Greenwatching: Freitag, 21. März bis Donnerstag, 27. März 2014

Thursday 20th, March 2014 / 18:31 von
Greenwatching: Freitag, 21. März bis Donnerstag, 27. März 2014Bild: The bird's new nest

Freitag, 21. März 2014

3Sat, 13:15 bis 14:00
Marderblues – die letzten Nerze Europas

Die Widersprüchlichkeit des Daseins: Tierschützer retten Nerze aus den Farmen, in denen sie zur Fellerzeugung gezüchtet werden. Befreite amerikanische Nerze breiten sich in der Gegend aus, wodurch sie ihre europäischen Verwandten gefährden. Letztere müssen nun wiederum gezüchtet werden, um nicht auszusterben. In Marderblues erfahren wir, ob dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt ist.

Eins Festival, 16:15 bis 17:00
Berggorillas – Ugandas sanfte Riesen

Widersprüchlichkeit, die zweite: Vom Aussterben bedrohte Gorillas finden ein Refugium im Bwindi-Nationalpark in Zentralafrika. Die Batwa, Mitglieder eines Pygmäenstamms, werden von dort vertrieben, damit sich die Primaten ungestört verbreiten können. Wir begleiten die amerikanische Primatologin Martha Robbins auf einer ihrer Forschungsreisen.

 

Samstag, 22. März 2014

Arte, 18:00 bis 18:45
Invasion der fliegenden Karpfen

Invasion aus Asien! Der Kalte Krieg wird fortgesetzt in den Gewässern Nordamerikas, wo sich der Asiatische Karpfen seit 30 Jahren ungestört vermehrt. Aus Zuchtfarmen entkommen, greift er nicht nur die heimische Flora und Fauna an, sondern auch Menschen, die sich deshalb nicht mehr trauen, in den Flüssen und Seen zu schwimmen, in denen er haust. Dagegen muss etwas getan werden – und genau darum geht es in dieser Doku: Was tun?

WDR, 20:15 bis 21:45
Taste the Waste

Der Grund, warum Supermärkte tagtäglich tonnenweise tadellose Lebensmittel wegwerfen, ist derselbe, warum diese dann nicht gratis an die Armen verteilt werden: Kapitalismus. Da gesamtgesellschaftliches Umdenken weitaus langsamer vonstatten geht, als gesamtgesellschaftliches Blöder-Werden, kann man sich nur noch mit individuellen Taktiken aushelfen: Siehe “Dumpster diving” etc. Die zerstörerischen globalen Zusammenhänge der Lebensmittelindustrie werden in dieser preisgekrönten Dokumentation beleuchtet.

 

Sonntag, 23. März 2014

Arte, 13:30 bis 14:15
360° – Geo Reportage: Atacamawüste – Leben ohne Wasser

Á propos Kapitalismus: Die Atacameños sitzen auf dem Trockenen. Statt wie einst aus reißenden Strömen zu trinken, bleibt ihnen mittlerweile nur noch der Blick auf armselige Bächlein, nahezu ausgetrocknet, da das Wasser aus den Anden für den großindustriellen Bergbau benötigt wird. Neben dem Durst kann aufgrund des Wassermangels auch nicht der Hunger gestillt werden, da die Bewässerung für die Felder ausfällt. Den Stop des Abbaus von Silber und Kupfer kann sich natürlich keiner vorstellen, zumindest aber, anstatt des Anden- nun das Ozeanwasser für den Raubbau zu verwenden.

Eins Extra, 18:30 bis 19:15
Wir essen nur Pflanzen – Veggie Boom in Berlin

In diesen 45 Minuten erfahren wir alles über die boomende Vegan-Szene in Berlin. Wo sich hippe Kreuzberger mit schnöden Prenzlauer Berg-Bürgern auf ein veganes Schnitzel und Biodyn-Bier treffen, ja da sind sie daheim, die Weltverbesser von heute!

 

Montag, 24. März 2014

Phoenix 13:15 bis 14:00
Böse Mine – gutes Geld: Das schmutzige Geschäft mit der Kohle

Dass Leid global ist, für die einen aber die Gestalt einer Faust ins Gesicht, für die anderen die eines Ellbogens in den Rücken annimmt, erfahren wir auch in dieser Dokumentation. Der Fernseher lässt uns in der Regel das vergessen, was benötigt wird, um ihn zu betreiben: Ausbeutung. Der Ausstieg aus dem Atomstrom bedeutet in gegenwärtigen Zusammenhängen weniger Segen als mehr Braunkohle aus unter anderem Südamerika. Ihre Gewinnung verschmutzt die Umwelt und zerstört das Leben der Einwohner, denen aus Zwang nicht die Entscheidung freisteht, nicht in den Minen zu arbeiten. Dass bei diesem Geschäft mit der Kohle natürlich, viel “Kohle” herausspringt, liegt in der Natur der Sache. Also: Fernseher an und Phoenix schauen!

ORF III, 17:55 bis 18:50
Was passiert mit Planet Erde? Ein Grad zuviel

“Was heißt hier Erderwärmung? Mir ist im Winter immer noch kalt!”, schreien die Dummen, die nicht verstehen, welche verheerenden Auswirkungen die Gifte, die wir tagtäglich in die Atmosphäre schleudern, auf den Globus haben. Die erste der insgesamt vier “Was passiert mit Planet Erde?”-Episoden beschäftigt sich damit, was allein ein Grad mehr Temperatur ausrichtet.

 

Dienstag, 25. März 2014

ORF 2 20:15 bis 21:00
Universum: Wildes Italien

Flamingos in Italien? Ja! Schräge Vögel und andere Tiere, die in Resteuropa bereits verschwunden sind, tummeln sich in den italienischen Wäldern, unter anderem Bären und Wölfe. Von der Toskana bis in den Süden hinunter erstrecken sich weite Teile relativ unberührter Natur, in denen sich diese noch ein wenig entfalten kann.

Arte 20:15 bis 21:30
Wachstumsmarkt Welthunger

Eine Erdnusspaste, welche den Nicht- und Unter-Ernährten dieser Welt wieder die nötige Nährstoffaufnahme ermöglichen soll, die ihnen durch die globalen Zusammenhänge verwehrt bleibt, wird, so will es der Markt, zur lukrativen Einnahmequelle für große Lebensmittelkonzerne, die am Leid der vielen schon immer profitierten. Dabei stellt sich die Frage: Gibt es eine Möglichkeit, den Hunger von Niger bis Indien auch ohne Ausbeutung zu stillen?

 

Mittwoch, 26. März 2014

Arte, 11:15 bis 12:00
Die Gänse von Helsinki

Angriff der Gänse! Kein schlechter Horrorfilm, sondern amüsante Realität: In Helsinki machen sich seit mehr als 20 Jahren Weißwangengänse breit, obwohl diese naturgemäß eigentlich zwischen Holland und der Arktis pendeln. Aus dem hiesigen Zoo entkommen, haben sie sich die finnische Hauptstadt nämlich als ihre Heimat eingeprägt, was natürlich nicht einer gewissen Komik entbehrt, die sich unter anderem an Verkehrsbehinderung und Attacken auf unbescholtene, ihrem Nachwuchs zu nahe kommende Bürger Ausdruck verleiht. The geese shall inherit the world!

Servus TV, 14:20 bis 15:20
Kanadas rauer Osten: Québec – Die Gaspésie-Halbinsel

Die kanadische Gaspésie-Halbinsel ist ein unberührtes Refugium für so manche Tierarten: Wer schon immer mal Blauwale um atemberaubende Gesteinsformationen schwimmen sehen wollte, sollte sich diese Dokumentation nicht entgehen lassen.

 

Donnerstag, 27. März 2014

Arte, 12:55 bis 13:50
360° – Geo Reportage: Taipan, die gefährlichste Schlange der Welt

Im australischen Outback dürfen keine Fehler passieren, weshalb der dort beheimatete Taipan, der nur selten Beutetieren begegnet, ein äußerst potentes Gift entwickelt hat. Jeder Biss muss sitzen. Eine tödliche Gefahr, auch für Menschen. Die Geo Reportage begleitet Forscher, die aus dem Schlangengift sowohl ein Antidot, als auch Medikamente für Herz- und Nervenschäden gewinnen. Dazu müssen die gefährlichen Tiere aber zuerst einmal gefangen werden!

ORF III, 18:50 bis 19:35
Nachhaltige Landwirtschaft: Der Ökobräu in Altmühltal

Und wieder eine Dokumentation des renommierten Filmemachers Bertram Verhaag (siehe letzte Woche). Diesmal beleuchtet er eine ökologische und nachhaltige Bierbrauerei, die es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, bereits vergessene Getreidesorten für den Biergenuss en vogue zu machen. Das Altmühler Brauhaus sichert darüber hinaus Existenzen von Hopfen- und Getreidebauern. Ein Win-Win-Situation, auch für Bierliebhaber!

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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