Greenwatching: Freitag, 22. bis Donnerstag, 28. August 2014

Friday 22nd, August 2014 / 13:00 von
Greenwatching: Freitag, 22. bis Donnerstag, 28. August 2014

Hallo Zusammen,

hier kommt das Fernsehprogramm für die kommende Woche. Diesmal wieder eine Steffi-Davidsche Gemeinschaftsarbeit: Auswahl von mir, Text von David.

 

Freitag, 22. August 2014

SF1, 10:10 bis 10:40
nano spezial: Das Ende der Natur

Die Trennung von Natur und Kultur: Obsolet! Ein Allgemeinplatz. Vielmehr als der Natur mehr Spielraum einzugestehen (dieser Zug ist abgefahren – Tschuh! Tschuh!), geht es also in vom Menschen bewohnten Gebieten darum, ein Gleichgewicht herzustellen; besser gesagt: Durch Menschenhand die durchwegs schon verkünstlichte Natur als solche für uns so zu nutzen, dass sie so wenig Schaden nimmt wie möglich (was längerfristig selbstverständlich wiederum uns nützt). Nano besucht das Ökodorf Sieben Linden in der Altmark, dessen Bewohner versuchen, einen für die meisten unschaffbar geringen ökologischen Fußabdruck zu setzen.

NDR, 11:30 bis 12:15
Sägefische: Neptuns vergessene Kinder

Der Name sagt schon alles: Sägefisch. Ein bis zu acht Meter langer Meeresbewohner, der anstelle einer ordinären Schnauze eine riesige Säge vor sich her trägt (ähnlich wie der Schwertfisch). Der Name sagt schon alles? Nein, denn über dieses Tier ist so gut wie nichts bekannt. Nicht, weil es sich vor den Forschern versteckt, sondern weil es extrem gefährdet ist und nur noch in den nördlichen Gewässern Australiens vorkommt. Wir folgen einem Biologen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf eigene Hand Daten über diese äußerst seltenen Fische zu sammeln.

 

Samstag, 23. August 2014

3Sat, 16:15 bis 16:30
Leben am Fließ: Die Jahreszeiten im Spreewald

Mini-Venedig, so könnte man Lehde im Spreewald nennen, denn Wasser bestimmt den Alltag der Dorfbewohner. Kaum ein Grundstück, das nicht von Flüssen umgeben wäre, kaum ein Fuß bleibt trocken, der nicht in einen Kahn steigt. Über alle Jahreszeiten hinweg beleuchtet diese Dokumentation das Leben in diesem kleinen Örtchen.

SWR, 19:15 bis 19:45
Heiße Zeiten im Blumenbeet – Der Klimawandel erreicht die Gärten

Die Erderwärmung verschont niemanden, selbst die Gärtner nicht. Beziehungsweise gerade diese nicht! Sie machen sich aber einen Spaß daraus und züchten Pflanzen, die normalerweise nur in den trockenen Gebieten Nordamerikas oder den Steppen Osteuropas gedeihen. Sei es das Präriegras oder die Steppenblume, der Hermannshof kennt die richtigen Sorten, die im Winter auch starke Regengüsse überleben (im Gegensatz zu Palmen, zum Beispiel). Weird Fauna zwischen Rheingraben und Alb.

 

Sonntag, 24. August 2014

3Sat, 12:45 bis 13:00
Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke: Von wilden Tieren, Mooren und Ruinen

In Niederösterreich liegt rund die Hälfte der Naturschutzparks in Österreich. In den 22 der 47 geschützten Gebiete finden sich mitunter sogar fleischfressende Pflanzen! Faszinierend!

Servus TV, 20:15 bis 22:05
Das grüne Wunder  Unser Wald

Öfter in der Natur spazierengehen! Dann würden wir vielleicht mehr von den Füchsen, Rothirschen oder Hirschkäfern erblicken, die sich in den österreichischen Wäldern herumtreiben. Benno Fürmanns Stimme führt durch eine Welt voller Überraschungen, die den meisten ihr Leben lang verborgen bleibt (unter anderem, weil sie sich kein Häuschen am Wald leisten können).

 

Montag, 25. August 2014

Arte, 10:30 bis 11:15
Die neuen Paradiese: Französisch-Polynesien  In der blauen Lagune

Was die Atombombentests waren, die bis in 90er-Jahre in Französisch-Polynesien durchgeführt wurden, ist der Tourismus für dieses Gebiet heute: Zerstörung. Dessen sind sich die Bewohner des Fakarava-Atolls durchaus bewusst, weswegen sie, obwohl die Besucher aus dem Ausland zu einer der wenigen Einnahmequellen gehören, besonders darauf achten, dass die Umwelt nicht zu sehr unter ihnen zu leiden hat. Bereits in der Schule lernen die einheimischen Kinder von der Wichtigkeit eines bewussten Umgangs mit der Natur.

 

Dienstag, 26. August 2014

NDR, 15:15 bis 16:00
Durch die Wildnis Amerikas: 3000 km zu Fuss

Jährlich begeben sich rund 2.000 Wanderer auf ihn, er führt durch 14 der Vereinigten Staaten, ist knapp 3,5 Kilometer lang und endet mit dem 1.600 Meter hohen Mount Katahdin: Der Appalachian Trail. Jährlich findet dort ein Happening statt, das an die Nieren geht – weswegen bloß 400 der anfangs Gestarteten das Ziel erreichen. Währenddessen lauern auch nicht zu unterschätzende Gefahren – wie klirrend kalte Nächte oder Bären – auf sie.

3Sat, 23:10 bis 23:40
Die Lohnsklavinnen: Billigmode aus Indien

Kaufe nicht bei H&M, Primark und Co! So lautet die schlichte Formel kurzsichtiger Weltverbesserer (bless ’em), deren wohlfeile Absicht es ist, die Kinderarbeit in den Kleiderfabriken Bangladeshs, Pakistans oder Indiens abzuschaffen. Meistens bleibt der Verzicht auf Billigware aber lediglich Balsam für die (nun) selbstzufriedene Seele. Denn so einfach gestaltet sich unser schönes Wirtschaftssystem schon lange nicht mehr. Was die bis zu 40.000 Mädchen in die (meist) Spinnereien treibt? Ihre Eltern, die die traditionelle finanzielle Aussteuer zur Hochzeit ihrer Töchter abgesichert sehen wollen. Die Zusammenhänge sind aber noch viel verstrickter, weswegen es diese Dokumentation gibt.

 

Mittwoch, 27. August 2014

Arte, 17:05 bis 17:30
X:enius: Öko-Mode – Ist der Schlabberlook passé?

Man kennt sie: Giftlerhose, Fleckerlpulli, Dreads – Ökos, Ethnos, Hilfe! Das muss aber schon lange nicht mehr so sein. Wer so öko herumlaufen will, wie er isst, und dabei auch noch gut aussehen möchte, muss nicht mehr bloß davon träumen. Er kann zum Beispiel im Internet stöbern, wo es aus osthessischer Schafswolle gesponnene Desginerkleider gibt – und dazu beitragen, dass diese in vielleicht zehn Jahren auch für normale Menschen leistbar werden.

 

Donnerstag, 28. August 2014

Servus TV, 21:15 bis 22:15
Das Geld bleibt im Dorf – Alternativen zur Bank

Nun gibt es neben regionaler Kleidung (siehe oben) also auch regionales Geld. Dörfer, die versuchen, mit der eigenen Währung zu experimentieren, gibt es immer mehr, denn die Wirtschaftskrise hat sich mittlerweile auch im kleinsten Kaff herumgesprochen.

WDR, 23:15 bis 00:55
Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
„Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ – danach war schon der Ich-Erzähler aus Prousts Mammutwerk, nun sind wir es auch. Denn obwohl wir ständig soviel davon sparen, geht sie trotzdem immer schneller verloren (sie ist damit dem Geld nicht unähnlich; und wie wir wissen, ist Zeit ja auch Geld … *shoots himself*). Wie wir leben wollen? So lautet nicht nur der Titel des letzten Albums von Tocotronic, sondern auch die Frage, die der Dokumentarfilmer Florian Opitz in „Speed“ stellt. Die Antwort darauf ist vielgestalt, Zeit hätten aber die meisten gerne mehr, vor allem für sich selbst und Launiges (wenn man Glück hat, zählt Ersteres auch zu Zweiterem). Was es heißen kann, diese eben nicht zu haben, immer nur herumzustressen, -eilen, etc., gehen diese 1 ½ Stunden auf den Grund. Keine Sorge, ist noch eine Woche Zeit bis dahin.

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

Alle Artikel von Steffi

Kommentar verfassen

Suche

The bird’s new nest auf…

Give-Away.

Newsletter.

Hier kannst du dich für den wöchentlichen Newsletter von The bird's new nest anmelden:

Schon gelesen?

Ads.

Blogheim.at Logo