Greenwatching: Freitag, 12. September bis Donnerstag, 18. September 2014

Thursday 11th, September 2014 / 23:28 von
Greenwatching: Freitag, 12. September bis Donnerstag, 18. September 2014

Freitag, 12. September 2014

MDR, 09:45 bis 10:08
Ein Paradies für Adebar: Der Storchenhof Loburg

Seitdem ich vor ein paar Wochen in Straßburg war, das ja irgendwie die Stadt der Störche ist, bin ich ein bisschen verliebt in die weißschwarzen Vögel. Diese gibt es aber natürlich nicht nur im Elsass sondern zum Beispiel auch in Loburg, wo es einen eigenen Storchenhof gibt. Dort werden gerettete Storchenbabies aufgezogen und ihr Verhalten erforscht. Wie das in der Praxis aussieht, erfährt man in dieser Sendung.

3Sat, 14:25 bis 15:10
Ein Fluss aus eisiger Zeit – Die Würm

Diese 3Sat-Doku stellt den Fluss Würm vor, der in den unterseeischen Quellen der Osterseen entspringt und sich dann in seinem weiteren Verlauf durch eiszeitliche Landschaftsformen, wie zum Beispiel das Zungenbecken des Starnberger Sees, schlängelt. Durch das Leutstettner Moor fließt der Fluss dann weiter gen Norden um schließlich nördlich von Dachau in die Amper zu münden.

 

Samstag, 13. September 2014

MDR, 12:45 bis 13:30
Drei Farben Grün: Das fruchtbare Irland

Diese Sendung zeigt, dass ganz Irland mehr oder weniger ein botanischer Garten ist. Die Engländer, die lange über die Insel herrschten, nutzten sie nämlich als Experimentierfeld, um exotische Pflanzen aus den Kolonien anzusiedeln und brachten somit zahlreiche tropische und subtropische Pflanzen nach Irland. Das milde Klima und der Regen sorgten für den Rest. Außerdem hier zu sehen: Irische Kühe, die ganzjährig auf freien Weiden grasen, Fische in der irischen See und ein spezieller Golfplatz.

BR, 19:00 bis 19:45
natur exclusiv: Böhmen – Land der hundert Teiche

Im Norden von Trebon und Cesky Krumlov liegt eine Kulturlandschaft, die sich zum Rückzugsgebiet für zahlreiche Tierarten entwickelt hat. Die mittlerweile zum UNESCO-Naturreservat ernannte Teichlandschaft umfasst rund 500 Fischteiche und ist ein gutes Beispiel dafür, dass Mensch und Natur doch in Harmonie zusammenleben können. Sie ist das größte für die Karpfenzucht genutzte Teichgebiet in Mitteleuropa und doch brüten hier über 150 verschiedene Vogelarten, Fischotter tummeln sich im und ums Wasser herum und im Dickicht verstecken sich die Elche.

 

Sonntag, 14. September 2014

ZDF, 14:45 bis 15:15
planet e.: Bären auf dem Vormarsch

Bären und Menschen in Europa – das ist hingegen ein Beispiel dafür, wie das Zusammenleben von Mensch und Tier nicht funktionieren sollte. Zwar gibt es von Seiten der Tierschützer immer wieder Bestrebungen sie wieder in Deutschland und Österreich anzusiedeln, sollte aber tatsächlich einmal einer der braunen Gefährten die Grenze überqueren, muss er um sein Leben fürchten, wie 2006 der Bär Bruno, der sich damals nach Bayern verirrte und diesen Irrtum mit dem Leben bezahlte. Nun ist das Zusammenleben von Bären und Menschen nicht immer einfach: Sie plündern Bienenstöcke, reißen Schafe und manchmal verirren sie sich in menschliche Wohngebiete um den Müll nach Fressbarem zu durchsuchen. Die Biologin Alexandra Sallay geht in Rumänien, dem europäischen Land mit der höchsten Bärendichte, der Frage nach, wie eine friedliche Koexistenz aussehen könnte.

hessen fernsehen, 18:30 bis 19:00
Hessenreporter: Die Recycling-Lüge

Mit Müll beschäftigen sich nicht nur die rumänischen Braunbären, sondern auch diese Recherche-Reportage von Jacqueline Paus und Kamil Taylan, die einen der größten Umweltskandale Hessens aufdeckt. Vor etwa zehn Jahren begann die Recyclingfirma Woolrec in Braunfels-Tiefenbach damit, Mineralfasern (die als Sondermüll beispielsweise beim Abriss von Häusern anfallen können) zu einem „natürlich völlig ungefährlichen“ Stoff zu verarbeiten, der zur Wärmedämmung von Ziegeln verwendet wird. Dass das Endprodukt leider alles andere als harmlos war, sondern eher ziemlich giftig, und wie es dennoch dazu kam, dass Woolrec mit Preisen überhäuft wurde, zeigt diese Sendung.

 

Montag, 15. September 2014

NDR, 23:15 bis 00:50
Müll im Garten Eden

Um Müll geht es auch in der Dokumentation “Müll im Garten Eden” des preisgekrönten Regisseurs Fatih Akin („Gegen die Wand“). 2006 kam dieser in sein türkisches Heimatdorf Çamburnu, um dort an seinem Film „Auf der anderen Seite“ zu arbeiten. Die Idylle in dem kleinen Bergdorf, dessen Einwohner primär von Teeanbau und Fischerei leben, ist jedoch gefährdet, seitdem die Regierung vor einigen Jahren entschied, eine Mülldeponie direkt oberhalb des Dorfes zu errichten. Trotz zahlreicher Proteste wird eine Anlage errichtet, die wichtige Sicherheits- und Umweltauflagen nicht erfüllt und Luft und Grundwasser rund um Çamburnu vergiftet. Fatih Akin entschied, mit seinen eigenen Mitteln gegen die Mülldeponie zu protestieren und dokumentierte über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahren den Kampf der Dorfbewohner gegen die übermächtig scheinenden Institutionen.

 

Dienstag, 16. September 2014

Arte, 17:00 bis 17:30
X:enius: Lehm und Stroh – Baustoffe der Zukunft?

Nicht nur die Mode- und Möbelindustrie setzen auf den Retro- und Vintage-Trend, auch im modernen Hausbau besinnt man sich auf Althergebrachtes. Vor allem in Frankreich, wo in zunehmendem Maß wieder mit Lehm und Stroh gebaut wird. Diese „X:enius“-Folge geht der Frage nach, wie gut sich diese beiden Stoffe tatsächlich als Baumaterial eignen, wo ihre Grenzen liegen und wie man aus der Erde vor der Haustür den optimalen Verputz zaubert.

 

Mittwoch, 17. September 2014

NDR, 13:00 bis 13:30
NaturNah: Das Birkhuhn in der Lüneburger Heide

Im Mittelpunkt dieser Doku stehen die vom Aussterben bedrohten Birkhühner, die außerhalb der Alpen heute fast ausschließlich in der Lüneburger Heide anzutreffen sind. Bekannt sind diese Hühnervögel für ihren Balztanz, bei dem die knallroten Kopfrosetten der Hähne anschwellen und sie sich Schaukämpfe für die Damen liefern. Sexy! Damit sich noch mehrere Birkhuhn-Damen-Generationen an diesem Anblick erfreuen können, versucht der Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide seit Jahren das Überleben der seltenen Vögel zu sichern.

3Sat, 20:15 bis 21:00
Universum: Tabernas – Die vergessene Wüste

Die von Steilhängen, trockenen Tälern und kantigen Schluchten geprägte Wüste Tabernas liegt im Süden Spaniens und beeindruckt mit ihrer einzigartigen Landschaft und Tierwelt. Die Dokumentation “Tabernas – Die vergessene Wüste” stellt die spanische Wüstenregion vor.

 

Donnerstag, 18. September 2014

Arte, 16:15 bis 17:00
Hawaii – Rückkehr zu den Wurzeln

Einst war Taro das Grundnahrungsmittel der hawaiischen Ureinwohner, heute wird die nahrhafte Knolle jedoch nur mehr auf der nördlichsten Hawai-Insel Kauai in großem Stil geerntet. Die regenreiche Region bietet optimale Bedingungen für das Gedeihen der Pflanze, allerdings können die hawaiischen Bauern mittlerweile kaum mehr vom Anbau leben, da importierte Lebensmittel billiger sind. Die Familie von Stacy Sproat, die sich für den traditionellen Taro-Anbau einsetzt, bildet hier eine Ausnahme und versorgt mit ihrer Waipa-Stiftung mittlerweile rund 300 Familien mit stärkehaltigem Taro-Poi. Auch in Honolulu, der Hauptstadt Hawais setzen sich mehr und mehr Hawaiianer für den Erhalt der polynesischen Bräuche ein, indem sie zum Beispiel wieder die hawaiische Sprache oder die charakteristischen Hula-Tänze lehren.

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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