Greenwatching: Freitag, 5. Juni bis Donnerstag, 11. Juni 2015

Saturday 06th, June 2015 / 12:41 von
Greenwatching: Freitag, 5. Juni bis Donnerstag, 11. Juni 2015

Freitag, 5. Juni 2015

Servus TV, 18:50 bis 19:20
Naturparadies: Küstenwälder Kanadas

Früher erstreckten sich die Küstenwälder an der nordamerikanischen Ostküste vom Norden Kaliforniens bis in den Süden Alaskas. Heute ist nur noch ein kleiner Rest davon erhalten, aber nichtsdestotrotz leben in den Küstenwäldern Kanadas – unter den riesigen Bäumen – zahlreiche Raubtiere wie Bären, Adler und Wölfe.

Arte, 22:40 bis 23:40
Zerteilte Erde

Die Filmemacherin Ariane Doublet beschäftigt sich in ihrer Doku mit der Lebens- und Arbeitssituation von (jungen) LandwirtInnen in Frankreich. Deren Zukunftsaussichten sehen aktuell alles andere als rosig aus, denn immer mehr fruchtbares Land wird entweder von Städten verbaut und somit versiegelt oder aber an Großbauern oder -bäuerinnen verkauft. Ariane Doublet möchte den Gründen dieser bedenklichen Entwicklung auf den Grund gehen und reist dafür in die Normandie, wo sie unter anderem mit LandwirtInnen, KommunalpolitikerInnen, einem Grundstücksentwickler sowie BewohnerInnen einer Siedlung am Stadtrand und GemüseproduzentInnen vor Ort ins Gespräch kommt.

 

Samstag, 6. Juni 2015

MDR, 12:00 bis 12:45
Der Gardasee – Das Versprechen des Südens

In dieser Dokumentation dreht sich alles um den Gardasee! Sie stellt nicht nur die wunderbare Landschaft rund um den See vor, sondern auch die BewohnerInnen an seinem Ufer. Zum Beispiel Alberto Arcangeli, den Bootsbauern, der Oldtimer-Boote aus den 1950er und 1960er Jahren wieder auf Vordermann bringt. Oder Sternekoch Stefano Baiocco, der in seinem Garten über hundert verschiedene Kräuter und essbare Blütenpflanzen gepflanzt hat. Oder die beiden Fischer Umberto und Luca Dominici, die noch im Dunkeln auf den See hinausfahren um Süßwasser-Sardinen zu fischen. Also wer da nicht Urlaubsstimmung kommt…

Phoenix, 16:00 bis 16:45
Paradies in Gefahr: Wie viel Tourismus verträgt die Osterinsel?

Auf Grund ihrer mystischen Vergangenheit ist die Osterinsel mittlerweile ein TouristInnenmagnet. Jedes Jahr kommen bis zu 50.000 TouristInnen auf die Insel, um (vor allem) die sagenumwobenen Steinköpfe zu besichtigen. Der Landschaft drum herum tut das, wenig überraschend, nicht so gut, denn die TouristInnen hinterlassen Müll und treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Nun möchte die chilenische Regierung der wachsenden Verschmutzung und dem Massenandrang entgegenwirken und versucht dies mit hohen Einreisegebühren, Müllrecycling-Projekten und Ökohotels.

 

Sonntag, 7. Juni 2015

Servus TV, 17:25 bis 18:30
Terra Mater: Bienen – Eine Welt im Wandel

Das weltweite Bienensterben hat längst bedenkliche Ausmaße erreicht. An manchen Orten verlieren die ImkerInnen jährlich bis zu einem Drittel ihres Bienenbestandes – das ist VIEL und vor allem mittlerweile auch eine Gefahr für die landwirtschaftlichen Ernten. Einige WissenschaftlerInnen legen nun ihre ganzen Hoffnungen in die Wildbiene – sie könnte die Bestäuberin der Zukunft sein. Diese Sendung stellt die kleinen Tierchen vor, die die Honigbienen zukünftig vielleicht zumindest unterstützen, wenn schon nicht ersetzen können.

ORF 2, 23:00 bis 00:25
Wastecooking – Kochen statt Verschwenden

2014 reiste der Koch und Lebensmittelaktivist David Groß mit seinem „Wastemobil“ und seiner „Wasteküche“ durch Europa um mit großangelegtem „Restlkochen“ auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Die Doku zur Aktion gibt Einblicke in die Reise und macht Hunger.

 

Montag, 8. Juni 2015

Arte, 17:00 bis 17:30
X:enius: Gesundheitsrisiko Quecksilber?

Quecksilber steckt in Energiesparlampen, Knopfzellen, Meeresfisch und sogar in unseren Zähnen. Wie groß dabei das Gesundheitsrisiko ist, weiß leider keiner so genau. Der Großteil der Quecksilberemissionen entsteht auf natürlichem Weg, etwa durch Waldbrände oder Vulkanausbrüche; Quecksilber wird aber auch bei der Förderung von Erdgas oder in Kohlekraftwerken freigesetzt.

 

Dienstag, 9. Juni 2015

NDR, 18:15 bis 18:45
NaturNah: Gärten mit Fernblick – Hamburgs grüne Dächer

Begrünte Dächer sind stadtplanungsmäßig gerade der heiße Scheiß in Hamburg. Immer mehr Gebäude, etwa der Bunker an der Feldstraße, das Ökumenische Forum oder die neue Hafencity-Universität, bekommen Dachgärten und das aus guten Gründen, verschönern sie denn nicht nur das Stadtbild sondern schützen auch vor Hitze und tragen zur Wärmedämmung bei. Dr. Hanna Bornholdt, gelernte Gärtnerin und studierte Landschaftsarchitektin, ist verantwortlich für die Gründach-Strategie der Hamburger Umweltbehörde. Sie nimmt Projekte im ganzen Stadtgebiet unter die Lupe und prüft, ob eventuell Fördermöglichkeiten für die Bauherren bestehen.

BR, 22:00 bis 23:30
Food, Inc. – Was essen wir wirklich?

Food, Inc. ist quasi das US-amerikanische Pendant zu Erwin Wagenhofers „We Feed the World“. In 90 Minuten bietet die Doku einen Überblick über die US-amerikanische Lebensmittelindustrie und da kann einem schon ganz schön das Grausen kommen. Nur eine Handvoll multinationaler Konzerne kontrolliert den Großteil des US-amerikanischen Lebensmittelangebots – Mensch und Tier werden in dem System gleichermaßen ausgebeutet. Um den Profit zu mehren, setzt man auf hormonbehandeltes Mastvieh, genmanipuliertes Getreide und technologisch entwickelte Lebensmittel. Nicht nur die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte steht somit auf dem Spiel, sondern auch die Gesundheit der KonsumentInnen.

 

Mittwoch, 10. Juni 2015

Arte, 06:20 bis 06:45
X:enius – Überfischung: Wie vermeiden?

Obwohl die festgelegten Fangquoten den Bestand gefährdeter Fischarten eigentlich stabilisieren sollten, kommt es nach wie vor immer wieder zur dramatischen Überfischung zahlreicher Speisefische. Um den Fragen auf den Grund zu gehen, wie das möglich ist, und vor allem auch was man dagegen tun kann, reisen Carolin Matzko und Gunnar Mergner auf die Insel Rügen und sprechen dort mit der Fischereiaufsicht und begleiten das Team am Forschungsschiff „Clupea“ bei seiner Arbeit.

ORF 2, 23:05 bis 23:50
WELTjournal +

Erst kürzlich wurde von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt, dass das weltweit eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Herbizide, die Glyphosat enthalten, findet man in fast jedem Baumarkt (eine der bekanntesten Marken heißt „Roundup“) und sie werden großflächig in der industriellen Landwirtschaft eingesetzt. In Brüssel soll sich noch heuer entscheiden, ob Glyphosat in der EU weiterhin vertrieben und eingesetzt werden darf.

 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Arte, 12:25 bis 13:20
360° Geo Reportage: Paraguays neue Häuser

1995 gründete die Umweltaktivistin Elsa Zaldivar eine Kooperative durch die mittellose Frauen in Paraguay, mit Hilfe einer Gurkenpflanze – Luffa, aus der auch die Luffa-Schwämme gefertigt werden –, die Möglichkeit bekamen, ihre Existenz zu sichern. Nun träumt Elsa davon, die Gurke auch als Baustoff einzusetzen. In Verbindung mit Plastikmüll soll aus den Resten der Luffa-Schwämme ein günstiger Baustoff entstehen, mit dem man feste Häuserwände errichten kann. Falls das gelänge, wäre es eine Sensation – da die meisten Wälder Südamerikas zu weiten Teilen abgeholzt sind, wurde Bauholz in den letzten Jahren immer mehr zum Luxusgut.

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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