Eco. Life. Style.

Schlagwort: Blog.

Blogvorstellung: Mimi’s Fairy Cakes

Mimi heisst eigentlich Miriam und schreibt seit August 2011 einen Blog rund um süsse Naschereien: Mimi’s Fairy Cakes. Sie lebt seit Anfang 2012 vegan und bezeichnet sich selbst als Backtivistin…

Mimi heisst eigentlich Miriam und schreibt seit August 2011 einen Blog rund um süsse Naschereien: Mimi’s Fairy Cakes. Sie lebt seit Anfang 2012 vegan und bezeichnet sich selbst als Backtivistin mit folgendem Lebensziel: „EUCH ALLE hungrig machen auf veganes Naschwerk!“ Vordergründig geht es in Mimis Blog, wie der Name schon erahnen lässt, um vegane Cupcakes. Zu den Rezepten für die kleinen Törtchen mischen sich aber auch diverse andere Rezepte und Aktionen, an denen Mimi teilnimmt.

Süsse Rezepte

Die Rezepte sind alphabetisch geordnet und neben der Liste befinden sich wunderschöne Bilder, die Lust auf mehr machen (und mich beinahe auf meine Tastatur sabbern lassen). Ihre Favoriten hat Mimi jeweils mit einem Sternchen markiert.

Beim Lesen springt mir sofort die Rawrrrr! Schoko-Erdbeer-Torte mit Erfrischungsgarantie ins Auge. Mimi hat das Rezept am wohl einzig richtig heissen Tag dieses Sommers gepostet. Die kleine Torte besteht aus Boden, Füllung und Ganache und wird nicht gebacken. Alle Zutaten werden dabei – wenn überhaupt – nur leicht erwärmt und im Kühlschrank wieder abgekühlt, damit die Torte fest wird. Für einen besonderen Frischekick kann die Torte sogar tiefgekühlt werden. Mit der leckeren Torte werden (fast) alle glücklich: Sie ist vegan, roh, ohne Mehl, ohne Soja und ohne Zucker!

R awrrr Schoko Erdbeer Torte

Ein weiteres Highlight sind für mich die Schoko-Chai-Cupcakes mit doppeltem Topping. Ich liebe Schokolade und alles, was nach dem südasiatischen Gewürztee duftet oder schmeckt. Mimis Rezepte sind, wenn nichts Anderes vermerkt ist, für zwölf Törtchen gedacht. Dieses hier reicht etwa für die doppelte Menge, was bei diesem Rezept absolut verständlich ist. Auf dem Teig der Küchlein werden vor dem Backen als erstes Topping-Streusel verteilt. Die gebackenen Törtchen erhalten noch eine Buttercreme, wie sie für Cupcakes typisch ist, diese wird natürlich aus Margarine und Pflanzenmilch statt Butter zubereitet.

mimis fairy cakes chai cupcakes

Passend zur Jahreszeit habe ich noch einen niedlichen Herbstkuchen gefunden, der Eichhörnchen-Kuchen mit Herbstgeschmack. Ich bin ein grosser Fan von ausgefallenen Rezepten, dieses gehört eindeutig dazu. Der helle Kuchen in Kastenform kommt ganz unspektakulär daher. Zumindest bis er angeschnitten wird, dann kommt ein Eichhörnchen zum Vorschein. Der Kuchen ist eigentlich ein Kuchen im Kuchen und die Idee dahinter finde ich genial. Mimi hat dafür zuerst einen Kürbiskuchen gebacken. Den Kuchen hat sie in Scheiben geschnitten und mit ihrem Keksausstecher in Eichhörnchenform die süssen Nager ausgestochen. Die Tierchen hat sie wieder zurück in ihre Kastenform gesetzt, diese mit einem hellen Kuchenteig aufgefüllt und erneut gebacken. Zuckerguss und Haselnusskrokant runden das Kunstwerk ab. Die Fummelei hat sich gelohnt, das Ergebnis kann sich sehen lassen und macht selbst beim miesesten Herbstwetter gute Laune.

mimis fairy cakes eichhörnchenkuchen

Use Up Along

Das Projekt ist aus dem Jahr 2013 und eine wirklich tolle Idee, nachmachen absolut empfohlen. Das könnt ihr sofort und auch ohne Blog. Mimi hat das Problem folgendermassen kurz und treffend beschrieben: „Kennt ihr das? Ihr schaut in den Küchenschrank und die gerade ganz doll dringend benötigte Zutat ist nicht da. Ihr kauft sie ein, benutzt sie, stellt sie in den Schrank und beim Öffnen der Türe fallen einem drei Päckchen ebendieser Zutat ins Gesicht. Dazu noch zehn weitere voll abgefahrene Lebensmittel, die man im letzten Jahr gekauft und dann nie benutzt hat. Höm.“

Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme, welche Mengen von welchem Lebensmittel in welchem Schrank auf ihren Einsatz warten, werden die Produkte in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Rot muss bei Mimi weg, über blau hat sie sich besonders gewundert. Nachdem die Schränke aufgeräumt und kategorisiert sind, wird die Liste aktuell gehalten und möglichst alles aufgebraucht. Hier geht es weiter zu Mimis Liste.

Vegan MoFo 2014

Beim Vegan Month Of Food im September 2014 hat Mimi ebenfalls teilgenommen. Die Idee hinter dem Bloggerprojekt ist es, einen Monat lang so viel wie möglich über veganes Essen zu schreiben und so der Welt zu zeigen, wie toll, spannend und vielseitig veganes Essen oder eine vegane Lebensweise sein kann! Mimis schön bebilderte Beiträge zum MoFo 2014 aber auch zu den beiden Vorjahren findet ihr hier.

1 Kommentar zu Blogvorstellung: Mimi’s Fairy Cakes

Blogvorstellung: beVegt – vegan leben und laufen

„beVegt – vegan leben und laufen“ ist die größte deutschsprachige Seite für vegan und vegetarisch lebende Ausdauersportler. Ich bin durch Zufall bei einer Internetsuche nach veganen Sportgels und Sportriegeln im Mai diesen…

beVegt – vegan leben und laufen“ ist die größte deutschsprachige Seite für vegan und vegetarisch lebende Ausdauersportler. Ich bin durch Zufall bei einer Internetsuche nach veganen Sportgels und Sportriegeln im Mai diesen Jahres auf den Blog gestoßen. Während Wettkämpfen bekommt man öfter solche Gels und Riegel an den Verpflegungsstellen. Da diese leicht zu transportieren sind und schnelle Energie liefern, nehme ich sie – oder auch selbstgemachte Alternativen, wenn ich mal länger als drei Stunden laufe – auch gerne zur Stärkung mit. Ich habe damals aber nicht nur diesen einen Artikel, sondern auch viele weitere gelesen. Da die Seite schon seit 2011 existiert, habe ich einiges zum Nachlesen und kann mich problemlos von einem zum nächsten Artikel weiterklicken.

Daniel und Katrin schreiben in beVegt mit großer Begeisterung ausführlich über alle möglichen Themen in Zusammenhang mit Laufen und veganer Ernährung. Die beiden wissen, worüber sie berichten und lassen einem als LeserIn an ihren Erfahrungen teilhaben. Ihre Artikel sind so unterhaltsam geschrieben, dass sie zum Weiterlesen anregen. Egal ob als Laufanfänger oder ambitionierter Freizeitläufer, auf beVegt findet ihr verschiedenste Tipps für euer Training, für Wettkämpfe, genauso wie vegane Rezepte, die alltagstauglich sind.

Die Webseite ist in folgende Themenbereiche unterteilt:

Laufen
Hier findet ihr Basics für Laufanfänger mit verschiedensten, jahreszeitlich passenden Tipps – zum Beispiel Laufen bei Hitze, Laufbekleidung im Herbst und Winter, Tipps für den ersten Wettkampf, Trainingstipps für fortgeschrittene Läufer, hier finde ich zum Beispiel den Artikel über HIIT, high-intensity-interval-training, gut – und Tipps wie ihr Verletzungen vorbeugt. Die Artikel über das Laufen sind noch persönlicher geschrieben als in diversen Lauf-Magazinen wie Runnersworld, und ich finde sie sehr gut zu lesen.

Ernährung
Das Thema vegane Ernährung ist übersichtlich in folgende Unterbereiche eingeteilt: Die Basics pflanzlicher Sporternährung für Läuferinnen und Läufer (hier können sich nicht nur Laufanfänger Tipps holen, ich finde zum Beispiel den Carboloading-Bericht vor dem Wettkampf sehr gut), Plant Power: Rezepte für selbstgemachtes Sportfood, (Pflanzliche) Ernährung allgemein (hier findet ihr Tipps wie ihr euch unterwegs vegan ernähren könnt) und Testberichte zum Thema Ernährung. Bei den Artikeln über vegane Ernährung merkt man, dass Daniel und Katrin sich aus Überzeugung rein pflanzlich ernähren und ihre Leidenschaft gerne und undogmatisch mit allen teilen.

Rezepte
Hier werden die Rezepte in folgende Kategorien eingeordnet: Sportfood (mit Rezepten für Riegel zum Selbermachen), Salate, Frühstück, Rezeptideen für Läuferinnen und Läufer (wie zum Beispiel eine Bolognese aus Linsen), Suppen, Soßen und Dips, Smoothies für Sportler, Zur Belohnung nach dem Wettkampf, Snacks und vegane Kochbücher. Die Rezepte laden zum Nachkochen ein, da sie oft einfach sind und ohne viele Spezialzutaten auskommen. Definitiv stellen sie auch für Nicht-Veganer eine Bereicherung des Speiseplans dar.

Motivation
„Wenn dir die Motivation fehlt, wirst du es schwer haben.“ In diesem Sinne findet ihr hier Motivation für Training und Wettkampf (wenn ihr noch nicht lauft mit elf Gründen wieso ihr mit dem Laufen anfangen solltet), Veränderung und Ziele, motivierende Bücher (wie zum Beispiel Scott Jureks Eat & Run, über das ich auch eine Rezension geschrieben habe) und motivierende Menschen. Diese Artikel sind persönlich geschrieben, Katrin und Daniel lassen uns an ihrer eigenen Motivation teilhaben und berichten davon, was sie anspornt und ihnen selbst hilft, sich immer wieder zu begeistern.

Daniel_und_Katrin_Karotte_2014

Ich habe Katrin und Daniel einige Fragen gestellt, und sie haben mir erzählt, wie sie zur veganen Ernährung und zu ihrem Blog gekommen sind, und was sich die beiden für die Zukunft wünschen:

Eli: Wie kam es dazu, dass ihr angefangen habt, euch vegan zu ernähren?

Daniel: Ganz ehrlich, so ganz genau kann ich das gar nicht mehr rekonstruieren. Ich weiß aber, dass ich irgendwann im Sommer 2010 ein paar Bücher gelesen habe, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Ich wusste natürlich schon früher, dass es Leute gibt, die sich vegan ernähren, aber ich habe das immer als extrem und verrückt abgetan und mich nie näher mit den Gründen beschäftigt, die dahinter stehen. Jedenfalls hat mir das alles plötzlich sehr viel mehr eingeleuchtet als vorher und ich habe einen Selbstversuch gestartet, bei dem ich einen Monat lang vegetarisch essen wollte. In diesem Monat habe ich dann alles an Informationen aufgesogen, was ich finden konnte: Videos aus Schlachtfabriken und Mastanlagen, vegane Food-Blogs, Bücher über die gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Aspekte unserer Ernährung. Es hat keine drei Wochen gedauert, da war aus dem vegetarischen Selbstversuch ein veganer Selbstversuch geworden, der bis heute andauert. Und ich habe nicht mehr vor, ihn irgendwann zu beenden.

Katrin: Als Daniel mit seinem Selbstversuch anfing, fand ich das total übertrieben. Wir haben ungefähr zwei bis drei Mal pro Monat Fleisch, ein bis zwei Mal pro Monat Fisch gegessen. Im Nachhinein hätte man uns schon als Halbvegetarier bezeichnen können. Interessiert war ich trotzdem und habe mir “Eating Animals” aus seinem Bücherschrank geholt. Nach nur wenigen Seiten war Fleisch für mich passé. Aber ohne Milch und Milchprodukte – das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Wenige Kapitel später sah auch das anders aus, und ich habe mich Schritt für Schritt in die vegane Welt vorgewagt. Gerade am Anfang war es für uns hilfreich, dass wir dieses Experiment zu zweit angegangen sind und wir uns zumindest zu Hause nicht für unsere Ernährungsweise rechtfertigen mussten. Viele in meinem Umfeld dachten am Anfang noch, dass es eine Phase ist. Aber wie Daniel schon gesagt hat – auch ich habe nicht vor, jemals wieder tierische Lebensmittel zu essen.

Eli: Welche Auswirkungen konntet ihr durch die vegane Ernährung auf eure sportlichen Leistungen feststellen?

Daniel: Seit unserer Ernährungsumstellung haben wir neue persönliche Bestzeiten auf allen Distanzen aufgestellt: Zehn Kilometer, Halbmarathon und Marathon. Außerdem sind wir beide zu Ultramarathonläufern geworden und haben inzwischen schon so einige Wettkämpfe über 50 oder mehr Kilometer gefinished. Wir schreiben diese Erfolge aber vor allem unserem Training zu, denn ohne hartes Training und Durchhaltevermögen wird man auch mit der besten Ernährung nicht schneller oder ausdauernder.

Katrin: Aber es ist natürlich schon so, dass unsere Ernährung insgesamt deutlich besser geworden ist, seit wir vegan leben. Wir kochen viel häufiger und mit mehr Spaß als früher, wir sind experimentierfreudiger und probieren öfter mal ganz neue Zutaten aus, wir essen abwechslungsreicher. Gerade für Sportler ist eine pflanzliche Ernährung mit vollwertigen Lebensmitteln ideal, weil sie viel Energie in Form von komplexen und einfachen Kohlenhydraten liefert, aber auch Eiweiß, gute Fette und sekundäre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken und eine schnelle Regeneration ermöglichen.

Eli: Wie hattet ihr die Idee zu beVegt?

Daniel: Schon vom ersten Tag unserer veganen Zeit an hat uns der amerikanische Blog No Meat Athlete begleitet. Matt Frazier schreibt dort auf eine sehr sympathische und undogmatische Weise über die vegane Ernährung und das Laufen und hat damit inzwischen eine riesige, weltweite Community um sich geschart. Als wir etwa ein Jahr vegan gelebt hatten und es uns damit einfach unglaublich gut ging, dachten wir: Hey, wir müssen so etwas wie No Meat Athlete auf Deutsch machen, um anderen von unseren Erfahrungen zu berichten und sie dazu zu motivieren, diesen Lebensstil auch für sich mal auszuprobieren – einfach, weil das Laufen und die vegane Lebensweise so viel Gutes in unser Leben gebracht haben: Freundschaften, Zufriedenheit, Glück.

Katrin: Am Anfang hatten wir natürlich schon ein bisschen Angst, dass sich niemand für unseren Blog interessieren würde. Aber dann kamen schnell die ersten Kommentare und Leser, und heute schauen jeden Tag mehrere Tausend Besucher auf beVegt vorbei und lesen unseren Newsletter. Wir hätten nie gedacht, dass es einmal so groß werden würde, aber wir freuen uns wirklich sehr darüber, denn der Blog und die Gemeinschaft, die sich darum entwickelt hat, bedeuten uns extrem viel.

Eli: Was waren die größten Komplimente, die LeserInnen euch gemacht haben?

Daniel: Am Allerschönsten ist es, wenn wir von Lesern erfahren, dass wir einen Teil dazu beigetragen haben, dass sie mit dem Laufen angefangen oder ihre Ernährung verändert haben. Dieses Gefühl, dass das eigene Handeln eine Bedeutung für andere hat und Menschen den Mut gibt, etwas zum Positiven zu verändern, das ist schon großartig und motiviert uns natürlich auch dazu, mit beVegt weiterzumachen.

Eli: Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Katrin: In den letzten Jahren ist die vegane Lebensweise sehr stark ins öffentliche Bewusstsein gerückt und hat dadurch einiges von ihrem “Extrem-Image” verloren. Wir hoffen, dass diese Entwicklung weiter voranschreitet und sich immer mehr Menschen trauen, ihre eingefahrenen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hinter sich zu lassen oder wenigstens mal kritisch zu hinterfragen.

Und natürlich freuen wir uns, wenn wir zukünftig mit immer mehr veganen Läufern an der Startlinie stehen und gemeinsam für diesen Lebensstil werben können!

Keine Kommentare zu Blogvorstellung: beVegt – vegan leben und laufen

Blogvorstellung: 365vegan.net – mit Rezept für Sobanudeln mit grünen Bohnen und Zucchini-Mandel-Krusteln

Anfang Juli bin ich in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“, die ich gerne online lese – und das obwohl ich seit mittlerweile fast acht Jahren in München lebe – über einen…

Anfang Juli bin ich in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“, die ich gerne online lese – und das obwohl ich seit mittlerweile fast acht Jahren in München lebe – über einen kurzen Artikel auf 365vegan.net gestoßen. In diesem veganen Rezepteblog stellen drei Freundinnen unter den Pseudonymen Calla (die Hauptbloggerin) sowie Cara und Mary ihre veganen Rezepte und vieles mehr ins Internet. Die drei Frauen leben seit über fünfzehn Jahren vegan, sind alle über vierzig Jahre alt und kochen gerne. Der Blogtitel entstand, als die drei Damen ein Jahr lang ihre Rezepte bloggten. Dieses eine Jahr ist längst vorbei, doch die Frauen machen weiter und das ist gut so!

Ich finde den Blog sehr lesenswert. Die Seite ist recht einfach, aber übersichtlich gestaltet und leicht zu navigieren. Man findet hier viele Rezepte samt Foto, Zutatenliste (meistens sind das auch Produkte, die leicht erhältlich und saisonal verfügbar sind) und einer Anleitung. Der Fokus der drei kochenden Mädels liegt eindeutig bei der veganen Hausmannskost und ihr findet eine Vielzahl von Rezepten wie zum Beispiel Erdäpfelsalat mit Viener Schnitzel, Weissvurst, Kärntner Chäsnudeln und viele mehr. Auch Anleitungen für die Zubereitung von Marmeladen sind schön beschrieben, mich reizt zum Beispiel das Rezept für ein Holunderblüten-Gelee. Aber Kochrezepte sind nicht alles, was ihr in dem Blog findet. Calla teilt auch ihre Einkaufstipps, Produkttipps (zum Beispiel neue vegane Fertiggerichte, die ihr besonders gut schmecken, oder kurze Beschreibungen zu einem ihrer Lieblingsgemüse), sowie Reisetipps mit veganem Fokus mit ihren LeserInnen. Praktisch ist, dass es eine Suchfunktion gibt, mit der ihr Rezepte zu einem bestimmten Stichwort suchen könnt. Wenn ihr zum Beispiel „Tofu“ eingebt, gelangt ihr schnell zu vielen Rezepten.

Alle Rezepte und Berichte, die ich soweit gelesen habe, fand ich gut geschrieben – man merkt, dass den drei Damen sowohl das Kochen als auch das Schreiben Spaß machen. Irgendwann einmal soll ein Kochbuch daraus werden, und ich bin mir sicher, dass auch das ein voller Erfolg wird. Jetzt seid ihr bestimmt neugierig geworden. Hier geht es zu dem Blog.

Ein Rezept, das ich erst kürzlich nachgekocht habe und mir wahnsinnig gut geschmeckt hat, sind Sobanudeln mit grünen Bohnen und Zucchini-Mandel-Krusteln.

Sobanudeln-mit-grünen-Bohnen-und-Zucchini-Mandel-Krusteln-13-web

Rezept für vier Personen

400 g Sobanudeln (japanische Buchweizennudeln)
400 g grüne Bohnen (oder die langen Thaibohnen)
1 kleine Zucchini
1 kleine Karotte
10 Mandeln mit Schale, klein gehackt
Je ein daumengrosses Stück Galgant, Ingwer und Knoblauch
1 Stängel Zitronengras
2 EL Sojasauce
2 EL Reisweinessig
1 TL Ahornsirup
1 TL Currypulver
1 TL Tapiokastärke oder 1 TL Maisstärke
1/8 l klare Gemüsesuppe
Salz für Nudelwasser
3 EL neutrales Pflanzenöl
1 EL Sesamöl (am besten geröstetes)

Bohnen putzen, in reichlich kochendem Salzwasser al dente (bissfest) garen. In einer Schüssel Eiswürfel mit sehr kaltem Wasser mischen, die Bohnen aus dem kochenden Wasser heben und im Eiswasser abschrecken. Das erhält die grüne Farbe. Kochendes Wasser aufbehalten, darin werden am Ende die Sobanudeln gekocht.

Währenddessen Karotten, Galgant, Ingwer und Knoblauch fein hacken, das Zitronengras fein ringeln. Die Zucchini in hauchdünne Viertelscheiben schneiden und die Mandeln mitsamt der Schale grob hacken. Zucchini, Mandeln und ein Viertel des Knoblauchs in einem Esslöffel Öl knusprig braten, herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Das restliche Öl in die Pfanne geben, gut erhitzen, die fein gehackten Aromaten hineingeben und etwa drei Minuten durchrösten. Mit Sojasauce, Gemüsebrühe, Curry, Ahornsirup, Reisessig und der aufgelösten Stärke verbinden. Inzwischen die Sobanudeln nach Anleitung kochen und abgiessen. Die Sauce kurz aufkochen lassen, Bohnen dazugeben und mit einem Esslöffel Sesamöl verfeinern. Mit den Nudeln vermengen, anrichten und mit der Mandel-Zucchinimischung bestreuen.

Guten Appetit!

Keine Kommentare zu Blogvorstellung: 365vegan.net – mit Rezept für Sobanudeln mit grünen Bohnen und Zucchini-Mandel-Krusteln

Was möchtest du finden?