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Autor: Lisa

Volunteer Correct, Project Cape Town: Ehrenamtliches Arbeiten mit Kindern

Wie schnell die Zeit vergeht! Vor wenigen Tagen erst sind wir hier in Kapstadt gelandet und jetzt geht es schon fast wieder nach Hause. Doch das letzte Video, das wir gemacht…

Wie schnell die Zeit vergeht! Vor wenigen Tagen erst sind wir hier in Kapstadt gelandet und jetzt geht es schon fast wieder nach Hause. Doch das letzte Video, das wir gemacht haben, hat eine Explosivität in sich, die uns mit einem Knall verabschiedet!

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Für dieses Video haben wir uns über ehrenamtliche Arbeit mit Kindern befasst, ein sehr heißes Thema. Nicht nur, weil die Arbeit mit Kindern der grösste Bereich des Volunteering ist, sondern auch, weil belegt ist, dass es vielen Kindern schadet, denen es eigentlich helfen sollte. Für das Video begaben wir uns zum Masicgine Waisenhaus um einen Sozialarbeiter, einen Mitarbeiter und einen Volunteer zu interviewen. Dieses spezielle Waisenhaus sah wirklich gut aus! Die Kinder hatten ihre eigenen Betten und viel Platz zum Spielen. Auch waren die Mitarbeiter sehr nett und hilfsbereit. Als wir mit Lydia sprachen, die seit 25 Jahren dort arbeitet, erzählte sie uns wunderschöne und rührende Geschichten über ihre Fürsorge und Liebe zu den Kindern. Es brachte uns alle zum Weinen.

Um die tägliche Realität des Waisenhauses von einer anderen Perspektive zu betrachten, sprachen wir auch mit Experten. Prof. Lauren Wilde ist eine Psychologin, die sich viel mit Anpassungsproblemen beschäftigt. Eines der Probleme ist, dass das Verhalten von Kindern, die verletzt wurden, nicht von jedem zu erkennen ist. Mit Prof. Harry Garuba hatten wir jemanden, der uns darüber informierte, wie die Verwendung von dunkelhäutigen Kinder in Werbungen mit der Kolonialgeschichte zusammenhängt. Es machte uns klar, wie das selbstverständliche Zeigen von afrikanischen Kindern – von Brangelina’s Adoptionen bis hin zu Kindern in Bono’s Weihnachtslied – auf schädlichen Klischees aufbaut.

Als wir das Material bearbeiteten, hatten wir unsere eigene Diskussion darüber, was wir einfügen und was wir weg lassen sollten. Sollten wir Kinder zeigen oder nicht? Da uns die Probleme nun bekannt waren, beschlossen wir, ihre Gesichter unkenntlich zu machen. Doch wir waren alle weiterhin sehr emotional bei der Bearbeitung des Materials. All das, weil wir unsere eigene Schlussfolgerung gefunden hatten: Selbst wenn Menschen Gutes tun wollen, das große Ganze ist sehr komplex. Ganz besonders für die Kinder, die vernachlässigt und verlassen wurden und nie eine Wahl bekommen hatten. Was unsere Diskussion noch intensiver machte, war das Beisein von Lindo, einem unserer ansässigen Teilnehmer. Da er aus der Township Khayelitsha kommt, hat er sehr viele dieser Dinge miterlebt. Es war gut, seine Ansichten zur Situation und das Video auf seine Weise zu sehen.

Was haben mir meine Erfahrungen als ehrenamtlicher Filmemacher gebracht? Ich fand meine Nike-Schuhe nicht mehr, ich lernte nicht, wie eine afrikanische Frau zu tanzen und ich hatte kein traditionelles afrikanisches Essen gegessen. Aber abgesehen davon habe ich ein paar Worte in Xhosa gelernt, viele neue Menschen kennen gelernt und habe sehr viele interessante, wundervolle und emotionale Geschichten gehört. Außerdem sah ich einige atemberaubende Landschaften, erklomm den Table Mountain und war Bungeejumpen von der höchsten Brücke der Welt! Das war so cool!

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Unsere letzten Tage hier sind angebrochen und niemand denkt mehr an etwas anderes. Manche von uns fahren nach Hause und mieten sich ein Auto um zu reisen und manche bleiben einfach und verbringen die letzten Tage entspannt. Aber wir sind uns alle einig: Die Tage vergingen zu schnell! Um uns also gebührend zu verabschieden, hier nun der Film über die Gefahren bei der ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern.

Volunteer Correct, Project Cape Town: The dangers of volunteering with children

How time has passed so fast. Not long ago did we land in Cape Town, and now we’re almost on our way home. But the last video we’ve made had the explosiveness in it to send us off with a bang!

For this video, we looked at volunteering with children, a really hot topic. Not only because most volunteering happens with children, but also because there is proof that it regularly damages the children it is supposed to help. For the video, we went to the Masicgine orphanage to interview a social worker, a staff member and a volunteer. This particular orphanage looked really good! The children had their own beds, with a lot of places to play. Also the staff members were so nice and helpful. When we talked with Lydia, who has been working at the orphanage for 25 years, she told us beautiful stories about her care and love of the children… We all had to cry.

To put the everyday reality of the orphanage into perspective, we spoke with experts. Prof. Lauren Wilde is a psychologist who knows everything about attachment problems. One of the things is that the behaviour of hurt children can not be seen by everyone. With Prof. Harry Garuba, we were informed about how using images of black children in commercials is related to the colonial history. It made clear how much of the normal way of showing African children – from Brangelina’s adopting of children to Bono’s christmas song – is built on harmful cliches.

When editing this item we had our own discussion about what to include and leave out. Should we show children in our item or not? Informed about the problems, we decided we will blur all the faces of the children. But we were still a little emotional when we were editing this item. All because we had found our own conclusion: even though people want to do good, everything is still really complex. Especially for the children, who were neglected, abandoned and never asked for any of what they face. What made our discussion more real, was that we were joined by Lindo, one of our local particpants. As he is from the township Khayelitsha, he sees a lot of these things happen. It was good to see the situation and the video from his eyes as well.

So what did I get from my experience as a volunteer filmmaker? I didn’t find my Nikes back, I didn’t learn to dance like an African woman and I didn’t eat the real African food. But besides that I have learnt some words in Xhosa, met a lot of new people and heard a lot of interesting, wonderful and emotional stories. I also saw some amazing landscapes, went up at the Table mountain and went bungeejumping from the highest bridge of the world! I feel so cool!

The last days of our stay are here and everybody is thinking about it. Some of us are getting home, renting a car to travel and some of us are staying here to relax the last days. But we all agreed: those days went by so soon! So to show you out with great goodbye, enjoy our film about the dangers of volunteering with children.

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Volunteer Correct, Project Cape Town: Was denken die Einheimischen?

Normalerweise fühlen sich Menschen gesund und energiegeladen, wenn sie in tropische Gegenden reisen. Aber seit ich hier in Kapstadt bin, sind meine Ohren zu und meine Nase läuft ununterbrochen. Vielleicht…

Normalerweise fühlen sich Menschen gesund und energiegeladen, wenn sie in tropische Gegenden reisen. Aber seit ich hier in Kapstadt bin, sind meine Ohren zu und meine Nase läuft ununterbrochen. Vielleicht liegt es am Klima aber möglicherweise liegt es auch daran dass ich mich von Weißbrotsandwich mit Cheddar und Erdnussbutter ernähre.

Das gesamte „Project Cape Town“ Abenteuer fängt an sich ganz normal anzufühlen: Das frühe Aufstehen, die Arbeitsabläufe, die vielen Menschen um einen herum und lange Gespräche über Gott und die Welt. Das Abenteuergefühl lässt nach und der Alltag holt dich ein. Wenn ich aber am Pool mit einem Glas Weißwein in der Hand entspanne, dabei meine Musik höre, begreife ich wieder wie fantastisch es ist, hier zu sein. Die ersten Videobeiträge sind gemacht und die positiven Schwingungen verbreiten sich. Alle sind stolz auf ihre Videos und voll motiviert, mehr davon und noch Besseres zu produzieren.

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Aber gestern war einer dieser offiziellen Dreckstage: Es hat sich angefühlt, als ob nichts funktionieren würde. Das Auto wollte nicht starten, die Kommunikation hat gestreikt und ich hab mich gefühlt, als hätten wir die ganze Nacht nicht geschlafen. (Wie bei einem Workaholic, der nicht arbeiten durfte.) Aber ich muss betonen, dass ich hier auch so viele wundervolle, interessante, traurige und kraftvolle Geschichten erfahren habe. Selbst Lisa, die sonst immer durch Clubs und Bars zieht, ist froh, um zehn Uhr Abends im Bett sein zu können, weil die Erfahrungen Zeit zum Verarbeiten brauchen. Natürlich gibt es auch Zeit für Spaß: Wir sind zur Robben Insel gefahren und haben den Tafelberg bestiegen. Was für eine unglaubliche Aussicht! Welche dramatischen, unerwarteten Ereignisse stattfanden, darüber wird euch Niko zweifellos in seinem nächsten Beitrag informieren.

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Das erste Thema, das wir fertig bearbeitet haben, war die Meinung der Südafrikaner über Volunteering. Wir sprachen mit Ansässigen über den “Voluntourism” und kamen zu dem Schluss, dass sie nicht wirklich wussten, worum es dabei ging. “Sie sind hier wegen dem Krieg, um erste Hilfe zu leisten und gegen die Korruption zu helfen, richtig?” Zuerst hielten wir das Ganze für einen Scherz, aber es war durchaus Ernst gemeint. Wir zeigten ihnen daraufhin ein Werbevideo einer ehrenamtlichen Organisation. Ihre Reaktion: “Menschen, die eine Vermittlungsfirma bezahlen, um hier her zu kommen und zu arbeiten, anstatt dafür bezahlt zu werden?” Es dauerte eine Weile bis sie es verstanden. Aber auch uns hat es die Augen geöffnet: Wir hatten keine Ahnung, dass unsere Ansichten über das was wir tun, so drastisch auseinander gehen!

Möchtest du erfahren wie Südafrikaner ehrenamtliche Arbeit im Ausland sehen? Dann sieh dir das Video an.

Volunteer Correct, Project Cape Town: How South Africans see Volunteering

Usually people feel extremely healthy and energetic when transported to tropical conditions. But since I’ve been here in Cape Town, my ears are closed and I sniffle all the time. Maybe it is because of the climate, but possibly it is because of eating only white bread sandwiches with cheddar cheese and peanut butter.

The whole Project Cape Town adventure starts to feel so normal: the early mornings, the workflow, having everyone around all the time and the long talks about anything you can imagine. The adventure part is fading, and the grind is kicking in. But sometimes when I am relaxing at the pool with a glass of white wine in my hand, while listening to my music, I suddenly realize again it is just so fantastic to be here. The first video items are done and the positive vibe is going on and on and on. Everybody is proud of their videos and very motivated to produce more and better.

But yesterday was officially an off day. Just a day that felt like it never started. The car did not work, the communication went wrong and I felt like we didn’t sleep at all that night. (I felt like a workaholic who is being kept away from work.) But I really need to say that I see and hear so many interesting, beautiful, sad and powerful stories. Even Lisa, the person who is always in the club or in the pub, is happy to be in bed by 22.00, because all the experiences need time to sink in. Of course there is time for fun as well: we went to Robben Island and we climbed the table mountain. What an incredible view, and dramatic unexpected events that Niko undoubtedly will update you on in his next post.

The first story that we finished, is about the perspective of South-Africans on volunteering. When we talked with some local people about voluntourism we came to the conclusion that they really didn’t know anything about the business that is going on. ‘’They come here for the war and first aid and to help with corruption, right?’’ For a second we thought it was a joke, but it was a serious response. We showed them the promotion video of a commercial volunteer company. Their reaction: “Volunteers who pay an intermediate company to come and work instead of getting paid?” It took a while for them to understand this. It really opened our eyes as well: we had no clue that our views of what we are here to do differed so much!

Do you want to know how South Africans see international volunteers? Check out my video!

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Volunteer Correct, Project Cape Town: Lisa Cornelissen

Es ist wieder Zeit für ein neues Abenteuer! Ohne Erwartungen reise ich nach Südafrika. Ich habe meine Impfungen und mein Reisebuch bei mir, und obwohl ich eine arme Studentin bin,…

Es ist wieder Zeit für ein neues Abenteuer! Ohne Erwartungen reise ich nach Südafrika. Ich habe meine Impfungen und mein Reisebuch bei mir, und obwohl ich eine arme Studentin bin, habe ich alles, was mich reich aussehen lassen würde, zu Hause gelassen. Modische Wanderkleidung, ORS? Checkt! Also bin ich startklar… Richtig?

Leicht gestresst starte ich meine Reise. Von Amsterdam über Dubai mit Endstation Kapstadt. Schneeflocken, gemütliche Mützen und heiße Schokolade mit Sahne werden durch Bikinis und kaltes Bier am Strand abgelöst. Könnte eigentlich schlimmer sein, oder? Dokumentarfilme mit zwölf anderen Ehrenamtlichen über Voluntourism zu machen ist nichts, das man einfach so jeden Tag machen kann. Nach 21 Stunden heißt mich eine lachende Sonne in Kapstadt willkommen. Ich bin da!

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Die Jugendherberge, in der wir untergebracht sind, heißt “The Green Elephant” und hat sich hoffentlich auf 15 laute Niederländer und deren Chaos und Partylaune vorbereitet. Und was noch dazu kommt, in einem Zimmer mit sechs anderen aufzuwachen ist nicht wie Zuhause, wo die Mutter in der Küche mit einem guten Frühstück wartet. Hoffentlich können wir uns nach drei Wochen noch immer so gut leiden wie jetzt: Nach einer halben Woche haben wir schon komische Spitznamen für jeden von uns, teilen lustige Hobbies und natürlich inspirierende persönliche Geschichten.

Mir ist aufgefallen, dass es nicht leicht ist in einer großen Gruppe wie dieser zu arbeiten. Jeder hat seinen eigenen Ideen, Talente und Ziele. Aber wenn man sich in kleinere Gruppen aufteilt, wird es leichter, jedem die passende Rolle zukommen zu lassen. In den kommenden drei Wochen werden wir in Gruppen an verschiedenen Projekten arbeiten, aber wir haben auch jeder ein eigenes Projekt zu bearbeiten. Als Projekt habe ich mir zusammen mit meiner Freundin Bibi ausgesucht, dass wir die Perspektiven junger Männern in Townships in Südafrika untersuchen, die in einem jüngeren Alter mit ehrenamtlichen Helfern zu tun hatten. Also… trafen wir einen Gangster! Sorry, Mama! Aber manchmal muss man ein Risiko eingehen. Und das haben wir gemacht. Am Ende landen wir in einer Hip-Hop Party, einer anti-kapitalistischen kulturellen Widerstandsbewegung, die mit Aktivisten arbeitet, welche Hip-Hop und Gedichte benutzen, um Nachrichten zu verteilen, aufzurütteln und den Neo-Liberalismus zu kritisieren. Wow, was für eine Aufgabe!

Ein wenig naiv wollen wir gleich anfangen zu filmen, aber keine Chance! Unser Kontakt hat seinen eigenen Zeitplan. Kein Filmen, zuerst wird gesprochen, viel gesprochen, was wir hier tun. Über unsere Pläne, Ziele und Gedanken. Und, nur um sicher zu gehen, will er uns auch filmen. Er weiß viel über das Geschäft mit Volunteering und hat ziemlich klare Ideen. Wir können es kaum erwarten mit dem Filmen loszulegen, müssen aber geduldig sein. Ein neues Treffen wird vereinbart. Also schließen wir uns der Party an und tanzen mit den Leuten aus Khayelitsha. Sie denken, dass wir ein wenig seltsam tanzen und uns doof anstellen, aber so sind wir eben! Es war ein beeindruckender Tag… und ein kleines Nickerchen im Auto ist nicht zu vermeiden. Essen, und natürlich ein Glas Wein, wartet in der Jugendherberge auf uns. Der Tag endet mit einer langen Unterhaltung über unsere heutigen Erlebnisse.

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Am nächsten Tag (wirklich früh für mich!) beginnen wir unser Projekt zu bearbeiten. Es werden in jedem Zimmer schwierige Entscheidungen getroffen und heftige Diskussionen geführt. Was machen wir mit dem ganzen Material? Man kann einfach nicht alles verwenden. Wie soll man drei Stunden Film in drei Minuten pressen … oder eine Minute und 24 Sekunden? Und was ist mit der Ethik? Man ist allmächtig, wenn man eine Dokumentaion macht. Wir wählen Zitate aus, setzen Dinge in einer bestimmten Reihenfolge zusammen und entscheiden wie positiv oder negativ jemand dargestellt wird. Für mich ist das wirklich der schwierigste Teil der Arbeit hier. Wie verwenden wir diese Macht in einer guten, durchdachten und ethisch korrekten Weise?

Um eine Ahnung davon zu bekommen, um was es bei Voluntourism geht, seht euch unseren ersten Beitrag von “Volunteering Emma” an und besucht uns auf volunteercorrect.org/en.

Volunteer Correct, Project Cape Town: Lisa Cornelissen

It’s time for a new adventure again! Without any expectations I leave for South Africa. I’ve got my vaccinations and my travel book on me, and even while I am a poor student, I dumped everything at home that will make me look rich. Fashionable hiking clothes, ORS? Check! So now I am ready to leave… right?

Mildly stressed, I start my journey. From Amsterdam, to Dubai, final destination Cape Town. Snowflakes, comfy hats and hot chocolate with cream replaced by bikini’s and a cold beer on the beach. Could be worse, right? Making video items with twelve volunteers about voluntourism isn’t a thing that you get to do every day. After 21 hours, a smiling sun welcomes me in Cape Town. I’m here!

The hostel where we stay is called ‘The Green Elephant’, and has to prepare for 15 noisy Dutchies creating a chaos with their loud behaviour and appetite for a party or two. And after that, waking up in a dormitory with 6 is definitely different from sleeping at home, where mum awaits me downstairs with a lovely breakfast. Hopefully the group will still like each other in three weeks time as much as we do now: after half a week already we’ve picked odd nicknames for each other, and shared funny hobbies and off course inspiring personal stories.

I notice that working in a big group like this is not an easy job. Everybody has his own ideas, talents and ambitions. But splitting up in small groups makes it easy to give people the roles that suit them best. We work in groups on various items the coming three weeks, but we also have to make a personal item. For this item, I decide, together with my buddy Bibi to investigate the local perspective of young guys in the townships, who were surrounded by volunteers when they were younger. So… we met a gangster! (Or so they say…) Sorry mom! But sometimes you have to take a risk. So that’s what we do. We end up in the middle of a hip-hop party, an anti-capitalist cultural resistance movement working with activists who use hip-hop and poetry to spread revolutionary messages, raise consciousness and critique neo-liberalism. Woh, what a mouth full!

A little naïve, we think we can start filming immediately but, no way! Our contact has his own time-table. No filming, first talking, lots of talking about what we are doing over here. Our plans, missions and thoughts. And just to be on the safe side, he wants to film us as well. He knows much about the business of volunteering and has pretty definite ideas. We can’t wait to start filming but have to be patient. An new appointment has to be made! We join the party and dance along with the people of Khayelitsha. They think we are a bit strange dancing and doing silly, but that’s the way we are!

It is an impressive day… and a little nap in the car is inevitably. Food, and of course a glass of wine when we are back in the hostel. The day ends with lots of talking about our experiences of the day.

Next day (really early for me!) we start editing our items. Difficult decisions to make, heavy discussions in every room. What to do with all that footage? You can’t use it all. How to bring back three hours of filming to only three minutes… Or 1.24? And what about the ethics? You are almighty when you make a documentary. We choose the quotes, put things together in a certain order, and we decide how positive or negative you will be pictured. To me, this is really the most difficult part of our work here. How do we use our power in a good, well considered and ethical way?

To get a whiff of what this volunteering business is all about, check out our introductory item “Volunteer Emma” and visit us on volunteercorrect.org/en.

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