Ich liebe Kaffee, aber… – Vegane Kaffeealternativen

Saturday 08th, November 2014 / 19:00 von
Ich liebe Kaffee, aber… – Vegane KaffeealternativenAlle Bilder: RINGANA

Ja, ich liebe Kaffee – das wissen vor allem vermutlich jene, die mir auf Twitter folgen, denn dort tweete ich des öfteren unter dem Hashtag #coffeelove. So sehr ich den Duft und Geschmack von Kaffee auch liebe, es gibt Tage, an denen vertrage ich ihn einfach nicht. Oder – was selten, aber doch hin und wieder vorkommt – ich habe einfach keine Lust darauf, möchte aber doch einen Koffeinkick. Deshalb habe ich mich auf das Experiment “Energie ohne Kaffee” eingelassen, und Alexandra von Frischeuniversum hat mich dabei unterstützt und mir drei Produkte von RINGANA zum Testen zur Verfügung gestellt, die Kaffee im täglichen Leben ersetzen können, natürlich alle vegan: Der Bio-Matcha Tee, RINGANAchi und PACK energy.

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Ich habe Matcha Tee zwar schon auswärts genossen und fand ihn sehr lecker, der Bio-Matcha Tee ist aber mein erster Matcha in meinem Zuhause.  Matcha Tee enthält tatsächlich mehr Koffein als Kaffee, soll aber laut RINGANA trotzdem die Nerven beruhigen und Stress abbauen. Geerntet wird der Matcha in Japan nach jahrhundertealter Tradition, die dunkelgrünen Teeblätter werden in Granitsteinmühlen zu dem für Matcha üblichen Pulver vermahlen. Der Matcha stammt aus dem Süden Japans und ist daher nicht radioaktiv belastet. Wer es aber trotzdem noch genauer wissen will: Die Ernte 2011 wurde durch das unabhängige Analyselabor Eurofins Dr. Specht Laboratorien, Hamburg, auf radioaktive Rückstände überprüft. Die Messwerte liegen unterhalb der Nachweisgrenze und sind absolut unbedenklich. Auch alle zukünftigen Lieferungen werden auf radioaktive Rückstände überprüft.Die Bio-Teefelder des Matcha Tees von RINGANA liegen im südlichen Teil Japans auf der Insel Kyushu. Sie sind damit ungefähr 1.000 Kilometer Luftlinie von Tokio entfernt. Laut dem Strahlenschutzexperten Prof. Dr. Ulrich Nöhle vom Institut für Lebensmittelchemie der TU Braunschweig kann der Matcha Tee daher bedenkenlos genossen werden.

Der Zubereitungsvorschlag von RINGANA ist, einen halben Teelöffel Matcha Tee in den RINGANA Shaker zu geben, mit 80 °C heißem Wasser aufzugießen und dann gut zu schütteln. Mit Wasser wollte ich meinen Matcha nicht zubereiten, denn ich mag den Geschmack von grünem Tee normalerweise gar nicht – schwarzen Tee finde ich übrigens noch ungenießbarer, deshalb kommen beide für mich auch nicht als Kaffeeersatz in Frage – und schätze am Matcha Tee, dass er mit Pflanzenmilch zubereitet einfach superlecker ist. Leider war der Shaker trotz mehrmaligem Check, ob dieser gut zugeschraubt ist, nicht dicht, und das Shaken führte zu einer Aufwischaktion in meiner Küche. Deshalb verwende ich nun einen Milchaufschäumer. Was bei mir außerdem nicht fehlen darf ist ein ordentlicher Schuss Agavendicksaft, denn wie bei Kaffee mag ich meinen Matcha Tee süß.

Der Matcha Latte ist mein absoluter Favorit unter den Kaffeealternativen, weil er nicht nur unglaublich lecker, sondern auch gesund ist. Außerdem kann man mit Matcha noch einiges mehr machen – hier findet ihr Elis Artikel dazu. Wie viele Portionen Matcha Tee pro Tag kann man trinken? Mit Matcha Tee ist es wie mit Kaffee, die Menge, die man gut verträgt variiert von Mensch zu Mensch. Folgt hier am besten eurer Intuition und eurem Wohlbefinden!

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Ein für viele von euch vermutlich eher unbekanntes Produkt ist RINGANAchi, ein Ananas-Ingwer-Shot, der als “natürlicher Energiebooster” eine noch nie dagewesene Wirksamkeit verspricht. Die rein pflanzliche Zutaten wie Maca, Ginseng und Koffein sollen den Körper beleben und auf wohltuende Art und Weise die Sinne anregen. Mein RINGANAchi lagert im Kühlschrank und ist deshalb nochmals extra erfrischend. Und ja, der Ingwer tritt sehr deutlich hervor und macht das Getränk scharf, aber auf eine angenehme Art und Weise. Die Shots sind relativ klein, ich trinke sie dementsprechend auch am liebsten in kleinen Schlucken und schon in der Mitte des Fläschchens merke ich, wie mein Kreislauf beginnt zu arbeiten.

Wie Kaffee und Matcha Tee ist auch das RINGANAchi nicht für Kinder, schwangere Frauen oder koffeinsensitive Personen geeignet. Außerdem darf RINGANAchi nicht mit Alkohol oder koffeinhaltigen Getränken gemischt werden – die empfohlene Tagesverzehrmenge liegt bei einem Fläschchen pro Tag und sollte nicht überschritten werden. Wer das RINGANAchi nicht so wie ich gerne pur trinkt, kann es zum Beispiel auch zum Frühstück in einen Obstsalat mischen.

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Das PACK energy ist ein weiterer Energybooster aus der Natur. Bioverfügbare Mineralstoffe gemixt mit ausgewählten pflanzlichen Kraftstoffen (B-Vitamine aus Quinoa) sollen den vermehrten Bedarf bei körperlicher Aktivität decken und Energie spenden. Vegetarier und Veganer können PACK energy auch als pflanzliche Eiweißquelle verwenden, das Eiweiß stammt aus Erbsenproteinen. Bei gesteigerter Aktivität soll PACK energy ca. 30 Minuten vor der körperlichen Betätigung getrunken werden, als Nahrungsanreicherung kann es auch einfach morgens als Frühstücksgetränk dienen. Nach Einnahme von PACK energy wird übrigens empfohlen, ein Glas Wasser zu trinken.

So toll ich es finde, dass PACK energy auch als Eiweißquelle dient, hat es für mich im Vergleich zum Matcha Tee und RINGANAchi einen gravierenden Nachteil: Den Geschmack. Denn gut schmeckt das Getränk einfach nur mit Wasser gemixt nicht. Hier würde ich weitere Zubereitungsvorschläge sehr hilfreich finden, denn ich möchte meine flüssigen Energielieferanten gerne genießen können, und dazu gehört für mich natürlich auch ein ansprechender Geschmack.

 

Wie alle Produkte von RINGANA sind auch diese ohne Tierversuche in Österreich hergestellt, solltet ihr Fragen zu RINGANA oder den Produkten haben, könnt ihr euch gerne an Alexandra wenden, ein wenig kennenlernen könnt ihr sie in diesem Interview, das ich mit ihr vor einiger Zeit geführt habe. Getestet habe ich auch Kosmetik von RINGANA, den Bräunungsaktivator, den Hand- und Nagelbalsam, das Zahnöl und das Deo

Über den Autor

Edda ist die Herausgeberin und Chefredakteurin von The bird's new nest. Sie wohnt an der südlichen Stadtgrenze Wiens, ist Veganerin, kauft ausschließlich Bio-Produkte und ist ein riesiger Tierfreund. Außerdem liebt sie Bücher, Sonnenschein und ihre Badewanne.

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1 Comments on “Ich liebe Kaffee, aber… – Vegane Kaffeealternativen

  • Hm, also die “Ersatzprodukte” überzeugen mich nicht wirklich, ich trinke gerne Kaffee und für mich ist er ein absolutes Genussmittel auf das ich sicher nicht verzichten möchte. Ich vertrage auch nicht jeden Kaffee, da ich einen empfindlichen Magen habe, aber mit dem gemahlenen Filterkaffee von Alnatura hatte ich noch nie Probleme.

    Liebe Grüße

    fantasylife

    Reply

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