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Kategorie: Food.

Neu bei dm: dm Bio

Seit heute, dem 16. April 2015, gibt es eine neue Eigenmarke bei dm. dm Bio, die neue Bio-Lebensmittelmarke richtet sich an Vegetarier, Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten. Aber auch an alle, die…

Seit heute, dem 16. April 2015, gibt es eine neue Eigenmarke bei dm. dm Bio, die neue Bio-Lebensmittelmarke richtet sich an Vegetarier, Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten. Aber auch an alle, die auf nachhaltig produzierte Lebensmittel achten, denn alle Produkte der Marke kommen aus kontrolliert biologischem Anbau. Laktosefreie, glutenfreie und fruktosefreie Produkte sind als solche gekennzeichnet.

dm unterstützt seine Partner, den biologischen Landbau auszubauen und gemeinsam neue Produkte zu entwickeln. Gleichzeitig möchte dm mehr Menschen mit den Werten und der Philosophie hinter Bio-Lebensmitteln vertraut machen. Das Ziel der Drogeriemarkt-Kette ist, 100 % Bio für seine Kunden anzubieten. Auf unnötige Inhalts- und Füllstoffe wird verzichtet. Ein Grossteil der dm Bio-Produkte ist vegan und für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten geeignet.

Produktgruppen

Unter den ersten Produkten der 25. dm-Eigenmarke befinden sich Fruchtmark-Produkte aus Bio-Obst ohne Zuckerzusatz.

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Beim Getreide gibt es Bulgur, Couscous, Quinoa und Amaranth, sowie Reis-, Mais-, Dinkel- und Amaranthwaffeln.

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dm Bio bietet des Weiteren Apfel- und Traubensaft sowie Hafer-, Dinkel- und Kokosdrinks sowie pure und gespritzte Säfte. In Deutschland finden sich einige weitere Produkte im Sortiment, die Produktpalette wird in beiden Ländern laufend erweitert.

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Wie gefällt euch die neue dm-Eigenmarke? Welche Produkte wünscht ihr euch als nächstes von dm Bio?

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Vegane Wundertüte vor der Haustür: Die VEGAN BOX

„Die VEGAN BOX ist da!“, rief mein Postbote heute morgen und hielt mir strahlend den hübschen kleinen Karton entgegen. In der Veganszene ist sie derzeit – im wahrsten Sinne des Wortes…

„Die VEGAN BOX ist da!“, rief mein Postbote heute morgen und hielt mir strahlend den hübschen kleinen Karton entgegen. In der Veganszene ist sie derzeit – im wahrsten Sinne des Wortes – in aller Munde: die VEGAN BOX. „Die Überraschungs-Box für Vegetarier und Veganer, für Allergiker, Sportler und alle, die ernährungs- und gesundheitsbewusst leben möchten.“ So werben die Erfinder des kleinen Wunderkistchens auf ihrer Website.

Seit Mitte 2013 kann man die VEGAN BOX Classic in klein und groß bestellen. Die beiden unterscheiden sich natürlich zum einen im Preis – für die kleine Box zahlt man 14,90 Euro im Monat und für die große 24,90 Euro -, zum anderen aber auch im Inhalt. Ein paar Ingredienzen fehlen in der kleinen Box. Welche das sind ist immer unterschiedlich und man weiß es vorher natürlich nicht. Seit Mitte 2014 gibt es die VEGAN BOX zusätzlich in den Ausführungen „Just food“, „Glutenfrei“ und „Sojafrei“. Das ist erfreulich, denn gerade meine männlichen Freunde wussten selten etwas mit Gesichtscremes und -masken anzufangen. Leider gibt es „Just food“ nicht in verschiedenen Größen, sondern nur in der großen Variante für 24,90 Euro. Dasselbe gilt auch für die gluten- und die sojafreie Box. Einige Monate hatte ich die kleine Classic Box im Abo und nun habe ich seit Oktober die VEGAN BOX Just food.

Unboxing VEGAN BOX!

Die VEGAN BOX kommt immer in einem schönen weißen Karton, der Lust aufs Auspacken macht. Die Box ist zudem sehr liebevoll gepackt, mit einem lila Knisterpapier und viel Stroh. Wie in einem Osternest! Irgendwie ist es überhaupt immer wie Ostern, wenn man die VEGAN BOX bekommt. Immerhin ist sie ein Geschenk, das man sich selbst gemacht hat und von dem man noch nicht einmal weiß, was drin ist!

Aber wie bei anderen Geschenken auch, ist nicht immer alles in der VEGAN BOX ansprechend. Oft entdeckt man neue tolle Produkte, manchmal sind aber auch Dinge in dem Kistchen, mit denen man gar nichts anfangen kann. Beispielsweise hatte ich schon zwei Mal Tee in der Box. Und Tee finde ich langweilig. Aber andererseits habe ich schon großartige Sachen entdeckt! Kokosöl beispielsweise. Seit einmal ein kleines Gläschen in der VEGAN BOX war, liebe ich es zum Backen, Braten oder einfach aufs Brot statt Butter. In jeder VEGAN BOX ist eine Liste mit den Produkten enthalten, die sich in der Box befinden. Außerdem eine kleine Erklärung zu jedem Produkt. So lässt sich ganz leicht herausfinden, ob auch alles da ist, was da sein soll. Daneben gibt es eine Preisliste, sodass man sehen kann, was die Produkte im Handel kosten würden.

VEGAN BOX Dezember

Nun möchte ich euch kurz aufführen, was in der Dezember Just food enthalten war, damit ihr euch ein Bild machen könnt: Grünkern Burger (DAVERT), Mandelremoulade (EMILS), Zartbitter-Weihnachtsmann (ROSENGARTEN), Mini Zwieback Rosmarin & Olivenöl (SOMMER), Organic NOM Bar (NOM FOODS), Ausländer Veggie Würstchen Snack (VIANA), VegEgg (ARCHE), Fourré Choc Kekse (LE MOULIN DU PIVERT), Gemüsebrühe to go (NATURATA), Cheesauce (VANTASTIC FOODS), Vegane Streichcreme (VEGGY STREET).

Einiges davon habe ich schon probiert und für sehr lecker befunden. Besonders habe ich mich über die Käsesoße gefreut und auch der Ei-Ersatz kommt mir aktuell sehr gelegen. Aber auch dieses Mal ist natürlich etwas enthalten, das mich nicht ganz glücklich macht: Der Zartbitter-Weihnachtsmann. Ich mag keine Zartbitter-Schokolade, jedoch kann ja dafür die VEGAN BOX nichts. Die Grünkernburger sind mir zu klischeehaft, aber auch die KlischeeveganerInnen wollen ja bedient sein. Wozu ich eine Gemüsebrühe to go brauche, hat sich mir auch noch nicht so ganz erschlossen, aber ich stecke sie mal in meine Arbeitstasche. Vorsichtshalber. Für die MacGyvers der Ökoszene!

Ein Blick auf die Facebook-Seite von VEGAN BOX verrät, dass die Dezember-Box im Allgemeinen wieder gut angekommen ist.

Inhalt der Dezemberbox

Summa summarum würden die Produkte laut der beigefügten Preisliste im Handel 29,51 Euro kosten. Gespart habe ich also durchaus. Allerdings muss man dazusagen, dass ich mir vermutlich nicht einmal die Hälfte davon gekauft hätte. Ziehe ich die Produkte ab, die mir nicht oder nur mäßig geschmeckt haben, so komme ich noch auf 23,44 Euro. Dafür musste ich aber erstens keinen Versand bezahlen, zweitens hatte ich ein Geschenk von mir für mich zum Freuen und Auspacken und drittens habe ich Dinge probiert, die ich sonst nie probiert hätte.

Es ist übrigens kein Problem, die Kisten alle durchzuprobieren, denn das Abo ist problemlos mit einer einzigen E-Mail wieder gekündigt. Also einfach mal ausprobieren und selbst urteilen auf vegan-box.de!

Ich jedenfalls bin gespannt auf die Januar-Box! Und bis dahin habe ich für den Notfall immer noch die Gemüsebrühe to go in der Tasche!

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Mach was draus! Tetra Paks als Keimschale

Jeder kennt sie: Tetra Paks! Darin stecken meist Säfte oder Milch, am Ende des Tages landen die Verpackungen dann aber im Müll. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, sie wiederzuverwenden: Als…

Jeder kennt sie: Tetra Paks! Darin stecken meist Säfte oder Milch, am Ende des Tages landen die Verpackungen dann aber im Müll. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, sie wiederzuverwenden: Als Keimschale für Mungobohnensprossen!

Dazu braucht man nur einen leeren Tetra Pak-Behälter und eine Handvoll Mungobohnen – diese gibt es in Bioläden aber auch von Alnatura bei dm.

TetraPak   Mungobohnen

Die Verpackung sollte gut ausgespült und die Mungobohnen sanft mit klarem Wasser gewaschen werden. Jetzt schneidet man die vier Ecken oben ab, sodass kleine Löcher enstehen, die ungefähr gleich groß oder etwas kleiner als eine Mungobohne sein sollten.

MungobohnenTetrapak

Zum Schluss werden die Bohnen durch die große Öffnung in das Tetra Pak geschüttet. Es können auch mehr Bohnen verwendet werden, beim Keimen vergrößern sie sich aber stark und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Sprossen besser keimen, wenn man eine kleinere Menge verwendet.

Nun muss der Karton ungefähr zu zwei Drittel für zwölf Stunden mit lauwarmem Wasser gefüllt und der Deckel wieder verschlossen werden. Er sollte an einen eher warmen, dunklen Ort gestellt werden, wie zum Beispiel in einem Küchenschrank. Nach zwölf Stunden wird das Wasser dann durch die vier kleinen Löcher abgegossen und die Sprossen müssen nun alle zwölf Stunden mit lauwarmem Wasser für zwanzig Minuten bewässert werden. Danach wird das Wasser wieder abgegossen. Am geschicktesten finde ich es, wenn man dies während des Frühstücks und Abendessens macht, dann wird es nicht so leicht vergessen. Nach ungefähr einem Tag beginnen die Bohnen dann zu keimen.

Mungosprossenkeimen

Es dauert etwa eine Woche, bis die Sprossen groß sind, sie sind aber zu jedem Zeitpunkt essbar. Bei erreichter Wunschgröße wird der Karton einfach aufgeschnitten und die fertigen Mungosprossen „geerntet“.

Tetrapakaufschneiden

Vor dem Verzehr sollten die grünen Schalen aussortiert und eventuell die kleinen Fäden am Ende entfernt werden. Zudem empfiehlt es sich, die Sprossen noch ein paar Minuten mit heißem, kochendem Wasser zu übergießen. Sie verlieren dadurch nicht an Frische und bleiben knackig.

Mungosprossenfertig

Die äußerst gesunden Sprossen schmecken nicht nur im Salat, sondern auch auf Brot oder sorgen, wie in einigen asiatischen Gerichten, in Suppen für mehr Frische.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Ich liebe Kaffee, aber… – Vegane Kaffeealternativen

Ja, ich liebe Kaffee – das wissen vor allem vermutlich jene, die mir auf Twitter folgen, denn dort tweete ich des öfteren unter dem Hashtag #coffeelove. So sehr ich den Duft…

Ja, ich liebe Kaffee – das wissen vor allem vermutlich jene, die mir auf Twitter folgen, denn dort tweete ich des öfteren unter dem Hashtag #coffeelove. So sehr ich den Duft und Geschmack von Kaffee auch liebe, es gibt Tage, an denen vertrage ich ihn einfach nicht. Oder – was selten, aber doch hin und wieder vorkommt – ich habe einfach keine Lust darauf, möchte aber doch einen Koffeinkick. Deshalb habe ich mich auf das Experiment „Energie ohne Kaffee“ eingelassen, und Alexandra von Frischeuniversum hat mich dabei unterstützt und mir drei Produkte von RINGANA zum Testen zur Verfügung gestellt, die Kaffee im täglichen Leben ersetzen können, natürlich alle vegan: Der Bio-Matcha Tee, RINGANAchi und PACK energy.

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Ich habe Matcha Tee zwar schon auswärts genossen und fand ihn sehr lecker, der Bio-Matcha Tee ist aber mein erster Matcha in meinem Zuhause.  Matcha Tee enthält tatsächlich mehr Koffein als Kaffee, soll aber laut RINGANA trotzdem die Nerven beruhigen und Stress abbauen. Geerntet wird der Matcha in Japan nach jahrhundertealter Tradition, die dunkelgrünen Teeblätter werden in Granitsteinmühlen zu dem für Matcha üblichen Pulver vermahlen. Der Matcha stammt aus dem Süden Japans und ist daher nicht radioaktiv belastet. Wer es aber trotzdem noch genauer wissen will: Die Ernte 2011 wurde durch das unabhängige Analyselabor Eurofins Dr. Specht Laboratorien, Hamburg, auf radioaktive Rückstände überprüft. Die Messwerte liegen unterhalb der Nachweisgrenze und sind absolut unbedenklich. Auch alle zukünftigen Lieferungen werden auf radioaktive Rückstände überprüft.Die Bio-Teefelder des Matcha Tees von RINGANA liegen im südlichen Teil Japans auf der Insel Kyushu. Sie sind damit ungefähr 1.000 Kilometer Luftlinie von Tokio entfernt. Laut dem Strahlenschutzexperten Prof. Dr. Ulrich Nöhle vom Institut für Lebensmittelchemie der TU Braunschweig kann der Matcha Tee daher bedenkenlos genossen werden.

Der Zubereitungsvorschlag von RINGANA ist, einen halben Teelöffel Matcha Tee in den RINGANA Shaker zu geben, mit 80 °C heißem Wasser aufzugießen und dann gut zu schütteln. Mit Wasser wollte ich meinen Matcha nicht zubereiten, denn ich mag den Geschmack von grünem Tee normalerweise gar nicht – schwarzen Tee finde ich übrigens noch ungenießbarer, deshalb kommen beide für mich auch nicht als Kaffeeersatz in Frage – und schätze am Matcha Tee, dass er mit Pflanzenmilch zubereitet einfach superlecker ist. Leider war der Shaker trotz mehrmaligem Check, ob dieser gut zugeschraubt ist, nicht dicht, und das Shaken führte zu einer Aufwischaktion in meiner Küche. Deshalb verwende ich nun einen Milchaufschäumer. Was bei mir außerdem nicht fehlen darf ist ein ordentlicher Schuss Agavendicksaft, denn wie bei Kaffee mag ich meinen Matcha Tee süß.

Der Matcha Latte ist mein absoluter Favorit unter den Kaffeealternativen, weil er nicht nur unglaublich lecker, sondern auch gesund ist. Außerdem kann man mit Matcha noch einiges mehr machen – hier findet ihr Elis Artikel dazu. Wie viele Portionen Matcha Tee pro Tag kann man trinken? Mit Matcha Tee ist es wie mit Kaffee, die Menge, die man gut verträgt variiert von Mensch zu Mensch. Folgt hier am besten eurer Intuition und eurem Wohlbefinden!

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Ein für viele von euch vermutlich eher unbekanntes Produkt ist RINGANAchi, ein Ananas-Ingwer-Shot, der als „natürlicher Energiebooster“ eine noch nie dagewesene Wirksamkeit verspricht. Die rein pflanzliche Zutaten wie Maca, Ginseng und Koffein sollen den Körper beleben und auf wohltuende Art und Weise die Sinne anregen. Mein RINGANAchi lagert im Kühlschrank und ist deshalb nochmals extra erfrischend. Und ja, der Ingwer tritt sehr deutlich hervor und macht das Getränk scharf, aber auf eine angenehme Art und Weise. Die Shots sind relativ klein, ich trinke sie dementsprechend auch am liebsten in kleinen Schlucken und schon in der Mitte des Fläschchens merke ich, wie mein Kreislauf beginnt zu arbeiten.

Wie Kaffee und Matcha Tee ist auch das RINGANAchi nicht für Kinder, schwangere Frauen oder koffeinsensitive Personen geeignet. Außerdem darf RINGANAchi nicht mit Alkohol oder koffeinhaltigen Getränken gemischt werden – die empfohlene Tagesverzehrmenge liegt bei einem Fläschchen pro Tag und sollte nicht überschritten werden. Wer das RINGANAchi nicht so wie ich gerne pur trinkt, kann es zum Beispiel auch zum Frühstück in einen Obstsalat mischen.

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Das PACK energy ist ein weiterer Energybooster aus der Natur. Bioverfügbare Mineralstoffe gemixt mit ausgewählten pflanzlichen Kraftstoffen (B-Vitamine aus Quinoa) sollen den vermehrten Bedarf bei körperlicher Aktivität decken und Energie spenden. Vegetarier und Veganer können PACK energy auch als pflanzliche Eiweißquelle verwenden, das Eiweiß stammt aus Erbsenproteinen. Bei gesteigerter Aktivität soll PACK energy ca. 30 Minuten vor der körperlichen Betätigung getrunken werden, als Nahrungsanreicherung kann es auch einfach morgens als Frühstücksgetränk dienen. Nach Einnahme von PACK energy wird übrigens empfohlen, ein Glas Wasser zu trinken.

So toll ich es finde, dass PACK energy auch als Eiweißquelle dient, hat es für mich im Vergleich zum Matcha Tee und RINGANAchi einen gravierenden Nachteil: Den Geschmack. Denn gut schmeckt das Getränk einfach nur mit Wasser gemixt nicht. Hier würde ich weitere Zubereitungsvorschläge sehr hilfreich finden, denn ich möchte meine flüssigen Energielieferanten gerne genießen können, und dazu gehört für mich natürlich auch ein ansprechender Geschmack.

 

Wie alle Produkte von RINGANA sind auch diese ohne Tierversuche in Österreich hergestellt, solltet ihr Fragen zu RINGANA oder den Produkten haben, könnt ihr euch gerne an Alexandra wenden, ein wenig kennenlernen könnt ihr sie in diesem Interview, das ich mit ihr vor einiger Zeit geführt habe. Getestet habe ich auch Kosmetik von RINGANA, den Bräunungsaktivator, den Hand- und Nagelbalsam, das Zahnöl und das Deo

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VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl

Ich habe euch sicher schon einmal verraten, dass ich in meiner Küche eine kleine Ölbar habe, die ich plane in meiner neuen Wohnung deutlich zu vergrößern. Zur Zeit befinden sich…

Ich habe euch sicher schon einmal verraten, dass ich in meiner Küche eine kleine Ölbar habe, die ich plane in meiner neuen Wohnung deutlich zu vergrößern. Zur Zeit befinden sich Rapsöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl sowie Kokosöl in der Bar – und natürlich Olivenöl, denn Olivenöl muss einfach immer dabei sein. Bei Ölen gibt es große Qualitätsunterschiede, was Rohstoffe und Pressung betrifft. Bei Olivenöl kommen noch viele Geschmacksvarianten dazu, von süßlich bis scharf können diese Öle einen sehr individuellen Geschmack entwickeln.

Als Ilka von Was Schickes mich gefragt hat ob ich ein Bio-Olivenöl testen möchte, war ich deshalb natürlich sofort dabei. Als das VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl dann bei mir angekommen ist, habe ich mir Zeit genommen, das Öl umfassend zu testen – und zwar pur mit etwas Brot, denn im Salat oder in der Tomatensoße zur Pasta kann man den individuellen Geschmack eines Öles kaum erkennen – ein simples Weißbrot bietet hier die optimale Kombination. Das Bio-Olivenöl hat eine charakteristische kräftige goldgelbe Farbe, und es war so lecker, dass ich sicher ein Achtel Liter vertestet habe – pur. Das Öl hat ein süßlich-mildes Aroma mit einer leichten Schärfe im Abgang – typisch für Ölivenöl, wobei die Schärfe so intensiv sein kann, dass mir das Öl nicht mehr schmeckt. Deshalb ziehe ich milde Ölivenöle wie dieses definitiv vor, wobei das Arome darunter keineswegs leidet, im Gegenteil.

Das VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl ist „extra virgin“ (natives Olivenöl Extra) und wird direkt aus den Oliven ausschließlich durch mechanische Pressung gewonnen, ein sogenanntes kalt gepresstes Olivenöl. Das Öl ist nicht nur bio-zertifiziert, sondern auch DIO-zertifiziert. DIO ist eine private griechische Zertifizierung, die nochmals kontrolliert, ob die EU-Vorschriften für den ökologischen Landbau eingehalten wurden. Die verwendeten Oliven gehören zur Sorte „Throumba“ und stammen von der griechischen Insel Thassos. Diese Olivensorte wächst nur auf dieser, im Nordosten gelegenen griechischen Insel, deshalb handelt es sich auch um ein Olivenöl mit geschützter geografischer Angabe (ggA).

Wer seine Küche mit dem gesunden Öl bereichern will, der ist mit dem VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl auf jeden Fall gut beraten. Ihr könnt es in Salaten verwenden oder auch in allen mediterranen Speisen – und natürlich auch pur mit Brot. Wer das noch nie probiert hat, dem möchte ich dies wärmstens ans Herz legen, denn das ist aus meiner Sicht die beste Art, ein Öl zu genießen.

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TeeGschwendner – Eistee für jeden Geschmack

Letztes Jahr durfte ich die wunderbare Stadt Tübingen kennen lernen, als ich einer Freundin in Deutschland einen Besuch abgestattet habe. In Tübingen gibt es einen Laden von TeeGschwendner, in den wir bei…

Letztes Jahr durfte ich die wunderbare Stadt Tübingen kennen lernen, als ich einer Freundin in Deutschland einen Besuch abgestattet habe. In Tübingen gibt es einen Laden von TeeGschwendner, in den wir bei den schweisstreibenden Temperaturen, die es letzten Sommer noch gab, eingefallen sind, um uns mit einem gekühlten Eistee zu versorgen. Welche Sorte ich damals gekauft habe weiß ich nicht mehr, aber als es dieses Jahr wieder nach Deutschland und natürlich auch wieder nach Tübingen ging, war der erste Weg wieder zum TeeGeschwendner für Eistee, denn leider gibt es diese Kette bei uns in Österreich nicht. Sommer und Eistee sind für mich untrennbar verbunden und guter Eistee, der nicht einen Zuckerschock verursacht und lecker schmeckt, ist leider nicht so einfach zu finden.

Als TeeGeschendner kurz nach meiner Rückkehr nach Österreich nach Produkttestern für alle Eistee-Sorten gesucht hat, war ich natürlich sofort dabei. Das Glück war mir hold, und so hatte ich bald acht Sorten TeeGeschwendner Eistee zu Hause. Und diese wurden – wann immer die Temperaturen nach einem kühlen Genuss verlangt haben – von mir Stück für Stück verkostet.

a_001855Los ging es mit dem Eistee-Test an einem heißen Sommertag, an dem ich mit dem Auto nach Wien fahren musste. Die Sorte Minze klang für mich sofort verlockend und der starke Grüntee-Aufguss war superlecker – so erfrischend hat Eistee für mich selten geschmeckt. Minzig, kühlend und erfrischend – noch dazu bio-zertifiziert, wunderbar!

a_001864Die Sorte Waldbeere durfte mich in die Badewanne begleiten, denn auch im Sommer liege ich gerne in der Wanne, aber zur Abkühlung darf es dann auch gerne ein kaltes Getränk sein. Der Früchtetee-Aufguss wird mit schwarzem Johannisbeersaft, Brombeersaft und Himbeersaft verfeinert und so schmeckt es auch, nach Beeren pur. Normalerweise mag ich Produkte mit Beerengeschmack nicht, weil sie so künstlich schmecken, aber das war bei diesem bio-zertifizierten Produkt absolut nicht der Fall.

a_001853Auch der nächste Eistee durfte mich in die Badewanne begleiten und das am späteren Nachmittag. Vielleicht hätte ich vorher einen Blick auf die Verpackung werfen sollen, denn als ich den Eistee irgendwann genauer betrachtet hatte, stand da: Erhöhter Koffeingehalt. Vielleicht nicht das beste am frühen Abend, aber der starke Grüntee-Aufguss ist definitiv eine Alternative zu Energy-Drinks. Der Geschmack ist etwas herb, aber es war auf jeden Fall erfrischend.

a_001870Mango-Passionsfrucht habe ich mir an einem heißen Tag beim Arbeiten gegönnt. Von diesem Rooitea-Aufguss war ich vielleicht am positivsten überrascht, denn der angenehm Geschmack nach Mango und Passionsfrucht war intensiver als erwartet, was vermutlich auch hier daran liegt, dass im Eistee Mango- und Passionsfruchtsaft enthalten sind. Superlecker, ohne Frage!

a_001867Die Sorte Holunderblüte durfte mich auf eine Grillparty auf der Donauinsel begleiten, einer der letzten heißeren Tage in Wien, und was passt besser zum Grillen als Eistee? Für mich ist das die perfekte Kombination! Sehr spannend: Der bio-zertifizierte Eistee enthält einen Pflanzenaufguss aus Holunderblüten, Malvenblüten, Spitzwegerichblätter, Frauenmantelkraut sowie Schafgarbenblüten und schmeckt leicht süß nach Holunderblüte.

a_001863Ein Eistee zum Grillen reicht natürlich nicht und deshalb kam Schwarzkirsche auch mit auf die Insel. Der Früchtetee-Aufguss ist mit Sauerkirschsaft verfeinert und schmeckt auch so – pur nach Kirsche. Auch hier gibt es von mir natürlich wieder ein Plus für die Bio-Zertifizierung!

a_001860Unerwarteterweise wurde es gestern noch einmal so richtig heiß und deshalb ergriff ich die Gelegenheit und den Eistee, um Grapefruit-Apfel zu verkosten. Ich liebe Grapefruit, aber die Kombination mit Apfel fand ich in diesem Fall nicht optimal, denn der Schwarzteeaufguss mit Grapefruit- und Apfelsaft war meinem Geschmack nach zu stark von Apfel dominiert. Hier würde ich mir eine andere Kombination wünschen – wie wäre es mit Grapefruit-Litschi?

a_001854Last, but not least, musste ich dann natürlich noch unbedingt den Eistee trinken, den ich auch dieses Jahr in Tübingen gekauft hatte – Ingwer-Orange. Warum ich zu dieser Sorte gegriffen habe? Einerseits hat mich der Ingwer gelockt, andererseits dass diese Sorte bio-zertifiziert ist und das für mich eines der wichtigsten Kaufkriterien darstellt. Der Grüntee-Aufguss mit Orangensaft bekommt durch den Ingwer eine leicht scharfe Note, ist aber trotzdem noch immer sehr erfrischend und lecker. Daumen hoch!

Schade, dass es TeeGeschwendner nicht auch in Österreich gibt, denn dann hätte ich sicher öfters einen dieser leckeren Eistees bei mir. Meine Favoriten aus allen acht Sorten sind Minze und Ingwer-Orange, dicht gefolgt von Mango-Passionsfrucht. Ein kleiner Tipp noch zur Handhabung: Beim Aufschrauben drückt gegen die Verpackung und zieht nicht daran – bei zu großem Eifer kann es nämlich sein, dass sich das Kunststoffteil etwas von der Verpackung löst, was das Trinken nicht unbedingt einfacher macht. Die Eistees bekommt ihr entweder in den Läden von TeeGschwendner oder online.

Seid ihr auch so große Eistee-Fans wie ich? Welche Sorten des TeeGeschwendner Eistees klingen für euch am verlockendsten?

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bröselei – Das glutenfreie Backatelier

Ernährung, vor allem eine gesunde Ernährungsweise, ist heutzutage in aller Munde. Vegetarisch, vegan und Paleo sind nur einige der Varianten, die zur Auswahl stehen. Von Trennkost bis hin zu Schonkost…

Ernährung, vor allem eine gesunde Ernährungsweise, ist heutzutage in aller Munde. Vegetarisch, vegan und Paleo sind nur einige der Varianten, die zur Auswahl stehen. Von Trennkost bis hin zu Schonkost ist für jeden etwas dabei, die Supermarktregale sind voll gefüllt mit passenden Produkten für jeden Trend. Wenn man seine Ernährung aber nicht nur aus ethischen oder Gründen des allgemeinen Wohlbefindens wählt, sondern besonders auf Unverträglichkeiten und Allergien Rücksicht nehmen muss, wird die Auswahl schon etwas geringer. Besonders schwierig scheint es für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit zu sein. Sabine kann davon ein Liedchen singen. Ganz nach dem Motto „Selbst ist die Frau“ hat sie das erste glutenfreie Backatelier in Wien gegründet. Vergangene Woche folgte ich einer Einladung in ihre höchst private Backstube und durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Im Mai hat Sabine die bröselei eröffnet. Während wir gemeinsam mit ihrem Freund Aron* in ihrer Küche sitzen, die gleichzeitig ihre Backstube ist, und Lebkuchen für das Weihnachtssortiment verkosten (die übrigens auch im Juli ganz hervorragend schmecken), erzählt sie mir die Entstehungsgeschichte ihres Backateliers. „Ich habe Diätologie studiert, weil mich Ernährung schon immer interessiert hat. Während meinem Studium hatte ich sehr lange gesundheitliche Probleme. Ich war bei verschiedenen Ärzten, aber keine Behandlung hat angeschlagen. Erst als ich eine streng glutenfreie Ernährung ausprobiert habe, hat sich mein Zustand innerhalb kürzester Zeit verbessert. Deshalb bin ich dabei geblieben.“ Das klingt ja gar nicht mal so schwierig. Ich vertrage das nicht, also esse ich es nicht mehr. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, klärt mich Sabine auf. „Man sollte Gluten nicht komplett aus seiner Nahrung streichen, bevor man nicht eine mögliche Zöliakie-Erkrankung medizinisch abklären hat lassen. Ansonsten können spätere Untersuchungsergebnisse verfälscht werden, da muss man wirklich aufpassen. Wenn man an Zöliakie leidet, können nämlich schon die geringsten Spuren von Gluten dramatische Auswirkungen haben. Bei einer reinen Unverträglichkeit ist das nicht ganz so schlimm. Wenn man aber alles abgeklärt hat, ist eine glutenfreie Ernährung gar nicht so schwer umzusetzen.“ Man merkt, dass sich Sabine mit dem Thema wirklich intensiv auseinander gesetzt hat. Es gefällt mir gut, dass sie auf den medizinischen Hintergrund hinweist und die Problematik nicht verschweigt.

Nun ist die Umstellung der eigenen Ernährung eine Sache, aber dass man seinen beruflichen Schwerpunkt auch dementsprechend wählt, doch eine ganz andere. „Als ich begonnen habe mich glutenfrei zu ernähren, hatte ich das Gefühl, dass es sehr viele Produkte gibt. Über einen längeren Zeitraum betrachtet war es dann aber doch irgendwie immer dasselbe. Während Aron und ich durch Europa gereist sind, haben wir gesehen wie viel größer das Sortiment doch anderswo ist. In Stockholm haben wir geniale Burger gegessen, in Irland gab es sogar an der Tankstelle mindestens zwei Regale voller glutenfreier Lebensmittel. Da ist uns bewusst geworden, wie klein die Auswahl in Österreich eigentlich ist. So ist die Idee entstanden, ein eigenes Unternehmen zu gründen.“ Bei Sabine klingt das alles so einfach. Die junge Frau vermittelt den Eindruck, als wäre sie frisch von der Uni gekommen und hätte mir nichts, dir nichts, mal eben so ein ein eigenes Geschäft auf die Beine gestellt. „Naja, ganz so war es nicht.“ Sie lacht. „Eigentlich bin ich nach Wien gekommen, weil ich als Diätologin arbeiten wollte. Das hat sich aber als schwieriger herausgestellt, als ich angenommen hatte. Dass ich irgendwann einmal selbstständig sein werde, habe ich schon immer gewusst. Auch dass es gastronomischer Betrieb sein wird, ich habe nämlich auch eine entsprechende Schule – HBLA mit Fachprüfung – gemacht. Dass es dann aber so schnell gehen wird, hätte ich nicht gedacht. Das war ein Sprung ins kalte Wasser. Aron hat mich dabei sehr unterstützt, er hat mich von Anfang an motiviert.“

Alle Bilder: bröselei

Während ich das gefühlt fünfzigste Stück Lebkuchen vom Teller stibitze, schwelgen Sabine und Aron in Erinnerungen an die Unternehmensgründung. Da gibt es viel zu lachen und erzählen. „Mit der Idee allein war es ja nicht getan, ich musste auch ein Gewerbe anmelden. Das war eine der größten Herausforderungen. Bei der Gewerbebehörde hat man mir gesagt, dass das nicht geht. Ein Gewerbe für die Erzeugung glutenfreier Backwaren gab es noch nie und eine klassische Ausbildung zur Konditorin hätte ich ja auch nicht. Dass ich eine abgeschlossene Ausbildung als Köchin, Kellnerin und Diätologin vorweisen konnte, war dem Sachbearbeiter nicht genug. Er hat vorgeschlagen, dass ich zwei Jahre lang für zwei Stunden pro Woche in einer Konditorei arbeiten könnte, damit ich die entsprechende fachliche Qualifikation erwerbe. Allein der Gedanke war absurd. Wie hätte das klappen sollen? Abgesehen vom Zeitaufwand, in einer klassischen Bäckerei wimmelt es nur so von Gluten. Gottseidank war das dann aber nicht notwendig. Nachdem ich bei der Wirtschaftskammer ein Fachgespräch geführt habe und ein Fachgutachten erstellt wurde, wurde mir dann doch die Gewerbeberechtigung ausgestellt. Das war ganz schön mühsam, aber es ist gut, dass es für die Ausübung eines Gewerbes hohe Auflagen gibt. Das bietet den Konsumenten wenigstens Sicherheit.“ Schön, dass sich Sabine von der Bürokratie nicht abhalten ließ. Sonst säße ich jetzt nicht hier und könnte keinen Lebkuchen genießen (ihr merkt, ich freue mich auf Weihnachten).

Wenn Idee und Bürokratie soweit abgehakt sind, fehlt eigentlich nur noch die Umsetzung. Besonders neugierig bin ich auf die Namensgebung. Wie sie wohl auf „bröselei“ gekommen sind? „Die Namensgebung war lustig. Wir haben uns ein paar Namen überlegt und unter Familie und Freunden eine Abstimmung gemacht. ‚bröselei‘ hat zwar im Vorfeld für Verwirrung und Gelächter gesorgt, aber trotzdem gewonnen.“ Das interessiert mich jetzt aber! Wieso lacht man über „bröselei“ und woher stammt die Verwirrung? „Freunde von uns haben bröselei als ‚Brösel-Ei‘ verstanden und sich gefragt, was damit wohl gemeint ist. Deshalb haben sie den Vorschlag für nicht gut befunden. Wir haben uns darüber großartig amüsiert.“ erzählt Aron mit einem Lachen. „’bröselei‘ klingt nach etwas Kleinem und Lieben, nach etwas Handgemachtem. Genau so haben wir uns das auch vorgestellt. Kleine, liebliche von Hand gefertigte Backwaren. Der Name war einfach perfekt. Zu Silvester haben wir die bröselei getauft.“

Alle Bilder: bröselei

Von der Taufe bis zur Eröffnung des eigenen Webshops vergingen knapp vier Monate, seit Mai ist der Shop online. Jetzt, wo ich weiß, wie die bröselei entstanden ist, will ich natürlich wissen, was sie so besonders macht. Dass alle Produkte glutenfrei sind, ist wie ich Sabine und Aron einschätze noch lange nicht alles. „Dass die bröselei das erste glutenfreie Backatelier in Wien ist, ist wohl etwas Besonderes. Ein großer Teil unseres Sortiments ist auch vegan, in Zukunft soll das noch mehr werden. Unsere Produkte enthalten keine Spuren von Gluten und möglichst wenig andere Allergene. Gerade bei Getreide als ‚Risikoprodukt‘ ist das relevant. Und auch unter unseren veganen Kunden kommt das sehr gut an. Da bei uns zu Hause auch ausschließlich glutenfrei gekocht und gebacken wird, kann es zu keiner Kontamination mit glutenhaltigen Getreidesorten kommen. Außerdem ist Echtheit für uns extrem wichtig. Wenn ich einen Schoko-Bananenkuchen anbiete, dann ist auch genau das drin. Schokolade und Bananen. Ich will nichts verkaufen, wo zum Beispiel nur drei Prozent Bananenpulver drin sind. Deshalb verwenden wir nur selbst gemachte Gewürzmischungen und drucken auch sehr detaillierte Zutatenlisten auf die Verpackungen. Unsere Kunden sollen bis ins kleinste Detail wissen, was sie gerade essen.“ Das sind Prinzipien, mit denen die beiden bei mir punkten können. Ehrlichkeit und Echtheit, danach sucht man oft vergeblich. Aber wie sieht es mit Regionalität und Bio-Qualität aus? Wird auch darauf geachtet? „Unsere Zutaten stammen, sofern es möglich ist, aus der Region. Wir achten auch auf Bio-Qualität, aber das geht leider nicht immer. Besonders die Kombination aus Spurenfreiheit und Bio-Garantie ist nicht einfach. Vor allem bei Getreide und gerade da möchten wir kein Risiko eingehen. Ich habe zum Beispiel noch nie Bio-Buchweizen gesehen, der keine Spuren von anderen Getreidesorten enthält. In solchen Fällen müssen wir auf konventionelle Produkte zurückgreifen. Wenn Eier in einem Produkt enthalten sind, stammen sie aus österreichischer Freilandhaltung. Ich bin der Meinung, dass man in seinem Unternehmen keine schlechteren Produkte verwenden kann als in seiner privaten Küche. Das wäre nicht richtig.“ Auch hier ist Sabine gnadenlos ehrlich. Um die absolute Verträglichkeit und Reinheit ihrer Bäckereien garantieren zu können, geht sie einen Kompromiss ein. Für mich klingt das nachvollziehbar und wirklich gut durchdacht.

Alle Bilder: bröselei

Ob es wohl irgendetwas gibt, dass Sabine nicht perfekt geplant und abgestimmt hat? Ich bezweifle es. „Ich bin wirklich eine Perfektionistin. Ein neues Produkt muss ich in etwa sieben Mal backen, bis ich zufrieden bin. Und dann kommt Aron und sagt ‚Aber vielleicht könnte man noch…‘ und alles geht von vorne los.“ Aron lacht verschmitzt. Kein Wunder, immerhin darf er alle Leckereien als Erster probieren. Die beiden geben ein tolles Team ab. Ich frage sie, wie denn das Geschäft auf ihr Privatleben Einfluss nimmt. Immerhin ist es nicht selbstverständlich, dass man zusammen lebt und auch beruflich so viel gemeinsam macht. „Die bröselei ist eigentlich immer präsent. Wenn wir am Abend fernsehen, kommt es schon mal vor, dass einer von uns eine Idee für einen neuen Kuchen oder neue Cracker hat. Die muss dann sofort aufgeschrieben und ausprobiert werden.“ Ja, wenn die Muse einen küsst, wartet man besser nicht zu lange. „Aron ist mein stärkster Kritiker. Wenn alle anderen sagen ‚Das passt schon so‘ ist er immer derjenige, der noch etwas anders haben will. ‚Davon könnte noch eine Prise mehr rein, davon vielleicht noch etwas weniger‘. Dafür bin ich ihm wirklich dankbar, ohne ihn hätte ich das wohl nicht geschafft. Er hat den Webshop gemacht und unterstützt mich auch sonst bei allem, was anfällt.“ Dass Aron eigentlich noch studiert und auch einen Job hat, erwähnt er in einem Nebensatz. Das ist ja auch kaum der Rede wert. Ich bin wirklich beeindruckt von dem Jungunternehmerpärchen und seiner Motivation.

Die Motivation der beiden endet aber nicht bei der Produktentwicklung. Auch auf die richtige Verpackung legen sie Wert. „Wir versuchen alle unsere Produkte so umweltschonend wie möglich zu verpacken. Brot und Kuchen verkaufen wir in Gläsern. Darin halten sich die Backwaren mindestens acht Wochen, sie bleiben frisch und saftig. Die Gläser können dann auch weiter verwendet werden, als Vorratsbehälter zum Beispiel oder um wieder darin zu backen. Alles andere ist in Karton verpackt, mit Plastik arbeiten wir nur wo es gar nicht anders geht.“ Die bröselei scheint von Anfang bis Ende auf Nachhaltigkeit ausgerichtet zu sein.

Während ich schon von einem Kuchenmeer in meiner Küche träume, frage ich Sabine nach ihren Wünschen für die Zukunft. „Ich wünsche mir, dass die bröselei weiterhin so gut läuft, wie sie gestartet ist. Oft kommen Leute, die sagen, dass sie zwar selbst nicht an einer Glutenunverträglichkeit leiden, aber jemanden kennen, auf den das zutrifft. Es wäre schön, wenn die Menschen uns auch in Zukunft weiter empfehlen und auch ‚Nicht-Allergiker“ unsere Produkte gerne kaufen. Die bröselei soll wachsen, aber ich will nichts erzwingen. Ich will nicht, dass wir zu einem großen Industriebetrieb werden.“ Klein und fein will sie also bleiben. „Aber eine richtige Backstube mit einem kleinen Ladengeschäft hätte ich schon gerne. Dann könnte ich frisches Brot anbieten. Danach gibt es auch die meiste Nachfrage. Im Moment geht das leider noch nicht, aber das wäre mein größter Traum!“ Ich kann sie mir so gut vorstellen, wie sie in ihrem kleinen Laden am Ofen steht – die Luft vom Duft frischer, warmer Brötchen erfüllt – und ihren staunenden Kunden erklärt, dass das flaumige, ofenwarme Ding in ihrer Hand tatsächlich glutenfrei ist. Wenn ich Sabine und Aron so vor mir sehe, sprudelnd vor Ideen und voller Leidenschaft und Begeisterung, habe ich nicht die geringsten Zweifel, dass es in absehbarer Zukunft ein kleines Atelier namens bröselei geben wird, in dem die feinsten glutenfreien Leckereien frisch aus dem Ofen zu kaufen sein werden. Für alle, die nicht so lange warten wollen, habe ich einen Tipp. Die bröselei wird am 2. und 3. August mit dem ersten glutenfreien Stand am Sommermarkt am Spittelberg in Wien vertreten sein. Dort gibt es die kleinen Köstlichkeiten nicht nur zu erwerben, sondern auch zu verkosten!

Alle Bilder: bröselei

Zum Abschluss unseres Gesprächs frage ich Sabine und Aron nach ihren absoluten Favoriten. Sie sind sich beinahe einig. Den Mohn-Crackern mit Graumohn aus dem Waldviertel können beide nicht widerstehen. Da sich Aron aber nicht entscheiden kann, kommt auch der Schoko-Bananenkuchen ganz oben auf die Favoritenliste. Ob es sonst noch etwas gibt, dass die bröselei der Welt sagen will, frage ich die beiden auch. Sabine überlegt eine Weile. „Ich wünsche mir, dass sich die Menschen mehr mit ihrer Nahrung und der Umwelt auseinander setzen. Sie sollen sich fragen, woher ihr Essen kommt und was da auf ihrem Teller landet. Die Leute sollen sich Gedanken machen, ob ihr Mittagessen nachhaltig produziert wurde. Darüber, wie das Tier gelebt hat, das sie gerade verspeisen. Welchen Einfluss ihre Ernährung auf die Umwelt hat. Es wäre schön, wenn die Menschen achtsamer wären und nicht mehr so viel im Müll landen würde. Bei uns wird nichts weg geworfen. Wenn ein Backversuch schief geht, essen wir alles selber.“ Ich glaub ja nicht, dass all zu viel schief geht. Und selbst wenn, so schlecht kann der Misserfolg einer Meister-Zuckerbäckerin ja gar nicht sein. Arons Grinsen gibt mir Recht.

Bis oben hin voll mit Lebkuchen und einer prall gefüllten Tüte voller Cracker, Müsli, Kuchen und Brot mache ich mich nach einem sehr netten Gespräch mit zwei hinreißenden Menschen auf den Heimweg. Für den Mann gibt es auch einen Kuchen. Schoko-Banane, den darf er – da nicht vegan – ganz in Ruhe alleine essen. Das tut er mit Begeisterung während ich noch vom Lebkuchen schwärme und mich Mitte Juli schon wie ein Kind auf die Vorweihnachtszeit freue. Dann ist die bröselei nämlich am Weihnachtsmarkt am Spittelberg vertreten. Wenn ihr dort vorbei kommt und euch wundert, wer das Mädchen ist, das den Kopf in die Lebkuchenschüssel steckt: Das bin vermutlich ich!

*Aron ist gute Seele, Profi-Verkoster und Webmaster in einer Person.

 

Die Köstlichkeiten der bröselei könnt ihr direkt im Webshop bestellen. Wenn ihr größere Mengen benötigt oder Sonderwünsche habt, könnt ihr Sabine direkt per Mail kontaktieren. Sofern es irgendwie möglich ist, werden auch besonders kreative Wünsche erfüllt! Außerdem gibt es die Produkte auch bei einigen Vertriebspartnern in Wien, zum Beispiel bei Sonja in der Easy-going Bakery, die ich euch hier vorgestellt habe. Eine detaillierte Auflistung aller Vertriebspartner findet ihr hier. Zu guter Letzt könnt ihr euch am 2. und 3. August am Sommermarkt am Spittelberg und im November am dortigen Weihnachtsmarkt durch das Sortiment kosten! Weitere Markttermine sind auf der Homepage der bröselei ersichtlich.

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deli bluem: Pflanzenküche trifft TCM

In Wien sprießen vegane Lokale aus dem Boden wie Pilze nach dem Regen. Mittlerweile wird von asiatischen Currys angefangen, über diverse Braten und Knödel bis hin zu Cupcakes und anderen…

In Wien sprießen vegane Lokale aus dem Boden wie Pilze nach dem Regen. Mittlerweile wird von asiatischen Currys angefangen, über diverse Braten und Knödel bis hin zu Cupcakes und anderen süßen Kleinigkeiten alles angeboten, was das Pflanzenfresserherz begehrt. Ein besonderes Goldstück ist das deli bluem im achten Wiener Gemeindebezirk. Wenn eine erfolgreiche Managerin ihre Position verlässt, um den Kochlöffel zu schwingen, hat sie bestimmt eine gute Idee. Und ganz gewiss auch eine spannende Geschichte. Andrea Vaz-König, die Inhaberin des deli bluem, hat mir ihre bei einem Stück Erdbeer-Rhabarber-Kuchen erzählt.

„Ich war viele Jahre in einer ganz anderen Branche tätig. Nach meinem Studium habe ich begonnen in einer Bank im Bereich Firmenkundenbetreuung zu arbeiten. Das war die Zeit, in der die „Neuentdeckung“ Osteuropas gerade angefangen hat. Ich bin mit einem bereits bestehenden Unternehmen nach Slowenien und in die Ukraine gegangen, um dort am Filialaufbau mitzuarbeiten. Das war eine tolle Möglichkeit zu lernen, wie man etwas aufbaut.“ Ich stelle mir die Arbeit in einer Bank nicht gerade abenteuerlich vor. Gerade deshalb will ich wissen, was Andrea so fasziniert hat, dass sie viele Jahre in dieser Branche geblieben ist. „Ich hatte immer schon Interesse am Aufbauprozess. Die Branche war mir dabei eigentlich egal. Das Spannende am Bank- und vor allem am Firmenkundengeschäft ist, dass man bei jeder Unternehmensfinanzierung einem Menschen gegenüber steht, der gerade seine Idee verwirklicht und Geschichte schreibt. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich einfach hängen geblieben bin. Gleichzeitig hatte ich immer großen Respekt vor den angehenden Unternehmern am anderen Ende des Tisches. Ich habe sie für ihren Mut bewundert und mir immer wieder gedacht, dass ich auch mal so sein will. Bei jedem Gespräch habe ich etwas Neues gelernt. Es wurde nie langweilig, weil jedes Unternehmen und jeder Mensch anders war. Ich glaube, dass schon sehr früh feststeht, was man gerne macht oder besonders gut kann. Mit 18 oder 23 war das für mich noch ganz ungewiss. Rückblickend betrachtet war der Wunsch etwas zu schaffen, ein Unternehmen zu gründen und kreativ zu sein aber schon immer da. Ich wollte schon immer etwas beitragen, etwas verändern. Das ist auf viele verschiedene Arten möglich, mit 23 habe ich mich aber noch nicht getraut. Ich bin also stattdessen die Karriereleiter hoch geklettert und habe andere bei der Verwirklichung ihrer Ideen unterstützt.“ Aus dieser Perspektive habe ich das Bankgeschäft noch nie betrachtet. Ich kann Andreas Motivation zu bleiben gut nachvollziehen. Warum sie dann trotzdem gegangen ist, interessiert mich nun natürlich umso mehr. „Das Thema Ernährung hat mich schon immer interessiert, als junge Frau, während meiner Schwangerschaft und dann vor allem auch als Mutter. Für mich war das Bild einer Flasche mit aus Pulver angerührtem Brei abschreckend. So wollte ich meine Kinder nicht ernähren. Über das Buch „Ernährung für Mutter und Kind“ bin ich zur TCM gekommen und habe dort die perfekte Folgenahrung gefunden. Congee, ein Reisbrei, den ich selbst heute noch täglich esse. So hat alles angefangen.

Zu meinem 40. Geburtstag habe ich von Freundinnen einen Gutschein für die Ausbildung zur Ernährungsberaterin im Shambala Wien bekommen. Ernährungsberaterin wollte ich zwar nie werden, aber die Ausbildung war trotzdem sehr interessant. 2012 habe ich das Buch „China Study“ gelesen und begonnen, mich vegan zu ernähren. Nach einem Probemonat bin ich dabei geblieben. Ich hatte nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Ganz im Gegenteil. Die Ernährungsumstellung hatte nur positive Auswirkungen auf meinen Körper, meine Laune und mein gesamtes Wohlbefinden. Kaffeehaus- und Restaurantbesuche gestalteten sich aber schwieriger. Ich gehe gerne essen und sitze auch gerne in Kaffeehäusern, aber das war kaum noch möglich. Das Gefühl der Notwendigkeit, einen Platz zu schaffen, wo alle angebotenen Produkte dem Körper gut tun, wurde immer stärker. Zur gleichen Zeit haben sich die Rahmenbedingungen in der Bank verändert. Ich dachte mir „Wann, wenn nicht jetzt?“. Vorm Scheitern hatte ich keine Angst. Ich habe gewusst, dass ich es mehr bereuen würde, wenn ich es gar nicht erst versucht hätte. Die Bank zu verlassen war also nicht schwer. Am nächsten Tag hatte mein Mann aber einen Motorradunfall und lag daraufhin auf der Intensivstation. Vier Wochen lang habe ich laufend Angebote erhalten. Dieser Verlockung zu widerstehen, war die wirkliche Herausforderung. Ich war auch nicht sicher, ob ich so eine Entscheidung überhaupt allein treffen durfte. Ich habe zwei Kinder, ich musste abwägen, ob ich die Sicherheit der Anstellung für meine Idee aufgeben konnte. Einer Freundin habe ich erzählt, dass ich wegen der Kinder unschlüssig war, ob ich das wirklich machen sollte. „Gerade wegen deiner Kinder“, hat sie gesagt. „Welche Werte willst du ihnen mitgeben? Geht immer auf Nummer sicher oder streckt die Flügel aus?“ Seit diesem Gespräch habe ich keinen Blick zurück geworfen.“

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Während wir in dem schlichten, aber ausgesprochen hübschen Lokal sitzen, Kuchen essen – der übrigens sehr lecker ist – und Lavendelsaft trinken, möchte ich von Andrea wissen, wie es weiter ging. Ein Entschluss ist schnell gefasst, aber wie setzt man ihn dann um? „Ich habe mir überlegt, was ich tun muss, um ein Lokal eröffnen zu können. Mitten in der Nacht habe ich Björn Moschinski ein E-Mail geschrieben und gefragt, ob ich für einen Monat in seiner Küche mitarbeiten dürfte, um Erfahrung zu sammeln. Keine 24 Stunden später hatte ich schon eine Antwort und von Mitte Februar bis Mitte März stand ich im Kopps in Berlin in der Küche. Von Gemüseschnippeln bis Teller waschen habe ich alles gemacht. Das war eine sehr spannende und erfrischende Erfahrung. In der Küche gibt es ja keinen Sessel, man steht den ganzen Tag. Das war ich überhaupt nicht gewohnt, der erste halbe Tag war furchtbar. Nach zwei Wochen ging es dann aber.“ Vom Business-Kostüm in die Kochschürze, das finde ich ja mal richtig gut. „Vorher und nachher habe ich mir unzählige Lokale angesehen und mir Ideen geholt. Ich habe Immobilien und Standorte besichtigt, mir Notizen gemacht und fotografiert. Jeden Tag war ich in einem anderen Lokal. Ich habe eine umfangreiche Marktanalyse gemacht und daraufhin mein eigenes Konzept geschrieben. Allein für das Logo habe ich sicher zwei Monate gebraucht. Zwischendurch war ich auch noch einen Monat lang als Küchenhilfe im Wild Food Cafe von Joel und Aiste in London.“ Einen Vorteil hatte Andrea allerdings. Durch ihre jahrelange Tätigkeit in der Bank kannte sie sich mit Businessplänen aus. Die Erstellung ihres eigenen war also nicht ganz so schwer. Neben all diesen Notwendigkeiten besuchte Andrea auch noch einen WIFI Kurs für die Gastronomie-Konzession, kochte jeden Tag und probierte neue Gerichte aus. „Mein Mann und meine Kinder waren sehr kritische Testesser und sind es auch heute noch. Im März haben wir dann nach eineinhalb Jahren Vorbereitung eröffnet. Nach all den Vorarbeiten, Gesprächen mit dem Magistrat und sonstigen Stellen, die für Förderungen und Budgets zuständig sind, passt dann plötzlich irgendwann alles. Das glaubt man dann fast nicht.“

Da sitzen wir nun also, in dem Anfang März diesen Jahres eröffneten, wirklich gewordenen Traum. Die Einrichtung ist schlicht und ansprechend. Die gut gewählte Deko schafft ein entspanntes Ambiente. Im vorderen Bereich des Lokals gibt es eine große Theke, auf der die Speisen angerichtet sind. Sehr verlockend sieht das alles aus. Die kleinen Tische wirken einladend. Für größere Runden gibt es im hinteren Bereich einen großen Tisch, fast schon eine Tafel. Dort sitzt man ganz nah an der Quelle, man kann hier nämlich den Köchen über die Schulter schauen. So etwas gefällt mir gut. Heute sind zwei junge Köchinnen da, die geschäftig in der kleinen Küche herumwuseln und anscheinend viel Freude an ihren Aufgaben haben. Ich frage Andrea, wie sie ihr Team gefunden hat. „Das hat sich ganz von allein entwickelt, ich habe nicht sehr intensiv suchen müssen. Einige haben sich über Facebook und andere soziale Netzwerke gemeldet. Einen Koch habe ich bei einem Pop-Up-Abendessen kennen gelernt. Den habe nicht ich entdeckt, der hat uns entdeckt. Mittlerweile besteht das Team aus zehn Leuten. Ich glaube, dass auch die Mitarbeiter von einer Idee überzeugt sein müssen, damit alles klappt. Gerade bei einem Lokal wie dem deli bluem.“

Bei einem Lokal wie dem deli bluem – welche Art von Lokal ist das eigentlich? Was ist die Besonderheit des deli bluem? „Wir bieten ausschließlich pflanzliche, frisch gekochte Speisen in Bio-Qualität an, die den Grundsätzen der traditionellen chinesischen Ernährungslehre entsprechen. Wir verwenden auch keinen Zusätze oder Konservierungsstoffe.“ Andrea verwendet den Begriff „vegan“ bewusst nicht. „Ich verwende lieber das Wort „pflanzlich“, weil ich der Meinung bin, dass nicht alles gut ist, nur weil es vegan ist. Schau dir nur mal die Supermarktregale an. Außerdem will ich auch niemanden ausgrenzen. Die Leute essen gerne Dinge, die gut aussehen und gut schmecken, ganz egal ob sie Fleisch mögen oder nicht. Ich will niemandem sagen, wie schlecht sein tierisches Essen ist. Lieber zeige ich ihm, wie gut pflanzliche Nahrung eigentlich sein kann. Allein schon, dass man nach dem Essen nicht müde ist, ist doch toll.“ Mir gefällt dieses Konzept. Das Deli Bluem klebt sich kein Label auf, jeder ist willkommen. Kein Wunder, dass das Geschäft gut geht. „Alles läuft über Plan und besser als ich es mir vorgestellt habe. Besser im Sinne von „es ging leicht, es war nicht mühsam“. Heute kümmere ich mich fast ausschließlich um das Organisatorische. Zum Kochen und Ausprobieren komme ich hier kaum. Das liegt daran, dass die Zeit einfach schlecht planbar ist. Wenn viele Gäste da sind, kann ich nicht anfangen ein neues Rezept auszuprobieren. Da würde ich den anderen nur im Weg stehen. Deshalb wage ich mich zuerst daheim an neue Gerichte.“

Andrea scheint wirklich ein Händchen für die Gastronomie zu haben. Das Lokal läuft gut, das Team scheint motiviert und zufrieden zu sein und für sie selbst hat sich ein Wunsch erfüllt. Bestimmt gibt es aber noch viele andere Wünsche, die auf Erfüllung warten. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch viel mehr Plätze wie das deli bluem entstehen. Die Konkurrenz soll wachsen, damit ein hochqualitatives Angebot entstehen kann. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen und vor allem auch Kinder positiv mit Essen auseinandersetzen. Unser Essen soll wieder als LEBENSmittel wertgeschätzt werden. Man soll es im ganzen Körper spüren und jeder soll in sich hinein hören, um herauszufinden, was einem gut tut. Wenn es nach mir ginge, hätte jede Schule einen eigenen Gemüsegarten und alle Kinder würden kochen lernen. Generell sollte in Spitälern, Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen nur so gekocht werden wie hier bei uns. Und Ärzte sollten verpflichtet sein, sich ein Jahr lang mit Ernährung zu beschäftigen.“ Aber hallo, da sprudeln die Ideen! Und was für welche! Da könnten sich unsere lieben Entscheidungsträger ruhig inspirieren lassen. Andrea hat bestimmt nicht nur für die Allgemeinheit große Pläne, sondern auch für sich und ihr Team. Auf meine Frage hin, gibt sie bereitwillig Auskunft. „Wir planen eine engere Zusammenarbeit mit Kindern. So machen wir zum Beispiel mit einer Vorschulklasse beim Food Revolution Day mit.“ Kinder sind im Deli Bluem anscheinend gern gesehen. Während unserem Gespräch fällt mir immer wieder Kinderlachen aus dem Hintergrund auf. Ich frage Andrea spaßhalber, ob sie denn einen Kinderspielplatz im Hinterhof hat. Den hat sie zwar nicht, dafür aber einen eigenen Raum, in dem Kinder ungestört spielen und Mütter in Ruhe Kaffee trinken können. Im Deli Bluem ist wirklich jeder willkommen.

Die geplanten Veranstaltungen sind natürlich nicht nur für Kinder zugeschnitten. Andrea hat noch viel mehr in petto. „Wir starten am 26. Juli 2014 mit einem Gemüsezyklus. Immer an Neumond wird der Abend einer bestimmten Gemüsesorte gewidmet. Wir beginnen mit der Artischocke. Sie wird als Zutat in jeder angebotenen Speise sein. Die Artischocken kommen aus dem Marchfeld vom Hof der Familie Theuringer und werden direkt erntefrisch zur Zubereitung angeliefert. Abgerundet wird der Abend von Poesie und Bildern von Andrea Nehring.“ Artischockengedichte und Artischockengerichte, wenn das nicht reizvoll ist. Ich habe vorher noch nie von einem Gemüsezyklus gehört. Andrea erklärt mir, dass viele Menschen manche Gemüsesorten noch nie selbst zubereitet haben und dass sie das sehr schade findet. Ich finde das auch sehr schade, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich zu den Menschen gehöre, die noch nie eine Artischocke zubereitet haben. An einem der nächsten Gemüsezyklenabende werde ich bestimmt teilnehmen und vielleicht eine außergewöhnliche Rübe ehren. Dann kann ich mich auch gleich zu einem der Kochkurse anmelden, die zukünftig geplant sind. Und wenn ich doch ganz faul sein sollte, so kann ich darauf hoffen, dass mir das leckere Essen des deli bluem bald auch nach Hause gebracht wird. Andrea denkt nämlich schon an einen Zustelldienst. Wenn diese ausgesprochen wohltönende Zukunftsmusik real wird, werden wir darüber auf der Website informiert. Oder vielleicht auch von einer Köchin vor Ort.

Deli Bluem Theke

Um die Wartezeit auf die geplanten Kochkurse zu verkürzen, frage ich Andrea jetzt schon nach einem Geheimtipp. „Gemüse darf nur ganz kurz gegart werden. Koste alles zuerst roh. Man kann wirklich fast alles roh essen.“ Angeblich sogar Kraut. Ich bin skeptisch, nehme das aber so hin. „Was die Natur hergibt, sollte man möglichst nicht verändern, sondern so gelten lassen wie es ist.“ Wenn ich an die Konsistenz mancher Gemüsesorten denke, wenn ich sie aus dem Kochtopf fische, bin ich sehr geneigt Andrea zu glauben. Der nächste Brokkoli wird nur ganz kurz im Wasserbad verweilen.

Eine Frage, die ich am liebsten jedem Koch und jeder Köchin stellen würde, ist die Frage nach dem eigenen Lieblingsgericht. Wenn man jeden Tag mit den feinsten und außergewöhnlichsten Speisen arbeitet, kann die Antwort nur spannend sein. „Mein Lieblingsgericht ist Milchreis mit einer Mischung aus Kokos- und Sojamilch. Am liebsten pur, das ist ein richtiges Wohlfühlessen für mich. Meinen Congee esse ich aber auch gerne mit Nüssen und Ahornsirup.“ Milchreis. Damit habe ich nicht gerechnet, aber ich kann es verstehen. Grießbrei und Milchreis sind Wohlfühlessen, die an kalte Wintertage auf Mamas Couch erinnern. Jetzt wo ich weiß, was Andrea am liebsten isst, möchte ich natürlich auch noch wissen, mit wem sie denn ihren Milchreis am liebsten essen würde. Sie lacht. „Natürlich mit meinem Mann und meinen Kindern. Aber wenn ich aus allen Menschen auswählen könnte, dann würde ich wohl am liebsten mit Ottolenghi Safranmilchreis essen. Eigentlich würde ich ihn viel lieber mit ihm gemeinsam kochen und dann erst essen.“ Ich habe keine Ahnung, wer Ottolenghi ist und frage nach. „Ottolenghi hat die Gemüseküche in London revolutioniert. Er schreibt auch eine Kolumne im „The Guardian'“ und Kochbücher. „The Cookbook“ („Das Kochbuch“) und „Plenty“ („Genussvoll vegetarisch“) finde ich großartig.“ Und schon habe ich wieder etwas gelernt. Ottolenghis Deli steht schon auf meiner To-Do-Liste für den nächsten Besuch in London.

Bevor ich mich, beladen mit einer Variation aller Hauptspeisen, die heute angeboten werden, auf den Heimweg mache, bitte ich Andrea noch um ihre Botschaft an die Welt. „Die Leute sollen alles ausprobieren und in den eigenen Körper hinein hören. Sie sollen sehen, wie sich ihr Körper nach dem Essen anfühlt. Auch am nächsten Tag und am übernächsten. Sie sollen beobachten, wie Lebensmittel ihre Laune und ihr Wohlbefinden verändern. Alles was wir sind, entsteht aus der Umgebung, die wir uns schaffen. Das möchte ich den Menschen gerne mitgeben.“ Ich mag Andreas Einstellung zu Lebensmitteln und ihre Begeisterung dafür. Mich hat sie schon erreicht, ich werde bald den Wochenend-Brunch im Deli Bluem besuchen und herausfinden, wie gut und gesund man mit einem Schlemmerfrühstück in den Tag starten kann.

Zuhause angekommen serviere ich die mitgebrachten Speisen. Mein Liebster schaut interessiert, aber skeptisch. Die Auberginen in Safransauce scheinen ihn nicht zu überzeugen. Und tatsächlich, seine Begeisterung hält sich in Grenzen. Was für ein Glück, so bleibt mehr für mich. Jetzt habe ich nicht nur ein fantastisches Abendessen, sondern am nächsten Tag auch noch eine großartige Jause. Wie schön, dass die Geschmäcker verschieden sind! Wenn ihr gut und gesund essen oder bei einem Glas Saft oder einer heißen Tasse Kaffee ein Stück Kuchen genießen wollt, kann ich euch das Deli Bluem wärmstens empfehlen. Wenn Genuss nicht nur der Seele gut tut, sondern auch dem Körper, kann man eigentlich nur freudig in die Hände klatschen und die Karte rauf und runter bestellen.

 

Deli Bluem
Hamerlingplatz 2
1080 Wien

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8:00 bis 19:00
Samstag, Sonn- und Feiertag: 9:00 bis 18:00

Weitere Informationen und Neuigkeiten zum Lokal findet ihr hier.

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Coffee Circle – Kaffee und noch viel mehr!

Ich liebe Kaffee! Wer mir auf Twitter folgt wird vielleicht wissen, dass ich meiner Liebe zu Kaffee mit einem eigenen Hashtag namens #coffeelove Ausdruck verleihe. Und natürlich bereite ich meinen…

Ich liebe Kaffee! Wer mir auf Twitter folgt wird vielleicht wissen, dass ich meiner Liebe zu Kaffee mit einem eigenen Hashtag namens #coffeelove Ausdruck verleihe. Und natürlich bereite ich meinen Kaffee ganz klassisch in der Espressokanne am Herd zu. Und bei einer Sache bin ich kompromisslos – der Kaffee muss aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Deshalb war mein Interesse auch sofort geweckt, als ich über Doris auf Coffee Circle gestoßen bin, deren Kaffee nicht nur biologisch, sondern auch unter fairen Bedingungen angebaut wird. Das Angebot, zwei ihrer Kaffeesorten zu testen, habe ich in diesem Fall natürlich sehr gerne angenommen. Aber nun zuerst einmal ein wenig Information über Coffee Circle.

Ich hatte zwar schon einige Male von Coffee Circle gehört, mir war aber nie bewusst, dass das Unternehmen Produkte anbietet, die zu meinem nachhaltigen Einkaufsverhalten passen. Warum sie mir so lange entgangen ist, ist mir ein Rätsel, denn als ich mich über das Unternehmen informiert und im Shop gestöbert habe, war ich sehr angetan vom vielfältigen und ansprechenden Angebot.

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Der Name Coffee Circle ist Programm: Der Kaffee-Kreislauf beginnt in Äthiopien, führt über Hamburg bis zu den Konsumenten nach Hause. Diese wiederum sorgen dafür, dass mit Hilfe von Coffee Circle die Kaffeebauern für ihre Kaffees nicht nur den drei- bis vierfachen Weltmarktpreis, sondern auch eine Projektspende – ein Euro pro Kilogramm verkauften Kaffee – erhalten, die zu 100 Prozent in die Umsetzung vor Ort investiert wird.

Die Idee zum Unternehmen entstand 2009, als das zukünftige Team hinter Coffee Circle im Rahmen eines Sabbaticals in Äthiopien bei der Eröffnung einer Schule für Waisenmädchen mithalf. Vom Geschmack des äthiopischen Kaffees waren alle begeistert, erfuhren aber auch von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Kaffeebauern. Denn der in Äthiopien bezahlte Kaffee-Einkaufspreis orientiert sich am Weltmarktpreis für Kaffee. Gerade bei den Kaffees aus den größten Anbauländern Brasilien, Vietnam und Indonesien handelt es sich um auf Plantagen angebaute und von Maschinen geerntete und verarbeitete Bohnen von niedrigster Qualität. Während westliche Handelsketten Spitzenumsätze mit den hochwertigen ägyptischen Bohnen erzielen, reichen die Einnahmen der Kaffeefarmer oft nicht einmal dazu, ihre Familien zu ernähren. Zurück in Deutschland wurde die Grundidee von Coffee Circle entwickelt: Der Verkauf von äthiopischem Gourmet-Kaffee kombiniert mit direkter Aufbauhilfe vor Ort.

Von den zehn Sorten, die Coffee Circle anbietet, wurden mir für die Zubereitung in der Espressokanne der Espresso sowie die Waldkaffee-Sorte Yirgacheffe empfohlen. Nachdem diese vor meinem Geburtstagswochenende eingetroffen sind, habe ich auch gleich Geburstagsgast Verena als Kaffeetesterin rekrutiert, um sie zu ihrer Meinung zu den beiden Kaffeesorten zu befragen.

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Sofort aufgefallen ist uns, dass es sich bei beiden Sorten um sehr milden, würzigen Kaffee mit individuellem Aroma handelt. Dem Espresso habe ich eine fruchtigen Note zugeschrieben, Verenas Empfinden nach hatte er einen leichten Lakritz-Ton. Dem Waldkaffee Yirgacheffe hat Verena das Attribut „süßlich, mit Honigaroma“ verliehen, mich hat er etwas an Chai-Tee erinnert. Yirgacheffe war der mildere von den beiden Sorten, und müssten wir einen Favoriten wählen, würden wir den Espresso küren – vielleicht weil wir beide Espresso-Liebhaber mit Espresso-Kannen sind.

Beim Stöbern im Shop habe ich auch ein paar Produkte auf meine persönliche Wunschliste gesetzt, denn wenn ich Ende diesen Jahres umziehe, habe ich auch endlich mehr Platz, zum Beispiel für eine Erweiterung meiner Tassen-Sammlung mit der Schnurrbart-Tasse.

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Für meinen langgehegten Traum nach einem feinen Milchschaum hätte ich für mich noch diesen Latte Shaker gefunden – das ersetzt vielleicht auch gleich den Morgensport. Im Shop finden sich noch viele weitere interessante, brauchbare und schicke Tools rund um den perfekten Kaffeegenuss.

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Mein Fazit: Ich bin sehr angetan von Coffee Circle. Nicht nur vom modernen und nachhaltigen Konzept, sondern auch von allem, was das Unternehmen rund um Kaffee bietet – von den sehr sorgfältig ausgewählten Produkten im Shop, vom Blog, der einen Blick ins Unternehmen bietet, den umfassenden Hintergrundinfos rund um Kaffee, und last but not least natürlich vom bio-zertifizierten Kaffee selbst. Mich hat Coffee Circle als neuen Kunden dazugewonnen – wir sehen uns spätestens bei meinem Umzug wieder!

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Sinnvoll anstoßen: Quartiermeister

Heute möchte ich den LeserInnen in Deutschland Quartiermeister vorstellen, ein Bier, mit dessen Genuss ihr soziale Projekte unterstützt. Ich habe dieses Bier erst vor ein paar Wochen in meiner Lieblingskneipe…

Heute möchte ich den LeserInnen in Deutschland Quartiermeister vorstellen, ein Bier, mit dessen Genuss ihr soziale Projekte unterstützt. Ich habe dieses Bier erst vor ein paar Wochen in meiner Lieblingskneipe Vivo in München getrunken und bin wegen des Etiketts auf der Flasche neugierig geworden: „Quartiermeister – Bier für München“ und dem Hinweis „mehr über das soziale Bier erfahrt ihr unter muenchen.quartiermeister.org„.

Quartiermeister ist ein soziales Unternehmen, das seinen kompletten Gewinn zur Förderung sozialer und kultureller Initiativen und Projekte in seiner unmittelbaren Nachbarschaft verwendet. Im Sinne der Transparenz werden auf der Homepage Einnahmen, Ausgaben und das Ergebnis veröffentlicht. Jeder kann mitmachen und Projekte vorschlagen, die unterstützt werden sollen – den Förderantrag findet man auf der Homepage. Das Bier kommt aus einer regionalen Privatbrauerei im Osten von München, mit heimischen Zutaten.

Quartiermeister gibt es nicht nur in München, sondern auch in Berlin, Leipzig und Brandenburg – ja, sie haben überall lokale Brauereien. Auf der Homepage von Quartiermeister findet ihr nähere Informationen darüber, in welchen Lokalen und Kneipen beziehungsweise Getränkemärkten ihr das Bier bekommen könnt.

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