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Kategorie: Food.

Vegan-Ice me!

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint und bei mir kommt damit auch der Appetit auf ein leckeres Eis! Ich liebe fruchtige aber auch schokoladige Sorten, die möglichst naturbelassen sind, das…

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint und bei mir kommt damit auch der Appetit auf ein leckeres Eis! Ich liebe fruchtige aber auch schokoladige Sorten, die möglichst naturbelassen sind, das heißt ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe und dergleichen auskommen. Zum Glück gibt es auch immer öfter vegane Eissorten, also solche ohne Kuhmilch. Bei herkömmlichem Eis ist diese nämlich leider manchmal sogar bei den Fruchtsorten beigemischt.

Mein absoluter Lieblings-Eisladen in Wien war und ist der Eis-Greissler. Leider komme ich nicht mehr so oft in den Genuss des für mich besten Eis – aber immer wenn ich mal wieder in Wien bin, steht ein Besuch als Pflichttermin am Programm. Im Zentrum Wiens in der Rotenturmstraße 14 befindet sich das kleine Geschäft und seit Kurzem gibt es auch eine Filiale in der Mariahilferstrasse 33 mit einem kleinen Gastgarten. Der Eis-Greissler hat viele, wechselnde Sorten, davon etliche vegan beziehungsweise aus Bio-Milch. Bei den veganen Sorten hervorzuheben sind meinem Geschmack nach die dunkle Schokolade sowie bei den Fruchtsorten Mango. Auch in Graz befindet sich eine Filiale des Eis-Greisslers, und es bleibt zu hoffen, dass er weiter expandiert!
eis-greissler.at

Ein rein veganes Eisgeschäft namens Veganista gibt es in Wien in der Neustiftgasse 23. Leider konnte ich an meinem letzten Wochenende in Wien aus zeitlichen Gründen keine Verkostung vornehmen – die Website lässt auf viele Leckereien schließen. Das Veganista Eis ist absolut natürlich, das heißt ohne künstliche Zusatzstoffe, ohne Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Die meisten Sorten werden aus Sojamilch hergestellt, es gibt aber auch Sorten mit anderen pflanzlichen Milchalternativen beziehungsweise Sorbets. Schon alleine die Auswahl aus täglich 18 verschiedenen Sorten verspricht , dass es sicher nicht immer leicht wird, eine Entscheidung zu treffen.
veganista.at

In meiner neuen Wahlheimat München gibt es in der Pestalozzistrasse 21 einen leckeren Eis-Laden, das Eismeer – mit Eis und mehr! Hier gibt es auch ein paar vegane Eissorten und das dunkle Schokolade-Eis (70 Prozent) kann meiner Meinung nach durchaus mit dem vom Eis-Greissler mithalten. Bei den Fruchsorten gibt es zum Beispiel vegane Himbeer-Minze, die sehr fruchtig frisch schmeckt und im Mango-Eis finden sich auch kleine Furchtstückchen.
daseismeer/

Es gibt aber auch ein paar leckere vegane Eissorten, die man im Supermarkt erwerben kann. Mein absolutes Lieblingseis ist von Gildo Rachelli und zum Beispiel im Alnatura Supermarkt erhältlich. Dieses Eis wird aus Demeter-Zutaten ohne jegliche Zusätze und sojafrei hergestellt und ich finde, dass man die Qualität auch schmeckt. An fruchtigen veganen Sorten gibt es Mandarine, Aprikose, Erdbeere, Himbeere, Mango und Zitrone.
bio-eis.de

Andere vegane Creme-Eissorten im Supermarkt sind auf Sojamilch oder Lupinenbasis, zum Beispiel verschiedenste Sorten von Tofutti und SoYeah.

Und wenn ihr ein eigenes Eis oder Sorbet herstellen wollt und keine Eismaschine besitzt, könnt ihr auch einfach Obst wie Banane, Mango oder Erdbeeren einfrieren und dann im Mixer pürieren. Je nach Geschmack und gewünschter Cremigkeit noch Agavendicksaft oder Mandelmilch dazugeben, ab in das Eisfach damit und nach etwas Zeit ist alles gefroren und das Sorbet fertig.

In diesen Sinne – „I scream, you scream, we all scream for ice cream!“

Was ist euer Lieblingseis? Welche Eissalons könnt ihr für gutes veganes Eis empfehlen?

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Im Glas keimt und sprosst es auch im tiefsten Winter

Im Januar bin ich auf die Idee gekommen, selber Sprossen und Keimlinge zu ziehen. Ich hatte zuvor schon öfters fertige Sprossen gekauft, da ich diese vor allem im Winter, wenn…

Im Januar bin ich auf die Idee gekommen, selber Sprossen und Keimlinge zu ziehen. Ich hatte zuvor schon öfters fertige Sprossen gekauft, da ich diese vor allem im Winter, wenn es nicht so viel frisches regionales Gemüse gibt, sehr lecker finde.

Was sind die Vorteile?

Keimlinge und Sprossen enthalten zahlreiche Vitamine – zum Beispiel Vitamin C in 35facher Menge im Vergleich zu den Samen -, Mineralstoffe die vom Körper besser verwertet werden können und sekundäre Pflanzenwirkstoffe. Und das nur nach ein paar Tagen mit etwas Wasser und Licht. Einfach, gesund und sehr lecker! Ihr werdet auch sehen, dass man beim Verkochen der Sprossen auch ganz schön kreativ werden kann, wenn man diese nicht nur über den Salat oder die Suppe streut. Ich berichte weiter unten, was ich schon so alles damit ausprobiert habe.

Was benötigt man?

Meine ersten Versuche habe ich mit einem größerem Becher aus stabilen Plastik gemacht, in dessen Boden ich Löcher gestoßen habe. Das hat bei den größeren Mungbohnen noch funktioniert, kleinere Samen wären allerdings durchgefallen. Insofern kann ich euch den Kauf eines Keimglases (erhältlich zum Beispiel von Alnatura) empfehlen. Hier sind die Löcher im abschraubbaren Deckel gleichmäßig kleiner und das Glas kann außerdem einfach gereinigt werden (angeblich ist es auch spülmaschinenfest). Alternativ ist es sicher möglich beim Selberbasteln ein Fliegengitter oder dergleichen über einem leeren Gurkenglas anzubringen.

Wie wird’s gemacht?

Beim Keimen und Sprossen gibt es folgende drei Phasen:
– Einweichphase: Die Bohnen, Linsen oder Samen werden zuerst mit Wasser abgespült und dann eingeweicht; dies dauert je nach Art nur kurz oder bis zu zwölf Stunden.
– Keimphase: Nach dem Einweichen das Wasser ausgießen und das Glas schräg stellen, sodass das überschüssige Wasser noch gut abtropfen kann und Luft dazu kommt. Die Sprossen zweimal am Tag mit frischem Wasser durchspülen. Ich mache das morgens gleich nach dem Aufstehen und abends nach dem Zähneputzen. Beim Spülen versuche ich das Glas auch etwas zu schütteln, so kommen immer andere Keimlinge oben zu liegen und es wachsen alle in etwa gleich schnell. Je nach Art des Saatguts kann nach drei bis acht Tagen geerntet werden.
– Ernte und Genussphase: Kein Stress mit dem Verzehren, in einem Gefäß im Kühlschrank halten die fertigen Sprossen vier bis fünf Tage, aber dann besser nicht mehr spülen, damit sie nicht zu nass sind und zu schimmeln beginnen (keine Sorge, das ist mir noch nie passiert).

Was habe ich in den wenigen Wochen schon ausprobiert?
– Mungbohnen: Der Klassiker, die sogenannte Sojabohnensprosse beim Asiaten. Diese werden zwölf Stunden eingeweicht und sind nach vier bis fünf Tagen erntebereit. Die grüne Schale schwimmt beim Abspülen teilweise oben im Glas, kann aber auch mitgegessen werden. Die Sprossen habe ich bei asiatischen Gerichten verwendet, aber auch auf Suppen, Salaten oder am Brot schmecken sie lecker.
– Linsen: Werden je nach Größe und Art zwei bis fünf Stunden eingeweicht und sind nach zwei bis vier Tagen bereit zum Ernten. Schmecken gut auf Suppen oder püriert als Aufstrich mit Gewürzen.
– Kichererbsen: Müssen zwölf Stunden eingeweicht werden und benötigen dann noch ungefähr drei bis vier Tage bis der Keimling in etwa doppelt so lange ist wie die Kichererbse. Achtung: Die Sprossen nicht roh essen, sie sind noch hart und enthalten außerdem noch einen Giftstoff. Um diesen abzubauen ist es ausreichend, die gesprossen Kichererbsen noch zehn bis fünfzehn Minuten im heißen Wasser zu blanchieren. Ich habe die gekochten, weichen Keimlinge mit Tahin (Sesampaste) und Gewürzen zu einem Hummus püriert.
– Sonnenblumenkerne: Müssen sechs Stunden eingeweicht werden. Danach drei bis vier Tage keimen lassen und öfters mit Wasser spülen. Mit den fertigen Keimlingen habe ich ein Sonnenblumenkern-Pesto (mit Basilikum und Würz-Hefeflocken) gemacht.
– Buchweizen: Nur ungefähr zwei Stunden einweichen, dann drei bis vier Tage keimen lassen. Die Sprossen schmecken eher süßlich und sind sehr weich, daher habe ich sie zusammen mit Sojajoghurt und Früchten in der Früh als Müsli gegessen.
– Leinsamen: Habe ich wie Kresse auf einem Teller vier bis fünf Tage mit etwas Küchenpapier großgezogen und als Keimlinge mit grünen Blättern gegessen.

Als nächstes möchte ich Alfalfa-Sprossen und Adzuki-Bohnen zum Sprossen bringen, ich bin schon gespannt!

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit anderen Keimlingen und Sprossen gesammelt?

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Kokosöl – Tropisches Wundermittel

Die Hauptanbauländer von Kokosnüssen sind Indonesien, die Philippinen und Indien. Mittlerweile sind Kokosprodukte auch in unseren Breitengraden immer gefragter und die Auswahl wächst stetig. So ist es heutzutage einfach möglich,…

Die Hauptanbauländer von Kokosnüssen sind Indonesien, die Philippinen und Indien. Mittlerweile sind Kokosprodukte auch in unseren Breitengraden immer gefragter und die Auswahl wächst stetig. So ist es heutzutage einfach möglich, an hochwertiges und ökologisch korrektes Kokosöl zu gelangen, welches mit fairer Zusammenarbeit von bio-zertifizierten Kleinbauern produziert wird.

Kokosöl sowie Palmöl sind als Laurinöle stark in Verruf geraten. Für die stetig wachsende Nachfrage nach diesen Produkten, wurden Regenwaldflächen zur Anlage von Plantagen abgeholzt. In den letzten 40 Jahren fanden jedoch keine nennenswerten Vernichtungen von Primärwäldern für den Kokosölanbau mehr statt. Kokosnüsse können also durchaus einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die Palmen lassen sich in diversen, ärmeren Ländern der Tropen einfach anbauen und ihre Produkte können vielseitig verwendet werden. Wenn die Kokosnüsse mit hochstämmigen Kokospalmen angebaut werden, kann der Boden darunter für den Anbau anderer Pflanzen genutzt werden. Eine vielseitige Nutzung der Fläche wird gewährleistet und eine Monokultur verhindert. Hier zwei Beispiele für eine sinnvolle Nutzung der Nüsse: Kokosnussfasern können als umwelt- und klimafreundliches Baumaterial eingesetzt werden. Sie haben eine gute Wärme- und Schalldämmeigenschaft. Außerdem können die Kokosnussfasern als Torfersatz eingesetzt werden. Im Gartenbau können gepresste Kokosnussfasern in gleicher Weise wie Naturtorf verwendet werden. Durch das Ersetzen des Torfs werden für den globalen Kohlenstoffspeicher wichtige Naturmoore erhalten.

Die frischen Kokosnüsse werden direkt nach der Ernte in einem speziellen, sehr schonenden Kaltpressverfahren verarbeitet. Zur Gewinnung von Bio-Kokosnussöl darf ausschließlich das Öl aus der ersten Pressung verwendet werden. Nur so kann der hohe Gehalt an natürlichen Inhaltsstoffen, hochwertigen Fettsäuren und Vitaminen garantiert werden.

Der Unterschied von Kokosöl und Kokosfett

Auf der Suche nach einem passenden Produkt kann aber doch noch einiges schief gehen. Man sieht ein Töpfchen Kokosfett und ein Gläschen Kokosöl vor sich. Und nun? Zugegeben, es ist verwirrend, aber erklärbar. Der Unterschied ist der Schmelzpunkt. Wenn Fett bei Zimmertemperatur flüssig ist, wird es als Öl bezeichnet. Kokosöl hat einen Schmelzpunkt von etwa 23°C. Wenn es im Sommer im Küchenschrank steht, ist es ein Öl, den Winter über ein Fett.

Unbehandeltes, natives und kaltgepresstes Kokosöl – oft sogar in Rohkostqualität – wird aufgrund des natürlich tiefen Schmelzpunktes in Gläsern angeboten. Man findet es vor allem in Reformhäusern und Bioläden. Es riecht und schmeckt intensiv und frisch nach Kokosnuss. Das viel günstigere Kokosfett gibt es in vielen Supermärkten in Plastikeimerchen oder in Alufolie eingewickelt als Speise- und Bratfett zu kaufen. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein Fett, es schmilzt erst bei über 40 °C. Es wird raffiniert und industriell gehärtet und ist fast geschmacksneutral, es hat nur ein sehr schwaches Kokosaroma.

Wirkung und Verwendung

Kokosöl kann vielseitig verwendet werden. Es ist hitzebeständig und eignet sich daher zum Kochen, Braten und Backen, außerdem es gibt asiatischen Gerichten eine feine Kokosnote. Kokosöl kann des Weiteren als Massageöl oder zur Pflege von trockenen Hautpartien, Hautausschlägen oder spröden Lippen verwendet werden. Man kann es auch als pflegenden Make-Up Entferner verwenden. Eine Haarkur aus Kokosöl eignet sich besonders bei trockenen, spröden Haaren. Dazu eine kleine Menge Kokosöl bei Körpertemperatur schmelzen lassen und im trockenen oder feuchten Haar verteilen und einige Zeit einwirken lassen – am besten über Nacht. Danach mit einem milden Shampoo waschen und die Haare an der Luft trocknen lassen. Kokosöl kann vorbeugend bei Mensch und Tier als Schutz vor Zecken und anderen Insekten angewendet werden. Bei Pferden mit Sommerekzem wirkt das Öl gleich doppelt: Es macht die Haut weich und geschmeidig und hält gleichzeitig Kriebelmücken fern. Veganer können bei Halsschmerzen den Löffel Honig im Tee einfach durch Kokosöl ersetzen.

Doch warum ist das so? Natives und naturbelassenes Kokosöl enthält viele Mineralien und Vitamine: Vitamin B1, B2, B3, B6, C, E, Folsäure, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Sodium und Zink. Es hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und einen kühlenden Effekt auf der Haut. Der Hauptbestandteil des Öls sind gesättigte Fettsäuren, davon sind bis zu 60 Prozent Laurinsäure. Über die Laurinsäure und ihre Eigenschaften wird seit den vielen Jahren geforscht. Wissenschaftlich bestätigt ist ihre anti-mikrobielle Wirkung. Weitere Forschungen werden vielleicht in Kürze zeigen, ob Kokosöl nebst der Verwendung in der Küche und als Pflegeprodukt für Haut und Haar auch seinen Platz in der Medizin finden wird.

Wofür verwendet ihr Kokosöl? Hinterlasst uns einen Kommentar unter dem Artikel!

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Held der Woche: Vanja, der Beharrliche

Unterwegs begegne ich vielen Menschen, die mich beeindrucken, mich inspirieren, mir Mut machen oder mich zum Nachdenken anregen. Mal sind es Bekannte oder Leute, mit denen ich mehr Zeit verbringe…

Unterwegs begegne ich vielen Menschen, die mich beeindrucken, mich inspirieren, mir Mut machen oder mich zum Nachdenken anregen. Mal sind es Bekannte oder Leute, mit denen ich mehr Zeit verbringe – ein anderes Mal ist es ein zufälliges, kurzes Zusammentreffen mit einem Fremden, das Spuren hinterlässt. Es ist Zeit, diese – meine – Helden des Alltags vorzustellen!

Wer: Vanja Dujc, Autodidakt, Olivenbauer, Geschichtenerzähler

Nicht irgendeiner, sondern einer, der seit rund zehn Jahren für sein „flüssiges Gold“ weltweit Preise einheimst. Einer, dessen Öl auch meine türkische Freundin (türkisch = mediterran = Expertin) und meine Gourmet-Kollegin (von der ich vermute, dass sie sogar vom Genießen träumt) für das Beste halten, das sie je gekostet haben. Einer, der sich jahrzehntelang von Null zur Spitze empor gearbeitet und trotz anfänglicher Misserfolge nicht aufgegeben hat.

Wo wir uns begegnet sind: In seinem Olivenhain über dem Städtchen Izola nahe Piran an der slowenischen Küste. Womit er mich beeindruckt: Mit seinem Öl natürlich. Viel mehr aber noch mit seiner Beharrlichkeit. Vor dreißig Jahren hat der Ingenieur aus Ljubljana erkannt, dass er im damaligen Jugoslawien nicht auf die Sicherheit seines Jobs vertrauen könne, sondern etwas Eigenes schaffen musste, um unabhängig zu sein. Pilze wollte er züchten – so war die Idee. Zwei Jahre dauerte es, bis er einsehen musste, dass daraus nichts werden konnte. Pilze wachsen in der Region nicht, dafür waren vier Hektar Olivenhain frei. Ohne Ahnung von Oliven zu haben pachtete er den Grund, kaufte Samen, die gerade verfügbar waren, und baute an. Es folgte einer der härtesten Winter seit langem. Die Olivenbäume erfroren. Mit einem neuen Kredit wurden neue Pflanzen gekauft. So ging es weiter, plätscherte vor sich hin. Zehn Jahre lang.

Bis er wusste, er musste eine Entscheidung treffen und alles auf eine Karte setzen. Statt einem Brotverdienst nachzugehen, studierte er die nächsten zehn Jahre Bücher alter italienischer Experten über das Thema, las alles, was er in die Finger bekam, nutzte jede Gelegenheit mit Experten zusammenzuarbeiten und probierte vor allem aus. Mit Erfolg!

Glück war natürlich auch dabei. Dass Vanja ausgerechnet den Hain bekam, auf dem Oliven wachsen, dass er seine Kredite wegen der wachsenden Inflation schnell abzahlen konnte, kurz, dass er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Und doch hätte sich wohl so mancher durch die anfänglichen Misserfolge vom Projekt abbringen lassen, wäre vor der harten körperlichen und geistigen Arbeit, etwas so Neues zu beginnen, zurück geschreckt. An einer Idee Jahrzehnte lang zu arbeiten, durch- und festzuhalten an etwas, wofür man anfangs belächelt wird, dazu gehört schon eine beachtliche Portion Geduld und Beharrlichkeit.

Einer, der mutig genug war, seine Begeisterung zu leben. Foto: Doris

Einer, der mutig genug war, seine Begeisterung zu leben.

Wie du ihn treffen kannst: Wer – wie ich – bei dieser Erfolgsgeschichte ein großes, prunkvolles Anwesen erwartet, das schon von Weitem per Schild und Pfeil angekündigt wird, der irrt. Der Hain ist so bescheiden und schwer zu finden, dass mich Najda vom Kempinski Palace Portoroz hin begleitet hat. Und selbst sie musste noch gut darauf achten, den richtigen Feldweg zu nehmen, auch wenn sie schon zigfach dort war. Wer Vanja besuchen möchte, meldet sich am besten via Website des Ölproduzenten. Dann holt der Autodidakt gerne die Gäste von der Hauptstraße ab, führt sie über den Hain, erklärt die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten – und beeindruckt ganz sicher auch sie mit seiner Geschichte.

Das flüssige, grüne Gold! Foto: Doris

Das flüssige, grüne Gold!

Dass Vanja nicht nur bei mir einen Eindruck hinterlassen hat, beweisen die zahlreichen Berichte über ihn. Ich finde das großartig, schließlich sollten wir alle viel öfter über Mutmacher und Helden sprechen!

Vanjas Olivenöl gibt es übrigens weltweit in ausgewählten Läden und Restaurants. In Wien wird es derzeit unter anderem im Vinoe verkauft.

Alle Olivensorten schauen anders aus. Foto: Doris

Alle Sorten von Olivenbäumen schauen anders aus: Die Blätter, wie die Äste wachsen… Vanja kennt sie – jetzt – alle.

Vor dreißig Jahren hat der Ingenieur begonnen, sich mit Oliven zu beschäftigen. Foto: Doris

Vor dreißig Jahren hat der Ingenieur begonnen, sich mit Oliven zu beschäftigen.

Der Blick an die slowenische Küste - der Olivenhain liegt malerisch über der Stadt Izola. Foto: Doris

Der Blick an die slowenische Küste – der Olivenhain liegt malerisch über der Stadt Izola.

Auch essbare Oliven hat Vanja anzubieten. Foto: Doris

Manche Oliven werden nach der Ernte nur zum Essen eingelegt – aus dem Großteil wird Öl gemacht.

 

Offenlegung: Danke an Stromberger PR und Kempinski Palace für die Einladung. Die Ansichten und Meinungen in der Geschichte bleiben meine eigenen. 

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Kaffa Wildkaffee Medium von Kaffaland

Auch wenn ich schon einen Lieblings-Kaffee habe, probiere ich immer gerne neue Kaffeesorten aus – und besonders leckere stelle ich hier vor! Dazu gehört der Kaffa Wildkaffee Medium von Kaffaland…

Auch wenn ich schon einen Lieblings-Kaffee habe, probiere ich immer gerne neue Kaffeesorten aus – und besonders leckere stelle ich hier vor!

Dazu gehört der Kaffa Wildkaffee Medium von Kaffaland (am Titelbild ganz rechts). Der Wildkaffee stammt aus dem Bonga Forest in Äthiopien und ist sowohl bio- als auch fairtrade/social-zertifiziert. Medium, die mittlere Röstung ergibt einen kräftigen, gut verträglichen Kaffee mit einem sehr interessanten Geschmack, der sich vor allem Schwarz mit oder ohne Zucker sehr gut entfalten kann. Ich gehöre ja üblicherweise zu den viel Zucker und Milch(-Ersatz)-Typen, aber bei guten Kaffees zahlt es sich auf jeden Fall aus, davon abzuweichen.

Hier findet ihr weitere Infos zum Kaffa Wildkaffee Medium von Kaffaland. Sehr interessieren würde mich auch der Espresso, mal sehen, ob ich bald dazukomme, auch diesen zu testen!

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Bio-Sesamöl von Fandler

Zur Zeit kommt bei mir am liebsten Sesamöl in den Salat, es schmeckt leicht nussig aber doch mild – oder einfach nur superlecker! Das Bio-Sesamöl von Fandler wird aus hellen,…

Zur Zeit kommt bei mir am liebsten Sesamöl in den Salat, es schmeckt leicht nussig aber doch mild – oder einfach nur superlecker!

Das Bio-Sesamöl von Fandler wird aus hellen, ungeschälten Samen kaltgepresst. Wenn man es nicht wie ich in den Salat gibt, harmoniert es gut mit asiatischen Speisen wie Wokgemüse, Reis oder Nudeln. Das Öl sollte nur vorsichtig erhitzt werden, am besten eignet es sich zum Verfeinern von beinahe fertigen Speisen – nicht nur für die asiatische Küche!

Hier findet ihr weitere Informationen und Rezepte zum Sesamöl von Fandler.

Habt ihr schon einmal Sesamöl ausprobiert? Findet ihr es auch so lecker wie ich?

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Wongs Reisgewürz von Sonnentor

Wenn man beim Würzen von Speisen nicht so geübt ist, sind Würzmischungen eine feine Sache! Sehr empfohlen wurde mir Wongs Reisgewürz von Sonnentor, das mit einer Kombination aus Zimt, Ingwer…

Wenn man beim Würzen von Speisen nicht so geübt ist, sind Würzmischungen eine feine Sache!

Sehr empfohlen wurde mir Wongs Reisgewürz von Sonnentor, das mit einer Kombination aus Zimt, Ingwer und Kreuzkümmel Reis verfeinert. Die süßlich-würzige Mischung sollte von Beginn an mitkochen, damit sich die Gewürz-Gemüsemischung gut entfalten kann. Am besten passen dazu Tofugerichte oder Currys.

Hier findet ihr Wongs Reisgewürz von Sonnentor.

Verwendet ihr auch – zumindest hin und wieder – Gewürzmischungen?

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Alnatura Agavendicksaft

Was nehmen, wenn man nicht mit Zucker oder Süßstoffen süßen will? Ich habe schon vor einiger Zeit Agavendicksaft für mich entdeckt, mein Lieblingsprodukt ist von Alnatura, nicht zuletzt aufgrund der…

Was nehmen, wenn man nicht mit Zucker oder Süßstoffen süßen will?

Ich habe schon vor einiger Zeit Agavendicksaft für mich entdeckt, mein Lieblingsprodukt ist von Alnatura, nicht zuletzt aufgrund der Verpackung, mit der man leicht dosieren kann. Am häufigsten verwende ich den Bio-Agavendicksaft für meine Kaffee, Tomatensoße, zum Anmachen von Salat und zum Süßen von Currys. Verwenden kann man ihn aber überall, wo man normalerweise auch Zucker verwenden würde.

Hier findet ihr mehr Informationen über den Agavendicksaft von Alnatura.

Süsst ihr auch ab und zu mit Agavendicksaft? Was verwendet ihr sonst zum Süßen?

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