterer Folge dann aber auch wirklich einen neuen Standort beziehungsweise Verwendungszweck zuteilt. Wenn ihr euch bei der Kategorisierung nicht ganz sicher seid, packt das eine oder andere Teil vielleicht doch lieber in die erste Kiste.

Idealerweise räumt ihr alles aus den vorhandenen Regalen, Kästen und Fächern heraus und rückt Verschmutzungen mit Staubtuch und Putzmittel zu Leibe, bevor ihr die Gegenstände, die fix bei euch bleiben, wieder einräumt. Denn um etwas herum zu putzen ist immer aufwändiger und bei Weitem nicht so effektiv, also macht es lieber gleich anständig. Außerdem müsst ihr euch so zwangsläufig mit all euren Besitztümern beschäftigen und könnt feststellen, ob sie euch noch Energie geben und damit behalten werden sollten, oder ob sie euch nur die Luft zum Atmen nehmen. Denn genau das tun Dinge, die man nicht mehr schön findet, nicht mehr liebt, nicht mehr braucht und damit eigentlich auch nicht mehr besitzen sollte. Habt ihr alle fraglichen Gegenstände in die jeweiligen Kisten einsortiert, stellt sie beiseite.

Die erste Kiste lasst ihr am besten im Vorzimmer oder bei einem Eingang stehen, wo ihr sie gut und oft sehen könnt. Wegräumen gilt nicht, denn ihr wisst ja, wie es heißt: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ Schaut sie nach einem bestimmten Zeitraum – einer Woche oder zwei – wieder gezielt durch. Bei manchen Dingen werdet ihr vielleicht draufkommen, dass ihr doch noch eine Verbindung dazu habt. Nehmt sie wieder heraus. Bei anderen werdet ihr feststellen, dass ihr auch gut ohne sie leben könnt. Die packt ihr in die zweite Kiste um.

Diese zweite Kiste könnt ihr euch direkt hernehmen und überlegen, was mit ihrem Inhalt passieren soll. Beispiele dafür, was ihr mit ungeliebten Gegenständen machen könnt, die ihr zwar loswerden wollt, die aber zu schade sind, um sie zu entsorgen, hat Sonja in ihrem Artikel „Gebrauchtes in Österreich weitergeben“ zusammengefasst. Für die dritte Kiste braucht man etwas Überwindung. Denn alles, was ihr nicht an einen ganz konkreten (sinnvollen!) Standort bringt, gehört höchstwahrscheinlich in eine der anderen beiden Kisten. Denkt noch einmal darüber nach.

Zu Beginn wird es euch vielleicht noch kompliziert vorkommen, Gegenstände zu kategorisieren und zu entscheiden, euch von etwas zu trennen. Sobald ihr aber den ersten Schritt gewagt habt, wird es einfacher und die frische Energie wird mit jedem ausgemisteten Gegenstand mehr. Denn wenn Gerümpel uns die Luft zum Atmen nimmt, kann auch keine Energie mehr fließen. Und ohne Energie funktioniert nichts und niemand.

Als weiterführende Lektüre kann ich euch eines meiner Lieblingsbücher ans Herz legen: „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston.

Nicht nur im „echten“, greifbaren Leben sollte regelmäßig ausgemistet werden, sondern auch digital. Aber um dieses Thema geht es das nächste Mal. Jetzt habt ihr sowieso genug mit dem analogen Ausmisten zu tun!

Habt ihr noch weitere nützliche Tipps für das Entrümpeln? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

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