Greenwatching: Freitag, 27. Februar bis Donnerstag, 5. März 2015

Friday 27th, February 2015 / 13:29 von
Greenwatching: Freitag, 27. Februar bis Donnerstag, 5. März 2015

Freitag, 27. Februar 2015

WDR, 15:00 bis 16:00
Planet Wissen: Vorbild Baum

Von Bäumen können Techniker viel lernen, denn sie haben erstaunliche Fähigkeiten. Sie gleichen einseitige Belastungen durch Wind oder andere Krafteinflüsse aus, indem sie Schwachstellen mit Holz verstärken und sich so selbst optimieren. Dieses Wissen überträgt Dr. Claus Mattheck zum Beispiel auf Autos, Waschmaschinen und Rasierapparate. Sie werden stabiler, langlebiger, leichter – und dadurch nachhaltiger.

Servus TV, 17:05 bis 18:00
Moderne Wunder – Umwelttechnik II

Wie funktionieren Windturbinen und Solartürme? Was ist ein Grüner Schalter? Kann ein Auto nur mit Luft betrieben werden? Wie funktioniert eine Wasseraufbereitungsanlage? “Moderne Wunder” zeigt die aktuellste Umwelttechnik und die Technologie, die dahinter steckt. Die Dokumentation stellt auch einige spannende Umweltschutzmaßnahmen vor: Zum Beispiel den Komposter für die Wohnung.

3Sat, 21:00 bis 21:30
makro: Comeback der Atomenergie

Während Deutschland gerade aus der Atomkraft aussteigt, steigen andere Länder erst ein. Doch noch viel größer ist der Atomhunger in Asien. Bis zu 100 neue Atomkraftwerke sollen dort in den nächsten zwei Jahrzehnten entstehen. Immer wieder fällt dabei der Name Tepco, obwohl der Atomkraftwerksbetreiber für die Katastrophe von Fukushima verantwortlich ist und bisher mit Pfusch und Schlendrian bei seinen Aufgaben glänzte. Doch auch Deutschland, das Land der Energiewende, wird seine Vergangenheit so schnell nicht los. Wollen die Energiekonzerne durch Ausgliederung von Kohle und Atom in einen eigenen Geschäftsbereich dem Steuerzahler die Altlasten der Atom-Ära aufbürden?

 

Samstag, 28. Februar 2015

ARTE, 7:30 bis 8:00
X:enius: Wattenmeer – Wie funktioniert das Leben zwischen Ebbe und Flut?

Seit 2009 ist das Wattenmeer als Unesco-Weltnaturerbe anerkannt. Es verfügt über einzigartige Salzwiesen, in denen sich ein Kosmos aus Wattwürmern und Muscheln verbirgt. Und auf den weiten Sandbänken ziehen Seehunde ihren Nachwuchs auf. Wie hat sich die Tier- und Pflanzenwelt an das Salzwasser und den Rhythmus des Meeres angepasst? Welche ungeahnten Heilkräfte stecken im Schlick?

WDR, 9:30 bis 10:00
Die Milchrebellen

Die Milch im Supermarkt wird immer billiger. Für die Milchbauern heißt das: Wachse oder weiche! In XXL-Ställen stehen Hunderte von Kühen. Damit sie Höchstleistungen erbringen, kommen die Tiere auch im Sommer nicht mehr auf die Weide. “Die Verbraucher sind nicht ehrlich zu sich.”, kritisiert Josef Peters, Kreislandwirt in Kleve am Niederrhein. “Sie sagen uns, sie seien bereit mehr für Bio- und regionale Lebensmittel auszugeben, doch dann treffen wir sie alle bei ALDI an der Kasse.” Doch einige kleine Milchbauern lehnen sich dagegen auf. Im März 2015 wird der letzte Schutz für die Kleinbauern fallen: Die EU hat das Ende der Milchquote angekündigt und viele Milchbauern fürchten nun einen neuen Preisverfall.

 

Sonntag, 1. März 2015

NDR, 14:00 bis 15:30
Schönes Landleben XXL: Wilhelminenhof Obstbauern mit Biss

Ruhe und Beschaulichkeit finden nur die Besucher auf dem Wilhelminenhof. Die Familie Balz ist dort immer in Bewegung. Seit 2008 führen Angelika und Michael den 30-Hektar-Betrieb im Landkreis Vechta. Er ist die einzige Einnahmequelle der Familie. Dabei setzt sie auf Direktvermarktung und traditionelle Landwirtschaft, den Erhalt bedrohter Nutztierrassen und die Kreislaufwirtschaft. Das alles bedeutet vor allem eins: Jede Menge Arbeit.

 

Montag, 2. März 2015

ARTE, 7:45 bis 8:30
Die Färöer, der Walfänger und das Gift

Auf den Färöer Inseln gibt es mit wenigen Ausnahmen kaum Pflanzenbestand. Die reichlich vorhandenen Seevögel- und Grindwal-Bestände sind deshalb bis heute Grundlage der Ernährung. Die Inselbewohner jagen noch traditionell Eissturmvögel, Papageientaucher, Tölpel und vor allem Grindwale. Doch Tierschützer protestieren regelmäßig dagegen. Zusätzlich kommen Forschunger nun zu dem Ergebnis, dass das Grindwalfleisch hohe Dosen von Quecksilber und industriellen Umweltgiften enthält. Nicht zuletzt zeigt die Dokumentation auch, dass Probleme oft viel umfassender sind, als sie zunächst erscheinen. So leiden die Grindwale am allermeisten an der Meeresverschmutzung, zu der die Inselbewohner am allerwenigsten beigetragen haben.

ORF 3, 21:55 bis 23:00
Nie wieder Fleisch

In den letzten 50 Jahren hat sich der weltweite Fleischkonsum verfünffacht. Während man in Europa schon immer viel Fleisch gegessen hat, wächst die Lust darauf nun auch in Ländern wie China und Indien. Doch der Hunger nach Fleisch hat verheerende Konsequenzen. In China nehmen gesundheitliche Probleme der Bevölkerung durch die veränderte Ernährung stetig zu, in Paraguay führt der Futterexport nach Europa zu extremer Armut, in Frankreich und Deutschland ist das Grundwasser durch die extensive Landwirtschaft gefährdet und weltweit leidet das Klima. Viele Masttiere gleichen mittlerweile Futterverwertungsmaschinen und verbringen ihr kurzes Leben zusammengepfercht in dreckigen Ställen.

ORF 3, 23:00 bis 23:45
Die Milchlüge

Milch – kaum ein Produkt hat ein besseres Image. Doch mittlerweile mehren sich die kritischen Stimmen. Milch steht unter Verdacht, Krankheiten wie Neurodermitis, Asthma oder Diabetes auszulösen. Problematisch wird es, wenn der Milchkonsum spät oder gar nicht als potenzielle Ursache für ein Leiden hinterfragt wird. Milch als Grundnahrungsmittel, insbesondere für Erwachsene, ist unter Wissenschaftlern nicht unumstritten. Die einen behaupten, ohne Milch fehle dem Menschen ein wichtiger Kalziumlieferant, andere warnen vor möglichen Nebenwirkungen und Folgeschäden. Dennoch konsumieren wir immer mehr Frischmilchprodukte.

 

Dienstag, 3. März 2015

ZDF info, 9:15 bis 9:45
planet e.: Das Märchen vom umweltfreundlichen Auto

Deutschland ist Autoland. Die Automobilindustrie gehört zu den wichtigsten Industriezweigen und Arbeitgebern. Und beschreibt regelmäßig ihr Umweltengagement. Möglichst wenig CO2-Austoß bedeutet ein sauberes Auto, so die Meinung. Aber: Die Autoindustrie ist auch der größte Verbraucher metallischer Rohstoffe. Millionen Tonnen Metall benötigt sie jedes Jahr. Das hat katastrophale Folgen, vor allem in Förderländern. “planet e.” begibt sich auf Spurensuche in Südamerika.

 

Mittwoch, 4. März 2015

ARTE, 7:45 bis 8:30
Die Hüter der Kartoffel

Kartoffeln gehören weltweit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Schätzungsweise 3.000 unterschiedliche Sorten kultivieren die Quechua-Indianer auf ihren Feldern an den steilen Berghängen. Zwar wirtschaftet jede Familie für sich alleine, aber um in dieser unwirtlichen Gegend zu überleben, haben sich die Bauern zu einer Kooperative zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Ihr kostbarstes Gut, die Kartoffel, für die Nachwelt zu erhalten. Dabei geht es nicht nur um das Bewahren alter Sorten, sondern auch um das Entwickeln neuer, resistenter Kartoffeln. Denn der Klimawandel ist auch in den Anden angekommen.

ZDF info, 8:30 bis 9:15
Unser täglich Tier: Mehr. Schneller. Billiger.

Immer mehr, immer schneller, immer billiger. “37°” durfte hinter die Kulissen der Welt der Tierproduktion schauen. Autor Manfred Karremann begegnet dabei Dimensionen der Massenproduktion, die noch vor einigen Jahren Utopie waren. Thema des Films sind deshalb auch Alternativen. Denn die gibt es. Sie sind besser für die Tiere, aber auch gesünder für uns Menschen.

NDR, 11:30 bis 12:15
Mythos Amazonas: Alarm im Regenwald

Der Regenwald am Amazonas ist heute mehr als je zuvor von der Gier des Menschen nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden genutzt und weiter verarbeitet. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht die weder gewinnbringend noch nachhaltig ist. Ebenso soll Quecksilber Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Das vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Es gibt aber Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes.

ARTE, 17:05 bis 17:30
X:enius: Regen: Wird er mehr oder weniger?

Starkregen, Nieselregen, Dauerregen: Niederschlag gibt es in vielen verschiedenen Formen und manchmal kann er uns ganz schön die Laune vermiesen. Vor allem, wenn es gar nicht mehr aufhört. “Letzten Sommer hat es wieder besonders viel geregnet!” oder “Das Wetter wird sowieso immer schlechter.”, hört man oft. Aber stimmt das? “X:enius” wirft einen Blick in die Zukunft: Wird es tatsächlich mehr regnen – oder sogar weniger? Und wie beeinflusst Sand aus der Sahara den Regen in der Karibik?

 

Donnerstag, 5. März 2015

3Sat, 14:15 bis 14:45
Mädchengeschichten: Der Müll und das Mädchen

Mit Müll geht Zu Zin Moe, die in Thailand lebt, seit Jahren um. Sie kennt den Wert der einzelnen Stücke, sieht, wo es sich lohnt, etwas herauszupicken. Sie geht auf Müll, sie schläft darauf, sie lebt im Müll. Bis sie in die Nähschule kommt und lernen darf, eine “saubere” Arbeit zu tun. Solch eine Nähschule ist für die Teenager eine letzte Möglichkeit zu etwas Bildung zu kommen. Obwohl die Ausbildung ein Privileg ist, erhalten die Näherinnen später nur einen Job in einer Textilfabrik für einen Billiglohn. Zu Zin Moe hat dennoch Träume. “Der Müll und das Mädchen” ist ein Dokumentarfilm aus der 3sat-Reihe “Mädchengeschichten”.

Servus TV, 15:05 bis 16:00
Naturschützer im Einsatz: Neuseeland

Die Dokumentation zeigt die Nationalparks und Schutzgebiete des isolierten Inselstaates Neuseelands. Auf der Nordinsel befindet sich der Großteil der Bevölkerung, während die Südinsel eine natürliche Schatztruhe darstellt, die von Naturliebhabern beschützt wird. Seelöwen werden an der Küste neu angesiedelt. Der seltene Gelbaugenpinguin kann hier in Ruhe fischen. Die Naturschützer haben auch eine Vielzahl gefährdeter Vogelarten umgesiedelt.

Über den Autor

Tanja lebt gemeinsam mit ihrem Freund etwas außerhalb von Wien. Sie liebt Tiere und ihre Küche, versucht bewusst zu leben, immer weniger Müll zu produzieren und dem Konsumwahn aus dem Weg zu gehen. Sie findet, weniger ist oft mehr und macht glücklicher.

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