Eco. Life. Style.

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Vom Chaos zu Kreativität – Workflow für Kreative

Vor einigen Jahren habe ich den unabhängigen und bunten Selfpublishing-Verlag Microcosm Publishing aus Portland entdeckt. Ich stieß damals auf deren vielversprechende Webseite, da ich auf der Suche nach Zines war…

Vor einigen Jahren habe ich den unabhängigen und bunten Selfpublishing-Verlag Microcosm Publishing aus Portland entdeckt. Ich stieß damals auf deren vielversprechende Webseite, da ich auf der Suche nach Zines war und einige der damals (und heute) bekanntesten Zinesters dort ihre Hefte vertrieben. Zines sind kleine Hefte, meist über persönliche Themen, die oft starken DIY-Charakter aufweisen und eigenhändig publiziert werden.

Seither verfolge ich immer wieder über Social Media, wie der Verlag mit größtem Selbstbewusstsein und einer tollen diversen Kreativität ansprechende Bücher und Hefte zu großen und kleinen Themen anbietet. Von Feminismus über DIY-Projekte und Empowerment, aber auch politischer Aktivismus und psychologische Themen, bietet der Verlag eine inspirierende Auswahl. Vor kurzem habe ich aus dem großen Sortiment einige Rezensionsexemplare bekommen, die ich euch nun nach und nach vorstellen möchte.

Zunächst das Buch „From Chaos to Creativity“ von Jessie Kwak, das vor allem für Kunstschaffende einen Weg finden will, sich eine Struktur und einen Workflow aufzubauen. Dabei meint die Autorin, dass Produktivität nicht „Abhaken von Aufgaben“ bedeutet. Sie setzt jedoch Planung als Eckstein für alle Projekte, egal wie unterschiedlich diese sind. Kreative Arbeit folgt dabei aber selten einer bestimmten Logik, analytisches Vorgehen trifft oft nicht auf künstlerische Projekte und Prozesse zu.

Im Grunde geht es zunächst einmal darum, sein Chaos zu zähmen und mehr Überblick zu bekommen. So stellt sie zunächst drei größere Bereiche vor. Das sind zuerst einmal alle „Sammelplätze“ wie beispielsweise Mails, Notizen-App oder Journal für Ideen, Aufträge und Aufgaben, dann den Zeitplan („Schedule“) und als letztes organisierendes Element, die „Projektordner“, in denen man dann bestenfalls jeweils an einem Ort alles zu einem Thema sammelt.

Beim Planungsprozess soll man zum Start alle „Sammelplätze“ sichten und Ziele formulieren. Denn neurologisch gesehen, ist das Gehirn meist mit dem Kurzzeitgedächtnis beschäftigt, was Prioritäten angeht – da übersieht man dann leicht mal das große Ganze. Aus den „Inboxen“ kann man beispielsweise alles nach zeitlichen Kriterien sammeln – Wann muss es erledigt sein? – oder auch nach einzelnen Aufgaben und Projekten sortieren. Hierbei hilft es, sich seinen eigenen Zielen und der Dringlichkeit und Wichtigkeit der Aufgaben bewusst zu werden.

In den Projektordnern, die man dann anlegt, kann man wiederum temporäre To Do-Listen anlegen, um den Auftrag oder das Projekt in einzelne Schritte zu untergliedern. Hierbei kommen dann auch Tools für Erinnerungen oder andere digitale Helfer zum Einsatz. Ein Kernelement dieser Vorgehensweise ist der Kalender, in diesen sollen eher Aktionen und Termine als nur die Deadline eingetragen werden, von der aus man dann rückwärts zum aktuellen Zeitpunkt plant.

Das Buch beinhaltet auch jede Menge Tipps, wie man seinen Arbeitsalltag im Detail gestalten kann – von Arbeitseinheiten bis zu der Frage, wie viel Energie man in einzelne Projekte und dem hin- und herwechseln derer investieren kann. Das ganze Kreativitätssystem soll individuell für unterschiedliche Menschen nützlich sein, dabei helfen weiterführende Hinweise am Ende.

Das ist nur ein grober Überblick über die Kreativitätsstrategie „From Choas to Creativity“ – ich habe mich sehr angesprochen gefühlt, da sie viele Dinge aufgreift, die Kreativschaffende beschäftigen und auf diese Eigenheiten geht sie wissend ein. Das dazugehörige Arbeitsheft zum 2019 erschienenen Buch, „From Chaos to Creativity – Workbook“, fasst die Quintessenz des 192 Seiten langen Buches als Arbeitsschritte zusammen. Das Workbook umfasst daher auch nur 32 Seiten.

Das Heft möchte ebenfalls eine Hilfestellung für alle sein, die im kreativen Bereich arbeiten. Im Prinzip geht es darum, Ziele und Prioritäten festzulegen, aber auch darauf zu achten, wann man welche kreativen Tätigkeiten am besten ausführt. Es geht darum, eine Art für sich passenden Workflow zu schaffen, mit dem man sein kreatives Arbeitsleben ein Stück weit professionalisieren und strukturieren kann. Neben vielen Fragen, die die eigenen Handlungen hinterfragen und analysieren sollen, stellt die Autorin auch einige Zeitmanagementmethoden vor, die in einfacher Form mit in das eigene „Produktivitätssystem“ einfließen können, so zum Beispiel das Eisenhower Quadrat, das nach „dringend“ und „wichtig“ sortiert.

Nach einigen Überlegungen und Fragen soll man dann als Hauptaufgabe zwei Wochen ein Logbuch chronologisch nach Uhrzeit führen, um dieses anschließend dahingehend auszuwerten, inwiefern man seine ideale Vorstellung eines Arbeitslebens tatsächlich einfließen lassen kann. Dazu gibt euch das Heft viele Fragen an die Hand. Sehr nützlich fand ich hierbei die Liste, in der man aufschreiben sollte, wie man sich in die Stimmung eines kreativen Mindsets bringen kann, aber auch welche Pflichten man recht schnell erledigen und welche Aufträge oder Tätigkeiten man überhaupt nicht mehr annehmen möchte.

Zu guter Letzt findet man noch Tipps, wie man Ablenkungen vermeiden und Probleme beim Prozess des Findens eines passenden Workflows lösen kann. Besonders schön: Sie berücksichtigt, dass auch das Träumen und Gedanken frei laufen lassen zur Arbeit von Kreativen dazugehört.

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Give-Away! Gewinnt die The bird’s new box | Beauty. für November 2020!

Neuer Monat, neue Box – auch dieses Mal habe ich in die aktuelle The bird’s new box | Beauty. wieder einige Produkte gepackt, die entweder neu am Markt sind oder…

Neuer Monat, neue Box – auch dieses Mal habe ich in die aktuelle The bird’s new box | Beauty. wieder einige Produkte gepackt, die entweder neu am Markt sind oder zumindest für mich noch unbekannt waren. Voller Entspannung und Pflege warten auf euch Schaumbad, Lippenpflege, stimmungsaufhellende und entspannende Düfte und einiges mehr. Ich hoffe, die Zusammenstellung gefällt euch!

Der Inhalt jeder Box ist nachhaltig, vegan, tierversuchsfrei und bei Beautyprodukten handelt es sich immer um Naturkosmetik. Die The bird’s new box könnt ihr nirgendwo kaufen oder bestellen, sondern nur hier auf The bird’s new nest gewinnen. Folgende fünf Produkte warten auf euch in der Oktober-Box:

Angel Minerals Mini Lip NaturElle (6,34 Euro, Originalgröße) ist eine natürliche Lippenfarbe, die zugleich auch die Lippen pflegt,
Urtekram Purple Lavender Seife (4,86 Euro, Originalgröße) für normale bis trockene Haut mit der beruhigenden Wirkung von Lavendel,
Schaumbad Blaubeere & Ahornsirup von alverde (0,95 Euro, Originalgröße) – sichert euch dieses Schaumbad, denn bald verlässt es uns leider wieder,
Kopfhaut Pflege Shampoo von ÜBERWOOD (3,10 Euro, Reisegröße) für sensible Kopfhaut, befreit nachhaltig und mild von Schuppen, mildert Juckreiz, entspannt und spendet Feuchtigkeit,
BIOselect bio-zertifiziertes ätherisches Orange* (4,90 Euro, Originalgröße) wirkt mit seinem Duft stimmungsaufhellend und kann sowohl in Duftlampen als auch in DIY-Kosmetik verwendet werden.

Wer sich für hochwertige ätherische Öle interessiert, findet zur Zeit Öle von Lavendel, Zitrone, Eukalyptus und viele weitere im Sale bei Calmterra*.

Viel Spaß und viel Glück allen TeilnehmerInnen!

 

Um die Box zu gewinnen füllt einfach das folgende Formular aus – wenn ihr mit einem weiteren Los im Lostopf dabei sein wollt, verratet uns in einem Kommentar, ob ihr schon die Ankündigung für den The bird’s new nest Adventskalender 2020 entdeckt habt. Nicht verpassen: Zur Zeit könnt ihr bei uns auch einen Adventsome-Adventskalender im Wert von 99 Euro gewinnen.

Die GewinnerInnen werden innerhalb von vier Wochen per E-Mail von The bird’s new nest benachrichtigt.

Die Verlosung läuft bis Montag, den 16. November 2020, hier findet ihr die Teilnahmebedingungen.

 

Affiliate-Link: Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provisions-Links. Wenn ihr auf so einen Verweislink klickt und über diesen Link einkauft, bekommt The bird’s new nest von eurem Einkauf eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht. Sämtliche Einnahmen werden wieder direkt in The bird’s new nest investiert. Vielen Dank für eure Unterstützung!

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Einfach leben – Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil

Es gibt Bücher, die will man einfach gut finden. Das Cover passt, die Beschreibung ist ansprechend, die Meinungen im Umfeld (natürlich von der Filterblase) sind positiv. Manchmal muss man dann…

Es gibt Bücher, die will man einfach gut finden. Das Cover passt, die Beschreibung ist ansprechend, die Meinungen im Umfeld (natürlich von der Filterblase) sind positiv. Manchmal muss man dann aber feststellen, dass die Vorfreude größer war als das tatsächliche Erlebnis. „Einfach Leben – der Guide für einen minimalistischen Lebensstil“ von Lina Jachmann (Knesebeck Verlag, 2017 erschienen, 240 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen, Softcover) ist so ein Buch. Es deckt viele spannende Themen ab, mit denen ich und viele andere täglich zu tun haben. Von Naturkosmetik über Ausmisten bis plastikfreier leben oder Achtsamkeit. Die Gestaltung des Buchs ist sehr ansprechend, minimalistisch gehalten und im Magazinstil mit vielen Fotos gefüllt. Die Autorin ist Kreativdirektorin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Lifestyle und Zeitgeist.

Minimalismus ist seit einigen Jahren ein relativ bekanntes Prinzip: Mehr Platz für die wichtigen Dinge schaffen durch Ausmisten von Überflüssigem und einem bewussten Umgang mit Konsumgütern. Dadurch entsteht mehr Überblick, weniger Reizüberflutung und eine neue Wertschätzung für die Dinge, die man besitzt. Mehr Momente statt Sachen. Weniger Dinge, mehr Qualität.

Bild: Verena

Das Buch beginnt mit dem „How-to“-Minimalismus und empfiehlt vor dem Ausmisten ein Ziel vor Augen zu haben, welches man sich am besten bildlich gestaltet. Wie sollen die Räume in der Wohnung/im Haus aussehen? Wie würde ich mich wohlfühlen? Um in das grundlegende Prinzip, das Downsizing oder auch Ausmisten, einzusteigen, kann man eine kleine Monats-Challenge machen, in der für jeden Tag eine Aufgabe gestellt wird. Oder ich visualisiere über einen Zeitraum, welche Plätze und Orte in der Wohnung wirklich genutzt werden.

Minimalismus bezieht sich aber nicht nur auf die Auswahl von Besitz um einen herum. Es ist auch ein Lebensstil. Wir lernen in Homestories einige minimalistisch lebende Menschen kennen, die einen besonderen Wohnsitz wie ein Hausboot oder einen Bauwagen gewählt haben und einen Ausschnitt aus ihrem Leben zeigen oder in den Bereichen Mode, Kosmetik oder Ernährung minimalistische Ansätze verfolgen und in Interviews darüber berichten. Das Buch ist in die vier Kapitel „Mode“, „Körper“, „Wohnen“ und „Lifestyle“ unterteilt. Gespickt sind die Seiten mit Links, Buchempfehlungen oder weiterführenden Tipps. Durchgängig ist alles reich bebildert und am Ende finden wir eine kompakte Übersicht an weiterführenden Seiten, Blogs und Shopempfehlungen.

Bild: Verena

Das Konzept Minimalismus ist etwas schwierig zu fassen, es geht einerseits um den Abschied von Ballast, aber „Einfach leben“ packt unter dieses Stichwort so viele Themen, die für mich eher zu einem „umweltbewussten, nachhaltigen Leben“ gehören. (Unter dem Begriff „Einfach leben“ findet man u.a. auf Wikipedia dazu noch mehr Begriffe, die mit Minimalismus in Verbindung gebracht werden).

Es tauchen in diesem Buch sehr viele Themen und Produkte auf, die in der an Minimalismus interessierten Zielgruppe beliebt sind, dies aber für meinen Geschmack etwas zu undifferenziert. Ich finde es als Leserin natürlich toll, wenn bei einem fokussierten Lebensstil auch Nachhaltigkeit nicht zu kurz kommt und beispielsweise DIY-Rezepte für Pflegeprodukte angeboten werden. Es wirkt auf mich allerdings etwas zu willkürlich und oberflächlich. Wie ein Versuch, so viele Reizthemen in ein Buch zu packen, wie möglich. Da werden Kosmetikprodukte abgebildet, aber nicht erläutert, warum genau diese Produkte empfohlen werden. Mir ist klar, dass Minimalismus und ein bewusstes, achtsames Leben Hand in Hand gehen. Aber mir fehlen bei vielen Punkten Quellen, wie zum Beispiel bei der Empfehlung zum Ölziehen. Gleichzeitig wird zu viel Werbung gemacht – für Unternehmen, für Apps, für Shops. So entwickelt sich Minimalismus zu einer neuen Form der LOHAS. „Einfach leben“ lässt alles super easy, clean und locker erscheinen. Ich hätte mir hier unbedingt mehr kritische Aspekte gewünscht, zum Beispiel beim Thema Verhütung mit NFP.

Bild: Verena

Insbesondere EinsteigerInnen in das Thema werden hier eine Fülle an möglichen Lebensentwürfen, Produkten und Konzepten finden, die sicherlich Lust auf ein bewusstes, geordnetes Leben machen. Aber ist man nur dann bewusst und fokussiert, wenn man ausmistet und Öko-Produkte kauft? Mir fehlt hier die gesellschaftliche Vision, denn das Buch lässt streckenweise den Eindruck gewinnen, dass Minimalismus vor allem für einen ausgewählten Kreis aus privilegierten BesserverdienerInnen eine Lösung ist, aus ihrem schnelllebigen Alltag auszubrechen. Minimalismus als Wohlfühlgarantie, so wird es den LeserInnen vermittelt.

Bild: Verena

Einige der vorgestellten MinimalistInnen sind eher Gutverdiener, die sich dann mal eben das Haus auf dem Land oder das schick designte Hausboot kaufen können. Versteht mich nicht falsch, bewusster Konsum und nachhaltige Produkte sind wichtig, aber der Sinn von Nachhaltigkeit geht weiter. Minimalismus sollte nicht nur ein Trend sein, sondern das Individuum und die Gesellschaft umfassen. Um wirklich etwas zu ändern reicht es eben nicht nur, wenn ich es mir stylisch und ordentlich bequem mache. Der Guide geht nicht wirklich tiefer und differenziert auf grüne Themen ein, erklärt keine komplexeren Zusammenhänge oder ökologische Themen, lediglich beim Thema Mode wird auch die gesellschaftliche Relevanz von Minimalismus aufgezeigt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe hier ein paar hilfreiche Inspirationen erhalten. Themen wie Capsule Wardrobe, Zero Waste Tools oder nachhaltige Mode kommen nicht zu kurz. Viele Hinweise kann man sich aber auch durch diverse Zeitschriften, Blogs und über Instagram holen. Zum Blättern und eben für Neulinge auf den Gebieten der Nachhaltigkeit und des Minimalismus ist es ein reiches Sammelsurium an Ideen und Konzepten. Wer sich aber tiefergehend mit diesen auseinandersetzen möchte, könnte unter Umständen etwas enttäuscht werden.

Vielen Dank an den Knesebeck-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Relaunch! The bird’s new nest in neuem Design

Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem…

Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem neuesten Stand der Technik basiert. Das Vögelchen bleibt – auch auf euren vielfachen Wunsch hin – natürlich erhalten, Logo und Design wurde eine modernere Optik verpasst, die hoffentlich euren oft geäußerten Wunsch nach mehr Farbe erfüllt und euch so gut gefällt wie mir.

Die Technik hinter The bird’s new nest wurde nicht nur erneuert, sondern auch optimiert, was zu kürzeren Ladezeiten und generell zu einer besseren Performance führen sollte. Frühere technische Probleme wie Schwierigkeiten bei der Teilnahme zu Give-Away-Verlosungen sollten mit dem neuen Setup der Vergangenheit angehören.

Was ist neu?

Auf der Startseite findet ihr nun die neuesten drei Artikel auf einen Blick, darunter unsere zwei aktuellen Give-Aways. Alle weiteren Artikel sind in der Reihenfolge ihres Erscheinens und nicht mehr wie früher nach Kategorien aufgelistet. Die Kategorien findet ihr nach wie vor im Menü der Seite, angezeigt werden diese auch über jeder Überschrift. Die Suche ist ganz nach oben gewandert, zusammen mit den Links zu all unseren Social Media-Kanälen.

Bilder und Fotos spielen ab sofort bei uns eine noch grössere Rolle. Sowohl auf der Startseite, aber vor allem in den Beiträgen selber sind Bilder und Fotos nun deutlich grösser dargestellt. Auch die Lesefreundlichkeit sollte mit neuer, grösserer Schrift verbessert worden sein, genauso wie die gesamte Usability der Seite vereinfacht wurde, was die Navigation stark erleichtern sollte. Diese Punkte gelten selbstverständlich auch für sämtliche mobilen Ansichten – von Smartphone bis Tablet -, die sich dem Auge nun deutlich angenehmer präsentieren. Am Ende jeder Seite findet ihr ein Archiv aller Beiträge geordnet nach Monaten – für alle, die lieber auf diese Weise als nach Kategorien geordnet durch die Artikel surfen.

Datenschutz im Nest

Die europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, die mit 25. Mai 2018 in Kraft tritt, gilt natürlich auch für uns. Im Zuge des Relaunch haben wir auch hier alles auf den rechtlich vorgeschriebenen Stand gebracht. Dazu gehört auch unsere neue Datenschutzerklärung, die mit dem heutigen Tag in Kraft tritt. Solltet ihr Fragen dazu oder zu anderen Datenschutz-Bereichen haben, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen oder mir eine E-Mail an nest@thebirdsnewnest.com senden.

Und was jetzt?

Nun können wir mit neuem Design wieder voll durchstarten – euch erwarten neben Wolfgang, der erst kürzlich unser Team erweitert hat, neue Autoren, die ihr Wissen, Tipps, DIYs, Rezepte, aber auch ihre Meinung und vieles mehr mit euch teilen werden. Ihr könnt euch also auf jede Menge Lesestoff und neue Aktionen freuen – zu viel möchte ich aber noch nicht verraten!

 

Ich hoffe sehr, euch gefällt unsere neue Seite, denn in dem von Grund auf neu gebautem Nest stecken einige Monate an Arbeit, einiges an Geld, viel Energie und noch viel mehr Liebe für das Thema rund um The bird’s new nest: Nachhaltigkeit. Es würde mich sehr freuen, wenn wir mit unserem neuen Design unsere Leidenschaft für Eco. Life. Style. einen passenden Rahmen verleihen können, mit dem es noch mehr Spaß macht, unsere Inhalte zu lesen und zu teilen. Vielen Dank an euch alle für euer Feedback, Wünsche und Ideen, die mir dabei geholfen haben, das neue, neue Nest zu gestalten!

Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche zum neuen Design oder zu unserer neuen Seite? Dann schreibt sie einfach in die Kommentare!

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Vier Jahre The bird’s new nest!

Wir sind vier! Am 1. Januar 2018 hat nicht nur das neue Jahr begonnen, zugleich wurde The bird’s new nest vier Jahre alt! Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht –…

Wir sind vier! Am 1. Januar 2018 hat nicht nur das neue Jahr begonnen, zugleich wurde The bird’s new nest vier Jahre alt! Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht – dabei ist das Jahr 2013, als The bird’s new nest nur als Facebook-Seite existiert hat, nicht einmal mitgezählt. Als die Idee zu The bird’s new nest geboren wurde hatte ich in keinster Weise eine Ahnung davon, was für ein wichtiger Teil meines Lebens das Vogelnest werden würde, ganz zu schweigen davon, dass es mein Leben für immer verändert und viele wunderbare Entwicklungen ermöglicht hat.

Ich möchte mich herzlichst bei den fast 560.000 LeserInnen, die uns seit unserem Bestehen besucht und fast 1,3 Million Mal auf unsere rund 1.000 Artikel zu allen Themen rund um Nachhaltigkeit geklickt haben, genauso wie bei den rund 100 AutorInnen, die für The bird’s new nest Artikel verfasst haben und last but not least bei unserem Team bedanken. Für das Interesse am Thema Nachhaltigkeit, für die Begeisterung und Leidenschaft mit denen die unzähligen unterschiedlichen Themen aufbereitet wurden, die Teilnahme an gemeinsamen Aktionen und allem anderen, dass das The bird’s new nest zu dem gemacht hat, was es heute ist. Von Herzen vielen lieben Dank!

Meistgelesen in 2017

Der beliebteste Artikel, der 2017 veröffentlicht wurde ist „Über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen„, den ich im Zuge des Skandals um mit Fipronil belastete Eier geschrieben habe. Auf dem zweiten Platz folgt ein Artikel zu Victorias Kolumne „KUNST HALLT NACH.“ – „Kunst verändert den Blick – >ANIMAL UTOPIA<“ zu Hartmut Kiewerts Katalog, der über 100 Werke des gesellschaftskritischen Malers zeigt.

Mit „Was brauchst du wirklich? “My Stuff” und “Ich kauf nix!” bei #kinodenktweiter“ hat Corinna den drittbeliebtesten Artikel des letzten Jahres geschrieben, der die nach wie vor aktuellen Themen Zero Waste und Minimalismus aufgreift. Am viertmeisten gelesen wurde meine Rezension zu „Käse, Joghurt, Tofu, Milch. Vegan und selbstgemacht„, ein Kochbuch unserer Blogger-Kollegin Yvonne, gefolgt von Sonjas „Der Verein “Die Haarspender” im Interview„.

Wohin geht es 2018?

2018 wird alles neu! Seit die Seite zu The bird’s new nest Ende 2013 erstellt wurde, hat sich die Technik dahinter entsprechend weiterentwickelt. Nun ist die Zeit für einen Relaunch gekommen, der sowohl die Seite auf einen aktuellen technischen Stand bringen soll, als auch allen anderen Entwicklungen im Bereich Homepages und Blogs Tribut zollt. Im Zuge dessen wollen wir auch die CI, sprich Logo, Design und Co. optimieren – das Vögelchen soll aber auf jeden Fall erhalten bleiben! Wir halten euch auf dem Laufenden – habt ihr Ideen und Wünsche für unseren Relaunch? Postet sie bitte in den Kommentaren, danke!

Nachdem wir schon lange keine neuen AutorInnen aufgenommen haben, möchte ich mich nach dem erfolgreichen Relaunch auf die Suche nach neuen Teammitgliedern machen und auch GastautorInnen ermöglichen, ihre Artikel auf The bird’s new nest zu veröffentlichen. Zukünftig soll tagesaktuellen Themen und Ereignissen mehr Platz einräumt werden, wobei die Auseinandersetzung mit diesen deutlich über eine bloße Berichterstattung hinausgehen soll. Wichtig ist mir auch, verstärkt NGOs und Initiativen zu unterstützen, die in Medien viel zu wenig Raum bekommen – auch soll es für solche Organisationen möglich werden, sich mit einem Artikel direkt unseren LeserInnen vorzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt wird alles rund um DIY werden, sei es Rezepte, Anleitungen um Dinge selber reparieren zu können oder Upcycling-DIYs – weg vom Konsum in Richtung Selbermachen. Zuguter Letzt möchte ich auch den Bereich der persönlichen Weiterentwicklung wieder aufleben lassen, denn ein nachhaltiges Leben fällt umso leichter, je mehr man mit seinem eigenen Leben zufrieden ist und so Energie für entsprechende Veränderungen hat.

Folgt uns!

Wenn ihr nichts verpassen wollt, folgt uns auf unseren Social Media-Kanälen: Unsere neuen Beiträge findet ihr auf unserer Facebook-Seite, auf unserer Google+-Seite und auf Pinterest. Auf unserem Twitter-Account plaudere ich außerdem immer wieder aus dem Nähkästchen, auf Instagram hingegen gibt es einen Blick hinter die Kulissen und auch mehr Privates von mir. Wenn ihr keines unserer Give-Aways verpassen und über unsere Artikel-Highlights informiert werden wollt, ist unser Newsletter das Richtige für euch. Eintragen könnt ihr euch dafür rechts in der Seitenleiste.

Auf ein gemeinsames 2018!

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#xmaschallenge: Nachhaltiges Schenken zu Weihnachten

Das Weihnachtsgeschäft ist nicht nur für den Handel in vielen Branchen die wichtigste Zeit des Jahres. Im Schnitt geben Deutsche für Weihnachtsgeschenke rund 300, ÖsterreicherInnen sogar rund 400 Euro aus….

Das Weihnachtsgeschäft ist nicht nur für den Handel in vielen Branchen die wichtigste Zeit des Jahres. Im Schnitt geben Deutsche für Weihnachtsgeschenke rund 300, ÖsterreicherInnen sogar rund 400 Euro aus. Insgesamt werden zur Weihnachtszeit in beiden Ländern über 90 Milliarden Euro (!) für Geschenke ausgegeben.

Nachhaltiges Schenken steht bei den meisten Kaufentscheidungen noch nicht im Vordergrund. Aus Mangel an Zeit oder Ideen verschenken die meisten Menschen Gutscheine oder – noch unpersönlicher – Geld. Auch die klassischen Verlegenheitsgeschenke wie Parfum oder Socken sind für viele immer noch ein Weg heraus aus dem Geschenkedilemma. Dabei kann persönliches und natürlich auch nachhaltiges Schenken zu Weihnachten so einfach sein!

#xmaschallenge Blogparade

Die #xmaschallenge soll zu nachhaltigem Schenken motivieren und zugleich entsprechende Ideen und Inspiration liefern. Bis 23. Dezember 2017 könnt ihr mit eurem Blog bei der #xmaschallenge mitmachen und eure Artikel rund um nachhaltige Weihnachtsgeschenke veröffentlichen. Der Fantasie sind hier praktisch keine Grenzen gesetzt: Ob Ideen und Rezepte für DIYs, Inspiration für persönliche Geschenke, Geschäfte oder Online-Shops mit nachhaltigem Sortiment, nachhaltige Produkte wie Bio-Lebensmittel, Naturkosmetik oder Kleidung aus nachhaltigen Materialien… Natürlich könnt ihr auch eure nachhaltige Wunschliste mit anderen teilen. Bitte achtet im Sinne eines schönen Weihnachten für alle nur darauf, dass alle eure Ideen ohne Tierisches auskommen, sprich neben nachhaltig auch vegan sind.

Mit dem zum Teil sehr großen Einfluss unserer Blogs können wir so Verantwortung gegenüber unserer Umwelt, aber auch gegenüber unseren LeserInnen übernehmen, die unserem Urteil und unseren Empfehlungen vertrauen. Als BloggerInnen können wir so auch unsere Reichweite nachhaltig und sinnvoll nutzen und so gemeinsam positive Veränderung bewirken.

Postet eure Blogbeiträge zur #xmaschallenge in den Kommentaren unter diesem Artikel und wir teilen ihn auf unserer Facebook-Seite!

Jeder kann mitmachen!

Nicht nur lesen, sondern auch mitmachen ist das Motto! Jedes Mal, wenn ihr im Zuge der Challenge handelt, könnt ihr dies – im optimalen Fall mit Bild – auf euren Social Media Profilen posten und so noch mehr Menschen dazu motivieren, zu Weihnachten nachhaltig zu schenken.

Auf ein nachhaltiges Weihnachten!

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Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle

Das Thema Zero Waste zieht sich ja momentan vermehrt durch die Medien – super! Im Zuge dessen erscheinen auch immer mehr Bücher, die helfen, Zero Waste in unser aller Alltag umsetzbar…

Das Thema Zero Waste zieht sich ja momentan vermehrt durch die Medien – super! Im Zuge dessen erscheinen auch immer mehr Bücher, die helfen, Zero Waste in unser aller Alltag umsetzbar zu machen. Wenn ihr euch auch für diesen Lebensstil interessiert, dürfte die Neuerscheinung „Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle“ von Hannah Sartin und Carlo Krauss interessant sein.

Durch entsprechende Medien-Berichte ist wohl den meisten von uns mittlerweile bekannt, dass wir viel zu viel Müll produzieren. Wer die wichtigsten Fakten zu diesem Thema nachlesen möchte, kann sich zu Beginn des Buches darüber informieren. Das Paar Sartin und Krauss erklärt anfangs auch die eigene Reise zu Zero Waste und warum sie sich dafür entschieden haben, diesen Weg einzuschlagen. Das Buch fokussiert sich relativ stark auf Zero Waste mit der ganzen Familie, vor allem mit Kleinkindern, wer Zero Waste im Familienverbund umsetzen möchte, findet hier entsprechende Ideen und Inspiration.

Der Einstieg erfolgt mit dem Thema Recycling. Hier geht es vor allem um Papier, Kleidung und Glas. Einem kurzen Infoblock folgt eine Auflistung an Ideen und Denkanstößen, wie wir unser Handeln konkret verändern können. Der Zero Waste Einkauf wird sehr praxisnah beschrieben – inklusive DIY für eigene Stoffbeutel. Und wie koche ich eigentlich weitestgehend müllfrei? Auch hier finden sich sowohl Rezepte als auch Inspirationen für eine müllfreiere Küche, zum Beispiel was Hygieneprodukte angeht. Die Rezepte im Kapitel „Zero-Waste-Küche“ sind leider nicht alle vegan, bei einigen sind aber zumindest vegane Alternativen aufgeführt.

Mein persönliches All-Time-Favorite Thema ist und bleibt das Zero Waste Bad. Im Bad lässt sich schnell und unkompliziert Müll einsparen, sei es durch Stückseife oder selbstgemachte Pflegeprodukte. Die nächsten Kapitel behandeln den müllfreien Alltag, weniger Müll im Job sowie im Urlaub. Mit den beiden Themen „Reparieren“ und „Urban Gardening“ schließt das Buch ab.

Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle“ ist eine gelungene Mischung aus Erfahrungsbericht und Praxisanleitungen. Mit seinen 176 Seiten ist das Buch ausführlicher als gedacht, man merkt, dass die beiden Autoren mit Herzblut und Erfahrung bei der Sache sind. Viele Rezepte zum Selbermachen runden das Buch ab und Motivieren so nicht nur das Thema gleich direkt anzugehen sondern liefern auch konkrete Ansätze, die den Einstieg stark vereinfachen.

Vielen Dank an die Münchner Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!

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Käse, Joghurt, Tofu, Milch. Vegan und selbstgemacht

Immer dann, wenn eine Bloggerkollegin ein Buch herausbringt bin ich sehr neugierig auf das Ergebnis. Wenn es sich dann noch um ein veganes Kochbuch handelt kennt meine Neugier kaum noch…

Immer dann, wenn eine Bloggerkollegin ein Buch herausbringt bin ich sehr neugierig auf das Ergebnis. Wenn es sich dann noch um ein veganes Kochbuch handelt kennt meine Neugier kaum noch Grenzen. Wie schön, dass ich Yvonne von Freude am Kochen persönlich kenne und sie so lieb war, mir ein Rezensionsexemplar ihres neuen Buchs “Käse, Joghurt, Tofu, Milch. Vegan und selbstgemacht” zusenden zu lassen.

Mein Interesse an diesem Buch war auch deshalb so groß, weil ich mich wieder vermehrt mit Themen wie Zero Waste und DIY beschäftige – dazu gehört für mich auch, die Basics meiner veganen Küche zu hinterfragen. Was kann ich selber machen, wo kann ich Verpackungsmüll vermeiden und so vielleicht auch noch Geld sparen? Besonders gespannt war ich auf alle Rezepte zu Pflanzenmilch, aber auch generell ist Inspiration für meine vegane Küche immer willkommen.

Werfen wir also einen Blick in das Buch! Gleich nach dem Vorwort geht es schon in medias res, das erste Kapitel informiert über die Grundlagen, sprich welche Zutaten und Geräte für die Zubereitung der Rezepte benötigt werden. Die verwendeten Basisprodukte sind primär Nüsse, Kerne und Sojabohnen, zusätzlich gibt es Informationen zu Fermentationsstartern für die Käseproduktion wie Rejuvelac und Kombucha, Gerinnungsmittel und Emulgatoren, Verdickungsmittel sowie Geschmacksgeber.

Für den Großteil der Rezepte reicht ein Stabmixer aus, aber auch Hochleistungsmixer, Sojadrink- und Joghurt-Bereiter, Nussmilch-Beutel, Käseformen und etwaige Alternativen werden angesprochen. Nach den Basisinformationen zur Herstellung von Käse, Drinks und Sahne, Joghurt und Tofu gibt es nun die ersten Rezepte zur Zubereitung von Rejuvelac und Kombucha.

Das erste große Rezeptkapitel dreht sich um Käse und Tofu. Als Basis gibt es die Rezepte für Cashewkäse und Mandelkäse, danach folgen 21 weitere Rezepte mit Klassikern wie Kräuter-Frischkäse-Rolle, Soja-Frischkäse oder Kürbiskern-Cashewkäse.

Sehr verlockend sehen auch der Walnuss-Mandel-Käse, der Tomaten-Rosmarin-Käse, der gebackene Mandelkäse oder auch die Trüffel-Käse-Pralinen aus. Super finde ich, dass es auch Rezepte zur Verwertung von Nebenprodukten gibt – mit Mandeltrester kann man so zum Beispiel einen Pesto-Aufstrich herstellen.

Nicht immer benötigt man aber einen Fermentationsstarter, denn der Pizzakäse oder der Streukäse als Ersatz für Parmesan kommt ohne solchen aus. Beides wird von mir definitiv in Kürze ausprobiert! Bei den Tofu-Rezepten warten Tofu mit Nigiri, Tofu mit Zitronensaft, aber auch Seidentofu und sogar Shan-Kicherersen-Tofu, das ohne Soja zubereitet wird auf das Nachkochen.

„Sahne, Joghurt & Co.“ ist das nächste Kapitel. Crème Fraîche aus Cashew oder Mandel, süße oder saure Sahne, Mascarpone, Quarkersatz, Ricotta, Joghurt, Butter – in den 17 Rezepten ist alles vertreten! Besonders fasziniert hat mich die Olivenöl-Butter, die ich auch bald testen werde.

Weiter geht es mit den veganen Drinks. Klassiker wie Mandel- oder Cashewdrink sind natürlich vertreten, ganz toll finde ich das ebenso simple wie geniale Rezept für den schnellen Nussdrink. Auch ausgefalleneres wie Hanf- oder Buchweizendrink fehlt nicht, weitere Klassiker wie Soja, Hafer und Kokos folgen. Abgerundet werden die zehn Rezepte in diesem Kapitel mit Buttermilch.

Ein tolles Goodie: In den ausklappbaren Umschlagseiten des Buchs finden sich weitere pikante und süße Rezepte wie Cashew-Käsefondue, Hokkaido-Mac-and-Cheese oder Tiramisu.

Käse, Joghurt, Tofu, Milch. Vegan und selbstgemacht” hat das Potenzial, viele Herzen höher schlagen zu lassen. Seien es die der vegan lebenden Käseliebhaber, der Zero Waste-Interessierten, der DIY-Motivierten oder auch die all jener, die gerne ihre Lebensmittel von Grund auf selber zubereiten. Alle Rezepte sind bebildert, für mich ein Kochbuch-Must Have, das leider noch immer nicht alle Rezeptwerke erfüllen.

Und noch etwas für mich ganz wichtiges bietet das Buch. Es gibt mir das Gefühl, dass die Zubereitung der Rezepte einfach und auch für nicht extrem erfahrene Personen machbar ist. So kann ich guten Gewissens Yvonnes Kochbuch auch all jenen empfehlen, die sich die Herstellung von veganem Käse und Co. bisher nicht zugetraut haben, denn so einfach und verständlich erklärt werden auch Unerfahrene motiviert, ihre vegane DIY-Küchenkarriere zu starten. Gratuliere, Yvonne, zu diesem tollen Buch!

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OSKAR – Magazin für natürliches & autarkes Leben

Es macht den Anschein, dass sich sehr viele Menschen momentan nach einem natürlichen Leben sehnen – einfacher, naturverbundener und unabhängiger. Das fängt beim Hinterfragen der 40-Stunden-Arbeitswoche an und hört beim…

Es macht den Anschein, dass sich sehr viele Menschen momentan nach einem natürlichen Leben sehnen – einfacher, naturverbundener und unabhängiger. Das fängt beim Hinterfragen der 40-Stunden-Arbeitswoche an und hört beim Minimalismus noch nicht auf. Auch die Art des Wohnens wird immer kreativer. Ökodörfer, Tiny Houses und Wohnwägen sind nur ein paar Ideen, wie man sonst noch leben kann, wenn man kein „normales“ Haus oder Wohnung möchte.

Das Unternehmen Wohnwagon aus Wien baut Wohnwägen nach Auftrag, in verschiedenen Größen und individuell nach Wunsch. Aber nicht nur das, seit einigen Jahren beschäftigt sich das Team dahinter auch mit Autarkie und einem nachhaltigen Lebensstil. Dieses Wissen haben sie in ihrem Magazin „OSKAR – Magazin für natürliches & autarkes Leben“ versammelt. Die erste und aktuelle Ausgabe stelle ich euch vor.

Kochen ohne Anschluss

Das Magazin für natürliches & autarkes Leben ist über 100 Seiten stark und in einem ansprechenden, modernen Design auf griffigem Papier gehalten. Auf den ersten Seiten geht es gleich um konkrete Ideen und Projekte, die zeigen wie ein selbstbestimmtes Leben in der Natur aussehen kann. Zum Beispiel mit einer eigenen Werkzeugkiste oder auch etwas komplizierter mit der Produktion von Strom.

Natürlich gibt es auch einige Infoseiten zu den Wohnwagons. Wie funktioniert das zum Beispiel mit der Toilette, wenn man seinen Wagen mitten in der Pampa stehen hat? Oder mit Strom, Wasserkreislauf und Heizung? Je nach Wunsch ist mit einem Wohnwagon tatsächlich absolute Unabhängigkeit möglich. Einige Seiten zum Thema Photovoltaik und Windkraftanlage erläutern technische Zusammenhänge, die bei einem unabhängigen Lebensstil wichtig werden.

Timeline

OSKAR macht sich des Weiteren Gedanken zu den Themen Konsum, Friede, Terra Preta (Hummus), Minimalismus, Handwerk und Vernetzung und empfiehlt entsprechende Produkte für das autarke Leben. Besonders spannend finde ich den Artikel zum Experiment Selbstversorgung. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Einblicke in die Geschichte und Produktion der Wohnwagons. Auch wenn ihr auf der Suche nach DIY-Rezepten für Lebensmittel seid oder Kosmetika wie Zahnpasta und Deodorant selber machen wollt, findet ihr genügend Inspirationen. Weitere Themen wie Wurmkiste, Permakultur und Müllvermeidung runden das Heft ab.

OSKAR – Magazin für natürliches & autarkes Leben“ ist für mich ein wertvolles, alternatives Magazin, das mit ungewöhnlichen Themen aufwartet und zum Denken anregt. Kaufen könnt ihr OSKAR online bei Wohnwagon und so auch die Erscheinung einer nächsten Ausgabe unterstützen.

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Drei Jahre The bird’s new nest!

Am 1. Januar 2017 hat nicht nur das neue Jahr begonnen – zugleich wurde The bird’s new nest drei Jahre alt! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, und dabei ist…

Am 1. Januar 2017 hat nicht nur das neue Jahr begonnen – zugleich wurde The bird’s new nest drei Jahre alt! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, und dabei ist das Jahr 2013, als The bird’s new nest nur als Facebook-Seite existiert hat, nicht einmal mitgezählt.  Hinter uns liegen somit drei gemeinsame Jahre, die ich auf keinen Fall mehr missen möchte.

Unser Eco. Life. Style. Magazine. haben seit Bestehen über 425.000 LeserInnen besucht und fast eine Million Mal wurde auf unsere über 1.000 Artikel zu allen Themen rund um Nachhaltigkeit geklickt oder an einem unserer bis dato fast 200 Gewinnspielen teilgenommen.

Unsere beliebtesten Artikel

Mit rund 35.000 Klicks ist Elis Artikel „Meine ersten Erfahrungen mit basischer Ernährung“ ein Beitrag, der auch drei Jahre nach Erscheinen noch täglich LeserInnen zu uns führt. Die Bereiche Ernährung und Rezepte gehören generell zu den meistgelesensten auf The bird’s new nest. Fast 20.000 Mal wurde mein Artikel „Wie nachhaltig ist es, mit RINGANA zu arbeiten? Interview mit einer selbstständigen RINGANA-Partnerin“ gelesen, auch dieser lockt noch regelmäßig Interessierte zu uns. Tagesaktuelle Themen erfreuen sich gleichfalls großer Beliebtheit, so wie Danielas Artikel „Meine Erfahrungen in Traiskirchen„, der nach wie vor häufig gelesen wird. Auf dem vierten und fünften Platz unserer beliebtesten Artikel folgen nun auch schon Rezepte, zuerst Doris‘ „Alleskönner Hommos: Wie ihn alle (machen) können und mögen“ gefolgt von meinem Kuchenrezept „Supereasy veganes Kokos-Bananenbrot„.

Der beliebteste Artikel, der 2016 veröffentlicht wurde ist mein Kuchenrezept „Supereasy veganes Haselnuss-Bananenbrot“ – nicht zu verwechseln mit dem Kokos-Bananenbrot. Auf dem zweiten Platz ist überraschender Weise ein lokaler Artikel gelandet: „Friendly in Maria Enzersdorf: Einkaufen bei Freunden“ berichtet vom bio-veganen Geschäft in meinem Nachbarort. Mit „Warum ihr nicht ehrenamtlich in Waisenhäusern oder Kinderheimen arbeiten solltet“ hat Reiniers Artikel zu diesem wichtigen Thema viele LeserInnen informiert. Am viertmeisten gelesen wurde Cats Artikel „Maskerade des Glücklichseins – Wie der Alltag uns zu geschminkten Clowns macht„, gefolgt von unserem Beitrag „#1MonatVegan: Rezepte für einen veganen Monat“ zu unserer Blogparade #1MonatVegan.

Meine Highlights aus drei Jahren

In gewisser Weise waren die drei Jahre The bird’s new nest ein gesamtes Highlight für mich, aber ich habe mich bemüht, mich an Ereignisse und Momente zu erinnern, die mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben sind. In diesem Sinn hat das erste Highlight schon vor dem Start von The bird’s new nest stattgefunden, als ich das erste Mal nach AutorInnen für die damals noch nicht existierende Magazinversion gesucht habe. Ich hatte darauf gehofft, dass sich zumindest zehn Personen melden, tatsächlich erhielt ich über 50 Meldungen von Interessierten, die gerne für The bird’s new nest schreiben wollten. Mittlerweile haben fast 100 AutorInnen Artikel für The bird’s new nest verfasst!

Ein weiteres Highlight war auf jeden Fall unser Adventskalender, den wir dieses Jahr zum ersten Mal veranstaltet haben. Nicht nur die Projektgröße war im Vergleich zu unseren anderen Aktionen deutlich umfangreicher, war ich doch seit Ende August mit dem Thema beschäftigt. Auch die fast 80.000 Klicks im Dezember waren deutlich mehr als erwartet. Ich freue mich sehr darüber, dass ein Adventskalender, bei dem ausschließlich vegane und nachhaltige Gewinne verlost wurden, auf so großes Interesse gestoßen ist! Im Prinzip ist für mich jede Give-Away Verlosung ein Highlight, weil es eine spannende Möglichkeit ist, unsere LeserInnen zu beschenken. Bei den rund 250 Preisen, die in den letzten drei Jahren verlost wurden, war das jede Menge Spass!

Das größte und wichtigste Highlight, das mir The bird’s new nest beschwert hat, waren die vielen Menschen, mit denen ich in den letzten drei Jahren in Kontakt gekommen bin. Zuallererst natürlich unser wunderbares Team – einige unserer AutorInnen begleiten uns schon seit dem Start. Ein riesengroßes Dankeschön an alle unsere AutorInnen an dieser Stelle, nicht nur für die Artikel, sondern auch für den großen Einsatz, die vielen Ideen, Gespräche und nicht zuletzt Treffen. Ohne euch wäre The bird’s new nest weder möglich noch zu dem geworden, was wir bis zum heutigen Tag erreicht haben! Auch die vielen BloggerInnen, die ich im Zuge der Arbeit an The bird’s new nest kennengelernt habe, sind ein wichtiger Bestandteil geworden, nicht nur für The bird’s new nest, sondern auch für „Die BR-Agentur„, die aus der Arbeit an The bird’s new nest heraus entstanden ist und mir ermöglicht, weiterhin so viel Zeit und Energie in The bird’s new nest zu investieren. Last, but not least gehören unsere LeserInnen zum Highlight, und ich freue mich immer über persönlichen Austausch, sei es über Kommentare bei Artikeln oder auch auf unseren Social Media-Kanälen. Vielen lieben Dank für eure Unterstützunge und euer Interesse an The bird’s new nest!

Wohin geht es 2017?

Auch wenn sich The bird’s new nest mit allen Bereichen rund um Nachhaltigkeit beschäftigt, finde ich es doch wichtig, Schwerpunkte zu setzen, auch wenn das bei der Fülle an potenziellen Themen gar nicht so leicht fällt. Mehr Platz möchte ich tagesaktuellen Themen und Ereignissen einräumen, wobei die Auseinandersetzung mit diesen deutlich über eine bloße Berichterstattung hinausgehen soll. Wichtig ist mir auch, verstärkt NGOs und Initiativen zu unterstützen, die in Medien viel zu wenig Raum bekommen – auch soll es für solche Organisationen möglich werden, sich mit einem Artikel direkt unseren LeserInnen vorzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt wird alles rund um DIY werden, sei es Rezepte, Anleitungen um Dinge selber reparieren zu können oder Upcycling-DIYs – weg vom Konsum in Richtung Selbermachen. Zuguter Letzt möchte ich auch den Bereich der persönlichen Weiterentwicklung wieder aufleben lassen, denn ein nachhaltiges Leben fällt umso leichter, je mehr man mit seinem eigenen Leben zufrieden ist und so Energie für entsprechende Veränderungen hat.

Nachdem wir letzes Jahr nicht nach neuen AutorInnen gesucht haben, möchte ich dieses Jahr nicht nur nach neuen Teammitgliedern, sondern erstmals auch nach GastautorInnen suchen, um all diese Bereiche mit Leben füllen zu können. Habt ihr Ideen und Wünsche für uns? Dann postet sie doch in den Kommentaren!

Folgt uns!

Wenn ihr dieses Jahr nichts verpassen wollt, folgt uns auf unseren Social Media-Kanälen. Unsere neuen Beiträge findet ihr auf unserer Facebook-Seite, auf unserer Google+-Seite und auf Pinterest. Auf unserem Twitter-Account plaudere ich außerdem immer wieder aus dem Nähkästchen, auf Instagram hingegen gibt es einen Blick hinter die Kulissen und auch mehr Privates von mir. Wenn ihr keines unserer Give-Aways verpassen und über unsere Artikel-Highlights informiert werden wollt, ist unser Newsletter das Richtige für euch. Eintragen könnt ihr euch dafür rechts in der Seitenleiste.

Auf ein gemeinsames 2017!

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