Greenwatching: Freitag, 25. April bis Donnerstag, 1. Mai 2014

Thursday 24th, April 2014 / 13:37 von
Greenwatching: Freitag, 25. April bis Donnerstag, 1. Mai 2014Bild: The bird's new nest

Freitag, 25. April 2014

3Sat, 16:30 bis 17:00
Das Tor zum Meer: Hamburg wie es fischt und forscht

Die Dokumentation „Das Tor zur Welt“ besucht die Hamburger Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie, die erforschen warum manche Fischarten, wie zum Beispiel der Aal, vom Aussterben bedroht sind und geht zudem der Frage nach, wie sich Klimawandel, Verschmutzung und Überfischung auf die Fischbestände auswirken.

3Sat, 21:00 bis 21:30
makro: Schluss mit “Made in China”?

In dieser Folge befasst sich das 3Sat Wirtschaftsmagazin mit asiatischen Billiglohnländern, allen voran China. Dieses steht eventuell vor dem Ende der Billig-Revolution, denn zahlreiche chinesische ArbeiterInnen, die unter teils unmenschlichen Bedingungen (70-Stunden-Wochen, ungeschützte Kontakte mit Giftstoffen, lächerlich niedrige Löhne etc.) Produkte für den Westen produzieren, beginnen sich zu wehren. Die Industrie löst das Problem auf ihre Weise und wandert einfach in andere asiatische Länder wie Bangladesch oder Kambodscha ab. Aber kann diese Entwicklung ewig so weitergehen? makro versucht dieser Frage auf den Grund zu gehen.

 

Samstag, 26. April 2014

3Sat, 9:35 bis 10:20
Universum

Das Waldviertel ist eine der ältesten österreichischen Kultur- und Naturlandschaften und besticht mit dichten Wäldern, Flüssen, Sümpfen und Hochmooren. Ein geologisches Phänomen ist das Riesengebirge, das älter als die Alpen ist und tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen aufweist. Naturfilmer Kurt Mündl begleitet in diesem Universum über vier Jahreszeiten die einzigartige Landschaft des nördlichen Waldviertels.

3Sat, 18:30 bis 19:00
Tier gewinnt – Baustopp für den Artenschutz

Etwa 300 geschützte Tier- und Pflanzenarten, darunter etwa der Juchtenkäfer, der Feldhamster, Fledermäuse und Kammolche, haben in Deutschland die Macht, Bauvorhaben zu stoppen oder zumindest zu verzögern. Genehmigungsbehörden müssen auf strengen Artenschutz achten, weil die Umweltgesetze in den vergangenen Jahren verschärft wurden. Steffen Hengst spricht in dieser Dokumentation mit Umweltschützern, Gutachtern und Bauherren, um herauszufinden, wie zwischen Artenschutz und Baufortschritt vermittelt werden kann.

 

Sonntag, 27. April 2014

MDR, 10:15 bis 10:58
Die Wölfe von Tschernobyl: Wildnis in der Todeszone

Zwischen der Ukraine und Weißrussland befindet sich eine einzigartige Landschaft aus Wäldern, Wiesen, Sümpfen und Seen, die eine Vielzahl seltener Tierarten beheimatet. Menschen dürfen die Gegend allerdings nur mit Genehmigung betreten, es handelt sich nämlich um das Sperrgebiet rund um Tschernobyl, wo drei Jahrzehnte nach der Atomkatastrophe das Strahlenrisiko immer noch immens hoch ist. Nichtsdestotrotz nutzen WissenschaftlerInnen zunehmend die Erkenntnismöglichkeiten, die ihnen das verseuchte Gebiet bietet, denn nirgends sonst lassen sich die Auswirkungen von Strahlenbelastung auf die Tierwelt so gut erforschen wie dort.

ZDF, 14:45 bis 15:15
planet e.: Giftige Altlasten – Die unsichtbare Gefahr

Seit dem Strukturwandel stehen im Ruhrpott oder im Chemiedreieck Halle-Leipzig-Bitterfeld viele Fabriken still. Die Gifte, die diese Fabriken über Jahrzehnte hinweg erzeugt haben, sind allerdings geblieben: Im Boden, im Grundwasser. Viele davon stellen nach wie vor eine Gefahr dar, weil sie sehr lange beständig sind und über Stäube, Ausgasungen oder Sickerwasser wieder an die Oberfläche gelangen können. Diese Folge von planet.e begibt sich auf Spurensuche nach Altlasten durch Deutschland und stellt Lösungsansätze vor, wie mit den Giften umgegangen werden kann.

 

Montag, 28. April 2014

3Sat, 16:30 bis 17:15
Die neuen Vegetarier

Diese Doku begleitet die frischgebackene Vegetarier-Familie Wittmann aus Hamburg auf ihrer Entdeckungsreise in die vielseitige Welt der vegetarischen Küche und fragt, was geschieht, wenn man sich für den Fleischverzicht entscheidet.

RBB, 15:15 bis 16:00
Kräuterfrauen und junges Gemüse: Über fast vergessene grüne Genüsse

Diese Sendung erforscht die Welt der fast vergessenen Kräuter und Gemüse. Annette Zimmermann, zum Beispiel, sammelt im Frühling Bärlauch und Vogelmiere, im Sommer kommen bei ihr zu Hause Wildkräutergerichte auf den Tisch und im Herbst sammelt sie Pfaffenhödlein. Roman Krettek hat sich hingegen auf Pilze spezialisiert und sucht nach Sorten, die sonst keiner sammelt, wie etwa Herbsttrompete oder Herbstlorchel. Jan Bade schließlich kümmert sich um alte Obstsorten und Ludwig Watschong versucht vergessene Kulturpflanzen wie Gelbe Beete und Kerbelrübchen nachzuzüchten.

 

Dienstag, 29. April 2014

NDR, 18:15 bis 18:45
NaturNah: Wunderwelt Forellenbach

Mitten in Mecklenburg-Vorpommern plätschern glasklare, sauerstoffreiche Forellenbäche, umgeben von schöner Natur. In diese steigen regelmäßig Meerforellen und sogar Lachse zum Laichen auf, aller Hindernisse (niedrige Wasserstände, Wasserverschmutzung, hungrige Tiere, Reusen, Netze etc.) zum Trotz. Diese Doku gibt Einblicke in das Leben im und am Forellenbach vom Herbst bis zum Frühjahr.

Phoenix, 21:45 bis 22:15
Tödlicher Müll in China

Was die meisten Länder loswerden wollen, ist in China ein wertvoller Rohstoff: Plastikmüll. 5.000 Recyclingfirmen in der Provinz Shandong im Nordosten Chinas importieren jährlich Millionen Tonnen davon. Ohne Rücksicht auf Mensch und Natur werden die Kunststoffe sortiert, mit ätzenden Reinigungsmitteln gewaschen und an die Industrie verkauft, die daraus neue Produkte fertigt. Der Fotograf Wang Jiuliang dokumentiert seit mehreren Jahren die Zustände vor Ort. Nicola Albrecht zeigt in ihrer Doku die Schicksale der Arbeiter, die Gier der Fabrikbesitzer und den Kampf von Wang Jiuliang gegen das Recyclingbusiness.

 

Mittwoch, 30. April 2014

Phoenix, 17:15 bis 17:45
Mode zum Wegwerfen: Das Prinzip PRIMARK

Der irische Textil-Discounter PRIMARK erobert mit seiner Wegwerfmode momentan die Einkaufszentren. T-Shirts um 2 Euro hängen neben Hosen um 11 Euro und dabei sind die Sachen auch noch ganz nett anzusehen. Aber wie geht sich das aus? Wie kann PRIMARK so billig sein? Diese Doku versucht dem auf den Grund zu gehen.

ORF 2, 22:30 bis 23:05
WELTjournal: Atomruinen für die Ewigkeit

Insgesamt 31 Nationen setzten auf Atomkraftwerke zur Energieerzeugung – weltweit sind mehr als 200 davon in Betrieb. Das Problem ist, dass niemand so genau weiß, was einmal mit dem radioaktiven Abfall passieren soll, denn bislang gibt es für diesen kein einziges sicheres Endlager. Diese Reportage zeigt, wie die mächtige Atomlobby ihren Einfluss geltend macht, um längst schrottreife Atomkraftwerke am Netz zu halten und beschäftigt sich mit der Frage, wie der Rückbau eines Kraftwerks heute abläuft und ob es realistisch betrachtet jemals die Möglichkeit geben wird, Atommüll nachhaltig zu entsorgen.

 

Donnerstag, 1. Mai 2014

Arte, 13:05 bis 14:00
360° – Geo Reportage: Der Affenflüsterer

Der Biologe und Immunologe David van Gennep gilt als echter Affenflüsterer – wie kaum ein anderer versteht er es, mit den Tieren zu kommunizieren. Bereits als Teenager kam er zur Stiftung AAP, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, unter unwürdigen Bedingungen gehaltene Menschenaffen, sei es in Zoos, Zirkussen oder Forschungslaboren, zu befreien. Die Arte-Reportage begleitet David von Gennep auf seinen Reisen und zeigt, wie der Affenflüsterer gemeinsam mit seiner rechten Hand, Mike Seres, seiner Arbeit mit den Menschenaffen nachgeht.

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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