Greenwatching: Freitag, 11. September 2015 bis Donnerstag, 17. September 2015

Thursday 10th, September 2015 / 20:07 von
Greenwatching: Freitag, 11. September 2015 bis Donnerstag, 17. September 2015

Freitag, 11. September 2015

Servus TV, 8:45 bis 9:47g
Grüne Zukunft – Helden des Alltags: Wind

Wind ist Teil jeder Landschaft – ebenso wie Flora und Fauna, Hügel und Flüsse. Wie aber können die Menschen den Wind in moderne Bauten integrieren, wie seine Energie nutzbar machen? Und wie können sie sich zugleich vor ihm schützen? Die Konzepte gehen von wenig Windwiderstand über eine natürliche und intelligente Belüftung der Räume bis hin zu Baumhaus-Hotels in der Natur für den Schutz der Luftqualität.

3Sat, 21:00 bis 21:30
makro: Kostbares Nass

Wassermangel ist eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Trotz politischer Bemühungen haben noch immer fast 800 Millionen Menschen überhaupt keinen Zugang zu sauberem Wasser und der Vorrat sinkt. Viele Regionen leben einfach über ihre Verhältnisse, der Grundwasserspiegel geht zurück. Besonders in den wachsenden Großstädten reicht das Grundnahrungsmittel Wasser nicht mehr für alle. Teile Kaliforniens leiden bereits seit Jahren unter Dürre. Mittlerweile wird dort Wasser sogar zum gefragten Diebesgut. Wasser ist noch dazu ein Milliardenmarkt vor allem wenn es in Flaschen abgefüllt wird.

 

Samstag, 12. September 2015

ARTE, 7:05 bis 7:30
X:enius – Green Fashion: Kann Mode nachhaltig sein?

Vor allem Billigmodeketten nutzen die “Geiz ist geil”-Mentalität und verführen zum Kauf immer neuer Kleidungsstücke. Bis zu zwölf unterschiedliche Kollektionen werden pro Jahr in vielen Läden präsentiert. Die Ausbeutung der Textil-Arbeiter in Produktionsländern wie Bangladesch und der immense Ressourcen- und Energieverbrauch bei der Herstellung liegen da auf der Hand. Hinzu kommt der Einsatz von Chemikalien, die die Umwelt verseuchen, Arbeiter krank machen und auch auf der Haut der Verbraucher ihre Spuren hinterlassen. Die Lösung lautet schonende Produktion und bewusster Konsum von Kleidung. Aber welchen Zertifikaten kann man vertrauen? Und kann man nachhaltige Mode studieren?

 

Sonntag, 13. September 2015

Servus TV, 7:30 bis 8:15
Naturschützer im Einsatz: Polen

Polen beherbergt eine große Anzahl außergewöhnlicher naturbelassener Ökosysteme, etwa die größten natürlichen Sumpfgebiete, den ältesten Primärwald, das heißt von menschlicher Einflussnahme nicht berührter Wald, und die größten Wanderdünen Europas. Das Land verfügt über eine besonders vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Besonders stolz können die Naturschützer auf die erhaltenen Büffelbestände sein. Auch die Kormorane haben an der Bucht von Danzig eine Heimat gefunden.

NDR, 15:30 bis 16:00
7 Tage… helfen

Seitdem die Zahl der Menschen, die nach Deutschland flüchten, jeden Tag zunimmt, gibt es bei uns eine bislang unbekannte Welle der Hilfsbereitschaft. Überall melden sich Freiwillige, die die Flüchtlinge aufnehmen wollen oder die die vielen Spenden organisieren. Sieben Tage lang begleiten die Autoren Hendrik Buth, Martin Riek und Niklas Migut die Helfer in der Hamburger Messehalle. Sie wollen wissen, warum diese Menschen bis zur Erschöpfung mit anpacken. Warum sie dafür Urlaub nehmen, manchmal 14 Stunden am Tag für fremde Menschen in Not Schuhe und Mäntel sortieren. Woher kommt diese Hilfsbereitschaft und wie verändert das Helfen diese Menschen?

 

Montag, 14. September 2015

ARTE, 8:55 bis 10:10
Sand – Die neue Umweltzeitbombe

Sand ist heutzutage Bestandteil zahlreicher Alltagsprodukte, häufiger noch als Erdöl. Wir finden Sand in Nahrungsmitteln, Kosmetika, Putzmitteln, aber auch in elektronischen Produkten wie Computern, Handys und Kreditkarten. Der größte Sandbedarf entsteht jedoch durch den weltweiten Bauboom aufgrund des Bevölkerungswachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. Wüstensand ist – man mag es kaum glauben – nicht zur Betonverarbeitung geeignet. Deshalb haben Baukonzerne bislang Sand aus Flussbetten oder Kiesgruben abgebaut. Doch dieser Vorrat geht langsam zur Neige, und so hat die Bauwirtschaft den Meeresboden ins Visier genommen – eine ökologische Zeitbombe. Der Dokumentarfilm erläutert die Zusammenhänge und Hintergründe einer verheerenden Wertschöpfungskette und fördert mit Unterstützung von Wissenschaftlern und Nichtregierungsorganisationen eine beispiellose menschliche, soziale und ökologische Katastrophe zutage.

 

Dienstag, 15. September 2015

Bayerisches Fernsehen, 22:45 bis 00:15
More than honey – Bitterer Honig

Wer ihn noch nicht gesehen hat, hat wieder die Chance den preisgekrönten Film von Markus Imhoof zu sehen. Seit einigen Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, aber schon jetzt ist sicher: Es geht um mehr als nur um ein paar tote Insekten. “Wenn die Biene ausstirbt, stirbt nach vier Jahren auch der Mensch aus”, prognostizierte angeblich schon Albert Einstein.

 

Mittwoch, 16. September 2015

WDR, 8:20 bis 9:20
Planet Wissen: Wie fair ist Fairtrade?

Mit einer Tasse Kaffee die Welt besser machen, das verspricht das Siegel “Fairtrade”. Die Idee: Die Arbeitsbedingungen für die Bauern und Arbeiter zu verbessern. Faire Löhne, soziale Projekte, keine Kinder- und Zwangsarbeit. Inzwischen sind fairer Kaffee, Tee und Orangensaft sogar in Supermärkten zu finden.

 

Donnerstag, 17. September 2015

ARTE, 19:30 bis 20:15
Singvögel in Not: Flug ins Ungewisse

Statistiken zufolge hat sich der weltweite Singvogelbestand innerhalb der letzten 40 Jahre halbiert. Ornithologen vom Max-Planck-Institut gehen davon aus, dass etwa zehn Milliarden Zugvögel jährlich auf ihrer Reise verenden. Doch welche Ursachen gibt es für diese verheerenden Zahlen? Zugvögel verfügen über einen überaus präzisen Orientierungssinn. Die Welt, die sie überfliegen, hat sich zunehmend zu einem unüberschaubaren Labyrinth entwickelt. Eine große Rolle dabei spielt der zunehmende Lichtsmog: Immerzu hell erleuchtete Städte bringen den Biorhythmus der Vögel durcheinander. Hunderte Millionen Singvögel fallen jährlich außerdem den spiegelnden Fensterscheiben großer Glasfassaden zum Opfer.

Über den Autor

Tanja lebt gemeinsam mit ihrem Freund etwas außerhalb von Wien. Sie liebt Tiere und ihre Küche, versucht bewusst zu leben, immer weniger Müll zu produzieren und dem Konsumwahn aus dem Weg zu gehen. Sie findet, weniger ist oft mehr und macht glücklicher.

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