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Gebratene Udon-Nudeln mit Tofu (vegan)

Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch…

Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch grüne Bohnen zu Hause, die ich zubereiten wollte und dieses Mal nicht klassisch als Salat oder Eintopf (hier geht es zu meinem Rezept für einen Fisolen-Eintopf) , sondern gut gewürzt und angebraten aus dem Wok. Entstanden ist eine leckere Udon-Nudel-Pfanne, dessen Rezept ich euch nicht vorenthalten will. Fertig war das Gericht in etwa einer halben Stunde und kurze Zeit später schon verspeist. Ihr könnt je nach Jahreszeit und nach dem was ihr zu Hause habt auch andere Gemüsesorten nehmen, gut passen zum Beispiel auch Paksoi, Pilze, Brokkoli, Karotten oder Frühlingszwiebel – mengenmäßig reicht es dann für eine Großfamilie oder den nächsten Tag.

Zutaten

400g Udon-Nudeln (aus dem Asialaden)
200g Tofu
400g grüne Bohnen
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Zehen Knoblauch
1 kleines Stück Ingwer
Chilipulver oder eine kleine Schote
Sojasauce
Mirin (japanischer Reiswein, alternativ Sherry oder einfach weglassen)
Eine Prise Zucker
1 bis 2 EL Sesamsaat
Sesamöl

Zubereitung

Da es bei mir schnell gehen sollte, habe ich damit angefangen, die grünen Bohnen zu putzen – die längeren habe ich halbiert, während ich Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht habe. Anschließend kocht ihr die grünen Bohnen, bis sie noch bissfest sind. Ein Tipp für die Optik: Wenn ihr zum Kochwasser der grünen Bohnen etwas Natron dazugebt und sie fertig gekocht mit kaltem Wasser abschreckt, behalten sie ihre Farbe besser. Während die Bohnen im Kochtopf sind, könnt ihr den Tofu in Stücke schneiden und in etwas Sesamöl von allen Seiten knusprig anbraten, wer mag kann den Tofu vorher noch marinieren (z.B. Sojasauce-Knoblauch), ich habe mir diesen Schritt gespart. Den Knoblauch und Ingwer in kleine Stücke schneiden und die Paprika oder welches Gemüse ihr sonst noch habt in dünne Streifen. Sobald die grünen Bohnen gekocht sind, könnt ihr die Udon-Nudeln für etwa zwei Minuten im Wasser kochen. Dann geht es schon ans Anbraten im Wok: Sesamöl erhitzen, dann die Gemüsestreifen mit Knoblauch, Ingwer und der Sesamsaat kurz anbraten, die Udon-Nudeln und Gewürze dazugeben, weiterbraten und gut vermischen. Mit Sojasauce und Mirin ablöschen und fertig ist die Pfanne. Auf den Tellern mit den Tofustücken garnieren und genießen!

Guten Appetit!

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Veganer Fisolen-Eintopf (Grüne Bohnen)

Fisolen – oder wie in Deutschland genannt grüne Bohnen – sind ein Gemüse, das ich sehr gerne esse. Im Sommer meistens als Fisolensalat oder sonst oft nur gekocht als Beilage,…

Fisolen – oder wie in Deutschland genannt grüne Bohnen – sind ein Gemüse, das ich sehr gerne esse. Im Sommer meistens als Fisolensalat oder sonst oft nur gekocht als Beilage, zum Beispiel zu Veggie Bratlingen. Letzte Woche wollte ich einmal etwas anderes mit den frischen Fisolen ,die ich eingekauft hatte, zubereiten. Aufgrund des verregneten Tages hatte ich abends am meisten Appetit auf eine Suppe beziehungsweise einen Eintopf. Meine Kreation hat dann sehr gut geschmeckt, die Fisolen harmonieren perfekt mit den Kartoffeln und den Tomaten, und zwei Lorbeerblätter und etwas Majoran bringen die richtige Würzung. Jetzt aber zum Rezept – die Menge reicht in etwa für vier Portionen. Der Eintopf eignet sich auch gut zum Aufheben für den nächsten Tag, dann sind die Gewürze noch besser eingezogen.

Zutaten (die Mengenangaben sind nur so ungefähr, nach Lust und Laune könnt ihr mehr oder weniger Gemüse verwenden):

600g Fisolen (frisch oder tiefgefrorene)
400g Kartoffeln
300g Karotten
1 Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
Etwas Olivenöl
400ml gewürfelte Tomaten aus der Dose, alternativ Tomatenmark
500ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
1 TL Majoran (oder auch je nach Vorliebe Oregano, Thymian, Basilikum)
1 getrocknete Chili (wenn ihr es wie ich scharf mögt, sonst lasst diese weg)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Gemüse schnippeln: Die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Stückchen, die Kartoffeln und Karotten in kleine Würfelchen und die Fisolen putzen und in etwa ein Zentimeter lange Stücke schneiden. Das Anbraten: In etwas Olivenöl zuerst die Zwiebel glasig braten, dann die restlichen Gemüsewürfel und den Knoblauch dazu geben und noch etwas weiterbraten und dabei oft umrühren, sodass nichts anbrennt. Dann mit den Tomatenwürfeln und der Gemüsebrühe aufgießen, die Gewürze dazu geben und auf niedriger Hitze köcheln lassen bis die Fisolen und das restliche Gemüse weich sind – es hat alles in etwa die gleiche Kochzeit. Tipp: Wenn ihr es gerne deftig habt, dann gebt noch kurz in der Pfanne angebratene Räuchertofu-Würfel dazu.

Der Gemüseeintopf schmeckt einfach so als Hauptspeise sehr lecker, am besten mit einer Scheibe selbstgebackenem Brot – hier der Link zu einem schnellen, einfachen Rezept für Weizenvollkornbrot.

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