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Schlagwort: Ernährung

Detox – Der Hype in Lifestyle- und Bloggersphären

Detox scheint in aller Munde. Doch Wissenschaftler kritisieren jetzt: Alles totaler Schwachsinn! Was steckt dahinter? Ist es wirklich so gut, wie jeder schreibt und braucht unser Körper diese Entgiftung? Übersetzt bedeutet…

Detox scheint in aller Munde. Doch Wissenschaftler kritisieren jetzt: Alles totaler Schwachsinn! Was steckt dahinter? Ist es wirklich so gut, wie jeder schreibt und braucht unser Körper diese Entgiftung?

Übersetzt bedeutet Detox so viel wie Entgiftung. Prinzipiell geht dem Detox-Verfahren der Gedanke voraus, dass unser Körper sich mit den Lebensmitteln, welche wir verzehren, in Verbindung mit einem ungesunden Lebensstil, vergiftet. Die sogenannte Schlacke, voll mit Giftstoffen, bleibt in unserem Körper zurück und kann nur durch eine Detox-Kur entfernt werden.

Bei Detox nimmt man für zwei bis sieben Tage keine feste Nahrung zu sich und stillt seinen Hunger untertags mit Smoothies und Suppen. Die Smoothies lassen sich einfach selber herstellen, mittlerweile gibt es aber auch spezielle Detox-Smoothies, die man sich portionsweise direkt nach Hause liefern lassen kann. Die Kur wird durch viel Flüssigkeit, wie Wasser und ungesüßte Tees, unterstützt. Intensiven Sport sollte man meiden, lange Spaziergänge hingegen sind erwünscht. Auch Entspannungssport wie Yoga wird empfohlen. Durch lange Schlafphasen entspannt sich der Körper und tankt Energie, die er durch das Entgiften verliert. In den ersten Tagen bemerkt man einige Nebenwirkungen, wie permanente Kopfschmerzen und starke Müdigkeit, die Zeichen der aktiven Entgiftung sind.

Viele Detox-Anwender sind dem Irrglauben verfallen, dass Detox eine tolle Methode zum Abnehmen ist. In der Tat verliert man innerhalb kurzer Zeit viel Gewicht, da man täglich nur ungefähr 400 Kilokalorien zu sich nimmt. Doch nach der Detox-Diät setzt unwillkürlich der Jojo-Effekt ein und lässt die Kilos wieder wachsen. Auf Dauer gesehen doch keine gute Variante, um den Vanillekipferln von Weihnachten adé zu sagen.

Anfänglich sollte dies ein Bericht über einen Detox-Selbstversuch sein, doch nach den Kritiken seitens der Wissenschaft, wird sich mein Körper, speziell meine Organe, weiterhin selbst um die Entgiftung kümmern müssen. Prinzipiell meint die Wissenschaft, dass sich unser Körper mit Hilfe der Organe selbst reinigt. Der gesunde Körper sollte keine Detox-Kur brauchen, um etwaige Schlacken abzubauen. Sollte der Körper nicht mehr imstande sein, sich selbst zu entgiften, dann hilft ihm auch keine Detox-Kur mehr. Im Prinzip ist Detox nichts anderes als Heilfasten und hilft dem geistigen und psychischen Körperempfinden. Gesundheitliche Probleme oder falsche Ernährungsgewohnheiten werden dadurch aber nicht verbessert. Nach einer Studie von „Sense About Science“ sind Produkte mit der Kennzeichnung „Detox“ reine Geldverschwendung und verbessern alleinig die Wirtschaft. Eine Untersuchung hat ergeben, dass fast alle untersuchten Detox-Produkte wirkungslos sind.

Die einzelnen Aspekte der Detox-Diät sind in der Tat gesund für den Körper. Fasten hilft beispielsweise, unseren Körper besser wahrzunehmen und das geistige Wohlbefinden zu steigern. Flüssigkeiten sollten immer in ausreichender Menge dem Körper zugeführt werden. Sportliche Aktivitäten runden einen gesunden Lebensstil ab. Durch das Trinken von Smoothies werden dem Körper viele Vitamine und Ballaststoffe zugeführt, die den Hunger stillen und zu einer Gewichtsabnahme führen können.

Prinzipiell solltet ihr, wenn ihr euch einer Fastenkur oder Ernährungsumstellung unterzieht, darauf achten, wie es euch damit geht. Beobachtet die Signale eures Körpers und ihr werdet merken, ob ihr euch gesünder und wohler fühlt. Definiert euer eigenes Konzept, mit dem ihr gut auskommt, denn nur ihr alleine wisst, wann es eurem Körper gut geht.

 

Quellen:
http://www.dge.de/presse/pm/blitzdiaeten-bleiben-ohne-dauerhaften-erfolg/
http://www.senseaboutscience.org/pages/debunking-detox.html

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Grießbrei 2.0

Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks…

Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben

Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks Butter gemacht. Später hab ich dann ehrlich gesagt ganz auf dieses simple und köstliche „Wohlfühlessen“ vergessen. Erst vor kurzem habe ich Grießbrei wieder für mich entdeckt.

Kennt ihr das, wenn man bestimmte Lebensmittel oder Gerichte nie isst und einfach vergisst, dass sie überhaupt existieren? So ging es mir mit Grießbrei. Doch dann hatte ich vergangenen Sommer ziemliche Probleme mit meinem Bauch und habe nur noch breiige Sachen gut vertragen. Da kam er natürlich wie gerufen, der liebe Grießbrei. Weil ich aber mittlerweile ziemlich gesundheitsbewusst und auch überwiegend vegan lebe, gibt es ein paar kleine Änderungen zum Brei von früher: Grießbrei 2.0 eben.

Grießbrei 2.0 – So esse ich ihn am liebsten

Meistens bereite ich den Brei aus Dinkelgrieß zu, weil ich diesen besser vertrage. Und statt Kuhmilch nehme ich eine Mischung aus Wasser und Sojamilch – meist im Mischverhältnis 1:2. Das ist die Basis. Die Variationen sind facettenreich. Meine Lieblings-Version möchte ich euch jetzt hier vorstellen: Schoko-Grießbrei mit Banane. Diese „verfeinerte“ Grießbrei-Version ist ebenfalls im Handumdrehen zubereitet. In die Brei-Mischung (bestehend aus circa 1/4 Liter Pflanzen-Milch und 30 Gramm Grieß) einfach ein bis zwei Stück vegane Schokolade (z.B. Conscious Chocolate) einrühren. Die Banane schneiden und auf den noch warmen Brei legen. Mit etwas Zimt bestäuben, fertig!

 

So werdet ihr zum Grießbrei-Profi

Ich mache den Brei nie nach Rezept, sondern immer nach Gefühl. Meistens wird er dann genau so, wie ich ihn gerne mag. Und weil die einen ihn breiiger, die anderen flüssiger mögen, würde ich euch auch empfehlen: Findet durch Ausprobieren heraus, welches Mischverhältnis euch persönlich am besten schmeckt. Generell kann ich aber raten: Lieber erst weniger Grieß nehmen, denn mehr Grieß kann man immer noch einrühren.

Wichtig: Topf und leer gegessene Schüssel immer sofort auswaschen! Denn eingetrockneter Grieß ist einfach nur fies auszuwaschen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

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Rohe Köstlichkeiten mitten in Wien: simply raw bakery (mit Rezept!)

Das Backen und Verzieren von Süßem ist für mich zu einer richtigen Sucht geworden. Kochen ist aber auch eine Leidenschaft von mir – kurz gesagt, ich verbringe sehr viel Zeit…

Das Backen und Verzieren von Süßem ist für mich zu einer richtigen Sucht geworden. Kochen ist aber auch eine Leidenschaft von mir – kurz gesagt, ich verbringe sehr viel Zeit in der Küche beziehungsweise auch auf regionalen Märkten, auf denen ich die Zutaten besorge. Wenn ich einkaufen gehe, achte ich darauf, regionale und auch saisonale Produkte zu kaufen. Gerne kaufe ich direkt bei Produzenten ein. Da wir einen Garten unser eigen nennen und mein Freund auch einen (kleinen) landwirtschaftlichen Betrieb hat, verwende ich natürlich bevorzugt unsere eigenen Produkte. Heraus kommen dabei neben typisch regionalen, saisonalen Speisen oftmals auch „Exoten“, dann ich probiere gerne Neues aus.

Meine Neugierde in Bezug auf Rohkost hat mich auch in die simply raw bakery in Wien geführt. Ich habe mich durch das Sortiment gekostet und eine Mitarbeiterin sowie die Besitzerin mit Fragen gelöchert. Auch die Atmosphäre in der Bakery hat mich beeindruckt. Es ist sehr gemütlich – die Sofas sind ein Hammer und die leise Musik im Hintergrund wirkt auf mich äußerst beruhigend. Das Personal ist sehr bemüht und gibt gerne Auskunft über die Speisen und deren Zubereitung.

simply raw bakery in Wien

Am 23. April 2014 hat die simply raw bakery in Wien eröffnet. Die Besitzerin der Bakery, Gabriele Danek, hat bereits 2010 die Rohkost-Welt für sich entdeckt. Nach der Absolvierung der Gastgewerbeprüfung und der Ausbildung zum „Raw Food Chef“ eröffnete die Quereinsteigerin diesimply raw bakery im Herzen Wiens.

simply raw bakery in Wien

in der simply raw bakery in Wien

Das Besondere an der simply raw bakery ist die Herstellung der Speisen in Gourmet Rohkost Qualität. Aus Früchten, Nüssen, Samen, Superfoods, Gemüse und Kräutern aus biologischer Landwirtschaft werden Gerichte gezaubert, die herkömmlichen Speisen in nichts nachstehen. So werden traditionelle Süßspeisen roh-köstlich interpretiert – Sachertorte, Marillenknödel, Kaiserschmarren und Gugelhupf.

Bei der Herstellung von Gourmet-Rohkost werden Lebensmittel zu keinem Zeitpunkt der Verarbeitung über eine Temperatur von 42 Grad erhitzt, gekocht oder gebacken. Durch diese Vorgehensweise bleiben alle Vitamine, Enzyme und Spurenelemente erhalten. Der menschliche Körper kann somit den besten Nutzen aus der Nahrung schöpfen. In der simply raw bakery sind alle Speisen laktose-, gluten- und zuckerfrei (es wird kein industrieller Zucker verwendet, sondern hausgemachte Dattelpaste und Agavensirup) sowie biologisch, sojafrei und vegan.

Schneefloeckchen in der simply raw bakery

In Handarbeit wird täglich frische Mandelmilch hergestellt, die zur Zubereitung von Speisen, aber auch für einige Kaffeevarianten verwendet wird. Es gibt aber nicht nur Süßes in der simply raw bakery. Auch kleine, nach Saison variable Snacks, Häppchen, Suppen und Tabouleh werden angeboten. Genauso wie Bruschetta, Nudeln und Lasagne kredenzt werden, natürlich in Rohkostqualität.

Die so genannten Superfoods, Goji-Beeren, Chia-Samen, Kakao-Nips und Kakao-Puder, sind auch in der Bakery erhältlich. Die Superfoods zeichnet ihr hoher Anteil an Antioxidantien aus, welche Fänger von freien Radikalen sind. Alle angebotenen Speisen können auch mitgenommen werden. Von diesem Angebot machte ich auch gleich Gebrauch, nachdem ich vor Ort schon ordentlich zugelangt habe. Ich gönnte mir ein traumhaftes, cremiges Tiramisu und einen Caffè Latte mit Mandelmilch. Die Creme des Tiramisus zerging regelrecht auf der Zunge, das Kakao-Puder obendrauf rundete den Geschmack ab. Um ehrlich zu sein, ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass es sich dabei um Rohkost handelt. Die in der Geschenkbox mitgenommenen Rohkost-Kugeln und die Bounty-Variation haben zu Hause keinen Tag überlebt – mein Gusto war einfach zu groß.

Tiramisu und Caffè Latte in der simply raw bakery

In Zukunft werde ich die simply raw bakery öfters besuchen. Ich kann nur jedem empfehlen, vorbeizuschauen und in die Welt der Rohkost einzutauchen – es zahlt sich auf jeden Fall (nicht nur geschmacklich) aus.

Weitere Informationen findet ihr unter simplyrawbakery.at und auf Facebook: ‪www.facebook.com/simplyrawbakery 

Die simply raw bakery befindet sich in der Drahtgasse 2/Am Hof in 1010 Wien. Sie hat von Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bakery ist aber auch am Biobauermarkt Freyung am Freitag und Samstag jeweils von 9 bis 18 Uhr anzutreffen.

Da ich von den rohen Köstlichkeiten so begeistert war, habe ich Gabriele nach einem Rezept gefragt. Die Glückskugeln passen übrigens perfekt zur Winterzeit finde ich, denn es ist Zimt darin.

Glueckskugerl nach einem Rezept der simply raw bakery

Glückskugeln (Rezept für ca. 30 Stück)

¼ Tasse Orangensaft
1 Tasse Datteln
2 Tassen gemahlene Mandeln
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Vanille
1 Prise Salz
Kokosflocken oder gemahlene Nüsse zum Wälzen

Datteln eine Stunde in Orangensaft einweichen. Mit einem starken Mixer zu Dattelpaste verarbeiten, restliche Zutaten dazugeben und gut durchmischen. Mit der Hand Kugeln formen und in den Kokosflocken oder gemahlenen Nüssen rollen. Mindestens drei Stunden kühl stellen – genießen!

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Grüne Vollwert-Chiaplätzchen

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich…

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich besonders auf einen kleinen süßen Happen. Wenn ihr gute Vorsätze bezüglich eurer Gesundheit für das neue Jahr gefasst habt, sind diese Kekse damit durchaus kompatibel.

Ich versuche bei meinen Backrezepten stets leckere, aber dennoch möglichst gesunde Kreationen zu zaubern. So auch mit diesen Plätzchen – sie sollten vollwertig und zuckerfrei sein, und ich hatte mir vorgenommen, Spinat darin zu verarbeiten. Keine Angst, sie sind trotzdem süß und lecker, aber haben dadurch eine interessante Farbe und passen mit ihrem grünen Kleid in jede nachhaltige und gesundheitsbewusste Keksdose.

Der Geschmack der Plätzchen ist sehr mild geworden, was entgegen meiner Sorgen auch bei anderen gut angekommen ist. Die Kekse schmecken unverwechselbar zart und lieblich. Wer dennoch mehr Süße haben möchte, kann natürlich etwas mehr Datteln und Apfelmus dazugeben.

Zutaten

2 EL (ca. 60 g) ungesüßtes Apfelmus
130 g Datteln
500 g Dinkel-Vollkornmehl
195 g Kokosöl
1 Prise Salz
1,5 TL Vanille
130 ml Pflanzenmilch eurer Wahl
30 g Chia
20 g Spinat

Zubereitung

Das Apfelmus mit den Datteln pürieren, bis eine weiche Masse entstanden ist. Mehl, Kokosöl, Salz, Vanille und Pflanzenmilch mit dem Dattelmus zusammen mixen. Die Chia Samen mit einem Löffel darunter mischen. Etwa zwei Drittel des Teiges abspalten und in den Kühlschrank stellen. Den Spinat mit dem anderen Drittel des Teiges pürieren und ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 30 bis 45 Minuten die beiden Teigteile aus dem Kühlschrank holen und Plätzchen formen: Eine flachen runden Kreis mit dem braunen Teig formen. Einen etwas kleineren grünen Kreis formen und auf den braunen drücken. Alternativ kann man auch eine große Fläche mit dem braunen Teig formen, dann eine grüne Schicht darauf legen, zu einer Rolle zusammen rollen und dann mit dem Messer Kekse abschneiden. Ich haben beide Möglichkeiten erfolgreich ausprobiert. Die Plätzchen etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen.

Guten Appetit!

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Kürbis-Süßkartoffel-Eintopf

Seit Oktober steht Kürbis nun ständig auf meinem Speiseplan, weil er sich so vielfältig einsetzen und zu immer neuen Geschmackserlebnissen zusammensetzen lässt. Zudem gibt es unzählige verschiedene Kürbissorten und -formen,…

Seit Oktober steht Kürbis nun ständig auf meinem Speiseplan, weil er sich so vielfältig einsetzen und zu immer neuen Geschmackserlebnissen zusammensetzen lässt. Zudem gibt es unzählige verschiedene Kürbissorten und -formen, sodass das Kochen immer Abwechslung bietet. Mein absoluter Favorit ist und bleibt der Hokkaidokürbis, den ich schon als Kind in der Küche meiner Mutter zu genießen wusste.

Besonders in den kalten Monaten hilft das im Kürbis enthaltene Vitamin C, das Immunsystem auf Trab zu halten. Darüber hinaus versorgen Kürbisse uns mit reichlich Antioxidantien und den Vitaminen A und E, die unter anderem die Sehkraft und das Strahlen der Haut unterstützen. Klingt so als sei Kürbis ein echter Allrounder? Ist auch so! Also nutzt die letzten Gelegenheiten und kocht etwas Feines, zum Beispiel diesen wunderbar wärmenden Kürbiseintopf.

Für vier Portionen braucht man:

2 TL Chiliflocken
Ein ca. 2cm großes Stück Ingwer
1 rote Zwiebel
1 Jalapeño
Öl zum Anbraten
1 kleinen Hokkaidokürbis
2 faustgroße Süßkartoffeln
300 g gewürfelte Tomaten mit Soße
300 g grüne Bohnen
500 bis 600 ml Gemüsebrühe
Petersilie
Salz und Pfeffer
Kürbiskerne zum Garnieren
Evtl. Linsen und/oder Zimt

Als Erstes den Ingwer und die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und zusammen mit den Chiliflocken und der Jalapeño in etwas Öl andünsten. In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln schälen und diese sowie den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Wenn die Zwiebeln glasig sind, beides hinzugeben und fünf Minuten anbraten, hinterher mit der Brühe ablöschen. Die Tomaten unterrühren und bei mittlerer Hitze für 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbis- und Süßkartoffelstücke fast weich sind. Zu guter Letzt die klein geschnittenen Bohnen und etwas frische Petersilie für 10 bis 15 weitere Minuten mit garen. Abschließend dann das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Kürbiskernen garnieren und genießen.

Wer es etwas deftiger mag, kann zum Beispiel noch Linsen mitkochen, dann wird der Eintopf sättigender. Ein Hauch von Zimt rundet das Gericht weihnachtlich ab.

Lasst es euch schmecken!

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Sonntagslektüre: Nimm dir Zeit für Gutes

Empfehlungen für kritische Leseratten Zum Jahresabschluss der Kolumne stelle ich das vegane Kochbuch von Rüdiger Dahlke „Peace Food“ vor. Ich bekam anlässlich meines Geburtstages im Frühjahr ein Exemplar geschenkt und habe…

Empfehlungen für kritische Leseratten

Zum Jahresabschluss der Kolumne stelle ich das vegane Kochbuch von Rüdiger Dahlke „Peace Food“ vor. Ich bekam anlässlich meines Geburtstages im Frühjahr ein Exemplar geschenkt und habe seither gut ein Drittel der darin beschriebenen Speisen ausprobiert. Offen gestanden bin ich keine sonderliche Freundin von Kochbüchern, meistens landen diverse Hirngespinste auf Basis des Kühlschrank-Inhaltes auf meinem Teller. Da mir aber die Aufmachung des besagten Stücks gut gefällt, hole ich mir gerne Anregungen und koche Rezepte nach.

Aufbau und Inhalt

Das Buch beinhaltet eine ausführliche Einführung, Kochanleitungen für vegane Kleinigkeiten, Peace Food für jeden Tag und die Kapitel „Kochen für Freunde“ und „Vegan & Süß“. Außerdem finden sich im Anhang eine Austauschtabelle veganer Alternativen und eine Vorstellung der RezeptautorInnen. Im ersten Teil wird das „Peace Food“-Konzept erklärt, mit dem Soja-Mythos aufgeräumt und viel Hintergrundwissen zu Gesundheits- und Ernährungsaspekten vermittelt.
Wusstet ihr beispielsweise, dass das Vitamin-B12 von Bakterien produziert wird, die auf den Oberflächen von Feld- und anderen Früchten gedeihen? Somit ist man reichlich versorgt, wenn man in seinem Garten biologischen Eigenanbau betreibt. Man muss die Ernte kaum waschen, wodurch die Vitamine erhalten bleiben.

Was ist Peace Food?

Das Konzept des Peace Food – also Friedensessens – basiert auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, die das Weglassen allen Tierproteins und -fettes aus gesundheitlichen Gründen empfehlen. Im Unterschied zur veganen Lebensweise wird Honig befürwortet. Laut der Homepage von Peace Food macht diese Lebensweise gesund, vital, glücklich, lebendig und friedvoll. Ein Blick auf die Seite lohnt sich. Man kann nachlesen, warum uns Fleisch und Milchprodukte krank machen. Es finden sich dort Studien, ein Restaurantführer und informative Videos. Rüdiger Dahlke ist Arzt, Psychotherapeut und Verfasser zahlreicher Bücher zum Thema Krankheitsdeutung und Heilung, sowie Krisenbewältigung und Ernährung. Dem hervorragenden Bestseller „Peace Food – Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ werde ich mich im nächsten Kolumnenbeitrag widmen.

In der Südsteiermark hat Dahlke das Gesundheitsressort TamanGa geschaffen. „Taman“ bedeutet Garten auf Bali und „Ga“ steht für Gamlitz, den Ort. Auf der Anlage werden Seminare zum Thema Fasten, Gesundheit und Ernährung angeboten. Ein großer Biogarten, Schwimmteiche und vieles mehr laden ein, dort zu verweilen.

Rezepte

Neben den Klassikern der pflanzlichen Kost wie Hummus und Soja-Gemüse-Schnitzel finden sich auch einige außergewöhnliche Rezepte. Hierzu gehören meiner Meinung nach die Rote-Beete-Karotten-Suppe mit Sesam oder die gefüllten Riesenchampignons. Mein derzeitiger Favorit ist der Alt-Wiener-Krautstrudel mit Paprikasoße, den gab es erst letzte Woche bei uns. Wir schwärmen noch immer davon. Ich finde, Weißkraut wird sowieso unterschätzt, gerade in dieser Jahreszeit bietet es sich für schmackhafte Gerichte an.

Gleich auf den ersten Seiten sprang mir folgendes Zitat ins Auge, das ich euch nicht länger vorenthalten möchte: „Die schlechte Nachricht ist: Das Leben vergeht wie im Flug. Die gute ist: Du bist der Pilot.“

Habt Ihr schon einmal von Peace Food oder Rüdiger Dahlke gehört? Wenn nein, dann gibt es in der nächsten Ausgabe mehr davon.

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front food: Fast Food-Restaurant des 21. Jahrhunderts in Linz

Mitte November eröffnete in Linz, in der Pfarrgasse 20, das Fast Food-Restaurant front food. Auf der Speisekarte finden wir das, was wir in einem Schnellrestaurant erwarten: Burger, Nuggets, Pommes, Muffins…

Mitte November eröffnete in Linz, in der Pfarrgasse 20, das Fast Food-Restaurant front food.

front food © victoria

Auf der Speisekarte finden wir das, was wir in einem Schnellrestaurant erwarten: Burger, Nuggets, Pommes, Muffins und Ähnliches. Die Unterschiede zu allen anderen Fast Food-Restaurants in dieser Stadt – die Speisen sind bio, fair und rein pflanzlich, das Verpackungsmaterial hundertprozentig kompostierbar und alle Angestellten bekommen den gleichen Lohn. Ein Restaurantkonzept ohne Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur, mit viel Innovation und Kreativität für einen zeitgemäßen und nachhaltigen Genuss im 21. Jahrhundert.

front food © victoria

Neben Speisen und Getränken zum Mitnehmen lädt die helle und sehr ansprechende Innenausstattung zum Verweilen ein, mit Steckdose an jedem Sitzplatz, kostenlosem Internetzugang und angenehm großen Tischen entsteht hier Raum zum Arbeiten oder für eine ausgedehnte Pause. Gratulation also an front food-Gründer Bernhard Falkner, der gemeinsam mit seinem Team dieses erstaunliche Projekt realisierte und Linz dadurch kulinarisch bereichert. Am Eröffnungstag nutzten viele die erste Gelegenheit für Burger und ähnliche Köstlichkeiten aus dem front food, ich persönlich wurde von Chiiesy Burger, Pommes Frites, Nuggets und Cola satt und glücklich!

Begeistert dich dieses Konzept für ein Fast Food-Restaurant auch?

Die Website von front food lautet: www.frontfood.at

Auf Facebook folgen könnt ihr front food hier: www.facebook.com/frontfood

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Rose küsst Wirsing – Orientalische, vegane Gemüsepfanne

Als ich gestern die Flasche Rosenwasser im Regal stehen sah, die ich schon länger nicht mehr benutzt hatte, war auf einmal die Idee für ein leckeres Rezept geboren. Bisher kannte…

Als ich gestern die Flasche Rosenwasser im Regal stehen sah, die ich schon länger nicht mehr benutzt hatte, war auf einmal die Idee für ein leckeres Rezept geboren. Bisher kannte ich Rosenwasser nur in Desserts. Ich wollte probieren, ob es sich auch in herzhafte Gerichte integrieren lässt. Das kann ich jetzt mit einem großen „Ja“ beantworten! Diese orientalische Gemüsepfanne verführt durch eine würzige Raz al Hanout Komponente, umwoben von lieblicher Rose, süßer Feige und frischer Zitrone. Lasst euch zu einer neuen Geschmacksreise in den Orient entführen.

Zutaten:

125 g Buchweizen
1 große Zwiebel
2 bis 3 Zehen Knoblauch
ca. 225 g Möhre/Karotte
ca. 225 g Zucchini
ca. 225 g Wirsing
70 g Feigen (getrocknet)
1 TL Salz
¼ TL Cumin
1 EL Raz el Hanout
¼ TL Pfeffer
10 g Mandeln
1 EL Rosenwasser
1 EL und 1 TL Zitrone

Zubereitung

Buchweizen mit Salz kochen, Knoblauch und Zwiebel hacken und ungefähr fünf Minuten kräftig anbraten. Den Buchweizen dazugeben und weitere fünf Minuten anbraten. In der Zwischenzeit das Gemüse und die Feigen in Würfel schneiden. Salz, Cumin, Raz el Hanout, Pfeffer sowie die Feigen und das Gemüse hinzugeben. Den Deckel auf die Pfanne setzen und ungefähr fünf bis sieben Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Hierbei immer wieder umrühren. Die Pfanne vom Herd nehmen, den größten Teil der gehackten Mandeln sowie das Rosenwasser und den Zitronensaft hinzugeben und gut umrühren. Den Rest der Mandeln zum Garnieren verwenden.

Wer keinen Buchweizen zu Hause hat, kann stattdessen auch Reis oder Bulgur verwenden.

Guten Appetit!

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Buchweizen – starke Flocken, grundlos unterschätzt!

Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen…

Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen den dreikantigen Körnern verdankt, die an Bucheckern erinnern, ursprünglich aus der russischen oder polnischen Küche. Es wird Zeit, ihm auch in unseren Küchenschränken mehr Platz einzuräumen!

Buchweizen hat einen leicht bitteren, kräftigen Geschmack, der sich aber in den verschiedenen Zubereitungsarten dennoch gut einfügt. Auch seine inneren Werte überzeugen – mit rund zehn Prozent hochwertigem Eiweiß sollten gerade Sportler dem grauen Korn einen Freundschaftsantrag stellen. Vitamin E, B1, B2 und Kalium, Eisen, Kalzium und Magnesium bringen zusammen mit der enthaltenen Kieselsäure für Haut und Haare zusätzlichen Schwung in die Müslischale. Mit rund 350 Kalorien auf 100 Gramm ist Buchweizen vergleichbar mit anderen natürlichen Frühstücks-Zerealien und kann daher mengenmäßig mit anderen Kohlehydrat-Quellen in Rezepten ausgetauscht werden. Buchweizen gibt es als ganzes Korn zu kaufen, aber auch als Flocken, Grütze oder Mehl – es empfiehlt sich die lichtgeschützte Aufbewahrung im Vorratsschrank.

Für die kalte Jahreszeit findet ihr meine drei aktuellen Lieblings-Rezepte für Buchweizen in Kombination mit Chiasamen, als Porridge und als Protein-Pfannkuchen.

Overnight Kokos-Buchweizen Parfait

parfait

Zutaten

  • 60 g Buchweizenflocken
  • 15 g Chiasamen
  • 20 g Kokosraspeln
  • 1 TL Erdnuss-Muß
  • Süßungsmittel nach Wahl
  • Pflanzenmilch (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
  • ½ Granatapfel

 

Buchweizenflocken über Nacht mit Pflanzenmilch, Kokosraspeln, einem Teelöffel Erdnussmuß, Chiasamen und Süßungsmittel nach Wunsch in den Kühlschrank stellen und quellen lassen. Am nächsten Morgen fünf Minuten in die Mikrowelle geben und Buchweizen nachgaren, danach weitere fünf Minuten quellen lassen. Das Parfait mit Granatapfelkernen garnieren.

Buchweizen-Kürbis-Porridge mit lauwarmem Kompott und Kakao-Nibs

kuerbisporridge

Zutaten

  • 50 g Buchweizen-Flocken
  • 20 g Haferflocken
  • ca. 120 ml Wasser
  • Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
  • 4 EL Kürbispürée
  • Süßungsmittel nach Wahl
  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • Rohe Kakao-Nibs

 

Buchweizen (wer mag auch gemischt mit Haferflocken) mit Wasser zehn Minuten köcheln lassen, bis das Wasser fast verkocht ist. Den warmen Brei mit einem Schuss Pflanzenmilch cremig rühren und mit Kürbispürree mischen. Mit Zimt, einer Süßungsquelle (Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, Xylith und ähnlichem) nach Wunsch süßen und weitere fünf Minuten quellen lassen. In einem zweiten Topf Apfel- und Birnenstücke mit ein wenig Wasser für zehn Minuten kochen, bis das Obst weich wird, und nach Wunsch süßen. Das warme Kompott auf den Buchweizen-Porridge geben und für den extra Crunch beim Essen noch mit rohen Kakao-Nibbs und Nüssen garnieren.

Tipp: Wer am Morgen nicht extra den Herd anwerfen möchte, kann auch am Vorabend die Zutaten für den Porridge über Nacht mit Pflanzenmilch zum Quellen in den Kühlschrank geben und den Porridge am nächsten Morgen nur für vier Minuten in der Mikrowelle erhitzen.

Kürbispürée und Kompott lassen sich auch super auf Vorrat produzieren und in Einmachgläsern lagern. Für hausgemachtes Kürbispürée einen Hokkaido in Wasser kochen, abgießen, mit sehr wenig Wasser pürrieren und mit Zimt, Süßungsmittel nach Wahl sowie Zitronenschale, einem Hauch Ingwer und Nelken abschmecken, noch heiß in Einmachgläser füllen.

Das Porridge schmeckt auch super mit warmen Bananen und Kokosmilch.

Blaubeer-Buchweizen-Protein-Pfannkuchen

pancakes

Zutaten

  • 120 g Buchweizenmehl oder Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl weiterverarbeitet
  • 1 reife Banane
  • 45 g veganes Proteinpulver
  • 20 g Nüsse, z.B. Cashews
  • 250 ml Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
  • 1 TL Backpulver
  • Eine Hand voll Blaubeeren

 

Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl verarbeiten. Die Bananen, Backpulver, Proteinpulver sowie nach Wunsch Nüsse und einige Blaubeeren zusammen mit dem Pflanzendrink im Mixer zu einem cremigen Teig verarbeiten. Den Teig einige Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne Kokosöl erhitzen. Den Teig portionsweise zu Pfannkuchen verbacken, dabei jeweils ein paar Blaubeeren in den Pfannkuchen einbacken. Pfannkuchen servieren und mit den restlichen Beeren garnieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, wir ihr Buchweizen kombiniert!

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Blogvorstellung: Veganwave (Rezept für Moussaka inside!)

Als passionierte Windsurferin macht Karin sich immer wieder auf die Suche nach der perfekten Welle, virtuell surft sie schon längst darauf: Veganwave heißt ihr Blog für vegane Rezepte, den sie zusammen mit…

Als passionierte Windsurferin macht Karin sich immer wieder auf die Suche nach der perfekten Welle, virtuell surft sie schon längst darauf: Veganwave heißt ihr Blog für vegane Rezepte, den sie zusammen mit Sille betreibt. Gemeinsam sammeln sie Informationen zu veganen Themen wie Backen, Kochen, Restaurantempfehlungen, Kleidung, Reisen und mehr und schwingen als Testköchinnen für euch die Kochlöffel.

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Die Seite ist vom Logo bis zu den professionellen Bildern (Achtung Food Porn Alarm! – die Gerichte sind so liebevoll zubereitet und präsentiert, dass man am liebsten in den Bildschirm hüpfen möchte) sehr stimmig und wertig gestaltet. Spannend ist unter anderem der Anspruch, traditionelle deutsche Gerichte zu veganisieren – und was könnte es in der deutschen Küche traditionelleres geben als Rouladen? Eben. Das – zumindest optisch schon sehr überzeugende – Ergebnis der Veganisierungsaktion seht ihr hier:

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Wem das Lust auf mehr macht, der kann unter den Rubriken Suppen und Vorspeisen, Dips und Aufstriche, Salate, Hauptgerichte, Beilagen und Desserts und Kuchen nach weiteren Leckereien Ausschau halten. Die Rezepte sind zudem auch alphabetisch geordnet und man sieht in der Übersicht sofort: Karin und Sille veganisieren nicht nur die deutsche Küche, sondern machen auch vor den kulinarischen Klassikern anderer Kulturen nicht halt. Die Burger -und Hot Dog-Variationen sehen zwar auch sehr schmackhaft aus, aber da ich absoluter Fan der griechischen Küche bin, habe ich euch für das Rezept in der heutigen Blogvorstellung das Moussaka mit Thymian-Polenta und Tzatziki ausgesucht:

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Zutaten für drei Personen

Moussaka:

2 mittelgroße Auberginen
2 bis 3 Scheiben Cheddar von Wilmersburger
1 große Zwiebel
2 TL Gemüsebrühepulver
2 Dosen feinstückige Tomaten (800 g)
1/2 Bund frischen Basilikum (zerpflücken)
Prise Cayenne Pfeffer
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
Viel Olivenöl zum Braten

Polenta:

125 g Minuten-Polenta
500 ml Wasser
2 TL frische Thymianblättchen
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
1 EL Alsan

Tzatziki:

6 EL Tzatziki
(Gemäß Rezept vorbereiten. Kann auch gut am Vortag hergestellt werden.)

Zubereitung

Moussaka:
Auberginen waschen und in ungefähr 0,5 Zentimeter breite Scheiben schneiden. Von beiden Seiten mit ganz viel Salz bestreuen und ungefähr zehn Minuten ruhen lassen. Die Auberginen abbrausen und mit einem Küchenpapier abtupfen. Jede Scheibe von beiden Seiten pfeffern und in einer beschichtete Pfanne mit viel Olivenöl circa zehn Minuten von beiden Seiten gut anbraten. Für die Sauce die Zwiebel schälen, waschen und grob hacken. Mit Olivenöl die Zwiebel in einem Topf anbraten, aber nicht braun werden lassen. Für rund fünf Minuten unter Rühren glasig werden lassen. Tomatenstücke, Gemüsebrühepulver und Gewürze hinzugeben. Das Ganze für ungefähr zehn Minuten köcheln lassen. Am Schluss die zerpflückten Basilikumblätter mit in die Sauce geben. Eine Auflaufform nehmen und die Hälfte der gebratenen Auberginen auf den Boden schichten. Cheddarstücke auf den Auberginen verteilen und danach die Hälfte der roten Sauce auf die Auberginenschicht geben. Danach die restlichen Auberginenscheiben auf die Saucenschicht legen, wieder mit Cheddarstücken belegen und mit der restlichen Sauce begießen. Die Moussaka für 40 bis 45 Minuten bei 200 Grad in den Backofen geben. Ungefähr 15 Minuten vor dem Servieren auskühlen lassen.

Polenta:
Frischen Thymian waschen und die kleinen Blätter vom Stiel mit den Fingern abstreifen. Das Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, den Thymian hinein geben und dann die Polenta einstreuen und mit einem Holzlöffel schnell umrühren, damit es keine Klümpchen gibt. Circa zwei bis drei Minuten weiter umrühren, dabei aufpassen, dass nichts anbrennt. Mit zunehmendem Rühren wird sie fester. Vom Herd nehmen und kräftig salzen und pfeffern und nochmals gut umrühren. In einer beschichteten Pfanne Alsan schmelzen (bitte nicht braun werden lassen). Polenta als sechs Taler formen (gegebenenfalls mit Hilfe von Vorspeisenringen) und von beiden Seiten bei mittlerer Hitze braun werden lassen (ungefähr zehn Minuten).

Guten Appetit!

 

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