Greenwatching: Freitag, 28. Februar bis Donnerstag, 6. März 2014

Thursday 27th, February 2014 / 13:59 von
Greenwatching: Freitag, 28. Februar bis Donnerstag, 6. März 2014Bild: The bird's new nest

Freitag, 28. Februar 2014

Arte, 8:55 bis 9:50
Gemachte Armut

In Folge der Wirtschaftskrise und den damit einhergehenden Umbrüchen im Wirtschaftsleben sowie dem Abbau des Sozialwesens nimmt die Armut auch in westeuropäischen Ländern wie Deutschland und Frankreich wieder zu – und das obwohl sie dort für lange Zeit als überwunden galt. Eine Besserung der Lage scheint vorerst nicht in Sicht, auch deshalb weil die Armut von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird. In dieser Dokumentation setzt sich Lourdes Picareta mit der aktuellen Situation in Spanien, Deutschland und Frankreich auseinander. Unter anderem kommen Sozialforscher und Politikwissenschaftler zu Wort, die von einer “gemachten Armut” ausgehen, also einer Entwicklung, die zu Vermeiden gewesen wäre.

3Sat, 14:30 bis 15:00
Wasser für den wilden Westen: Eine Reise entlang des Colorado

Der Colorado River entspringt in den Rocky Mountains als kleines Rinnsaal, an dem Bären, Elche und Wapiti-Hirsche friedlich ihren Durst stillen. Etwas weiter im Süden liefern sich Plantagenbesitzer, Viehzüchter, Wasserversorger und Biologen hingegen einen Kampf um das kostbare Wasser. Die Dokumentation beleuchtet die Lebensbedingungen entlang des wichtigsten Flusses im amerikanischen Westen.

 

Samstag, 1. März 2014

BR, 19:00 bis 19:45
natur exclusiv: Das Moor

Die meisten Moore, die bis vor 10.000 Jahren die Landschaft Europas maßgeblich prägten, sind heute längst verschwunden. Die wenigen, die nicht trockengelegt wurden, beheimaten eine einzigartige Flora und Fauna. Pflanzen, die Tiere fressen sind hier ebenso zuhause, wie bunte Pilze, die Pflanzen aussaugen. Aber auch Tiere, wie Rehe, Kraniche oder Kreuzottern haben hier ihre Heimat gefunden.

Arte, 19:30 bis 20:15
360° – Geo Reportage: Fort McMurray, Kanada im Ölfieber

Kanada hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der größten Förderer von Ölsand entwickelt. Die Stadt Fort McMurray ist das Zentrum des Booms – in der Stadt, die bis in die 1960er Jahre hinein nur ein Trapperdorf war, leben heute 120.000 Menschen. Die hohen Löhne haben sie hierher gelockt. Ökologisch betrachtet ist die Ölsandförderung desaströs: Große Waldflächen werden abgeholzt, danach der Ölsand ausgebaggert. Um das synthetische Rohöl raffinieren zu können wird der Teer in einem energieintensiven Prozess anschließend aus dem Erdreich geätzt. Zurück bleiben Klärbecken und zerstörtes Land.

 

Sonntag, 2. März 2014

ZDF, 14:45 bis 15:15
planet e.: Mit dem Elektroauto in die Zukunft

In dieser Folge von planet e. dreht sich alles um Elektroautos. Die Reporter sprechen mit Verbrauchern, Forschern und Kritikern um aufzuzeigen, wie Mobilität neu gedacht und umgesetzt werden kann. Einer ihrer Gesprächspartner ist Dieter Eckhard aus Ingelheim. Er begeistert sich bereits seit den späten 1990er Jahren für Elektroautos und besitzt mittlerweile fünf Stück davon. Doch Menschen wie er sind (noch) selten – von 43 Millionen Autos in Deutschland sind nur etwa 8.000 Elektroautos. Den meisten sind sie zu teuer, zudem stört die noch unausgereifte Infrastruktur betreffend Elektrotankstellen. Dennoch bringen Automobilhersteller laufend neue Elektroautos auf den Markt. Handelt es sich hier um einen ernsthaften Versuch der Industrie langfristig auf Elektroautos umzusatteln oder um Alibi-Handlungen, um EU-Strafzahlungen für hohe CO2-Werte zu entgehen?

SF1, 15:05 bis 15:50
Die Wälder des Monsuns

Die dichten Wälder und das feuchtwarme Klima in der Bergwelt des indischen Westghats bieten optimale Lebensbedingungen für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Ein Großteil der ursprünglichen Natur muss heute in Nationalparks und Reservaten geschützt werden. Der Fotograf Sandesh Kadur begibt sich auf eine ganz persönliche Reise, um die Naturschätze der Wälder festzuhalten, bevor sie für immer verloren sind.

 

Montag, 3. März 2014

Eins plus, 7:15 bis 7:45
OZON unterwegs: Pflanzen statt Erdöl – Die Chemie der Zukunft?

Eine Welt ohne Plastik ist heute kaum mehr vorstellbar. Unser Alltag wird von Produkten der Petrochemie geprägt. Ob Handy, Lebensmittelverpackungen oder Kosmetikprodukte – alles enthält Erdöl. Diese Folge von OZON unterwegs sucht nach Alternativen und stößt dabei auf eine Pflanzenchemie, die vielleicht schon bald das Erdöl ersetzen könnte.

ORF III 22:25 bis 23:20
Schmutziges Wasser

Rund um die Ostsee entstehen multinationale Lebensmittelkonzerne, die die Umwelt nachweislich schädigen. Eine große Schweinefarm belastet die Umwelt genauso wie eine Kleinstadt, nur mit dem Unterschied, das im Gegensatz zum urbanen Gebiet keine ausreichende Abwasserbehandlung vorhanden ist. Die ansteigende Fleischproduktion verwandelt die Ostsee somit in eine Kloake von tierischen Abfällen.

 

Dienstag, 4. März 2014

3Sat 14:20 bis 14:50
Uganda: Gorilla, Berge und “African Queen”

Die Dokumentation setzt sich mit dem Leben in Uganda auseinander. Die ehemalige britische Kolonie galt einst als “Perle Afrikas”, vor allem auf Grund der spektakulären Berg- und Seenlandschaft im Westen des Landes. Zudem beheimatet Uganda eine einzigartige Tierwelt. Die Menschen in Uganda hatten in den letzten Jahrzehnten mit Rebellen und Despoten zu kämpfen, heute hoffen sie auf die Ölindustrie, die sich vor einiger Zeit in dem Land angesiedelt hat.

ORF III 16:00 bis 16:45
Der letzte Fisch: Unsere Meere am Scheideweg

Diese Dokumentation geht der Frage nach, ob und wie eine nachhaltige Fischerei möglich ist. Zwar beherbergen die Weltmeere momentan noch einen ausreichenden Fischbestand, allerdings sind mehr und mehr Fischarten vom Aussterben bedroht, was unterem auch daran liegt, dass bis zu 90% eines Fischfangs als Beifang wieder ins Meer zurückgeworfen werden. Auch angeblich nachhaltiger Fisch aus Aquakulturen scheint keine Lösung darzustellen, denn um ein Kilo Fisch heranzuziehen werden fünf Kilo Wildfisch benötigt, die den Zuchtfischen in Form von Fischmehl als Nahrung dienen.

 

Mittwoch, 5. März 2014

ORF III, 14:20 bis 14:45
“Gesundes Holz” – Zirbe aus Kärnten

Die Sendung beschäftigt sich mit der Zirbe, die als Lebensbaum gilt, weil sie wie kaum eine andere Baumart den Herausforderungen der Natur gewachsen ist. Das Österreichbild aus dem ORF Landesstudio Kärnten verfolgt ihren Weg von den Samenkörnern bis zu einer fertigen Einrichtung aus Zirbenholz.

Phoenix, 20:15 bis 21:00
Unter Eisbären – Überleben in der Arktis

Ein Jahr lang begleitet Gordon Buchanan eine Eisbärenfamilie in der Antarktis mit seiner Kamera. Aus seinem Versteck heraus gelingen ihm außergewöhnliche Aufnahmen vom Leben der weißen Säugetiere. Es gelingt ihm sogar, die ersten wackeligen Schritte eines Baby-Eisbären festzuhalten.

 

Donnerstag, 6. März 2014

hr, 14:30 bis 15:15
Costa Rica – Naturparadies im Schatten der Vulkane

Costa Rica gilt als Vorzeigeland in Sachen Umweltschutz. Schutzgebiete und strenge Umweltschutzgesetze garantieren Flora und Fauna zu erhalten. Im fruchtbaren Hochland, das von Bergen und Vulkanen eingerahmt wird, wachsen Kaffeesträucher. An der Grenze zu Nicuragua befindet sich der Nationalpark Rincón de la Vieja. Gänzlich anders als das Hochland ist der Nordwesten des Landes, der von Weideflächen und Savannen geprägt ist. Hier leben die Sabaneros, die mittelamerikanischen Cowboys.

Phoenix, 17:15 bis 17:45
Eingeschweißt und abgepackt: Wie sicher ist unser Essen?

Diese Sendung nimmt Lebensmittelverpackungen unter die Lupe. Joghurt, Obst, Gemüse – fast alles ist verpackt oder eingeschweißt. Meist sind die Verpackungen aus Plastik, das Lebensmittel länger haltbar macht und sehr robust ist. Allerdings gibt es auch eine Kehrseite: 24 Kilogramm Kunststoffverpackungen verbraucht ein durchschnittlicher Deutscher im Jahr und erzeugt somit eine beachtliche Menge an Müll.

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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