Greenwatching: Freitag, 9. Mai bis Donnerstag, 15. Mai 2014

Friday 09th, May 2014 / 21:13 von
Greenwatching: Freitag, 9. Mai bis Donnerstag, 15. Mai 2014

Freitag, 9. Mai 2014

Arte, 21:50 bis 22:45
Naturopolis: New York – Die grüne Revolution

Wenn die Natur sich vor lauter Städten nicht mehr aussieht und ihr ursprünglicher Lebensraum immer kleiner wird, zieht sie eben selbst zwischen die Häuserschluchten. Immer mehr Tiere und Pflanzen streunen zwischen hektischen, urbanen Menschenmassen umher. Es gilt daher, die Flora und Fauna in die moderne Stadtplanung einzubeziehen – wie das New York macht, sieht man in dieser Doku.

 

Samstag, 10. Mai 2014

RBB, 14:45 bis 15:30
Mythos Wald: Tierparadies und Schattenreich
Naturverdrängung, die Zweite: Anders gesagt – was Natur ist, wissen wir schon gar nicht mehr. Denn selbst die Wälder der Nationalparks sind weit von ihrer Ursprungsgestalt entfernt. Einst artenreich, ist die Tierwelt in Europa am Verkümmern.

BR-Alpha, 21:00 bis 21:55
Krieg der Ameisen
Die Beziehung von Mikro und Makro lässt sich anhand des Ameisenkolonie, die sich von Norditalien bis nach Portugal erstreckt, neu aufrollen: die kleinen Insekten bilden gemeinsam den größten Organismus weltweit. Dabei ist genau diese Kolonie eine aus Argentinien eingeschleppte, die für die eigentlich hier heimische Tier- und Pflanzenwelt eine große Bedrohung darstellt, und zwar eine, die langfristig noch gar nicht absehbar ist.

 

Sonntag, 11. Mai 2014

ServusTV, 19:05 bis 20:05
Welt unter Wasser
New York unter Wasser: Ein Fressen für Hollywood – aber auch für Klimaforscher. Dass der Meeresspiegel im Laufe der nächsten Jahrzehnte um bis zu 70 Meter steigen könnte, sollte der Welt mehr als nur zu denken geben, wenn wir in Zukunft nicht mit Kevin Costner durch Waterworld schwimmen möchten.

Arte, 22:15 bis 0:15
Workingman’s Death
Relikte einer vergangenen Zeit: Arbeiter, die für den Eigenbedarf schuften – ausgebeutet nur von der Schmach, überleben zu müssen. Dass es so etwas noch gibt, das müssen Touristen mit ihren Kameras festhalten. Dass sich die Arbeitswelt seit der Industrialisierung stark verändert hat, ist eine Binsenwahrheit mit dem längsten Bart. Mittlerweile muss ja Arbeit nicht nur dafür erhalten, Essen auf den Tisch zu bringen, sondern auch Spaß machen. Dass gegenwärtig Arbeitswelten der letzen 250 Jahre gleichzeitig auf der Welt existieren, und was das bedeutet, das zeigt diese preisgekrönte Glawogger-Doku.

 

Montag, 12. Mai 2014

BR, 20:15 bis 21:00
Müll auf der Kippe: das Ende des Trennsystems?
Wenn man 500 Kilo Müll im Jahr pro Kopf produziert, braucht man ein ausgeklügeltes Trenn- und Recyclingsystem, was in Deutschland auch existiert. Es breitet sich aber der Trennverdruss aus: Zwar heißt das, mehr zahlen, dafür aber weniger tun. Was das für die Zukunft des deutschen Müllsystems bedeutet und welche innovativen Möglichkeiten es gibt, dennoch den Müll vernünftig wiederzuverwenden, beleuchtet diese Doku.

ZDF, 23:55 bis 01:30
Frohes Schaffen
Für diese Doku lohnt es sich, am Montag Abend bis nach der Geisterstunde wach zu bleiben. Auf unterhaltsame Weise untersucht Regisseur Konstantin Faigle die vorherrschende Religion unserer Tage – der Glaube an die Arbeit – und hinterfragt den “heiligen” Lebenssinn der Erwerbsarbeit. Im Wechsel aus Spielfilmsequenzen und Interviews mit zahlreichen Experten erörtert der Film die Wurzeln unseres modernen Arbeitsbegriffs und was Arbeit heute für uns bedeutet. Zudem besucht er die Stätten des Aberglaubens. Mein persönlicher Favorit der Absurditäten, die die Grenzen des schlechten Geschmacks schon lange überschritten haben: Das “Übungskaufhaus”, eine Beschäftigungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose.

 

Dienstag, 13. Mai 2014

ServusTV, 15:10 bis 16:05
Naturschützer im Einsatz: Die Insel Mayotte
Zwischen Afrika und Madagaskar liegt Mayotte, ein Archipel mit zwei Hauptinseln und einigen kleineren Inseln, inmitten einer der größten Lagunen der Welt. Durch die zahlreichen Meeressäugetiere und die einzigartige Pflanzenwelt stellt Mayotte einen spannenden Ort für BiologInnen und NaturschützerInnen dar. Leider ist auch hier die Flora und Fauna bedroht – Aufschluss gibt diese Doku.

NDR, 18:15 bis 18:45
NaturNah: Der Naturschützer vom Selenter See
Im Zentrum dieser Doku steht der Selenter See, mit seinen 22 Quadratkilometern der zweitgrößte See in Schleswig-Holstein. An seinem nördlichen Ufer liegt ein Naturschutzgebiet, für das der ehrenamtliche Naturschutbeauftragte Christof Keller verantwortlich ist. Er sorgt dafür, dass der Lebensraum vieler selten gewordener Tier- und Pflanzenarten unberührte Wildnis bleibt.

 

Mittwoch, 14. Mai 2014

RBB, 15:15 bis 16:00
Den Zugvögeln auf der Spur
Diese Dokumentation beschäftigt sich mit Zugvögeln, und zwar mit denen, die jährlich bei 40 Grad im Schatten die größte Wüste der Welt, die Sahara, überfliegen. Um herauszufinden, wie es ihnen gelingt, die 2.000 km lange Strecke zu meistern, begab sich ein Schweizer Forschungsteam nach Mauretanien im nordwestlichen Afrika.

3Sat, 21:10 bis 22:00
Geliebt und gefürchtet: Spinnen
Knapp nach dem Aufstehen fett in der Badewanne hockend brauche ich Spinnen ja nicht unbedingt, spannende Tiere sind sie aber allemal. Seit über 350 Millionen Jahren bevölkern sie so gut wie jeden Winkel der Erde, egal ob Regenwald, Steppe oder Wüste. Ihre große Formenvielfalt zeichnet sie ebenso aus wie ihre Rolle als Insektenfresser und ihre unterschiedlichsten Jagdstrategien. Für diese Doku wurden heimische Spinnen über zwei Jahre in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet.

 

Donnerstag, 15. Mai 2014

Eins plus, 7:15 bis 08:00
Die Plastik-Bedrohung
Spätestens seit Werner Bootes “Plastic Planet” ist klar, dass der einst hochgelobte Werkstoff haufenweise Probleme für den Planeten verursacht. Die Dokumentation „Die Plastik-Bedrohung“ beschäftigt sich nun primär mit der Frage, wie das Meer und die Flüsse vom Plastikmüll beeinflusst werden und wie hoch die Plastikbelastung in deutschen Gewässen mittlerweile ist.

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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