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Schlagwort: backen

Grüne Vollwert-Chiaplätzchen

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich…

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich besonders auf einen kleinen süßen Happen. Wenn ihr gute Vorsätze bezüglich eurer Gesundheit für das neue Jahr gefasst habt, sind diese Kekse damit durchaus kompatibel.

Ich versuche bei meinen Backrezepten stets leckere, aber dennoch möglichst gesunde Kreationen zu zaubern. So auch mit diesen Plätzchen – sie sollten vollwertig und zuckerfrei sein, und ich hatte mir vorgenommen, Spinat darin zu verarbeiten. Keine Angst, sie sind trotzdem süß und lecker, aber haben dadurch eine interessante Farbe und passen mit ihrem grünen Kleid in jede nachhaltige und gesundheitsbewusste Keksdose.

Der Geschmack der Plätzchen ist sehr mild geworden, was entgegen meiner Sorgen auch bei anderen gut angekommen ist. Die Kekse schmecken unverwechselbar zart und lieblich. Wer dennoch mehr Süße haben möchte, kann natürlich etwas mehr Datteln und Apfelmus dazugeben.

Zutaten

2 EL (ca. 60 g) ungesüßtes Apfelmus
130 g Datteln
500 g Dinkel-Vollkornmehl
195 g Kokosöl
1 Prise Salz
1,5 TL Vanille
130 ml Pflanzenmilch eurer Wahl
30 g Chia
20 g Spinat

Zubereitung

Das Apfelmus mit den Datteln pürieren, bis eine weiche Masse entstanden ist. Mehl, Kokosöl, Salz, Vanille und Pflanzenmilch mit dem Dattelmus zusammen mixen. Die Chia Samen mit einem Löffel darunter mischen. Etwa zwei Drittel des Teiges abspalten und in den Kühlschrank stellen. Den Spinat mit dem anderen Drittel des Teiges pürieren und ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 30 bis 45 Minuten die beiden Teigteile aus dem Kühlschrank holen und Plätzchen formen: Eine flachen runden Kreis mit dem braunen Teig formen. Einen etwas kleineren grünen Kreis formen und auf den braunen drücken. Alternativ kann man auch eine große Fläche mit dem braunen Teig formen, dann eine grüne Schicht darauf legen, zu einer Rolle zusammen rollen und dann mit dem Messer Kekse abschneiden. Ich haben beide Möglichkeiten erfolgreich ausprobiert. Die Plätzchen etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen.

Guten Appetit!

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Weihnachtliche Vorfreude auf italienisch: Veganer Panettone

In Italien gibt es zur Weihnachtszeit traditionell einen Kuchen namens Panettone. Mein Freund Cj liebt den Hefeteig mit dem zarten Geschmack von Zitrusfrüchten und Mandeln. Da hat es fast an ein…

In Italien gibt es zur Weihnachtszeit traditionell einen Kuchen namens Panettone. Mein Freund Cj liebt den Hefeteig mit dem zarten Geschmack von Zitrusfrüchten und Mandeln. Da hat es fast an ein Wunder gegrenzt, dass Cj am Wochenende beim Einkauf standhaft geblieben ist, und keinen mitgenommen hat. Wobei der industriell gefertigte Panettone, den es bei uns zu kaufen gibt, nicht an einen selbstgemachten heranreicht – wie ja auch beim Weihnachtsstollen. An den Hefegeschmack erinnert und mit Appetit auf etwas Süßes, hat mich Sonntag früh die Backlust ergriffen – für mich eine Premiere, an einen Panettone hatte ich mich noch nie herangetraut. Es war nicht so schwierig, ein Rezept zu finden, dieses habe ich veganisiert und nach meinem Geschmack etwas abgeändert. So ist zum Beispiel die typisch italienische Variante eher trocken, da nicht so viele Rosinen oder Zitronat/Orangeat enthalten. Ich freue mich immer, wenn ich ein Stückchen erwische, in dem ich auf mehr der saftigen Zutaten stoße. Insofern ähnelt mein selbstgemachter veganer Panettone auch etwas einem Weihnachtsstollen, denn er hat sehr viel von den leckeren Früchten. Cj war begeistert vom Ergebnis, und ich möchte das Rezept gerne mit euch teilen.

Zutaten

500 g Mehl (entweder nur helles Weizenmehl oder nach Belieben mit Vollkornmehl gemischt)
1 Würfel Hefe oder 1 Packung Trockenhefe
Ca. 180 ml Sojamilch (wenn ihr Vollkornmehl verwendet etwas mehr)
100 g Zucker
140 g Margarine (vegane, zum Beispiel Sojola oder Alsan)
1 TL abgeriebene Zitronenschale (Bio!)
1 TL Salz
100 g Rosinen
70 g Orangeat/Zitronat
40 g Mandeln
Etwas weiche Margarine zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestäuben

Panettone_2

Zubereitung

Ich verwende zum Backen gerne frische Hefe, die ich in etwas aufgewärmter Sojamilch auflöse. Anschließend wird der Teig aus Mehl, Hefegemisch, restlicher Pflanzenmilch, Zucker, Margarine, Zitronenschale und Salz zubereitet und geknetet, bis er eine gleichmäßige Konsistenz hat. Dann in der Schüssel – mit einem Tuch zugedeckt – an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Danach die Rosinen, Orangeat/Zitronat und Mandeln unter den Teig kneten, wenn es zu klebrig ist, einfach etwas Mehl dazu und gut durchmengen. Dann einen Kochtopf ohne Plastikgriffe (!) mit Backpapier auslegen, den Teig hineinfüllen und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Bevor der Teig in den Ofen kommt, die Oberfläche kreuzweise einschneiden und mit etwas zerschmolzener Margarine einstreichen. Die Backzeit beträgt je nach Ofen etwa eine Stunde, am besten eine Stäbchenprobe machen. Falls er oben schon braun ist, am besten zudecken. Im Topf abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben.

Einen guten Appetit wünsche ich euch!

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Süßes veganes Apfelbrot – An Apple a day… und den verbacken im Brot

Hi, ich bin Kirsten von kiraton. Ich mag neben der Fotografie DIY-Projekte und Backen. Und ich freue mich, nun ein erstes meiner Lieblings-Rezepte auf The bird’s new nest veröffentlichen zu…

Hi, ich bin Kirsten von kiraton. Ich mag neben der Fotografie DIY-Projekte und Backen. Und ich freue mich, nun ein erstes meiner Lieblings-Rezepte auf The bird’s new nest veröffentlichen zu dürfen. Es passt zum Herbst und eigentlich auch zu jeder anderen Jahreszeit: süßes Brot mit Äpfeln.

Warum nicht mal ein süßes Brot backen, dachte ich mir und überlegte, welche Zutaten sich dafür eignen würden: Äpfel und Nüsse müssen hinein. … und Zimt. – Wie passend zur Herbstsaison. – Anstatt Wasser würde ich  Soja-Reis-Drink verwenden (alternativ ginge auch Mandel- oder Hafer-Drink).
Somit standen die Grundzutaten fest. Ich nahm mir ein Grundrezept für ein Hefebrot und ersetzte Wasser durch Soja-Reis-Drink und packte einfach die restlichen Zutaten dazu. Fertig.

Süßes Apfelbrot.

Süßes Apfelbrot.

Und hier nun das Rezept für euch:

Die Zutaten

  • 500 g Mehl (Dinkel und Weizen (voll))
  • 2 EL Essig
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • bis zu 250 ml Soja-Reis-Drink
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-3 in Stücke geschnittene Äpfel (je nach Größe)
  • Eine Hand voll Wallnusskerne, Mandeln, wer mag Rosinen
  • Kokosflocken
  • 1-2 EL gemahlenen Zimt

 

Süßes Apfelbrot: der Teig in Form gebracht.

Süßes Apfelbrot: der Teig in Form gebracht.

Die Umsetzung

Mehl, Essig, Salz, Zucker, Öl, Zimt, die Nüsse, Kokosflocken und die geschnittenen Apfelstücke in eine Rührschüssel geben und den klein gebröselten Hefewürfel dazu geben. Nun etwas  Soja-Reis-Drink dazu geben und entweder mit der Hand oder mit dem Knethaken gut durchkneten bzw. -walken. Nach und nach den restlichen  Soja-Reis-Drink dazu geben, bis ein kompakter Teig entstanden ist. Wenn der Teig zu trocken ist: mehr  Soja-Reis-Drink hinzu geben. Sollte er zu klebrig sein: mit etwas Mehl bestäuben und durchkneten.
Den fertigen Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und für mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort stellen (z.B. auf der Heizung oder bei 50 °C im Backofen). In dieser Zeit geht der Teig auf und erreicht meist das Doppelte der Ausgangsgröße.

Süßes Apfelbrot.

Süßes Apfelbrot.

Nun den Teig noch einmal durch- und in Form kneten. Den Teig in ein- und zwei Broten auf ein Backblech legen. Alternativ kann man auch Brötchen formen. Oben die Brote bzw. Brötchen mit einem Messer mehrfach leicht einschneiden, mit etwas Zimt bestäuben und nochmals für 15-30 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Backblech mit dem Teig bei 175 °C, Umluft ( 200 °C Ober- und Unterhitze) für 25-30 Minuten in Backofen schieben. Zwischendurch das Brot mal kurz heraus ziehen und mit einem, vorher in Wasser eingetauchten, Pinsel bestreichen. So trocknet das Brot nicht aus.
Wenn das Brot eine leicht goldig-bronzene Farbe angenommen hat, ist es fertig.

Wer mag kann es bereits jetzt anschneiden oder warten bis es abgekühlt ist. Na dann: Guten Hunger.

Leckeres Apfelbrot.

Leckeres Apfelbrot.

Habt ihr weitere Ideen für leckere Brote? Was gehört für euch in ein süßes Brot? Eure Anregungen rein in die Kommentare.

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Veganer Kürbis-Cashew-Kuchen

Herbst ist auch Kürbiszeit und ich finde es toll, dass sich dieses Fruchtgemüse sowohl für herzhafte, als auch für süße Speisen eignet. Mein Freund Cj hat mir vorgeschwärmt, wie lecker…

Herbst ist auch Kürbiszeit und ich finde es toll, dass sich dieses Fruchtgemüse sowohl für herzhafte, als auch für süße Speisen eignet. Mein Freund Cj hat mir vorgeschwärmt, wie lecker Kürbiskuchen in Amerika schmecken, ein Klassiker zu Halloween – also wollte ich auch einen backen, selbstverständlich vegan. Die Rezeptsuche im Internet nach typisch amerikanischen Rezepten gestaltete sich allerdings etwas schwieriger, da in diesen eigentlich immer steht wie einfach und schnell es geht und sich dann bei den Zutaten Fertigteig, Kürbispüree aus der Dose und Gewürzmix für Kürbiskuchen finden. Insofern habe ich einfach verschiedene Rezepte kombiniert, veganisiert und herumexperimentiert und das Ergebnis war ein sehr leckerer, saftiger Kürbiskuchen – die pürierten Cashews harmonisieren hervorragend mit dem Kürbispüree und geben dem Kuchen einen angenehm nussigen Geschmack . Cj findet sogar, dass es sein Lieblingskuchen ist, insofern gut, dass es noch länger Kürbisse zu kaufen gibt!

Kürbiskuchen_fertig

Zutaten:

Für den (Mürb)teig:

260g Mehl (ich mische meistens normales und Vollkornmehl)
80g pflanzliche Margarine
100g Rohrzucker
50ml Sojamilch
½ TL Backpulver
1 Prise Salz

Für die Füllung :

1 Tasse Cashews
500g Kürbis
100g Rohrzucker
4 EL Maisstärke (Maizena)
Nach Bedarf etwas Sojamilch
1/2 TL Vanilleextrakt (oder 1/2 Vanilleschote)
2 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL Muskatnuss
1 Prise gemahlene Nelken
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:
Die Cashews: Die Nüsse werden über Nacht oder zumindest acht Stunden in Wasser eingeweicht. Am besten, ihr gebt etwas Salz dazu, dann werden sie schneller weich. Anschließend gießt ihr das Wasser ab und püriert sie mit einem Pürierstab oder sonstigem Mixer. Falls es schwer geht, einfach etwas Flüssigkeit, zum Beispiel Sojamilch, dazugeben.

Der Teig: Einfach alle Teigzutaten in einer Schüssel vermischen, falls er zu trocken ist einfach etwas Sojamilch dazu, falls er zu patzig wird, etwas mehr Mehl. Dann könnt ihr den Teig in den Kühlschrank stellen, damit er etwas fester wird.

Kürbiskuchen_teig

Die Füllung: Dazu einen Kürbis (zum Beispiel Hokkaido oder Butternuss) in Stücke schneiden und in einem Topf mit etwas Wasser weich kochen, bis er sich gut mit dem Pürierstab pürieren lässt. Insgesamt solltet ihr dann etwa 600 bis 700g Kürbispüree haben. Dazu gebt ihr das Cashewpüree, den Zucker und die Gewürze und püriert alles nochmals gut durch. Wenn die Masse schon sehr fest ist, etwas Sojamilch dazu, ansonsten die in etwas Flüssigkeit angerührte Maisstärke darunter mischen.

Kürbiskuchen_Füllung

Die Vollendung: Eine Backform mit etwas Öl ausstreichen, dann könnt ihr den Teig ausrollen, oder direkt mit den Fingern am Blech andrücken – so mache ich es meistens. Dabei den Teig am Rand in etwa gleichmäßig hoch formen. Ich bin da auch nie so genau, sieht dann selbstgemacht aus. Den Teig könnt ihr für fünf bis zehn Minuten zum Vorbacken in den Ofen geben – ich mache das nicht, da mein Herd auf Umluft eine sehr starke Unterhitze entwickelt und der Kuchen sonst unten anbrennen würde. Als nächstes gießt ihr die Füllung auf den Teigboden und gebt den Kuchen für etwa 45 Minuten bei 180°C in den Backofen. Wenn euer Ofen oben stark heizt, könnte es sein, dass ihr den Kuchen zum Schluss zudecken müsst. Sobald der Kuchen aus dem Ofen ist, unbedingt auskühlen lassen – nicht anschneiden und am besten auch erst später aus der Form lösen. Die Füllung muss erst komplett fest werden. Bei mir ist die Kürbis-Cashew-Creme nicht komplett fest geworden, sondern schön cremig geblieben, man konnte ihn aber trotzdem gut schneiden – das fand ich sehr lecker. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Füllung dann ganz fest geworden und schmeckte mindestens genauso gut. Einen weiteren Tag hat mein Kuchen nicht erlebt und jetzt habe ich während des Schreibens schon wieder einen wahnsinnigen Appetit auf Kürbiskuchen bekommen.

Lasst ihn euch schmecken!

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Vegane Rosinenbrötchen

Letztes Wochenende hat mich Sonntag Früh wieder einmal die Lust auf etwas frisches Süßes aus dem Ofen gepackt. Ausnahmsweise wollte ich mal keine Muffins backen, sondern mich an Rosinenbrötchen wagen,…

Letztes Wochenende hat mich Sonntag Früh wieder einmal die Lust auf etwas frisches Süßes aus dem Ofen gepackt. Ausnahmsweise wollte ich mal keine Muffins backen, sondern mich an Rosinenbrötchen wagen, die gleich zu unserem späten Frühstück verkostet werden sollten. Das Ergebnis hat wahnsinnig gut geschmeckt – vor allem noch leicht warm, frisch aus dem Ofen, waren die Brötchen mit einem Glas meiner selbstgemachten Zwetschgen-Rum-Marmelade ein Traum. Nachmittags hatten Cj und ich zum Kaffee noch die restlichen Kleinen und wie sie am nächsten Tag geschmeckt hätten, kann ich euch nicht berichten – aber frisch sind sie sicher am besten!

Zutaten:

450g Weizenmehl (ich habe etwa die Hälfte davon als Vollkornmehl genommen)
1 TL gestr. Salz
1/4 Liter Sojamilch
1 Würfel Hefe
Vanillezucker
50g Zucker
50g Margarine oder vegane Butter (z.B. Alsan)
50g Rosinen
Nach Lust und Laune: 50g Walnüsse in Stücke gehackt

Zubereitung:
Ihr erwärmt einen kleinen Teil der Sojamilch bis sie lauwarm ist, dann zerkrümelt ihr die Hefe darin und gebt noch etwas Zucker dazu. Zuerst kommt das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel, dann gießt ihr das Hefegemisch dazu und verrührt alles zu einem dünnen Teig. Diesen sollt ihr zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. Anschließend kommen die restlichen Zutaten zum Teig und ihr verknetet alles nochmals gründlich. Nun sollte das Ganze nochmal eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Wenn ihr, wie ich, etwas ungeduldig seid, könnt ihr die Zeit verkürzen – meine Brötchen sind im Backrohr trotzdem schön aufgegangen. Aus dem Teig formt ihr kleine runde Teiglinge (bei mir sind acht daraus geworden), die ihr auf ein Backblech legt und mit einem Messer einritzen könnt. Die Brötchen könnt ihr noch mit Sojamilch bestreichen und ab in den Ofen bei 175 Grad für etwa 15 bis 20 Minuten. Ich habe die Teiglinge in das kalte Ofenrohr gegeben und dem Teig die Vorwärmezeit zum Aufgehen gegeben, dann verlängert sich die Backzeit dementsprechend. Wenn die Brötchen oben leicht gebräunt sind und beim Klopfen hohl klingen sind sie durch.

Guten Appetit!

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Brot einfach selber backen

Während meiner basischen Woche – mehr über meine ersten Erfahrungen mit basischer Ernährung könnt ihr in diesem Artikel lesen – habe ich überhaupt kein Brot gegessen. Das ist mir zuerst als…

Während meiner basischen Woche – mehr über meine ersten Erfahrungen mit basischer Ernährung könnt ihr in diesem Artikel lesen – habe ich überhaupt kein Brot gegessen. Das ist mir zuerst als unglaublich schwierig erschienen, dieser Verzicht auf etwas, das ich gerne esse. Ob mit verschiedensten veganen Aufstrichen oder zu Salat – Brot ist einfach perfekt um satt zu werden. Im Laufe des Kein-Brot-Essens träumte ich bisweilen von frisch gebackenem Brot, doch wo bekommt man heutzutage noch so ein richtig leckeres Vollkornbrot?

In den meisten Supermärkten und Filial-Bäckereien sind die Brote und Semmeln maximal frisch im Backautomaten auf- beziehungsweise fertig gebacken, die Teiglinge werden zugeliefert. Damit die Backwaren auf dem Weg frisch bleiben, werden Zusatzstoffe benötigt. Die Industriebäckerei verwendet Enzyme, die den Teig lockerer und die Kruste knuspriger machen, Emulgatoren binden das Wasser im Teig und verhindern, dass das Brot austrocknet. Auch einige der sogenannten Handwerksbäcker greifen auf Teiglinge und Fertigbackmischungen zurück um Zeit zu sparen, gleichbleibende Qualität garantieren zu können und das Sortiment zu erweitern. Im Regelfall stecken in Backwaren vom Handwerksbäcker noch mindestens fünf Zusatzstoffe. Dieser Artikel in der Zeit beschreibt die Problematik.

Wem bei solchen Informationen das Brot im Hals stecken bleibt, der kann zu einer echten Bäckerei seines Vertrauens gehen. Die Hofpfisterei in Bayern zum Beispiel bäckt ohne Zusatzstoffe. Alternativ kann man sein gewünschtes Brot auch selber backen. Das wollte ich ausprobieren – ohne fertige Brot-Backmischung. Also machte ich mich auf die Suche nach einem passenden, das heißt einfachen und schnellen Rezept für den Anfang meiner Hobby-Bäcker-Karriere. Die Grund-Anleitung habe ich dann mit Körnern verfeinert und kann euch dieses Brot nur weiterempfehlen.

Zutaten

500g Weizenvollkornmehl
500ml lauwarmes Wasser
1 Packung Trockenhefe oder frische Hefe
Körner nach Belieben, ich mag zum Beispiel 60g Sesamkörner, 60g Sonnenblumenkörner und 60g Leinsamen oder ein paar Hanfkörner (diese bleiben knackig, also besser nicht zu viele verwenden)
1 TL Salz
Falls ihr eine dunklere Farbe wünscht, einfach etwas Carob-Pulver dazugeben – die meisten Back-Brote haben Malz oder ähnliches um das Brot dunkler zu machen, damit es vollkörniger aussieht (Ich verwende Carob-Pulver der Marke Biovegan, das gibt es zum Beispiel von Alnatura)
Etwas Öl für die Kastenform

Anleitung

In einer Schüssel das Weizenvollkornmehl mit der Trockenhefe, dem Salz und den Körnern vermischen, dann das lauwarme Wasser dazu gießen. Der pragmatische Ansatz für abwasch-faule Menschen wie mich empfiehlt, alle Zutaten mit einer Gabel gut zu verrühren; für eine feinere Arbeitsweise kann auch ein Mixer, eine Küchenmaschine oder ähnliches verwendet werden. Anschließend die Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt auf die Heizung stellen oder einfach im warmen Raum stehen lassen – hier reichen ungefähr 15 Minuten, der Teig sollte etwas aufgehen. Zwischenzeitlich eine Kastenform mit Öl ausstreichen – ich gebe etwas Sonnenblumenöl auf ein Stück Küchenrolle und trage es innen auf die Form auf, so wird nur eine sehr kleine Menge Öl benötigt. Den Teig in die Form geben und ab ins kalte – jawohl, hier wird Energie gespart – Backrohr. Den Herd auf 200°C aufdrehen und schon während der Ofen warm wird, beginnt die Hefe zu wirken und das Brot wächst etwas. Faszinierend anzusehen – diejenigen, die in den Herd hineinschauen können, dürfen sich freuen! Das Brot benötigt ungefähr 60 Minuten Backzeit – also von der Zeit an gerechnet zu der ihr die Kastenform in den kalten Herd gebt.

Für die Hungrigen unter euch: Nicht zu früh herausnehmen, selbst wenn es schon so lecker duftet und man nicht erwarten kann, hineinzubeißen. Mich hat die Ungeduld beim ersten Backversuch gestraft, ich habe das Brot zu früh herausgeholt und nicht gewartet bis es etwas abkühlt und es war innen noch etwas klebrig. Dem Geschmack hat es zum Glück nicht geschadet. Schon der zweite Versuch war perfekt, mit schön knuspriger Kruste – ein Brot-Traum! Mmmmh!

Euphorisiert vom Back-Erfolg und fast schon etwas übermütig, habe ich dann das nächste Mal beim Alnatura Markt statt des Weizenvollkornmehls ein Roggenvollkornmehl gekauft. Nach dem Motto: Mal was anderes ausprobieren, wird doch keinen großen Unterschied machen. Meiner Geistesgegenwart habe ich es zu verdanken, dass ich nochmals gegoogelt habe, ob man Weizen und Roggen austauschen kann. Antwort: Leider nein! Um aus Roggenmehl ein Brot zu backen, benötigt man nicht nur Hefe, sondern Sauerteig. Wieder ein Fremdwort für mich als Novizin in der hohen Kunst des Brotbackens.

Nach dem Lesen einiger Hobbybäcker-Blogs bin ich jetzt eine theoretische Fachfrau, wie es in der Praxis aussieht berichte ich in der Fortsetzung „Eli bäckt Roggenbrot„. Momentan blubbert und gärt – der Geruch erinnert an die Brauereien hier in München! – mein erster selbst angesetzter Sauerteig schon munter vor sich hin, vielleicht geht es morgen schon ans Backen – ich kann es kaum mehr erwarten!

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Die Inspektorin: Ode ans Brotbacken

In diesem Kolumnenbeitrag will ich euch die Vorzüge von selbst gebackenem Brot näher bringen. Obwohl ich mir Brot backen bevor ich es selbst probierte als sehr langwierigen Prozess vorgestellt hatte,…

In diesem Kolumnenbeitrag will ich euch die Vorzüge von selbst gebackenem Brot näher bringen. Obwohl ich mir Brot backen bevor ich es selbst probierte als sehr langwierigen Prozess vorgestellt hatte, habe ich mich aus verschiedenen Gründen doch getraut, den Versuch zu wagen. Zum einen war ich sehr neugierig was dabei herauskommt, wenn ich etwas, das ein Großteil der Bevölkerung im Supermarkt kauft, selber herstelle. Darüber hinaus habe ich mich an das absolut köstliche Brot erinnert, das meine Mutter einmal in meiner Kindheit selbst gebacken hat. Es war ein Traum in das noch warme, flaumige Brot zu beißen, es schmeckte einfach viel köstlicher als das gekaufte. Ein weiterer Grund, mich für die Selbstherstellung zu entscheiden war, dass man oft nicht auf den ersten Blick sagen kann, ob man ein Vollkorngebäck oder eines aus Weißmehl vor sich hat. Die dunkle Farbe alleine kann täuschen. Der Kornspitz, den ich lange Zeit für ein Vollkorngebäck gehalten habe, hat seine Farbe sehr oft vom beigefügten Malz. Die restlichen Zutaten ähneln denen in einer weißen Semmel beziehungsweise eines weißen Brötchens.

Da ich versuche mich gesund zu ernähren, wollte ich mich nicht länger auf die täuschende Optik verlassen. Als ich vor gut fünf Jahren mit dem Brot backen begonnen habe, war es auch noch nicht Standard, dass auf Anfrage ein Zettelchen mit den Zutaten des gekauften Brots ausgehändigt wurde. Daher wusste man – bis auf die offensichtlichen Zutaten wie Sonnenblumenkerne oder Leinsamen – nicht einmal, welche Mehlsorte oder welche Geschmackszusätze verwendet worden waren. Zudem habe ich damals wie auch heute noch sehr oft überlegt, vegan zu leben, und wollte ganz sicher sein, keine tierischen Zutaten in meinem Brot zu haben.

Auf Empfehlung einer brotbackenden, vegan lebenden Freundin hin habe ich also einen ersten Brotbackversuch mit einer fertigen Brotbackmischung gestartet. Sie meinte, dass ja noch kein Meister vom Himmel gefallen wäre, und dass Brot mit einer Fertigmischung immer gelingt. Eine Erfolgsgarantie ist bei einem Erstversuch natürlich immer verlockend. So läuft man nicht Gefahr von einem Misserfolg in die Flucht geschlagen zu werden, und immerhin standen alle Zutaten auf der Verpackung. Meine erste Überraschung war der günstige Preis der Mischung. Um einen Euro bekam ich einen Kilogramm des erfolgsverheissenden Mehlgemenges. Die einzige Zutat die ich selbst beifügen musste war Wasser. Also machte ich mich gleich daran, die Hälfte der Mischung mit der entsprechenden Wassermenge mit Handmixer und Knetaufsatz zu einem Teig zu verarbeiten, um diesen wie auf der Packung angegeben ruhen zu lassen, zu kneten, und dann nochmals ruhen zu lassen. Gut Ding braucht eben Weile.

Nach der zweiten Ruhephase kam der Teig endlich ins Rohr, um – heimeligen Brotduft verströmend – das Versprechen zu einem köstlichen Brot zu werden, einzulösen. Ich war fast restlos begeistert und erstaunt wie einfach Mehl zu Brot wird. Der einzige Nachteil schienen mir die langen Ruhezeiten des Teiges zu sein. An die zwei Stunden haben die Knet- und Ruhephasen des Teiges gut und gerne beansprucht. Dass es auch Brotrezepte mit Backpulver gibt, wo einfach alle Zutaten vermischt und dank des Backpulvers, das den Teig auf Anhieb aufgehen lässt, sofort ins Rohr kommen, wusste ich damals noch nicht. Andererseits war gerade Winter, also verwendete ich gern zwei Stunden eines verschneiten Samstagnachmittags für meine wärmenden Brotbackexperimente. Außerdem musste ich mich ja nicht durchgehend zwei Stunden mit dem Brot beschäftigen, sondern hatte den Teig zwischen den Ruhezeiten in jeweils fünf Minuten wieder durchgeknetet. Das Ergebnis sprach für sich, denn das Brot schmeckte herrlich.

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Bild: Katrin Morenz / flickr.com

Ich war mir sicher, das Brotbacken und ich sollten eine dauerhafte Beziehung eingehen. Die Samstagnachmittage mit Brotbacken zu verbringen durfte aber keine Dauerlösung werden. Also entschied ich mich zur Anschaffung einer Brotbackmaschine. Die Vorteile waren mehr als überzeugend. Die Arbeitsschritte beschränken sich nämlich darauf, alle Zutaten in die Brotbackmaschine zu geben und auf den Startknopf zu drücken, um das Brot fix und fertig aus der Maschine zu entnehmen. Das Kneten, Ruhenlassen und Backen des Teiges steuert die Maschine automatisch. Falls man an einem Sonntag frisches Brot zum Frühstück will, kann das Ende des Backvorgangs vorprogrammiert werden. Ich entschied mich für ein günstiges Modell und bestellte gleich zwei Bücher mit Brotrezepten dazu, weil ich mich von den fertigen Brotbackmischungen weg, hin zu selbsthergestellten Mischungen entwickeln wollte. Die Bücher öffneten Türen in neue Brotbackdimensionen. Als Zutaten waren nicht einfach nur Mehl, Hefe und Salz angegeben, sondern Vollkornschrot (den ich gerne selbst im Bioladen mit der Kornmühle schrote), Karottenraspel, Buchweizen, gequollene Leinsamen mit Hirse oder gar Kürbismus. Seitdem bin ich dem Brotbacken verfallen.

Die Vorteile sind für mich, dass man auf diese Weise sehr günstig Bio-Brot herstellen kann; dass man ganz genau weiß, was im Brot enthalten ist; das Vermeiden von Müll, weil ich seitdem nur äußerst selten fertige, in Plastik verpackte Brote gekauft habe; der Duft von frischem Brot in der Wohnung; die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Vollkornbrot und die längere Haltbarkeit. Während gekauftes Brot bei mir manchmal schon nach zwei Tagen schlecht war, hält das selbstgebackene eine Woche durch. Ein oft genannter Nachteil mag sein, dass man die Knethaken der Brotbackmaschine erst aus dem Brot ziehen kann, wenn es schon fertig gebacken ist und so unschöne Löcher hinterlässt. Daran gewöhnt man sich aber sehr schnell, und sollte das wirklich extrem störend sein, kann man zu einem Brotbackautomaten greifen, der die Knethaken automatisch vor dem Backvorgang aus dem Teig zieht, oder einfach bei Rezepten bleiben, die es erlauben, das Brot gleich ohne Ruhephasen ins Rohr zu schieben.

Falls ihr jetzt Lust auf Brotbacken bekommen habt und es zuerst mit einer Mischung versuchen wollt, empfehle ich euch einfach in den Supermarkt oder Bio-Supermarkt eures Vertrauens zu pilgern und euch die sympathischste Mischung mit nach Hause zu nehmen. Der Brotbackversuch gelingt garantiert. Sollte wider Erwarten doch etwas schief gehen, habt ihr bestimmt schon mal Geld für Sinnloseres ausgegeben. Mit der nächsten Mischung klappt’s dann bestimmt.

Für alle, die schon einen Automaten zu Hause haben, verrate ich hier mein absolutes Lieblingsrezept für ein Vollkorngewürzbrot aus dem Brotbackautomaten. Die Zutaten sind für 750 Gramm Brot.

90g Dinkelschrot in 90ml heißem Wasser mindestens zehn Stunden einweichen. Danach wandern noch folgende Zutaten in den Brotbackautomaten:
– 220ml Wasser
– 50ml Weinessig (ersatzweise Balsamico)
– 300g Dinkelvollkornmehl
– 10g Salz
– Bei Bedarf 10g Ahornsirup, dann bekommt das Brot einen sehr speziellen Geschmack
– 1 1/2 TL Trockenhefe
– 1 EL Brotgewürz (z.B. Kardamon, Fenchel oder Kümmel)

Einfach auf die Starttaste drücken, den Brotduft genießen und das fertige Brot aus dem Automaten entnehmen.

Was sind eure liebsten Brotrezepte? Habt ihr schon einmal überlegt selbst Brot zu backen, und habt euch bisher noch nicht getraut? Bekommt ihr an kalten Wintertagen auch besonders große Lust die Küche in eine warme Backstube zu verwandeln?

Eure Inspektorin

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Von Christstollen bis Zimtstern – Vegane Weihnachtsbäckerei

Ich liebe Kekse! Das ist auch der Grund, wieso ich keine Weihnachtskekse backe – ich würde sie nämlich alle selber aufessen. Ich möchte mir aber trotzdem gerne ein Weihnachts-Backbuch zulegen,…

Ich liebe Kekse! Das ist auch der Grund, wieso ich keine Weihnachtskekse backe – ich würde sie nämlich alle selber aufessen. Ich möchte mir aber trotzdem gerne ein Weihnachts-Backbuch zulegen, für den Fall, dass mich doch plötzlich die Backlust überkommt.

Meine Wahl ist auf das Buch „Von Christstollen bis Zimtstern – Vegane Weihnachtsbäckerei“ von Roland Rauter gefallen. Auf 96 Seiten finden sich zahlreiche Rezepte für vegane Weihnachtsleckereien ohne Ei, Butter und anderen tierischen Produkten. Von Klassikern wie Lebkuchenherzen, Spekulatius und Vanillekipferl bis zu modernen Varianten und Eigenkreationen wie Dinkelbärchen, Weihnachtsmuffins und Zitronen-Kokos-Stollen findet sich hier sicher jeder Leckeres zum Backen für die Weihnachtszeit!

Habt ihr schon nach diesem Buch gebacken? Wart ihr zufrieden mit dem Ergebnis? Backt ihr ansonsten eure Weihnachtsbäckerei auch vegan?

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