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Schlagwort: Blogvorstellung

Blogvorstellung: ganzherzig mit ganz viel Herz (Tipps für mehr Selbstliebe inside!)

Heute gibt es wieder eine Blogvorstellung von mir, dafür habe ich mir einen – Achtung, Wortwitz! – ganz herzigen Blog namens ganzherzig ausgesucht. ganzherzig ist auch als Online-Magazin wie The bird’s…

Heute gibt es wieder eine Blogvorstellung von mir, dafür habe ich mir einen – Achtung, Wortwitz! – ganz herzigen Blog namens ganzherzig ausgesucht. ganzherzig ist auch als Online-Magazin wie The bird’s new nest zu verstehen und wurde von Maria Ma ins Leben gerufen.

Was aber bedeutet ganzherzig? „Ganzherzig ist die Steigerung von halbherzig und bedeutet auf dein Herz zu hören und die Dinge mit Achtsamkeit und deiner inneren Stimme entsprechend auszuführen. Dies ist heutzutage keine leichte Sache, sondern eher eine Lebensaufgabe. Wir sind durch Medien und gesellschaftliche Ansprüche oft so zugespamt, dass wir unsere eigene innere Stimme nicht mehr hören können, oder gar keinen Zugang dazu haben. Ich persönlich glaube aber, dass es uns und unserer Umwelt besser gehen würde, wenn wir uns wieder mehr mit uns selbst und damit auch unserer Umgebung verbinden würden.“ Das schreibt Maria über ihr Herzstück – entschuldigt bitte, aber diese Wortwitze schreiben sich gerade einfach von alleine – mir hat diese Passage so gut gefallen, dass ich euch diese nicht vorenthalten wollte.

Aber auch die Person hinter ganzherzig wirkt genau so, wie sie ihr Magazin genannt hat – ich verkneife mir jetzt den schlechten Wortwitz. Maria Ma sieht total sympathisch aus und auch ihre Beschreibung klingt interessant. Sie hat das Magazin im Jahr 2013 gegründet und widmet sich damit vorwiegend ihrer Leidenschaft auf Yoga, Indien und veganer Ernährung. Ich habe früher auch sehr lange und leidenschaftlich gerne Yoga gemacht und frage mich gerade warum ich das eigentlich jetzt nicht mehr mache…?

Im ersten Moment war ich zugegeben ein bisschen erschlagen von so vielen Bildern und Infos, die gleich auf der Startseite auf einen zukommen. Wenn man sich dann aber einen Überblick verschafft hat, entdeckt man ein… zwei… oder eher ganz viele Themen, die einen interessieren und einen Blick wert sind. Gleich ins Auge gestochen ist mir aber das wundervolle Logo, das mit grün-türkiser Wasserfarbenoptik besticht.

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An dieser Stelle wäre es jetzt an der Zeit, sich für einen Artikel zu entscheiden und euch diesen näher vorzustellen. Das entpuppt sich aber leider als schwieriger als gedacht, ich kann mich einfach nicht entscheiden. Schließlich bin ich über den Artikel „Selbstliebe lernen – 5 Tipps, wie du dein eigener Soulmate werden kannst“ gestolpert. Diesen finde ich perfekt um ihn euch vorzustellen, denn ich glaube viele von uns sollten lernen, sich selbst einfach mehr zu lieben und nicht ganz so selbstkritisch zu sein.

Maria gibt folgende Tipps:

1. Steh morgens mit einem Lächeln auf. Wenn du dann im Badezimmer vor dem Spiegel stehst, sag ein paar nette Dinge zu deinem Spiegelbild wie zum Beispiel „Wie hast du geschlafen?“ oder auch „Ich liebe dich!“.

2. Verwöhne dich selbst und fange damit schon beim Frühstück an. Höre nicht auf Diät-Bücher sondern auf deine Intuition. Maria ist davon überzeugt, dass dir dein Körper immer genau sagen wird, was er gerade braucht.

3. Nimm dir jeden Morgen etwas Zeit für ein kurzes Yoga- oder Meditationsritual, wie zum Beispiel ein paar Sonnengrüße, eine zehnminütige Atemmeditation, oder auch das Wiederholen eines Mantras.

4. Stelle dir selbst mehrmals täglich die Frage „Wie geht es dir?“ und beantworte sie selbst. Wenn es dir gut geht, ist alles in Ordnung. Wenn du die Frage aber nur negativ beantworten kannst, versuche etwas an deiner Ausgangssituation zu ändern, bis sie wieder stimmt.

5. Nimm dir regelmäßig Zeit für Entspannung und Wellness. Überlege dir, was dir gut tut und plane diese Entspannungszeiten fix in deinen Zeitplan ein.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern auf ganzherzig und entschuldige mich nochmals für die ganzen schlechten Wortwitze. Ich nehme mir jetzt meine wohlverdiente Entspannungszeit und das solltet ihr auch!

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Blogvorstellung: ClaudiGoesVegan oder die Tortilla, die etwas anderes werden wollte (mit Rezept!)

Im Blog ClaudiGoesVegan schreibt Claudia über ihr veganes Leben – ursprünglich war der Blog als Tagebuch auf dem Weg ins vegane Leben gedacht, aber wie es bei vielen Blogs der Fall ist, ist…

Im Blog ClaudiGoesVegan schreibt Claudia über ihr veganes Leben – ursprünglich war der Blog als Tagebuch auf dem Weg ins vegane Leben gedacht, aber wie es bei vielen Blogs der Fall ist, ist auch dieser mit seiner Besitzerin gewachsen. Und das sogar zu einem eigenen Buch! Im März 2012 hat Claudia ein vierwöchiges Rohvegan-Projekt gestartet, das als „Rohvegan – Mein 4-Wochen Selbstversuch“ veröffentlicht wurde. Außerdem ist Claudia Mitautorin der Bücher „Ab heute vegan“ und „Go vegan!“. Claudia ist vegane Beraterin – ich wusste bis jetzt ehrlich gesagt gar nicht, dass es solch einen Beruf gibt. Damit bietet sie persönliche und individuelle Beratung und begleitet euch in die vegane Lebensweise. Da ich persönlich zwar nicht vegan lebe, aber immer wieder versuche, Mahlzeiten vegan zu gestalten, was meiner Meinung nach anfangs ganz und gar nicht einfach ist, finde ich es gut, wenn man sich an jemanden wenden kann, der einem hilft. Generell finde ich es toll und wünschenswert, wenn man seine Leidenschaft auch beruflich ausüben kann.

Erwähnenswert finde ich auch das Aussehen des Blogs – das Titelbild mit dem Schaf auf Holzplatten und dem Post-it finde ich großartig, sowie die Absperrbänder mit der Aufschrift „Vegan scene – follow the white sheep“. Wenn man einen Blog kennen lernen will, klickt man oft einfach herum. Was mir dabei ins Auge gestochen ist, möchte ich euch jetzt näher vorstellen. Es ist ein Rezept für Mais-Schmarrn – was den Schmarrn so sympathisch macht, ist, dass er anscheinend gar nicht als Mais-Schmarrn gedacht war. Dieser Schmarrn sollte eigentlich eine Tortilla werden. Aber wie man so schön sagt, kommt erstens alles anders und zweitens als man denkt.

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Für den Mais-Schmarrn braucht ihr:
200 g Maismehl
½ Packung Weinsteinbackpulver
Pfeffer
2 Esslöffel Currypulver
Schnittlauch
350 ml Wasser

Im Großen und Ganzen vermengt ihr jetzt alles und verrührt es gut – im Idealfall habt ihr jetzt schon den fertigen Teig. Für mich als Kochmuffel klingt das super einfach und vor allem: Zu schaffen. Diesen Teig bratet ihr dann einfach so wie Kaiserschmarrn in einer Pfanne an und zerteilt ihn in kleine Stücke, damit ihr ihn gut wendet könnt. Claudia hat den Mais-Schmarrn noch mit Tofu und Salat serviert, sieht sehr appetitlich aus.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen – ich bin dann mal in der Küche!

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Blogvorstellung: Veganwave (Rezept für Moussaka inside!)

Als passionierte Windsurferin macht Karin sich immer wieder auf die Suche nach der perfekten Welle, virtuell surft sie schon längst darauf: Veganwave heißt ihr Blog für vegane Rezepte, den sie zusammen mit…

Als passionierte Windsurferin macht Karin sich immer wieder auf die Suche nach der perfekten Welle, virtuell surft sie schon längst darauf: Veganwave heißt ihr Blog für vegane Rezepte, den sie zusammen mit Sille betreibt. Gemeinsam sammeln sie Informationen zu veganen Themen wie Backen, Kochen, Restaurantempfehlungen, Kleidung, Reisen und mehr und schwingen als Testköchinnen für euch die Kochlöffel.

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Die Seite ist vom Logo bis zu den professionellen Bildern (Achtung Food Porn Alarm! – die Gerichte sind so liebevoll zubereitet und präsentiert, dass man am liebsten in den Bildschirm hüpfen möchte) sehr stimmig und wertig gestaltet. Spannend ist unter anderem der Anspruch, traditionelle deutsche Gerichte zu veganisieren – und was könnte es in der deutschen Küche traditionelleres geben als Rouladen? Eben. Das – zumindest optisch schon sehr überzeugende – Ergebnis der Veganisierungsaktion seht ihr hier:

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Wem das Lust auf mehr macht, der kann unter den Rubriken Suppen und Vorspeisen, Dips und Aufstriche, Salate, Hauptgerichte, Beilagen und Desserts und Kuchen nach weiteren Leckereien Ausschau halten. Die Rezepte sind zudem auch alphabetisch geordnet und man sieht in der Übersicht sofort: Karin und Sille veganisieren nicht nur die deutsche Küche, sondern machen auch vor den kulinarischen Klassikern anderer Kulturen nicht halt. Die Burger -und Hot Dog-Variationen sehen zwar auch sehr schmackhaft aus, aber da ich absoluter Fan der griechischen Küche bin, habe ich euch für das Rezept in der heutigen Blogvorstellung das Moussaka mit Thymian-Polenta und Tzatziki ausgesucht:

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Zutaten für drei Personen

Moussaka:

2 mittelgroße Auberginen
2 bis 3 Scheiben Cheddar von Wilmersburger
1 große Zwiebel
2 TL Gemüsebrühepulver
2 Dosen feinstückige Tomaten (800 g)
1/2 Bund frischen Basilikum (zerpflücken)
Prise Cayenne Pfeffer
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
Viel Olivenöl zum Braten

Polenta:

125 g Minuten-Polenta
500 ml Wasser
2 TL frische Thymianblättchen
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
1 EL Alsan

Tzatziki:

6 EL Tzatziki
(Gemäß Rezept vorbereiten. Kann auch gut am Vortag hergestellt werden.)

Zubereitung

Moussaka:
Auberginen waschen und in ungefähr 0,5 Zentimeter breite Scheiben schneiden. Von beiden Seiten mit ganz viel Salz bestreuen und ungefähr zehn Minuten ruhen lassen. Die Auberginen abbrausen und mit einem Küchenpapier abtupfen. Jede Scheibe von beiden Seiten pfeffern und in einer beschichtete Pfanne mit viel Olivenöl circa zehn Minuten von beiden Seiten gut anbraten. Für die Sauce die Zwiebel schälen, waschen und grob hacken. Mit Olivenöl die Zwiebel in einem Topf anbraten, aber nicht braun werden lassen. Für rund fünf Minuten unter Rühren glasig werden lassen. Tomatenstücke, Gemüsebrühepulver und Gewürze hinzugeben. Das Ganze für ungefähr zehn Minuten köcheln lassen. Am Schluss die zerpflückten Basilikumblätter mit in die Sauce geben. Eine Auflaufform nehmen und die Hälfte der gebratenen Auberginen auf den Boden schichten. Cheddarstücke auf den Auberginen verteilen und danach die Hälfte der roten Sauce auf die Auberginenschicht geben. Danach die restlichen Auberginenscheiben auf die Saucenschicht legen, wieder mit Cheddarstücken belegen und mit der restlichen Sauce begießen. Die Moussaka für 40 bis 45 Minuten bei 200 Grad in den Backofen geben. Ungefähr 15 Minuten vor dem Servieren auskühlen lassen.

Polenta:
Frischen Thymian waschen und die kleinen Blätter vom Stiel mit den Fingern abstreifen. Das Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, den Thymian hinein geben und dann die Polenta einstreuen und mit einem Holzlöffel schnell umrühren, damit es keine Klümpchen gibt. Circa zwei bis drei Minuten weiter umrühren, dabei aufpassen, dass nichts anbrennt. Mit zunehmendem Rühren wird sie fester. Vom Herd nehmen und kräftig salzen und pfeffern und nochmals gut umrühren. In einer beschichteten Pfanne Alsan schmelzen (bitte nicht braun werden lassen). Polenta als sechs Taler formen (gegebenenfalls mit Hilfe von Vorspeisenringen) und von beiden Seiten bei mittlerer Hitze braun werden lassen (ungefähr zehn Minuten).

Guten Appetit!

 

Wie ihr seht, werden hier schon schwere Geschütze aufgefahren! Neben den Rezepten für vegane Köstlichkeiten aller Art teilt Veganwave im eigentlichen Blog aber auch noch unterschiedlichste Informationen rund um den veganen Alltag (neugierig, wo ihr vegane Printen herbekommt?), Produkttipps, Reise-und Eventberichte und vieles mehr mit euch. Folgen könnt ihr Veganwave natürlich auch auf Facebook. Surft doch mal vorbei!

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Blogvorstellung: Mimi’s Fairy Cakes

Mimi heisst eigentlich Miriam und schreibt seit August 2011 einen Blog rund um süsse Naschereien: Mimi’s Fairy Cakes. Sie lebt seit Anfang 2012 vegan und bezeichnet sich selbst als Backtivistin…

Mimi heisst eigentlich Miriam und schreibt seit August 2011 einen Blog rund um süsse Naschereien: Mimi’s Fairy Cakes. Sie lebt seit Anfang 2012 vegan und bezeichnet sich selbst als Backtivistin mit folgendem Lebensziel: „EUCH ALLE hungrig machen auf veganes Naschwerk!“ Vordergründig geht es in Mimis Blog, wie der Name schon erahnen lässt, um vegane Cupcakes. Zu den Rezepten für die kleinen Törtchen mischen sich aber auch diverse andere Rezepte und Aktionen, an denen Mimi teilnimmt.

Süsse Rezepte

Die Rezepte sind alphabetisch geordnet und neben der Liste befinden sich wunderschöne Bilder, die Lust auf mehr machen (und mich beinahe auf meine Tastatur sabbern lassen). Ihre Favoriten hat Mimi jeweils mit einem Sternchen markiert.

Beim Lesen springt mir sofort die Rawrrrr! Schoko-Erdbeer-Torte mit Erfrischungsgarantie ins Auge. Mimi hat das Rezept am wohl einzig richtig heissen Tag dieses Sommers gepostet. Die kleine Torte besteht aus Boden, Füllung und Ganache und wird nicht gebacken. Alle Zutaten werden dabei – wenn überhaupt – nur leicht erwärmt und im Kühlschrank wieder abgekühlt, damit die Torte fest wird. Für einen besonderen Frischekick kann die Torte sogar tiefgekühlt werden. Mit der leckeren Torte werden (fast) alle glücklich: Sie ist vegan, roh, ohne Mehl, ohne Soja und ohne Zucker!

R awrrr Schoko Erdbeer Torte

Ein weiteres Highlight sind für mich die Schoko-Chai-Cupcakes mit doppeltem Topping. Ich liebe Schokolade und alles, was nach dem südasiatischen Gewürztee duftet oder schmeckt. Mimis Rezepte sind, wenn nichts Anderes vermerkt ist, für zwölf Törtchen gedacht. Dieses hier reicht etwa für die doppelte Menge, was bei diesem Rezept absolut verständlich ist. Auf dem Teig der Küchlein werden vor dem Backen als erstes Topping-Streusel verteilt. Die gebackenen Törtchen erhalten noch eine Buttercreme, wie sie für Cupcakes typisch ist, diese wird natürlich aus Margarine und Pflanzenmilch statt Butter zubereitet.

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Passend zur Jahreszeit habe ich noch einen niedlichen Herbstkuchen gefunden, der Eichhörnchen-Kuchen mit Herbstgeschmack. Ich bin ein grosser Fan von ausgefallenen Rezepten, dieses gehört eindeutig dazu. Der helle Kuchen in Kastenform kommt ganz unspektakulär daher. Zumindest bis er angeschnitten wird, dann kommt ein Eichhörnchen zum Vorschein. Der Kuchen ist eigentlich ein Kuchen im Kuchen und die Idee dahinter finde ich genial. Mimi hat dafür zuerst einen Kürbiskuchen gebacken. Den Kuchen hat sie in Scheiben geschnitten und mit ihrem Keksausstecher in Eichhörnchenform die süssen Nager ausgestochen. Die Tierchen hat sie wieder zurück in ihre Kastenform gesetzt, diese mit einem hellen Kuchenteig aufgefüllt und erneut gebacken. Zuckerguss und Haselnusskrokant runden das Kunstwerk ab. Die Fummelei hat sich gelohnt, das Ergebnis kann sich sehen lassen und macht selbst beim miesesten Herbstwetter gute Laune.

mimis fairy cakes eichhörnchenkuchen

Use Up Along

Das Projekt ist aus dem Jahr 2013 und eine wirklich tolle Idee, nachmachen absolut empfohlen. Das könnt ihr sofort und auch ohne Blog. Mimi hat das Problem folgendermassen kurz und treffend beschrieben: „Kennt ihr das? Ihr schaut in den Küchenschrank und die gerade ganz doll dringend benötigte Zutat ist nicht da. Ihr kauft sie ein, benutzt sie, stellt sie in den Schrank und beim Öffnen der Türe fallen einem drei Päckchen ebendieser Zutat ins Gesicht. Dazu noch zehn weitere voll abgefahrene Lebensmittel, die man im letzten Jahr gekauft und dann nie benutzt hat. Höm.“

Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme, welche Mengen von welchem Lebensmittel in welchem Schrank auf ihren Einsatz warten, werden die Produkte in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Rot muss bei Mimi weg, über blau hat sie sich besonders gewundert. Nachdem die Schränke aufgeräumt und kategorisiert sind, wird die Liste aktuell gehalten und möglichst alles aufgebraucht. Hier geht es weiter zu Mimis Liste.

Vegan MoFo 2014

Beim Vegan Month Of Food im September 2014 hat Mimi ebenfalls teilgenommen. Die Idee hinter dem Bloggerprojekt ist es, einen Monat lang so viel wie möglich über veganes Essen zu schreiben und so der Welt zu zeigen, wie toll, spannend und vielseitig veganes Essen oder eine vegane Lebensweise sein kann! Mimis schön bebilderte Beiträge zum MoFo 2014 aber auch zu den beiden Vorjahren findet ihr hier.

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Blogvorstellung: Fair-Fashion.net – Eco Fashion with Style

„Nach bald 20 Jahren als Modejournalistin hatte ich dermaßen viele Infos über Menschenrechtsverletzungen, Umweltverschmutzung und dergleichen in der Textilbranche recherchiert, dass ich fast geplatzt wäre.“ – sprach Gerlind Hector und…

„Nach bald 20 Jahren als Modejournalistin hatte ich dermaßen viele Infos über Menschenrechtsverletzungen, Umweltverschmutzung und dergleichen in der Textilbranche recherchiert, dass ich fast geplatzt wäre.“ – sprach Gerlind Hector und gründete den Mode-Blog Fair-Fashion.net, der Fashion und gutes Gewissen auf einen Nenner bringen soll. Nach der Devise „Klasse statt Masse“ stellt das dreiköpfige Team um die diplomierte Mode-Designerin genauso hochwertige wie angesagte Kleidung, Schuhe und Accessoires unterschiedlichster Label vor. Auf euren Bildschirmen seht ihr dabei ausschließlich ausgesuchte Stücke, die den strengen Kriterien des Blogs standhalten: Transparenz, Ökologie und Herstellung nach sozialökonomischen Standards werden laut Gerlind bei der Suche nach neuen Teilen genauso geprüft wie ein individueller, anspruchsvoller und aktueller Look. Witzig: Dampf ablassen geht auch vegan – darüber hinaus findet ihr aber natürlich noch viele weitere vegane Stücke im Sortiment.

INterviews

Der professionell gestaltete und pur gehaltene Blog füllt unter „Styles“ die Kategorien „Women“, „Men“, Kids“, „Accessories“ und stellt euch zusätzlich aus verschiedenen Teilen einen „Look des Monats“ zusammen. Besonders userfreundlich: Unter jedem Kleidungsstück findet ihr einen „Buy Here“-Button, der euch direkt auf die entsprechende Seite im jeweiligen Shop verlinkt. Ergänzt wird das Angebot an Fashion durch drei weitere spannende Rubriken, die den Blog zum Magazin erweitern und allesamt zum Schmökern einladen. Unter „Stories“ werden kritische und informative Artikel zum Thema Konsumverhalten und Eco-Fashion eingestellt, aktuell findet ihr dort zum Beispiel einen Beitrag zur neuen Transparenz des Labes G-Star. Die Rubrik „People“ bringt euch über persönliche Interviews Menschen aus den unterschiedlichsten beruflichen Sparten näher – Hauptsache ist, sie sind interessant und inspirierend.

Mein Tipp: Unter der Rubrik „Service“ könnt ihr euch über anstehende Mode-Events informieren und über die unterschiedlichen Öko-Siegel aufklären lassen. Folgen könnt ihr Fair-Fashion.net natürlich auch auf Facebook .

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Blogvorstellung: Fuck Diet! Vegan desserts for cake monsters.

Wenn ihr gerade dabei seid abzunehmen, dann lest jetzt bitte nicht weiter. Ich bin mir sehr sicher, ihr werdet es bereuen. Denn Nina sch*** auf Diäten und wendet sich in…

Wenn ihr gerade dabei seid abzunehmen, dann lest jetzt bitte nicht weiter. Ich bin mir sehr sicher, ihr werdet es bereuen. Denn Nina sch*** auf Diäten und wendet sich in ihrem englischsprachigen Blog Fuck Diet! dezidiert an Kuchenmonster – cake monsters. Deshalb muss ich euch diesen Blog natürlich auch gleich vorstellen. Alleine von der Abbildung eines ihrer aktuellen Rezepte, ich möchte es fast „Werk“ nennen, dem Grandmas‘ Vegan Peach Coconut Cream Cake, kann ich mich nur sehr schwer losreißen – vom Cream Cheese Chocolate Pudding Pie fange ich gleich gar nicht erst an.

Rezepte, die mit „Grandma’s“ (also „Großmutters“) betitelt sind, erhaschen sowieso schnell meine Aufmerksamkeit, denn sie versprechen meist kulinarische Sünden allerfeinster Güte – die Weihnachtskekse meiner Oma haben Weihnachten immer ausschließlich deshalb (üb)erlebt, weil sie mit viele Liebe und deshalb in größeren Mengen hergestellt wurden. Wo war ich? Ach ja, bei Nina. Nina Bacinger, um genau zu sein. Das Backen scheint also schon im Namen angelegt. Auf ihrem veganen Blog, der als Projekt für ihre Bachelor-Arbeit begann, postet sie regelmäßig einfache und ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mit welchen ihr euch und euren Nächsten Köstlichkeiten der Kategorien Brownies, Kuchen, Fruchtkuchen, Muffins und Pies zubereiten könnt.

Ansonsten ist über Nina leider (noch) gar nicht so viel herauszufinden auf der Seite ihres noch sehr jungen Blogs, der auch noch nicht allzu viele Rezepte umfasst, aber auf umso mehr davon hoffen lässt.

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Deshalb habe ich ihr ein paar neugierige Fragen gestellt:

Verena: Auf deinem Blog erfährt man noch gar nicht so viel über dich. Magst du dich hier mit ein paar Zeilen unseren LeserInnen vorstellen?

Nina: Hallo liebe The bird’s new nest Leser und Leserinnen, mein Name ist Nina, ich bin 26 und betreibe seit Mai 2014 fuckdiet.com. Ich habe bisher in vier Ländern gelebt, zwei wenig zusammenhängende Studien absolviert und verbringe momentan viel Zeit in einer Digitalagentur.

Verena: Wie kam es von der Bachelor-Arbeit zum Blog-Projekt?

Nina: Auf lange Sicht soll Fuck Diet! auch als Kochbuch verlegt werden. Der Blog ist einerseits für mich die Chance, mich wieder mit den Rezepten der Bachelor-Arbeit zu befassen und sie anzupassen und auch mein bestehendes, veganes Dessert-Repertoire zu erweitern. Ich hoffe vor allem auf viele Leser, die sich auch mal an den Rezepten probieren und Feedback geben, wie es ihnen damit ergangen ist, was schmeckt und was nicht.

Verena: Warum ist die Seite auf Englisch gehalten?

Nina: Ich fände es schade, die Rezepte nur auf den deutschen Sprachraum zu begrenzen, vor allem, weil viele meiner veganen Freunde aus dem Ausland kommen.

Verena: Du beschreibst den Blog als ein Projekt, das sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Wie stellst du dir die künftige Entwicklung deines Blogs vor?

Nina: Also ich möchte da noch ein paar optische Tweaks (Anmerkung: Optimierungen) machen und überlege, ein Social Media Profil für Fuck Diet! anzulegen.

Verena: Woher nimmst du die Rezeptideen?

Nina: Von den vielen, leider nicht veganen Desserts, die ich so esse. Ich denke mir dann immer: „Das muss doch auch vegan gehen!“. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Rezepte auf meinem Blog wirklich simpel sind und natürliche Produkte wie Bananen oder Leinsamen statt Eiern beinhalten – aus einer Avocado wird da auch schnell mal ein Schokopudding. Es ist alles nicht so kompliziert, man muss nur die Tweaks kennen.

 

Schaut euch doch mal auf Fuck Diet! um und lasst euch inspirieren – oder wie Nina es vorschlägt: „Give it a try and bake yourself or your vegan friend a cake – who knows… you might really like it.“

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Blogvorstellung: Wo geht’s zum Gemüseregal? (mit Rezept!)

Üblicherweise hängen an den pflanzlichen Bewohnern von Gemüseregalen ja leider keine Rezeptvorschläge. Das ist beim virtuellen Gemüseregal von Franzi ganz anders: Die 29 Jahre alte, vegane (fast – wenn nur…

Üblicherweise hängen an den pflanzlichen Bewohnern von Gemüseregalen ja leider keine Rezeptvorschläge. Das ist beim virtuellen Gemüseregal von Franzi ganz anders: Die 29 Jahre alte, vegane (fast – wenn nur der Ziegenkäse nicht wäre) Gemüseliebhaberin aus dem Norden Deutschlands stellte vor knapp vier Jahren ihren veganen Rezepteblog ins Netz, und der präsentiert vom Auberginen-Tofu-Burger bis zum Spargel-Erdbeer Salat so ziemlich alles, was das Feinschmeckerherz begehrt. Die Zusammenstellung der Zutaten ist kreativ und zumeist einfach nachzubereiten und findet sich so sicherlich nicht in jedem Kochbuch. Belohnt wird Franzis kulinarische Freigebigkeit daher auch mit monatlich über 10.000 Besuchern.

Besonders angenehm in der Gestaltung des Blogs ist die Bereitstellung von Kategorien, angefangen mit „Allgemein“ über „Gemüsekiste“, „Hauptgerichte“ und „Rohkost“ und vielen mehr bis hin zum „Winter“. Für die Rubrik „Weihnachtsspecials“ hatte sie die nette Idee, ein paar Gastblogger dazu einzuladen, ihre liebsten Spezialitäten aus der festlichen Jahreszeit zu teilen – dieses Konzept könnte Franzi in meinen Augen auch für die drei verbliebenen Jahreszeiten gerne übernehmen! So kann der hungrige User sich gezielt durch die wunderschön bebilderten Rezepte suchen oder sich auch einfach nur assoziativ beziehungsweise von A bis Z treiben lassen. „Schön bebildert“ meine ich übrigens auch so wie ich es sage, denn Franzi ist im Hauptberuf Fotografin – Hochzeitsfotografin, um genau zu sein – und weiß sehr genau, was sie da tut. Überzeugt euch selbst davon – sieht dieser sommerliche Nudelsalat nicht köstlich aus?

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Ich selbst könnte mich wahrscheinlich nur schwer entscheiden – der sommerliche Nudelsalat oder die scharfe Ziegenkäse-Pasta, beide Gerichte gehören nachgekocht und sind laut Franzi auch noch „Ratz Fatz fertig!“ -, doch für Franzi steht das Lieblingsrezept dieses Sommers bereits fest:

Kunterbunter sommerlicher Nudelsalat mit gegrillten Tomaten

Zutaten (Vier Portionen bei kleinem Hunger):

200g Pasta nach Wahl
1 große Hand voll Rucola
10 Cherrytomaten
2 Scheiben Brot
10 Blätter Basilikum
Olivenöl
Balsamico
Etwas Rohrohrzucker
Grobes Meersalz

Die Pasta wie vorgegeben kochen. In der Zwischenzeit den Rucola und die Basilikumblätter gründlich waschen und klein schneiden. Die Tomaten waschen, halbieren und auf ein Backblech legen. Mit einer Prise Zucker bestreuen und ungefähr zwei Esslöffel Balsamicoessig über die Tomatenhälften geben. Das Backblech nun für ungefähr zehn Minuten bei 200 Grad Celsius und Ober-/Unterhitze mit Grillfunktion in den Ofen geben. Die fertigen Nudeln durch ein Sieb abschütten und in einem Topf mit etwas Olivenöl vermischt abkühlen lassen.

Das Brot in kleine mundgerechte Stücke schneiden und in Olivenöl schön knusprig braten. Den Rucola und den Basilikum nun in eine große Schüssel geben, die Nudeln dazu und mit Olivenöl und Balsamico, sowie grobem Meersalz abschmecken. Die fertigen und warmen Tomaten und das geröstete Brot über den Salat geben und gut miteinander vermengen. Fertig ist der kunterbunte sommerliche Nudelsalat mit gegrillten Tomaten.

Guten Appetit – ihr wisst ja nun wo’s hier zum Gemüseregal geht!

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