Grießbrei 2.0

Sunday 25th, January 2015 / 20:16 von
Grießbrei 2.0

Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben

Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks Butter gemacht. Später hab ich dann ehrlich gesagt ganz auf dieses simple und köstliche „Wohlfühlessen“ vergessen. Erst vor kurzem habe ich Grießbrei wieder für mich entdeckt.

Kennt ihr das, wenn man bestimmte Lebensmittel oder Gerichte nie isst und einfach vergisst, dass sie überhaupt existieren? So ging es mir mit Grießbrei. Doch dann hatte ich vergangenen Sommer ziemliche Probleme mit meinem Bauch und habe nur noch breiige Sachen gut vertragen. Da kam er natürlich wie gerufen, der liebe Grießbrei. Weil ich aber mittlerweile ziemlich gesundheitsbewusst und auch überwiegend vegan lebe, gibt es ein paar kleine Änderungen zum Brei von früher: Grießbrei 2.0 eben.

Grießbrei 2.0 – So esse ich ihn am liebsten

Meistens bereite ich den Brei aus Dinkelgrieß zu, weil ich diesen besser vertrage. Und statt Kuhmilch nehme ich eine Mischung aus Wasser und Sojamilch – meist im Mischverhältnis 1:2. Das ist die Basis. Die Variationen sind facettenreich. Meine Lieblings-Version möchte ich euch jetzt hier vorstellen: Schoko-Grießbrei mit Banane. Diese “verfeinerte” Grießbrei-Version ist ebenfalls im Handumdrehen zubereitet. In die Brei-Mischung (bestehend aus circa 1/4 Liter Pflanzen-Milch und 30 Gramm Grieß) einfach ein bis zwei Stück vegane Schokolade (z.B. Conscious Chocolate) einrühren. Die Banane schneiden und auf den noch warmen Brei legen. Mit etwas Zimt bestäuben, fertig!

 

So werdet ihr zum Grießbrei-Profi

Ich mache den Brei nie nach Rezept, sondern immer nach Gefühl. Meistens wird er dann genau so, wie ich ihn gerne mag. Und weil die einen ihn breiiger, die anderen flüssiger mögen, würde ich euch auch empfehlen: Findet durch Ausprobieren heraus, welches Mischverhältnis euch persönlich am besten schmeckt. Generell kann ich aber raten: Lieber erst weniger Grieß nehmen, denn mehr Grieß kann man immer noch einrühren.

Wichtig: Topf und leer gegessene Schüssel immer sofort auswaschen! Denn eingetrockneter Grieß ist einfach nur fies auszuwaschen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

Über den Autor

Elisabeth liebt Mode, gutes - vor allem veganes - Essen, Reisen im allgemeinen und London im speziellen. Zeichnen, basteln und Sport steht ebenfalls regelmäßig am Programm. Mehr über die Salzburgerin erfahrt ihr auf ihrem Blog Qoolart.

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9 Comments on “Grießbrei 2.0

  • Ich habe für mich Griessbrei auch wiederentdeckt und wechsle zwischen Weizen- und Dinkelgriess. Normalerweise esse ich Griessbrei pur mit Apfelmus, habe aber den Tipp bekommen, dass er mit Zimt und Zwetschkenröster/Pflaumenmus auch eine sehr gute Kombination ist. 🙂

    Reply
  • Danke für Eure lieben Kommentare. Ich freu mich total, dass ich andere jetzt zum Grießbrei Essen motivieren konnte 🙂 Lasst es Euch schmecken! Viele liebe Grüße, Elisabeth

    Reply
  • Grießbrei gehört für mich auch zu den Kindheitserinnerungen, die ich bereits vergessen habe. Unglaublich! Danke für das Rezept, ich werde das auch mal ausprobieren – kann ja nicht schaden 😀
    Liebe Grüße
    Nadine

    Reply
  • TanjasBunteWelt

    Hm Grießbrei, meine Oma machte immer den Besten 😉 Sollte ich unbedingt wieder mal machen. Danke für den Tipp!
    LG Tanja

    Reply
  • Als ich auf vegan umgestiegen bin, hatte ich auch voll den Grießbrei Flash. Könnte ich aber auch grade wieder voll drauf! Das mit Schokolade und Banane werde ich demnächst mal ausprobieren.

    Reply
  • Oh ja…Kindheitserinnerungen werden da wach… Mein Mann mag leider überhaupt keinen Grießbrei… Da kommt das natürlich auch bei mir total zu kurz. Die fertigen, gekauften können mich da nur mäßig “befriedigen”…

    Aber ich fühle mich gerade angeregt, mir hier im Büro ein Päckchen Dinkelgrieß hinzustellen 😉 Sojamilch oder Mandelmilch lässt sich auch beschaffen… Ich würde, weil ich gerade unglaublich auf DEM Tripp bin, mir Sharonfrüchte reinschnippeln <3 Das schmeck ich fast schon!

    Danke fürs Appetitanregen 🙂

    Liebe Grüße
    Bine

    Reply

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