Greenwatching: Freitag, 16. Mai bis Donnerstag, 22. Mai 2014

Friday 16th, May 2014 / 21:22 von
Greenwatching: Freitag, 16. Mai bis Donnerstag, 22. Mai 2014

Freitag, 16. Mai 2014

Arte, 21:40 bis 22:35
Naturopolis: Paris – Der Traum vom Grün

Wieder eine Folge Naturopolis! Diesmal steht Paris im Mittelpunkt der Sendung, das in Sachen grüne Stadt noch einigen Nachholbedarf hat. Nur etwa fünf Quadratmeter Grünfläche stehen in der französischen Hauptstadt pro BewohnerIn zur Verfügung, das ist im Vergleich zu anderen Städten wie Berlin (25) oder London (45) ziemlich mager. Mittlerweile hat die Stadtverwaltung erkannt, dass die Stadt grüner werden muss und so wird die Begrünung in alle Richtungen vorangetrieben, auch nach oben. Auf dem Dach eines Einkaufszentrums im Hochhausviertel Beaugrenelle liegt mit 7.000 Quadratmetern der größte Dachgarten der Stadt, bis 2020 sollen sieben Hektar begrünte Terrassen in Paris entstehen.

Phoenix, 22.30 bis 23.00
Wälder im Wandel

Das, was die meisten von uns salopp als Wald bezeichnen würden ist in Wirklichkeit ein Forst, was einen ziemlichen Unterschied macht, stehen doch im Wald die Artenvielfalt und natürliche Entwicklung im Vordergrund, während im Forst die Wirtschaftlichkeit vorrangiges Ziel ist. Ein bedenklicher Artenschwund in vielen Wäldern, äh… Forsten, ist die Folge. Gott sei Dank geht es aber auch anders, was der Leiter des Nationalparks Harz, Dr. Wolf-Eberhard Barth, in dieser Doku demonstriert.

 

Samstag, 17. Mai 2014

ZDF, 19:00 bis 19:45
natur exclusiv: Die letzte Löwin

Im Mittelpunkt dieses “natur exclusiv” steht die Löwin Lady Liuwa. Sie ist die einzige Überlebende eines großen Löwenrudels, das vor mehreren Jahren einer Horde Wilderer zum Opfer gefallen ist. Seitdem kämpft Lady Liuwa ständig ums Überleben – da sie alleine jagen muss, ist die Nahrungsbeschaffung mühsam und oft erfolglos. Am meisten leidet die Löwin jedoch an ihrem Leben in Isolation, weswegen sie sich im Laufe der Dreharbeiten für diese Dokumentation mit Filmemacher Herbert Brauer “anfreundet” und ihm kaum von der Seite weicht. Herbert Brauer beschließt daraufhin gemeinsam mit dem Leiter des Nationalparks einen geeigneten Partner für die einsame Löwin zu finden und diesen in den Nationalpark Liuwa Plain, in dem auch Lady Liuwa herumstreunt, zu übersiedeln.

Arte, 19:30 bis 20:15
360° – Geo Reportage: Bretagne, von Bienen und Leuchttürmen

Zahlreiche Leuchttürme säumen die Küsten in der Bretagne, nur leider weiß niemand so recht was mit den beeindruckenden, aber heute verlassenen, Gebäuden passieren soll. Ein Verein versucht Lösungen bzw. neue Nutzungsmöglichkeiten für die Türme zu erschließen, um sie vor dem Verfall zu bewahren. Erste Erfolge gibt es auch schon: Auf der Insel Ouessant ist der Imkerverein in das Gebäude gezogen und züchtet dort die ortstypischen Dunklen Bienen, die als einzige nicht von der grassierenden Bienenseuche Varroatose betroffen sind.

 

Sonntag 18. Mai 2014

ZDF, 14:45 bis 15:15
Planet e.: Wale in der Lärmfalle

Ganz im Sinne der Energiewende wurden in Deutschland in den letzten Jahren zahlreiche Planungsflächen für Windparks genehmigt, aber leider teilweise ohne vorher die Risiken für die Umwelt zu prüfen. Das perfekte Beispiel: Butendiek vor Sylt. Bereits vor zwölf Jahren wurde die Genehmigung erteilt, damit sie nicht verfällt, muss 2014 gebaut werden. Leider wurde bei der Genehmigung nicht bedacht, dass genau in dem Gebiet, in dem die Bauarbeiten stattfinden sollen, die Schweinswale, die letzten Wale der deutschen Küstengewässer, ihre Jungen zur Welt bringen. Der Lärm durch den Bau könnte die empfindlichen Gehöre der Wale zerstören, die für die Jagd unabdinglich sind. Fast sicher ist, dass die Bauarbeiten die Wale aus ihrem Gebiet vertreiben würden – ob sie danach wieder zurückkommen ist fraglich…

ARTE, 19:45 bis 20:15
Zu Tisch in… Istrien

In dieser Folge von “Zu Tisch in…” geht es auf die größte kroatische Halbinsel Istrien und zwar ins weniger bekannte Hinterland, wo die Selbstversorger-Familie Tikel lebt und mehrere Olivenhaine und Weinberge bewirtschaftet. Ivica Tikel, einer der Söhne der Familie, ist leidenschaftlicher Trüffelsammler und bringt regelmäßig schwarze Trüffeln nach Hause, mit denen er dann Fuzi mit Fritaja zubereitet. Mutter Ivanka Tinkel steht ihrem Sohn in Sachen Essen aber in nichts nach und kocht istrische Spezialitäten wie das Fleisch des Boskarin-Rindes unter der Peka und Miesmuscheln auf Buzara-Art.

 

Montag, 19. Mai 2014

Arte, 19:30 bis 20:15
Die Ostküste der USA: Sonnenstaat Florida

Diese Dokumentation beschäftigt sich mit Florida und seine BewohnerInnen. Vor den Florida Keys, einer Inselkette im Süden, verlief früher die Route der spanischen Silberflotte. Zahlreiche Schiffe kenterten und verteilten ihre Schätze auf dem Meeresboden, nach denen der Berufs-Schatztaucher Kim Fisher jetzt sucht. Bette Zurkle arbeitet im Turtle Hospital und versorgt verletzte Meeresschildkröten und die Meeresbiologin Kayla Ripple kümmert sich um eine Korallen-Aufzuchstation. Jesse Kennon nimmt uns mit in die Everglades und mit Stadtarchäologe Carl Halbert geht’s auf Spurensuche nach St. Augustin mit seinem Castillo de San Marcos.

ORF III, 20:15 bis 21:10
Festung Europa – Einsatz gegen Flüchtlinge

Jährlich versuchen zehntausende Menschen illegal nach Europa zu kommen, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Viele verlieren dabei ihr Leben, was das Bootsunglück vor Lampedusa im letzten Oktober, bei dem fast 400 Menschen ihr Leben verloren, wieder deutlich ins Gedächtnis gerufen hat. Die EU bekämpft die illegale Einwanderung und setzt auf Abschottung. Hilfe erhält sie hierbei von der umstrittenen Grenzschutzagentur FRONTEX.

 

Dienstag, 20. Mai 2014

NDR, 18:15 bis 18:45
NaturNah: Die Hüteschäferin – Unterwegs mit 1000 Schafen

Gemeinsam mit 1.000 Schafen betreibt Birgit Vogtländer aus Aukrug Landschaftspflege im Auftrag des Deutschen Amts für Natur und Umwelt – sie ist Hüteschäferin. Die Doku begleitet die Schäferin auf ihrem Weg durch die Jahreszeiten: Von April bis Oktober ist sie mit den Schafen unterwegs.

Eins festival, 17:00 bis 17:45
Gefährliches Trinkwasser

Ein Hoch auf die Wiener Hochquellenwasserleitung! Diese versorgt uns WienerInnen mit dem kühlen Nass, ganz ohne dass wir uns Sorgen darüber machen müssten, ob es jetzt radioaktiv verseucht ist. Etwas anders gestaltet sich anscheinend die Situation in Deutschland, wo offenbar immer wieder mal in den Medien vor Uran im Trinkwasser gewarnt wird, auch wenn kurz darauf von offizieller Seite immer Entwarnung gegeben wird, dass die gemessenen Werte ungefährlich sind. Autor Dethlev Cordts wollte genauer wissen und ging auf Spurensuche. Wie kommt das Uran ins Leitungswasser und wo kommt es eigentlich her? Hat es etwas mit den Phosphatdüngern zu tun, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden? Und was kann man dagegen tun?

 

Mittwoch, 21. Mai 2014

3sat, 13:20 bis 14:50
Machtfaktor Erde 1+2

Die zweiteilige Dokumentation “Machtfaktor Erde” macht deutlich, wie schnell sich die Welt durch den Klimawandel verändert und wie viel davon abhängt, sich rechtzeitig umzustellen. Wasser, fruchtbares Land und Bodenschätze werden strategisch immer wichtiger, weswegen sich Staaten wie China, Indien oder Japan in Afrika und Südamerika riesige Ländereien kaufen, auf denen Nahrungsmittel erwirtschaftet werden können, wenn die Ernten zu Hause immer spärlicher ausfallen. In anderen Ländern drohen hingegen militärische Konflikte im Kampf ums rarer werdende Wasser. Äthiopien, das auf Grund des Blauen und Weißen Nils relativ gut mit Wasser ausgestattet ist, hat entschieden, das kostbare Nass zukünftig primär für die eigene Landwirtschaft und Energieversorgung zu nützen. Ägypten drohte darauf mit Krieg – zur Vorsorge.

Servus TV, 15:10 bis 16:05
Naturschützer im Einsatz: Schweden

Die ersten europäischen Nationalparks entstanden in Schweden – bereits 1910 wurden neun davon gegründet, derzeit stehen rund acht Prozent der Landesfläche unter Naturschutz. Zahlreiche große Landstriche werden von Kiefern- und Birkenwäldern dominiert und einige schneebedeckte Gipfel thronen über dem Land. Das Volk der Samen pflegt dort seine jahrhundertealte Tradition der Rentierzucht.

 

Donnerstag, 22. Mai 2014

BR, 17:00 bis 17:30
Streuobstwiesen in Franken

Wo heute Ortschaften stehen, prägten früher prägten zahlreiche Streuobstwiesen das Landschaftsbild in Franken und Oberpfalz. Um auf die Bedeutung des “Lebensraumes Streuobstwiesen”, in dem zahlreiche bedrohte Tierarten ein Rückzugsgebiet gefunden haben, hinzuweisen, erklärten NaturschützerInnen Anfang der 90er-Jahre diese Kulturform des Obstbaums zum “Biotop 2000”.

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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